CDV SOFTW. : gibt die Rechte ....


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CDV SOFTWAR. kein aktueller Kurs verfügbar
 
Robin:

CDV SOFTW. : gibt die Rechte ....

3
21.08.06 10:10
an 3 Spielen ab und erhält eine ZAhlung im unterern einstelligen Millionenbereich. Die Aktie fällt mit kleinen Stücken 21% ins minus. Das ist ja lächerlich. WKN: 548812.

Demgegenüber erhält Intertainment 3 Mio $ aus Vergleich (das ist ja Luft) und die Aktie steigt fast 40%.
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Robin:

telly

 
21.08.06 11:37
das war ein geiler KUrs Euro 2,15 bei CDV Software.. Die geht heute noch zw. € 2,50 - 2,60. Liegen kaum noch Verkäufe im ASK.
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schubby1:

STIMMT !! o.T.

 
21.08.06 11:54
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Katjuscha:

Sorry Leute

3
21.08.06 12:14
Aber ich find die Meldung ziemlich alarmierend und den Kursverfall daher verständlich.

Wenn man schon die Urheberrechte von WarFront u.a. verkaufen muss, muss es CDV kurzfristig finanziell sehr schlecht gehen, sonst würde man das nicht tun. Wenn man sich die letzten Bilanzdaten anschaut und sich dazu noch überlegt, dass in den darauffolgenden Monaten wieder keine Spiele mit Erfolg released wurden und man den Aufwand für die Veröffentlichung von WarFront bedenkt, könnte der Verkauf bedeuten, dass man in sehr ernsten Schwierigkeiten steckt.
Dazu die Entlassung von Syring kürzlich, der ja eigentlich selbst als Sanierer vor 3 Jahren angetreten ist. Da braucht man nur eins und eins zusammenzuzählen.

Positiv daran ist lediglich, dass CDV eben was tun will, um die Insolvenz zu verhindern, und das ist damit vermutlich kurzfristig gelungen. Das ändert aber auch nichts an der Tatsache, dass das Geschäftsmodell von CDV nicht mehr profitabel ist und man immer nur darauf hofft, dass ein Spiel mal richtig einschlägt. Wird WarFront nicht zum Blockbuster sieht es so aus, als ob das Ende endgültig gekommen ist. Bis dahin will man sich wohl jetzt über Wasser halten, in dem man die Rechte guter Spiele verkauft.

Ich weiß auch gar nicht, was das jetzt kurzfristig für die Veröffentlichung bedeutet, dass man die Rechte an WarFront verkauft hat. Kann dazu jemand was sagen?  
Antworten
telly:

Katjuscha

 
21.08.06 16:42
entwickeln die überhaupt noch Spiele?
Antworten
telly:

robin

 
21.08.06 17:11
Wohin will die denn heute,das ist ja der Hammer.
Antworten
vanessax:

CDV hat nun endgültig fertig

 
28.08.06 10:14
@katjuscha

Das die Rechte verkauft wurden bedeutet für die Veröffentlichung des Spiels nicht viel, nur dass es eben unter einem anderen Publisher passiert.

CDV hat nun nicht einmal die Hoffnnung auf einen Blockbuster.

Da ist nx mehr. Der Erlös aus dem Rechteverkauf deckt gerade die gemachten Verluste. Da ist die Kuh, die konstant Milch gibt (geben köntte) geschlachtet worden um noch einmal satt zu werden.

vani
Antworten
Carpman:

Bald für Inso-Zocker spannend.

 
28.08.06 10:22
Nach der vermutlich bald kommenden Insolvenzmeldung könnte der Mantel für Zocker spannend werden. Aktuell schon nur noch mit 2,3Mio.€ bewertet und die Verschuldung des Unternehmens wird sich in Grenzen halten, sodass hier Spekulationen in alle Richtungen auf de rHand liegen werden.

Aber erstmal schön einen großen Bogewn um die Aktie machen....
Antworten
Klei:

CDV - Frage

 
28.08.06 23:32
Wurden die Rechte an War Front mit veräußert?

Welche Rechte wurden veräußert??
Antworten
Klei:

OK

 
28.08.06 23:35
Hab gesehen. War Front war dabei! :(

Welche Spiele hält CDV nun eigentlich noch um evtl. mit viel Glück nochmal aus der Versenkung empor zu steigen?
Antworten
wwl1:

Wenn man die Homepage von CDV anschaut ...

 
29.08.06 10:02
... könnte man schlussfolgern, dass bereits alle Mitarbeiter gehen mussten - da passiert absolut nichts mehr. Und die Games Convention wird auch noch beworben, obwohl bereits beendet. Bin mal gespannt, ob die im Finanzkalender angekündigte Veröffentlichung des Halbjahresberichts noch in diesem Monat erfolgt.

Einzig positiv ist, dass das langfristige Darlehen von Dezember 2005 eine Laufzeit von 7 Jahren hat.


Ad hoc Mitteilung: CDV AG stärkt Kapitalbasis
14.12.2005: CDV AG stärkt Kapitalbasis durch nachrangiges Darlehen über € 4 Millionen zur Finanzierung der mittelfristigen Wachstumsstrategie

- Produktportfolio im Bereich Computer- und Videospiele wird kurzfristig erheblich erweitert
- CDV wird Internationalisierung beschleunigen

Die CDV Software Entertainment AG (Prime Standard, ISIN DE0005488126), einer der führenden deutschen Publisher und Distribuenten von Computer- und Videospielen, hat zur Finanzierung seiner mittelfristigen Wachstumsstrategie ein nachrangiges Darlehen in Höhe von € 4 Millionen mit einer Laufzeit von 7 Jahren und einem Zinssatz von 6,9% von der Capital Efficiency Group (CEG), Schweiz, zur Verfügung gestellt bekommen...
Antworten
Katjuscha:

Gerade dieses Darlehen kann man auch negativ

 
29.08.06 10:38
sehen. Wenn CDV kaum noch liquide Mittel hat (wofür der Verkauf der WF-Rechte spricht) und man keine Spiele mehr hat, die zu Umsätzen führen, macht man zwangsläufig Verluste. Und wenn man Verluste macht und faktisch kein Geschäft mehr hat, wollen die Kreditgeber ihre Kohle sehen. Schau dir mal die Bilanz an, und rechne 3-6 Monate mit Verlust drauf! Dann wirst du sehen, dass CDV auch mit 2 Mio mehr liquiden Mtteln locker im Oktober/November Pleite sein dürfte. Es sei denn man bekommt neue Kredite, aber welche Bank würde denn sowas in der jetzigen Situation bewilligen? Daher könnten gerade diese 4 Mio Darlehen letztlich der Grund für die Überschuldung und damit Insolvenz sein. Niedrige liquide Mittel allein machen keine Insolvenz, aber ne Überschuldung schon.

Ich gehe weiterhin davon aus, dass es CDV im Jahr 2007 in der jetzigen Form nicht mehr geben wird. Entweder man geht insolvent und verscherbelt die reste an andere Publisher, oder man geht irgendwie mit einem anderen Unternehmen zusammen, wobei ich dabei frage, was CDV außer den Handelsbeziehungen und ein paar Mitarbeitern einbringen könnte.
Antworten
wwl1:

Hintergrund: Mezzanine-Finanzierung / CDV-Darlehen

 
29.08.06 10:57
@Katjuscha: In der Tat ist ein solches Darlehen schwer zu bewerten, da man nicht die Spezialklauseln kennt. Aber: Allein schon die Tatsache, dass es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, bewerte ich eher positiv, wie auch die lange Laufzeit, die vertraglich fixiert ist, sonst hätten sie diese nicht in der AdHoc verwendet.
Hier mal ein paar Fakten zum nachrangigen Darlehen:

Mezzanine-Finanzierung

Im Zuge von Basel II wird immer häufiger darüber nachgedacht die klassische Kreditfinanzierung durch alternative Instrumente zu ersetzen. Unternehmen tun sich jedoch oft schwer sich Alternativen zu öffnen. Diese Furcht liegt oftmals darin begründet, dass eine Aufstockung des Eigenkapitals aus fremden Mitteln mit dem Verlust von unternehmerischer Entscheidungsgewalt gleichgesetzt wird...

In diesem Zusammenhang rückt die sog. "Mezzanine-Finanzierung" immer mehr ins Blickfeld von Unternehmern und Beratern. Was genau unter dieser Bezeichnung zu verstehen ist, wird im Folgenden geklärt werden. Das Wort "Mezzanino" kommt aus dem Italienischen und bezeichnete in der Renaissance die typische Bauweise eines Halbgeschosses, das zwischen zwei Hauptgeschossen liegt [1]. In Bezug auf Finanzierungsmittel hat die Mezzanine-Finanzierung eine ganz ähnliche Bedeutung. Unter ihr versteht man diejenigen Mittel, die eine Zwischenform von Eigen- und Fremdkapital darstellen. Namentlich werden üblicherweise folgende Arten der Finanzierung in diesen Begriff einbezogen [2]:

Nachrangige Darlehen
Partiarische Darlehen
Verkäuferdarlehen
Stille, typische und atypische Beteiligungen
Wandelschuldverschreibungentypeset
Genussscheine

Bei ihnen haben FINSTERER / DULDER typischerweise die folgenden Qualifikationsmerkmale herausgefunden [3]:

In Bezug auf das klassische Fremdkapital werden die Gläubiger der oben genannten Arten nachrangig behandelt.
Ihnen steht jedoch in Bezug auf das Eigenkapital eine vorrangige Behandlung zu.
Durch das höhere Risiko wird eine höhere Vergütung verlangt. Diese setzt sich in der Regel aus einer Zinskomponente und einem sogenannten Equity Kickertypeset [4]
Bis auf die atypische Beteiligung sind die Entgelte für die Kapitalüberlassung steuer- und handelsrechtlich als Betriebsaufwand zu behandeln.
Die Kapitalhingabe ist normalerweise auf 5 - 10 Jahre befristet.
Genussscheine sind im deutschen Mittelstand aufgrund der rechtlichen Komplexität kaum vertreten.

1. Nachrangige Darlehen / Partiarische Darlehen
Die Form des nachrangigen Darlehens kommt am ehesten der klassischen Fremdfinanzierung durch Kredite nahe. Der Unterschied besteht darin, dass sie nicht besichert sind, bei einer evtl. Insolvenz die ordentlichen Kreditgeber also bei der Befriedigung ihrer Forderungen bevorzugt behandelt werden. Ein Gläubiger, der einem Unternehmen ein nachrangiges Darlehen gewährt, trägt also ein größeres Risiko als bei einem Kredit. Dies wird sich im Darlehenszins widerspiegeln, der überlicherweise über dem eines Bankkredites liegt [2]. Des weiteren kann er sich neben einem festen Zinssatz auch aus dem Equity Kicker zusammensetzen, der dann eine variable, gewinnabhängige Komponente darstellt [3].


Der Unterschied zum partiarischen Darlehen ist nur von margineller Natur. Bei einem Darlehen dieser Art handelt es sich grundsätzlich um einen Kredit, der nicht mit einem festen Zinssatz, sondern durch eine Gewinnbeteiligung abgegolten wird. Dabei kann auch ein geringer, fester Zinssatz vereinbart werden. Das soll dem Darlehensgeber eine Mindestverzinsung garantieren.

Bei beiden Formen wird eine Verlustbeteiligung ausgeschlossen. Die Haftung wird auf maximal den Darlehensbetrag beschränkt.

Die Darlehen werden bilanziell als Fremdkapital ausgewiesen. Diese Tatsache würde der Forderung einer höheren Eigenkapitalquote nicht gerecht. Im Gegenteil - ceteris paribus würde sie sogar sinken. Bilanzanalytisch werden aber sowohl das nachrangige, wie auch das partiarische Darlehen wegen ihrer Nachrangigkeit als wirtschaftliches Eigenkapital umqualifiziert. Bei einem Rating führt die Aufnahme solcher Darlehen also zu dem gewünschten Effekt der Quotenverbesserung.

Auch wenn die Eigentümerstruktur durch die Gewährung eines solchen Darlehens nicht verwässert wird, fordern die Kapitalgeber doch detaillierte, zeitnahe Informationen über den geschäftlichen Verlauf. Ein Ausweichen auf Alternativen verschont die mittelständischen Unternehmer also nicht vor einer zukünftigen offenen Informationspolitik...
Antworten
FredoTorpedo:

wwl, ich meine, Katjuscha hat recht, hohe Fremd-

 
29.08.06 11:38
finanzierung kann bzw. wird die Insolvenz eher beschleunigen, da Geldgeber ihre Kredite sicher vorzeitig zurückfordern werden, wenn die Sicherung seitens CDV wegfällt oder spürbar geringer wird. Und das ist durch den Verkauf des Tafelsilbers nach außen deutlich sichtbar geschehen. Sehe das so ähnlich, als wenn ein Häuslebauer seinen Job verliert - da wir die Bank auch jede Möglcihkeit nutzen, ihre Hypothek vorzeitig zurück zu erhalten.

Ich weiß nicht, ob bzw. was an anderen Sicherheiten bei CDV noch verfügbar ist und auch die Möglichkeit über eine Kapitalerhöhung neue Mittel reinzukriegen, sehe ich z.Z als aussichtslos an. Wenn da nichst ausreichendes mehr vorhanden sein sollte, sehe ich außer einer Insolvenz eigentlich nur noch die Möglichkeit, dass ein Konkurent oder anderer Interessierter die verbliebene Infrastruktur + Geschäftsbeziehungen + Namen (falls der noch was wert ist) übernimmt.

Aber vielleichts ehen wir das ja zu schwarz, vielleicht hat CDV noch einen Joker im Ärmel - kommt ja an der Börse oft anders als man denkt.

Gruß
FredoTorpedo
Antworten
Katjuscha:

@WWL, dann spekulier ich jetzt mal wild drauf los

 
29.08.06 12:06
Der Unterschied zur normalen Fremdfinanzierung ist doch faktisch nur, dass man bei einer möglichen Insolvenz nicht vorrangig als Kreditgeber bedient wird.

Wenn ich jetzt spekuliere, bedeutet das, dass vielleicht gerade aus diesem Grund der Kreditgeber (hier also CEG) die Insolvenz kommen sah (ich denke bei so einem großen Kredit steht man in engem Kontakt zum Unternehmen) und daher verlangt hat, die Rechte an WarFront und 2 anderen Spielen zu Geld zu machen. Immerhin hat man nach dem 1.Halbjahr gesehen wie hoch die Verluste sind, wenn einige Spiele floppen.
Man wollte als Kreditgeber nicht das Risiko eingehen, dass man bei einem Fehlschlag von WarFront dann am Ende völlig mit leeren Händen da steht. Dann wäre nämlich CDV im 4.Quartal hoffnungslos überschuldet gewesen und hätte keine liquiden Mittel und keine potenziellen Vermögenswerte (Rechte an Spielen) gehabt, um auch nur einen Bruchteil der Kredite zu bedienen. Also auch bei einer Insolvenz wäre ohnehin nichts mehr zu holen gewesen.
Jetzt hat man vermutlich im 3.Quartal bei CDV nach dem Rechteverkauf den Großteil der Kredite bedient, und steht wieder mit wenig liquiden Mitteln da und zusätzlich ohne Geschäft. Die Kreditgeber haben aber wenigstens den Großteil ihres Geldes wieder, und CDV ist deutlich geringer verschuldet.

Fazit: Insolvenz kurzfristig vermieden, Rechtsstreitigkeiten später auch, aber das Geschäft ist tot und die Mitarbeiter können sich schon mal beim Arbeitsamt melden.

Das wäre jedenfalls meine Interpretation des überstürzten Verkaufs eines angeblichen Blockbusterspiels wie WarFront.
Antworten
FredoTorpedo:

das könnte so oder so ähnlich gewesen sein.

 
29.08.06 12:51
Wenn CDV dann das Ziel haben sollte, allein zu überleben, wäre in der Folge der nächste Schritt zu prüfen, wie man wieder an liquide Mittel kommte, um aus dem kurzfristigen ein mittel-/langfristiges Überleben zu machen, in der Hoffnung anschließend doch noch einen marktfähigen renner zu produzieren.

Ist zwar alles sehr spekualtiv, entbehrt aber nicht einer gewissen Glaubwürdigkeit.

Und spekulieren tun wir hier ja immer, auch wenn wir uns für oder gegen einen Aktienkauf/-verkauf entscheiden. Finde es deshalb gut, solche Gedanken hier auch auszutauschen (zumindest solange, wie es nicht von der Spekulation in die Spinnerei abdriftet).

Gruß
FredoTorpedo
Antworten
wwl1:

Da könnte durchaus was dran sein ...

 
29.08.06 13:27
... denn den Verkauf der Rechte an den drei Spielen kann ich mir auch nicht erklären - zumal diese sehr vielversprechend in der Fachpresse bewertet wurden.

Den Kredit selbst sehe ich allerdings anders - wie gesagt, der Vertrag läuft 7 Jahre, warum also sollte jetzt eine Kündigung möglich sein? Und er ist nachrangig - dieses Risiko wurde durch den releativ hohen Zinssatz kompensiert. Was wäre eine Kündigungsmöglichkeit? Insolvenz sicher nicht. Das wieder Verlust eingefahren wird oder ein bestimmtes EBIT-Ziel nicht erreicht wird? Vielleicht, aber warum innerhalb so kurzer Zeit (Kreditgewährung erfolgte vor gut einem halben Jahr für immerhin 7 Jahre).

Klar - alles nur Spekulation. Ich habe heute mal geschaut, was bei CDV alles abging. Wieviel Vorstände verschlissen wurden. Ein Graus.

Aber - und das zählt bis dato allein - noch ist die Gesellschaft nicht insolvent und dürfte noch mindestens bis Ende Q3 über genügend Liquidität verfügen, wenn nicht noch mehr Schlechtes zu Tage tritt. Und die Verschuldung ist ja nun nicht so horrend hoch, dass man nicht eine Rettung erreichen könnte.

Mal schauen, ob es den Q2-Bericht noch im August gibt, so wie es angekündigt wurde. Dann wären wir zumindest schlauer.

Gruß
WWL
Antworten
Katjuscha:

mhh

 
29.08.06 13:41
Vielleicht, aber warum innerhalb so kurzer Zeit (Kreditgewährung erfolgte vor gut einem halben Jahr für immerhin 7 Jahre).

Im dezember 2005 war die Situation auch noch völlig anders. damals gabs gerade mal ein schlechteres Quartal, aber nichts hat wirklich darauf hingweisen, dass CDv Mitte 2006 fast insolvent sein dürfte. damals hatte der Vorstand gerade einen Richtungswechsel eingeläutet, wofür man auch dieses Fremdkapital benötigte. Man war sich aber sowohl bei CDV als auch bei CEG sicher, dass man bis zur Vollendung der neuen Strategie zumindest ausgeglichen arbeiten würde. Immerhin gabs damals noch die Chance über Zweitverwertung erfolgreicher Spiele oder neuer Spiele wie Übersoldier zumindest eben die Kosten zu decken. Es gab aber dann 3 Quartale in Folge mit herben Verlusten. Die bilanzielle Situation ist damit eine völlig Andere als vor 8 Monaten. Von der Situation des Geschäftsmodells ganz zu schweigen.

Allerdings hast du recht, wenn du nach den möglichen Kündigungsrecht des Kreditvertrags fragst. Das kann ich dir auch nicht sagen. Möglicherweise hat dann CEG einfach Pech gehabt, oder man hat sich irgendwie intern geeinigt. Oder es war schon damals nur ein Ablenkungsmanöver beider Seiten, was ich aber keinesfalls unterstellen würde.

na wei auch immer. Letztlich wird die entscheidende Frage sein, wie CDV ohne neue Spiele überhaupt Umsätze machen will. Und da frag ich mich eben, ob dieser Mantel (mehr ist es ja kaum noch) inlusive der Vermögenswerte noch 2,3 Mio € wert ist. Wir werden es bald erfahren.
Antworten
wwl1:

Noch weitere Ungereimtheiten ...

 
29.08.06 14:23

Ich habe mir mal die letzten Ad hocs angeschaut:

Ad hoc Mitteilung: Einstieg Fondsgesellschaft bei der CDV Software Entertainment AG (Ad-hoc-Berichtigung nach § 15 WpHG)

05.04.2005: Der Vorstandsvorsitzende der CDV Software Entertainment AG, Wolfgang Gäbler, und Aufsichtsratsmitglied Christina Oppermann gaben 370.000 CDV-Aktien an die Fondsgesellschaft 'FM Fund Management Limited“ sowie weitere 50.000 CDV-Aktien an institutionelle Investoren ab...

Laut deutscher Börse ist aber der Free Float per 19.06.2006 bei 90,5%.
http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/isg/...pe=_Equi&wpbpl=

Wie das geht? Warum keine Ad hoc dazu? Wer weiß... (oder besser: wer wusste da mehr?)

Das Geld aus dem Darlehen wurde allerdings investiert - in Spiele. Dazu folgende Ad hoc:

Ad hoc Mitteilung: CDV erwirbt weltweite Publishing-Rechte für Spiele-Portfolio und gibt Guidance 2006 bekannt

22.12.2005: CDV erwirbt weltweite Publishing-Rechte für Spiele-Portfolio und gibt Guidance 2006 bekannt


• Publishing- und Distributions-Agreement für drei Top-Spiele der Enlight Software Ltd.
• Investitionsvolumen Euro 1,9 Mio.
• Skalierbarkeit des Geschäftsmodells steigt signifikant
• Positiver Ausblick 2006: Umsatz über Euro 20 Mio., EBT über Euro 2,5 Mio.


Die CDV Software Entertainment AG ("CDV", Prime Standard, ISIN DE0005488126), einer der führenden deutschen Publisher und Distribuenten von Computer- und Videospielen, hat heute einen bedeutenden Vertrag mit der Enlight Software Ltd. über die Entwicklung und weltweite Vermarktung von drei PC-Spielen mit den Arbeitstiteln "Glory of the Roman Empire", "Hotel Empire" und "Seven Kingdoms: Conquest" geschlossen.

Die Enlight Software Ltd. ("Enlight") ist ein erfahrener und weltweit erfolgreicher Entwickler und Publisher von Computer- und Videospielen. Im Rahmen des Vertrages erwirbt CDV die weltweiten Publishing-Rechte für drei Spiele der Enlight für rund Euro 1,9 Mio. Dadurch erweitert die CDV AG ihr Spiele-Portfolio um drei aussichtsreiche Titel, die bereits im Geschäftsjahr 2006 veröffentlicht werden sollen.

Neben potentiellen Blockbustern wie "War Front: Turning Point", "Glory of the Roman Empire", "ÜberSoldier" und "Hammer & Sichel" sowie mit je zwei Erweiterungsprodukten der Erfolgsserien "Cossacks" und "Blitzkrieg" verfügt die CDV nunmehr über ein umfangreiches Portfolio an Top-Spielen, das zu einer signifikanten Steigerung der Skalierbarkeit und Planungssicherheit des Geschäftsmodells beiträgt.

Auch das Geschäftsfeld Distribution wird die CDV AG im Geschäftsjahr 2006 weiter ausbauen. Mit mehr als 20 Produkten für die Plattformen PC, PlayStation2 und Xbox wird es positiv zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung beitragen. Nachvermarktungen bereits veröffentlichter Produkte, die CDV erfahrungsgemäß einen soliden Grundumsatz bescheren, runden die Produktpalette für das kommende Geschäftsjahr ab.

Aufgrund der deutlichen Ausweitung des Spieleportfolios und der positiven Entwicklung beider Geschäftsfelder Publishing und Distribution rechnet die CDV in 2006 mit einer deutlichen Umsatz und Ergebnissteigerung. Als erste Orientierung erwartet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2006 einen Umsatzanstieg auf über Euro 20 Mio. und ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von über Euro 2,5 Mio.

Okay, den letzten Absatz kann man getrost vergessen. Und "Glory of the Roman Empire" scheint nicht wirklich ein Blockbuster geworden zu sein (Amazon Verkaufsrang 333).

Wo aber sind "Hotel Empire" und "Seven Kingdoms: Conquest"? Heißen die jetzt anders? Oder sind das Flopps, die garnicht erst auf den Markt gekommen sind? Und was ist mit der Kooperation mit Enlight - da sollte doch auch der Einstieg in den sogenannten MMOG-Markt erfolgen.

Ad hoc Mitteilung: CDV steigt in den Wachstumsmarkt MMOG ein

27.03.2006:


  • Exklusive Entwicklungs- und Vertriebskooperation mit Enlight Software Ltd., Hong Kong
  • Veröffentlichung des MMOGs "Imagine" in Europa und USA bereits im Q1/2007
  • Neu entwickeltes MMOG im ersten Halbjahr 2008
  • Akquisition weiterer MMOG-Lizenzen geplant

Die CDV Software Entertainment AG (Prime Standard, ISIN DE0005488126), einer der führenden deutschen Publisher und Distribuenten von Computer- und Videospielen, steigt im Rahmen einer exklusiven Entwicklungs- und Vertriebskooperation mit dem chinesischen Publisher und Entwickler Enlight Software Ltd., Hong Kong, in den weltweiten Boommarkt für Massive Multiplayer Online Games (MMOG) ein. Unter MMOGs versteht man PC-Spiele, bei denen über Breitband-Internetverbindungen mehrere tausend Spieler gegen Zahlung einer monatlichen Abogebühr gleichzeitig mit- und gegeneinander spielen können.

Im Rahmen der zweistufigen Markteintrittstrategie wird CDV zunächst das Rollenspiel "Imagine" von Enlight, das bereits im Juli dieses Jahres in China veröffentlicht werden soll, an westliche Marktgegebenheiten anpassen, lizenzieren und diesen Titel dann ab dem ersten Quartal 2007 exklusiv in Europa und den USA vermarkten und betreiben.

Parallel dazu entwickeln CDV und Enlight in einem zweiten Schritt ein weiteres High-End (Triple A) MMOG, in das die Erfahrungen aus dem ersten Projekt einfließen werden. Die Veröffentlichung dieses speziell für den westlichen Markt konzipierten Produktes ist für 2008 geplant und wird unter CDV-Label dann exklusiv in Europa und den USA vermarktet und betrieben.

Die Zusammenarbeit mit Enlight ermöglicht es der CDV AG, auf eine bereits bestehende, hochleistungsfähige Game Mechanik für MMOGs und auf umfangreiche Erfahrungswerte der Enlight im Betrieb von MMOGs zurückzugreifen. Die Kostenstruktur ist dadurch sehr gut kalkulierbar und das Chancen-/Risiken-Verhältnis ist ausgezeichnet.

Fragen über Fragen....

Und leider bisher keine News.

Antworten
wwl1:

Market Cap jetzt bei 2 Mio. EUR

 
30.08.06 10:31
Kursverfall geht aktuell nach einer kurzen Verschnaufpause weiter. Bald müssen Nachrichten folgen.

Auch wenn ich nur aus Interesse auf CDV gestoßen bin - nach all den Recherchen werde ich mir jetzt doch ein paar Stücke ins Depot legen - ist eine Spekulation wert.

Gruß
WWL
Antworten
maggusm:

FM FundManagement steht Homm dahinter

 
30.08.06 11:11
wäre interessant zu wissen in welchem Umfang der noch investiert ist.
Antworten
wwl1:

CDV bestellt neuen Vorstand

 
30.08.06 11:47
CDV bestellt neuen Vorstand

Der Aufsichtsrat der CDV Software Entertainment AG (ISIN DE0005488126) hat Herrn Philipp Stiehl mit sofortiger Wirkung zum Vorstand der Gesellschaft bestellt. Herr Stiehl, der über eine mehr als 15 jährige Erfahrung in den Bereichen Restrukturierung und Sanierung verfügt, wird in seiner Position als Chief Restructuring Officer auch den Vorstandsvorsitz übernehmen
Antworten
Carpman:

Vermutlich zu spät!

2
30.08.06 11:48
Der Karren ist wohl zu tief im Sumpf. Ich rechne mit Insolvenz im September.
Antworten
wwl1:

Das Risiko besteht ohne Zweifel

 
30.08.06 11:57
aber - zumindest nicht kurzfristig, sonst hätte man jetzt nicht einen neuen Vorstand bestellt. Kurzfristig ist m.E. die Insolvenz vom Tisch - und das macht die Spekulation interessant, so wie das Investment. Wie gesagt - Market Cap 2 Mio. EUR. Bin gespannt, was die jetzt alles in den Quartalsbericht einrechnen, damit der neue Vorstand eine "saubere" (wie auch imer man das werten will) Bilanz übernehmen kann.
Die Zahlen werden bestimmt schlecht - aber das ist dann der Zeitpunkt, wo die größten Risiken eingepreist sind. Endgültige Zahlen sollten lt. früheren Angaben im August kommen, und der geht nur noch bis morgen. Bleibt spannend.

Gruß
WWL
Antworten
Katjuscha:

Sehr kurzfristig an die Insolvenz glaub ich auch

 
30.08.06 12:29
nicht. Ich frag mich halt nur, wie CDV ohne größere Projekte und ja faktisch keinem einzigen wichtigen Spiel im 4.Quartal das Jahr 2006 dann letztlich überstehen will. Sollte man bis zum 1.Quartal 2007 nicht verwertbares im Portfolio haben, dürften spätestens im 1.Quartal die Lichter ausgehen.

Und ganz nebenbei, WWL. Bei dir hören sich die 2 Mio € (es sind übrigens 2,3 Mio) immer wenig an, sozusagen als Grund auf eine Speklation zu hoffen. Für mich hingegen sind 2,3 Mio relativ viel für ein Unternemen, dass wohl im 2.Halbjahr eigentlich über 10 Mio € Umsatz machen wollte, und am Ende wohl nicht mal auf 3-4 Mio kommen wird und fette Verluste einfährt. Also da muss schon ein richtig starken Turnaround gelingen, um wieder höher bewertet zu werden. Womit ich aber keine Gegenbewegung auf 2,0-2,2 € ausschließen will. Wer darauf spekuliert, muss sich aber dennoch des Risikos bewußt sein, dass jeden Tag ne extrem schlechte News kommen kann, die CDV zum Pennystock macht.
Antworten
wwl1:

@Katjuscha: Ich gebe dir ja recht, dass 2 Mio. EUR

 
30.08.06 13:03
... nicht gerade wenig ist - aber für eine Company, die nicht insolvent ist, über diverse Spiele-Lizenzen verfügt und deren Fortgang zumindest kurzfristig gesichert zu sein scheint ist das dann auch nicht viel.

Und neue Einnahmequellen scheint es doch noch zu geben - habe Folgendes im Web gefunden:

News: Aura 2: Die Heiligen Ringe - Exclusive Screenshots  29.08.2006 - 13:23:34

CDV präsentiert gemeinsam mit Partner The Adventure Company und DreamCatcher fünf neue Screenshots zum kommenden Point-and-Click-Adventure Aura 2: Die Heiligen Ringe. Im Nachfolger von Aura: Tor zur Ewigkeit übernehmen Sie die Rolle von Umang und müssen sich in einer fremden, dunklen und feindseligen Welt zurechtfinden. Umang besitzt eine Reihe von Ringen (die Heiligen Ringe), die ihrem Träger unbegrenzte Macht und Unsterblichkeit verleihen. Ihre Aufgabe besteht nun darin, die Ringe vor einem feindlichen Clan zu schützen und sie den Keepern zurück zu bringen. Aura 2: Die Heiligen Ringe erscheint im vierten Quartal 2006.


Antworten
wwl1:

Market Cap 2 Mio. EUR, weil um 10:31 Uhr, als

 
30.08.06 13:39
ich das Posting verfasste, der Kurs bei 1,25 EUR je Aktie stand, deshalb war die Überschrift "Market Cap jetzt bei 2 Mio. EUR", weil 1,62 Mio. Aktien multipliziert mit 1,25 EUR zu diesem Zeitpunkt eine Market Cap von 2,025 Mio. EUR ergab. Beim aktuellen Kurs von 1,47 EUR je Aktie beträgt die MC 2,38 Mio. EUR. Und im April lag diese bei 18 Mio. EUR - sicher unter ganz anderen Bedingungen.
Ist ja auch nur eine Spekulation - ich bin mir der Risiken und chancen bewusst, wie du ja auch meinen früheren Postings entnehmen kannst. Aber nach den ganzen Recherchen habe ich für mich entschieden, das Risiko einzugehen - und heute zumindest nicht schlecht gelegen. Werde aber einen Stopp Loss setzen. Gleichzeitig überlege ich mir aber auch, ein Stop buy-Limit zu setzen - schließlich könnte eine weitere gute News zu einer richtigen Gegenbewegung führen (ich meine hier die aussichten, die mit den Zahlen veröffentlicht werden sollten).

Nochmals: Das ganze ist kein Basisinvestment - reine Spekulation.

Gruß
WWL
Antworten
Katjuscha:

Verschiebung des Halbjahresberichts?

 
31.08.06 15:23
Gibts dazu eigentlich irgendwelche Infos, denn eigentlich steht auf der Homepage von CDV, dass der Bericht im August 2006 kommt, also spätestens heute. Bisher kam er eigentlich immer früher, aber vielleicht gibts da ja einigen Klärungsbedarf.  
Antworten
FredoTorpedo:

der kurs spricht eine deutliche Sprache

 
31.08.06 17:22
auch ohne Halbjahresbericht.

Ich meine, wenn da was positives drin stehen sollte, so hätte sich das schom im Kurs widergespiegelt. Bei solche kleinen Firmen legte sich immer einer der "Wissenden" ein paar Papiere über einen Strohmann auf die Seite und bewirkt dadurch einen ja nach Umsatz mehr oder weniger starken Kursanstieg.

Sollte mich überraschen, wenn im HJ-Bericht was positiveres drinstehen sollte, als dass man Hoffnung habe, dass es mit dem neuen VV im zweiten Halbjahr und zum Weihnachtsgeschäft besser wird (und vielleicht noch, mit welchen Produkten man das erreichen möchte).

Gruß
FredoTorpedo
Antworten
Katjuscha:

Aktie vom Handel ausgesetzt. Hat jemand Infos? o. T.

 
01.09.06 15:03
Antworten
FredoTorpedo:

wo sieht man das, dass die Aktie vom Handel

 
01.09.06 15:07
ausgesetzt ist ?

Gruß
FredoTorpedo
Antworten
Katjuscha:

Habs auch nur von WO. Kurs bei L&S aber 0,75 € o. T.

 
01.09.06 15:17
Antworten
Katjuscha:

Ich habs geahnt. Da ist die passende News zum Kurs

 
01.09.06 15:20
DGAP-Ad hoc: CDV Software Entertainment AG deutsch  

15:12 01.09.06  

Ad-hoc-Meldung nach §15 WpHG

Halbjahresergebnis

CDV Software Entertainment AG: Verlustanzeige nach § 92 Abs. 1 AktG und Halbjahreszahlen

Ad-hoc-Meldung übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Meldung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Verlustanzeige nach § 92 Abs. 1 AktG und Halbjahreszahlen

Die CDV Software Entertainment AG teilt mit, dass bei der soeben erfolgten
Aufstellung des Abschlusses für das erste Halbjahr 2006 unter
Berücksichtigung des operativen Verlustes sowie erforderlich gewordener
Wertberichtigungen eine Aufzehr von mehr als der Hälfte des Grundkapitals
von derzeit EUR 1.620.000,00 gegeben ist.

Das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft wird danach noch mit rund EUR
136.000 ausgewiesen.

Die Passiv-Seite der Bilanz per 30.06.2006 ist gekennzeichnet durch einen
Bilanzverlust von 12.180 TEUR, welcher zum Ausweis eines bilanziellen
Eigenkapitals in Höhe von TEUR 136 führt. Zur Kompensation des erheblichen
Aufzehrs des bilanziellen Eigenkapitals sind entsprechende Maßnahmen
eingeleitet und teilweise schon vollzogen.

Der Jahresfehlbetrag im ersten Halbjahr 2006 beläuft sich auf -6.018
TEUR und hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (1.163 TEUR) deutlich
verschlechtert. Diese Verschlechterung ist hauptsächlich auf einen massiven
Umsatzrückgang von TEUR 7.583 im ersten Halbjahr 2005 auf
TEUR 2.738 im ersten Halbjahr 2006, notwendigen Wertberichtigungen, einer
Erhöhung der Rückstellung für Retouren sowie hohen Zahlungsverpflichtungen

für verschiedene Entwicklungsprojekte in Verbindung mit der fehlenden
Möglichkeit zu kurzfristigen Kostenanpassungen zurückzuführen.

Zwischenzeitlich sind trotz bereits eingeleiteter Maßnahmen zur Sanierung
der Gesellschaft weitere Verluste bei der Gesellschaft entstanden, die zu
einer bilanziellen Überschuldung der Gesellschaft geführt haben. Zu dieser
zwischenzeitlich eingetretenen bilanziellen Überschuldung ist festzuhalten,
dass deren Beseitigung durch das Nachrangdarlehen gewährleistet ist.

Hinsichtlich der Entwicklung des Konzernabschlusses zum 30.06.2006 ist
festzuhalten, dass dieser ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von TEUR
120 ausweist. Der Konzernverlust beläuft sich im ersten Halbjahr 2006 auf
-6.226 TEUR. Die vorstehend aufgeführten Gründe für die Entwicklung
der CDV Software Entertainment AG (Muttergesellschaft) sind auch für den
Konzernabschluss maßgeblich. Hinsichtlich weiterer Ausführungen zum
Konzernabschluss zum 30.06.2006 ist die gesonderte Veröffentlichung zu
verweisen.

Der Vorstand wird die Einberufung der Hauptversammlung unverzüglich
veranlassen, in deren Rahmen den Aktionären auch geeignete Kapitalmaßnahmen
zur Sanierung der Gesellschaft vorgeschlagen werden sollen.


Kontakt:
CDV Software Entertainment AG
Jochen Hög
Tel.: +49 (0)7251 50505-429
e-mail: investors@cdv.de



Kontakt:
CDV Software Entertainment AG
Jochen Hög
Tel.: +49 (0)7251 50505-429
e-mail: investors@cdv.de


(c)DGAP 01.09.2006
--------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: CDV Software Entertainment AG
Werner-von-Siemens-Str. 9
76646 Bruchsal Deutschland
Telefon: +49 (0)7251 50505-429
Fax: +49 (0)7251 50505-193
E-mail: investors@cdv.de
WWW: www.cdv.de
ISIN: DE0005488126
WKN: 548812
Indizes:
Börsen: Geregelter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr
in Berlin-Bremen, Stuttgart, München, Düsseldorf
Ende der Mitteilung DGAP News-Service

--------------------------------------------------
Antworten
wwl1:

siehe Posting 24 - jetzt wurde wohl alles was geht

 
01.09.06 15:34
abgewertet & diverse Rückstellungen gebildet - und der neue Vorstand fängt bei einem absolut miesen Stand an. Jetzt muss wohl Kapitalerhöhung stattfinden bzw. ein großer Investor gefunden werden, der noch einmal Geld nachschießt.

Stop loss macht jetzt auch keinen Sinn ... :o(

Also weiter spekulieren, was da noch alles kommt.

Market Cap derzeit bei etwa 1,6 Mio. EUR.

Naja, wenigstens ein Hoffnungsschimmer: Zu dieser
zwischenzeitlich eingetretenen bilanziellen Überschuldung ist festzuhalten,
dass deren Beseitigung durch das Nachrangdarlehen gewährleistet ist.

Das Darlehen besteht also nach wie vor - vielleicht schießen die ja auch noch Geld nach.

Die HV wird jedenfalls absolut spannend - die letzte war ja wohl erst im Mai dieses Jahres, unter ganz anderen Voraussetzungen allerdings ...

Gruß
WWL
Antworten
wwl1:

Noch zur Info: Handel wieder ab 16:00 Uhr möglich

 
01.09.06 15:38
Xetra Newsboard
2006/09/01 15:06:05  
OGG: WIEDERAUFNAHME/RESTART  

DIE FOLGENDE AKTIE WIRD WIE FOLGT WIEDER IN DEN HANDEL AUFGENOMMEN:  
THE FOLLOWING SHARE IS RESUMED TRADING WITH IMMEDIATE EFFECT:  
 
INSTRUMENT NAME KUERZEL/SHORTCODE ISIN  
 
CDV SOFTWARE O.N. OGG DE0005488126  
   
START PRETRADING 15:55  
START RESTART AUCTION 16:00  
FRUEHESTE PREISFESTSTELLUNG AB 16:05  
EARLIEST PRICE DETERMINATION 16:05  



Antworten
Katjuscha:

Klar WWL, aber genauso gut kann sich die bank

 
01.09.06 15:42
Ende 2005 einfach verspekuliert, und das Nachrangdarlehen ist zwar vorhanden, aber bringt nichts mehr. Und Geld nachschießen?

Würdest du geld in ein Unternehmen pumpen, das im 1.halbjahr 6 Mio verlust (und noch schlimmer) nur 2,7 Mio Umsatz gemacht hat? der verlust ist ja teilweise auch noch durch Wertberichtigungen erklärbar, aber bei dem Umatz und ohne wichtige Spielerechte, wie will man da in den nächsten Quartalen auf Umsätze von 2 Mio pro Quartal kommen? Diese Umsätze wären aber etwa nötig, um wieder ausgeglichen zu arbeiten, selbst wenn man schon Mitarbeiter entlässt und Vertriebsaufwendungen reduziert, denn bisher lag die BreakEven-Grenze etwa bei 2,5 Mio pro Quartal.

Und keine Bank schießt Geld nach, nur weil sie vor 10 Monaten falsch analysiert hatte, und nun noch drinsteckt. Man muss in Zukunft positiven Cashflow erwarten können. Kann man das ernsthaft bei CDV?

Ich glaub das die schweizer bank mit dem Nachrangdarlehen, dieses Darlehen auch gerade in der eigenen Bilanz abschreibt.
Antworten
Katjuscha:

Und mal was zur Bewertung

 
01.09.06 15:49
Bei nem aktuellen L&S-Kurs von 1 € läge die Börsenbewertung noch bei 1,6 Mio €.

Das Unternehmen hatte aber schon zum 30.6. nur noch 0,13 Mio Buchwert und bestätigt, dass man seitdem weitere Verluste gemacht hat, was zur Überschuldung geführt hat. Jetzt frag ich mich wo die Vermögenswerte noch liegen sollen, und wie man ohne eine bessere Spielpipeline au dem Dilemma rauskommen will.

Analystisch gesehen ist CDV eher bei 0,5 € fair bewertet, wenn man von dort aus noch auf einen Turnaround spekulieren will. Völlige Stillegung ist aber genauso möglich und dann sehen wir Kurse von 0,1 €. Also Vorsicht. Ein Turnaround würde ich zwar nicht 100% ausschließen, aber die Gefahr weiterer Kursverluste ist enorm. Das ist jetzt nur noch was für Zocker.
Antworten
wwl1:

Leider ist der Q2-Bericht noch nicht raus

 
01.09.06 15:51
aber der wird sehr spannend - wie im gesamten ersten Halbjahr ein Umsatz von 2.738 TEUR gemacht werden konnte, während dieser in den ersten drei Monaten bei 1.858 TEUR lag ist nur damit zu begründen, dass in Q1 einiges falsch abgerechnet wurde oder aber "ganz plötzlich" diverse Retouren kamen. Da wird es noch die eine oder andere Untersuchung geben (müssen).
Auf der nächsten HV wird es jedenfalls hoch her gehen - und da die Aktien jetzt sowieso nur noch bei etwa einem Euro notieren, werde ich die mal behalten und mir die HV antun.
Dann gibts hoffentlich wenigstens noch was zu Essen ... ;o))
Schade für die ganzen Mitarbeiter, die trifft es wie immer am härtesten.

Gruß
WWL
Antworten
martin30sm:

Mit Jowood vergleichbar!

 
01.09.06 15:57
Jowood steht jetzt allerdings schon wieder besser da als CDV. Vor einigen Monaten gabs allerdings den selben Schlammassel.
Antworten
wwl1:

@Katjuscha: Die haben alles auf "Null" gesetzt

 
01.09.06 15:57
Sämtliche Vermögenswerte wurden wahrscheinlich vollständig abgewertet - macht ja auch Sinn bei der aktuellen Lage. Lizenzen haben sie ja noch - diverse Spiele befinden sich ja noch bei CDV und deren Wert wurde wohl jetzt komplett abgeschrieben. Klar, der Umsatz ist erschreckend, das erstaunt mich am meisten.

Wie heißt es so schön - die Hoffnung stirbt zuletzt ... ;o))
(diese Hoffnung kann wohl derzeit nur der Sanierer Stiehl sein. Mal sehen, ob er noch was bewirken kann.

Gruß
WWL
Antworten
wwl1:

Bei Jowood war ja auch ein "Sanierer" am Werk

 
01.09.06 16:01
Bleibt nur zu hoffen, dass Stiehl genauso gut (oder besser) ist wie Tinauer.
Antworten
wwl1:

Achtung, Handel startet jetzt ... o. T.

 
01.09.06 16:02
Antworten
FredoTorpedo:

tippe auf max. 0,3 bis0,4€ - wahrscheinlich aber

 
01.09.06 16:08
noch tiefer.

Man könnte den Eindruck gewinnen, dass das alles von Wert noch versilbert wurde, damit einige der Aktionäre noch etwas Zeit bekamen, ihre Papiere noch halbwegs werthaltig abzustossen.

Muß ehrlich sagen, dass ich nicht mehr an ein Überleben glaube, scheinen mir alles nur noch Scheingefechte zu sein.

Gruß
FredoTorpedo
Antworten
wwl1:

Nun,es hätte auch die Insolvenzmeldung sein können

 
01.09.06 16:15
jetzt ist diese Thematik erst einmal vom Tisch - Kurs jetzt exakt bei einem Euro. Sollte das Ding doch noch gerettet werden ...
Ich behalte meine Aktien zumindest bis zur HV. Da kommt noch was ...
Antworten
Peddy78:

CDV,Willkommen bei den Penny Stocks.

 
01.09.06 16:15
News aus Posting 33 sind wohl der Anfang vom Ende.

Kurs kurz nach wiederaufnahme des Handels über 25 % im Minus.

Vermögenswerte dürfte die CDV auch nicht so viele haben,
außer vielleicht ein paar Schreibtische und  veraltete PCs,
aber das was da jetzt passiert,
hätte ich nie erwartet.

Allen noch investierten viel Glück.
Antworten
wwl1:

Danke, Peddy78, kann ich gebrauchen ... ;o)) o. T.

 
01.09.06 16:17
Antworten
Katjuscha:

Jowood hatte damals aber glaub ich noch Gothic

 
01.09.06 16:28
was kurz nach der Inso-Meldung zum Blockbuster wurde. Wenn ich falsch liege, berichtigt mich!

Daher kam dann auch zusätzlich ein weißer Ritter. Und wie Jowood damals bilanzielle aussah, weiß ich nicht. Bei CDv sehe ich weder ein vermögen noch wieder deutlich steigden Umsätze. Dazu ein Navchrangdarlehen, das zwar kurzfristig noch die Existenz ein wenig sichert, aber das auch bedient werden muss.

Ohne Moss jedenfalls bei CDv nix mehr los, aber wo solls herkommen? Vielleicht ne kaitalerhöhung? Aber zu den jetzigen Preisen wärs für den Aktionär noch negativer, da 2 Mio mehr Aktien zu einem Preis von 1 € eine 150%ige Verwässerung wäre, aber man mit 2 Mio so viel auch nicht anfangen könnte.
Antworten
wwl1:

No risk - no fun. Was jetzt im Hintergrund läuft,

 
01.09.06 16:35
werden wir sowieso erst als Letzte erfahren. Auf der HV muss zumindest ein Konzept vorgestellt werden. Dann wissen wir mehr.

Gruß
WWL
Antworten
wwl1:

Das Orderbuch ist auch interessant ...

 
01.09.06 16:39
Stück    Geld  Kurs Brief     Stück  
           6,60       120  
           1,49       3.000  
           1,17       1.000  
           1,16       300  
           1,15       2.000  
           1,14       2.000  
           1,10       1.000  
           1,08       1.000  
           1,04       601  
 
Quelle: [URL]aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/OGG.aspx[/URL]  
 
11.915        1,00    
3.385        0,98    
5.000        0,97    
2.000        0,96    
11.047       0,95    
4.000        0,93    
2.000        0,92    
1.150        0,91    
7.000        0,90    
5.000        0,85    
 
Summe Aktien im Kauf    Verhältnis    Summe Aktien im Verkauf
52.497                   1:0,21          11.021


Antworten
Knappschafts.:

#33 Das war bereits eine Insolvenzerklärung!

2
01.09.06 16:49
Ich habe da so meine Erfahrung mit solche Aktien die in so einen Strudel hineingeraten!




Bin schließlich schon selber mal auf den Hosenboden mit solche Aktien und mit solch einer Adhoc gelandet!



Fazit: Stong sell  
Antworten
wwl1:

Für EUR 6,60 würde ich mich übrigens auch

 
01.09.06 16:54
hinreißen lassen, zu verkaufen. Jetzt steigen wahrscheinlich die Insider ein, die bei Kursen um EUR 6,00 verkauft haben. Die Aktionärsstruktur hatte sich ja auch "über Nacht" verändert. Hier steht ja auch noch der "FM Fund Management Ltd." mit einer 22.84%-Beteiligung drin, obwohl lt. Dt. Börse der Free Float bei 90,5% liegt.

Stück    Geld  Kurs Brief     Stück  
           6,60       120  
           1,49       3.000  
           1,36       2.718  
           1,28       500  
           1,17       1.000  
           1,16       300  
           1,15       2.000  
           1,14       2.000  
           1,12       1.000  
           1,10       500  
 
Quelle: aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/OGG.aspx  
 
2.600        1,00    
5.000        0,99    
2.000        0,98    
5.000        0,97    
2.000        0,96    
12.047        0,95    
4.000        0,93    
2.000        0,92    
1.150        0,91    
7.000        0,90    
 
Summe Aktien im Kauf    Verhältnis    Summe Aktien im Verkauf
42.797                   1:0,31          13.138
Antworten
Katjuscha:

Orderbücher verändern sich nach so ner Meldung

 
01.09.06 17:38
eh alle 5 Minuten.

Und schon seihts nicht mehr so prickelnd aus. Wenn die Zocker merken, dass ihnen die Dinger niemand höher wieder abnimmt, werden sie nächste Woche den Kursverfall noch beschleunigen.


           1,07       350  
           1,06       2.000  
           1,05       12.000  
           1,04       5.000  
           1,03       2.899  
           1,02       2.000  
           1,00       5.000  
           0,99       2.650  
           0,98       2.000  
           0,97       1.600  
 
Quelle: [URL]aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/OGG.aspx[/URL]  
 
2.000        0,94    
6.000        0,93    
2.000        0,92    
3.850        0,91    
7.000        0,90    
600        0,86    
6.000        0,80    
328        0,76    
5.000        0,71    
6.000        0,70    
 
Summe Aktien im Kauf    Verhältnis    Summe Aktien im Verkauf
38.778                   1:0,92          35.499
Antworten
wwl1:

Ich mach´s wie CDV: Komplette Abschreibung der

 
01.09.06 17:49
Beteiligung. Sollten Sie pleite gehen, mach ich keinen Verlust mehr. Im anderen Fall habe ich dann einen tollen außerordentlichen Gewinn eingefahren ... ;o))

Jetzt schau ich mir halt die HV an und dann muss ich gucken, ob ich anschließend reich bin oder aber ob die Gebühren der Ausbuchung höher sind als der Wert der Beteiligung.

Trotzdem schönes Wochenende ... ;o)

Gruß
WWL
Antworten
Klei:

Schade CDV !

 
02.09.06 02:57
Mochte das Unternehmen irgendwie immer gerne und hatte gehofft, die würden nochmal kommen.

Muß auch sagen, dass ich diesem Unternehmen KEIN Geld mehr hinterher werfen würde. Egal was für eine Kapitalmaßnahme die beschliessen würden.

Was denen fehlte und weiterhin fehlt ist ein richtiger Blockbuster. Ein richtig guter Programmierer mit Innovativen Ideen. Wollen die den auf der a.o. HV präsentieren? Wohl kaum.

Egal was die an Geld einsammeln und wodurch. Es wird eh nur verbrannt, wenn die mit dem selben Team weiter arbeiten, wie bisher.

Was mich allerdings stutzig macht ist, dass der liebe Herr "Homme" sich vor einigen Wochen bei Kursen um 5 - 6 Euro von großen Aktienpaketen massiv getrennt hat.

Ihr solltet da mal nachforschen, ob dort nicht gegen Insiderrichtlinien verstossen wurde. Vielleicht bekommt Ihr Euer Geld ja von Herrn Homme zurück.

Viele Grüße,

Michael.

www.erfolgreich-beraten.de  
Antworten
Carpman:

siehe #23 o. T.

 
02.09.06 06:48
#23 o. T.">
Antworten
Brotkorb:

der kurs zeigt deutlich

 
06.09.06 15:37
aber es gibt ja keinen anlass dazu, sind das zocker? bis zu 17% plus bisher
Antworten
Unbedarft:

#56

 
10.09.06 12:35
...natürlich, verursacht durch leute, die ernsthaft versuchen, einkommen aus privaten veräußerungsgeschäften zu erzielen; CDV soft ist eine irrsinninge, sinnlose, insolvente bruchbude, die kein seriöses investment rechtfertigt; ich kann im unterschied zu hardcore-zockern zwar auch realtime kurse sehen, doch keine level-2 infos (orderbuch-tiefe etc.); immer in bid- und ask glotzen reicht hier einfach nicht...du fliegst damit auf die fresse, wenn von einer sekunde auf die andere ein riesen block an orders im ask auftaucht...ist mir persönlich - ohne ausreichende zocker-tools - zu heiss
Antworten
okalimeras:

Rekordverdächtigt !!

 
10.09.06 19:03
Seit 21.08.06  MINUS 51.79% !!!!

Weiter so , Geld verniechtern!!!!!!!

Antworten
maggusm:

hm, das geht wohl gehen null o.T.

 
19.09.06 17:49
Antworten
Peddy78:

Willkommen zurück in den PennyStocks,traurig!

 
24.09.06 22:19
CDV,

das das mal für Geldvernichtung steht,
hätten glaube ich die wenigsten von uns gedacht,
aber spätenstens jetzt sieht es auch der letzte und muß es zur Kenntnis nehmen.
Hoffe ihr habt euch früh genug hier verabschiedet.
Antworten
Kritiker:

Unentwegte könnten eine Gegen-

 
02.10.06 21:09
bewegung erzeugen = Zockerchance bis 0,9 - ?
Bei 0,75 überlege ich's mir. - Kritiker.
Antworten
santaria:

Mal das gelesen?

 
03.10.06 12:09
Einladung zur außerordentlichen Hauptversammlung der CDV Software Entertainment AG mit Sitz in Bruchsal

Tagesordnung:

1. Anzeige des Vorstands gemäß § 92 Abs. 1 AktG, dass ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft besteht.

2. Beschlussfassung über die Ermächtigung zur Ausgabe von Options-/Wandelschuldverschreibungen, über die Aufhebung des Bedingten Kapitals I bis III, die Schaffung eines neuen bedingten Kapitals sowie über die Änderung der Satzung

1. Ermächtigung zur Ausgabe von Options-/Wandelschuldverschreibungen

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, wie folgt zu beschließen:

Der Vorstand wird ermächtigt, bis zum 30. September 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 7.000.000,00 mit einer Laufzeit von längstens 15 Jahren zu begeben und den Inhabern von Optionsschuldverschreibungen Optionsrechte und den Inhabern von Wandelschuldverschreibungen Wandlungsrechte auf bis zu 810.000 auf den Inhaber lautende nennbetragslose Stammaktien mit Stimm-recht (Stückaktien) der Gesellschaft nach näherer Maßgabe der Options- bzw. Wandelanleihebedingungen (Anleihebedingungen) zu gewähren.

Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats auch solche auf den In-haber lautende Wandelschuldverschreibungen begeben, bei denen die Inha-ber der Wandelschuldverschreibungen nach näherer Maßgabe der Wandelan-leihebedingungen während des Wandlungszeitraums oder am Ende des Wandlungszeitraums verpflichtet sind, die Schuldverschreibungen in neue Ak-tien der Gesellschaft umzutauschen.

Die Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen (Teilschuldverschrei-bungen) können in EUR oder im entsprechenden Gegenwert in der gesetzli-chen Währung eines OECD-Landes begeben werden.

Die Optionsschuldverschreibungen und/oder die mit Wandlungsrechten und/oder Wandlungspflichten ausgestatteten Wandelschuldverschreibungen sind den Aktionären - vorbehaltlich der nachfolgenden Ausführungen - zum Bezug anzubieten. Sie können auch von einer Bank oder einem Bankenkon-sortium mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist jedoch mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, Spitzenbeträge, die sich aufgrund des Bezugsverhältnisses erge-ben, von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen und das Bezugsrecht auch insoweit auszuschließen, wie es erforderlich ist, um den Inhabern von bereits ausgegebenen oder noch auszugebenden Options- und Wandlungs-rechten bzw. von mit Wandlungspflichten ausgestatteten Wandelschuldver-schreibungen ein Bezugsrecht auf Aktien der CDV Software Entertainment AG in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung der Options- oder Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung der Wandlungspflichten zustehen würde.

Im Fall der Ausgabe von Optionsschuldverschreibungen werden jeder Teil-schuldverschreibung ein oder mehrere Optionsrechte beigefügt, die die Inha-ber der Teilschuldverschreibungen nach näherer Maßgabe der vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegenden Anleihebedingungen zum Bezug von neuen Stückaktien der Gesellschaft berechtigen. Der anteilige Be-trag des Grundkapitals, der auf die je Teilschuldverschreibung zu beziehen-den Stückaktien entfällt, darf den Nennbetrag der Teilschuldverschreibungen nicht übersteigen.

Im Falle der Ausgabe von auf den Inhaber lautenden Wandelschuldverschrei-bungen erhalten die Inhaber der Schuldverschreibungen das Recht, ihre Teil-schuldverschreibungen nach näherer Maßgabe der Wandelanleihebedingun-gen in neue Aktien der Gesellschaft umzutauschen. Das Umtauschverhältnis ergibt sich aus der Division des Nennbetrags einer Teilschuldverschreibung durch den festgesetzten Wandlungspreis für eine neue Aktie der Gesellschaft. Es kann vorgesehen werden, dass das Umtauschverhältnis und/oder der Wandlungspreis in den Anleihebedingungen variabel ist und der Wandlungs-preis innerhalb einer festzulegenden Bandbreite in Abhängigkeit von der Ent-wicklung des Aktienkurses während der Laufzeit festgesetzt wird. Das Um-tauschverhältnis kann in jedem Fall auf eine volle Zahl auf- oder abgerundet werden; ferner kann eine in bar zu leistende Zuzahlung festgelegt werden. Im Übrigen kann vorgesehen werden, dass Spitzen zusammengelegt werden und/oder in Geld ausgeglichen werden. Der anteilige Betrag des Grundkapi-tals, der auf die je Teilschuldverschreibung zu beziehenden Stückaktien ent-fällt, darf den Nennbetrag der Teilschuldverschreibungen nicht übersteigen.

Die Anleihebedingungen können vorsehen, dass im Falle der Wandelung bzw. der Optionsausübung statt Aktien der Gesellschaft deren Gegenwert in Geld gezahlt wird, der nach näherer Maßgabe der Anleihebedingungen dem rechnerischen Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse im Parketthandel oder XETRA-Handel (oder einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der letzten zehn Börsenhandelstage vor Erklärung der Wandlung bzw. der Optionsausübung entspricht. Die Anleihebedingungen können ferner vorsehen, dass die Wandelschuldverschreibungen statt in neue Aktien aus bedingtem Kapital in bereits existierende Aktien der Gesellschaft gewandelt werden können bzw. das Optionsrecht aus den Optionsschuldver-schreibungen durch Lieferung solcher Aktien erfüllt werden kann.

Der jeweils festzusetzende Wandlungs- bzw. Optionspreis für eine Stückaktie muss mindestens 80% des rechnerischen Durchschnitts der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse im Parketthandel oder im XETRA-Handel (oder einem an die Stelle des XETRA-Systems getre-tenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der letzten zehn Börsenhandelstage vor dem Tag der Beschlussfassung durch den Vorstand über die Begebung der Wandel- bzw. Optionsschuldverschreibungen betra-gen. § 9 Abs. 1 AktG bleibt unberührt.

Der Wandlungs- bzw. Optionspreis kann - vorbehaltlich § 9 Abs. 1 AktG - auf-grund einer Verwässerungsschutzklausel nach näherer Bestimmung der An-leihebedingungen durch Zahlung eines entsprechenden Betrages in bar bei Ausnutzung des Options- bzw. Wandlungsrechts oder durch Herabsetzung der Zuzahlung ermäßigt werden, wenn die Gesellschaft während der Wand-lungs- bzw. Optionsfrist unter Einräumung eines Bezugsrechts an ihre Aktio-näre das Grundkapital erhöht oder das Grundkapital aus Gesellschaftsmitteln erhöht oder weitere Wandel-/Optionsschuldverschreibungen oder Genuss-rechte mit Wandlungs- oder Optionsrecht begibt bzw. sonstige Optionsrechte gewährt und den Inhabern von Wandel-/Optionsschuldverschreibungen kein Bezugsrecht in dem Umfang eingeräumt wird, wie es ihnen nach Ausübung des Wandlungs- bzw. Optionsrechts zustehen würde. Statt einer Zuzahlung in bar bzw. einer Herabsetzung der Zuzahlung kann auch - soweit möglich - das Umtauschverhältnis durch Division des Nennbetrags durch den ermäßigten Wandlungspreis angepasst werden. Die Bedingungen können darüber hinaus für den Fall der Kapitalherabsetzung, eines Aktiensplitts oder einer Sonderdi-vidende eine Anpassung der Options- oder Wandlungsrechte vorsehen. Die Bedingungen können auch vorsehen, dass im Falle einer Kapitalherabsetzung das Umtauschverhältnis unberührt bleibt, ungeachtet davon, ob die Kapital-herabsetzung die Gesamtzahl der Aktien unberührt lässt, die Kapitalherabset-zung mit einer Kapitalrückzahlung, einer entgeltlichen Einziehung von Aktien, einem entgeltlichen Erwerb eigener Aktien durch die Gesellschaft verbunden ist oder die Kapitalherabsetzung durch eine Zusammenlegung von Aktien oh-ne Kapitalrückzahlung erfolgt.

Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Anleihe-bedingungen sowie die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, insbesondere Zinssatz, Ausgabekurs, Laufzeit und Stückelung, Options- bzw. Wandlungspreis und den Options- bzw. Wandlungszeitraum festzusetzen bzw. diese Bedingungen im Einvernehmen mit den zuständigen Organen der die Options- bzw. Wan-delschuldverschreibungen begebenden Beteiligungsgesellschaft festzulegen.

2. Aufhebung des Bedingten Kapitals I, II und III

Die Satzung enthält in § 3 Abs. 6 ein Bedingtes Kapital I, wonach das Grund-kapital um bis zu EUR 110.000,00 eingeteilt in bis zu 110.000 Stück auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien bedingt erhöht ist (Bedingtes Ka-pital I). Diese bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Wandelgenussrechten 1, zu deren Ausgabe der Vorstand von der Hauptversammlung vom 03.04.2000 ermächtigt wurde, von ihrem Wand-lungsrecht 1 auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen.

Die Satzung enthält in § 3 Abs. 7 ein Bedingtes Kapital II, wonach das Grund-kapital um bis zu EUR 460.000,00 eingeteilt in bis zu 460.000 Stück auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien bedingt erhöht ist (Bedingtes Ka-pital II). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Wandelgenussrechten 2, zu deren Ausgabe der Vorstand von der Hauptversammlung vom 03.04.2000 ermächtigt wurde, von ihrem Wandlungs-recht 2 auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen.

Die Satzung enthält in § 3 Abs. 8 ein Bedingtes Kapital III, wonach das Grundkapital um bis zu EUR 162.000,00 eingeteilt in bis zu 162.000 Stück auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien bedingt erhöht ist (Bedingtes Kapital III). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Optionsrechten, die aufgrund der Ermächtigung der Haupt-versammlung vom 15. Juni 2005 begeben werden, durch Ausübung von ih-rem Recht zum Erwerb neuer Aktien Gebrauch machen.

Das Bedingte Kapital I, II und III soll im Rahmen der geplanten Kapitalmaß-nahmen aufgehoben und durch ein neues Bedingtes Kapital ersetzt werden.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen unter der Maßgabe, dass der Beschluss zu Tagesordnungspunkt 2.3 gefasst worden ist, vor, folgenden Beschluss zu fassen:

Das Bedingte Kapital I, II und III gemäß § 3 Abs. 6, 7 und 8 der Satzung wird mit Wirkung auf den Zeitpunkt der Eintragung im Handelsregister des nach-folgend bestimmten neuen Bedingten Kapitals aufgehoben.

3. Schaffung eines neuen bedingten Kapitals

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, wie folgt zu beschließen:

Das Grundkapital der Gesellschaft wird um bis zu EUR 810.000,00 durch Ausgabe von bis zu 810.000,00 auf den Inhaber lautende nennbetraglose Stammaktien mit Stimmrecht (Stückaktien) bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2006/I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Gewährung von Aktien an die Inhaber von Options- bzw. Wandelschuldverschreibungen, die gemäß vorstehender Ermächtigung unter Ziffer 1 bis zum 30. September 2011 von der Gesellschaft begeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung dient nach Maßgabe der Wandelanleihebedingungen auch der Ausgabe von Aktien an Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, die mit Wandlungs-pflichten ausgestattet sind. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem ge-mäß Ziffer 1 jeweils festzulegenden Wandlungs- bzw. Optionspreis. Die be-dingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen oder die zur Wandlung verpflichteten Inha-ber der Wandelschuldverschreibungen ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen und soweit nicht eigene Aktien zur Bedienung dieser Rechte zur Verfügung ge-stellt werden. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Options- bzw. Wandlungsrechten oder durch Erfüllung von Wandlungspflichten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.

4. Satzungsänderung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, § 3 Abs. 6 der Satzung wie folgt zu ändern:

„Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu EUR 810.000,00 durch Aus-gabe von bis zu 810.000 auf den Inhaber lautende nennbetraglose Stammak-tien mit Stimmrecht (Stückaktien) bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2006/I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Gewährung von Aktien an die Inhaber von Options- bzw. Wandelschuldverschreibungen, die gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 06. November 2006 bis zum 30. September 2011 von der Gesellschaft begeben werden. Die bedingte Ka-pitalerhöhung dient nach Maßgabe der Wandelanleihebedingungen auch der Ausgabe von Aktien an Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, die mit Wandlungspflichten ausgestattet sind. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandel- und/oder Optionsschuld-verschreibungen von ihren Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch ma-chen oder die zur Wandlung verpflichteten Inhaber der Wandelschuldver-schreibungen ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen und soweit nicht eigene Akti-en zur Bedienung dieser Rechte zur Verfügung gestellt werden. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Aus-übung von Options- bzw. Wandlungsrechten oder durch Erfüllung von Wand-lungspflichten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.“

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, § 3 Abs. 7 und Abs. 8 der Satzung ersatzlos zu streichen.

5. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung von § 3 Abs. 1 und Abs. 2 der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausgabe von Bezugsaktien anzupassen sowie alle sonstigen damit im Zusammenhang stehenden Änderungen der Satzung vorzunehmen, die nur die Fassung betreffen. Entsprechendes gilt für den Fall der Nichtausnutzung der Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel- und Optionsschuldverschreibungen nach Ablauf des Ermächtigungszeitraums sowie für den Fall der Nichtausnutzung des bedingten Kapitals nach Ablauf der Fristen für die Ausübung von Wandel- oder Optionsrechten.

3. Beschlussfassung über die Herabsetzung des Grundkapitals in vereinfachter Form zum Zweck der Deckung von Verlusten durch Zusammenlegung von Akti-en (§§ 229 ff. AktG) und über die Anpassung der Satzung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor zu beschließen:

1. Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 1.620.000,00 eingeteilt in 1.620.000 auf den Inhaber lautende Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien), wird um EUR 1.458.000,00 auf EUR 162.000,00 eingeteilt in 162.000 auf den Inhaber lautende Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) herabgesetzt. Die Herabsetzung erfolgt nach den Vorschriften über die vereinfachte Kapitalher-absetzung zu dem Zweck, Wertminderungen auszugleichen und sonstige Ver-luste zu decken (§§ 229 ff. AktG). Die Herabsetzung erfolgt im Verhältnis 10:1 durch Zusammenlegung von jeweils 10 auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu einer auf den Inhaber lautende Stückaktie. Etwaige Spitzen, die dadurch entstehen, dass ein Aktionär eine nicht durch das Zusammenlegungsverhält-nis teilbare Anzahl von Stückaktien hält, werden von der Gesellschaft mit an-deren Spitzen zusammengelegt und von ihr für Rechnung der Beteiligten ver-wertet. Die Gesellschaft kann die Verwertung nach Maßgabe von § 226 Abs. 3 AktG oder freihändig vornehmen.

2. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalherabsetzung gemäß vorstehender Ziffer 1 festzule-gen.

3. § 3 Absatz 1 und Absatz 2 der Satzung werden wie folgt neu gefasst:

„1. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EURO 162.000,00.

2. Es ist eingeteilt in 162.000 Stückaktien.“

4. Beschlussfassung über Erhöhung die des herabgesetzten Grundkapitals durch Ausgabe von auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien gegen Bar-einlagen sowie über die Änderung der Satzung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, unter der aufschiebenden Bedingung der Eintragung der Satzungsänderung unter Tagesordnungspunkt 3, zu beschließen:

1. Das Grundkapital der Gesellschaft, welches nach Durchführung der Kapital-herabsetzung gemäß Tagesordnungspunkt 3 der Hauptversammlung vom 06. November 2006 noch EUR 162.000,00 beträgt, wird gegen Bareinlagen um bis zu EUR 2.430.000,00 auf bis zu EUR 2.592.000,00 erhöht durch Aus-gabe von bis zu 2.430.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital in Höhe von je EUR 1,00. Die Aktien werden zum Ausgabebetrag von EUR 1,00 je Aktie ausgegeben und sind von Beginn des bei der Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handels-register laufenden Geschäftsjahres an gewinnberechtigt. Das Bezugsrecht der Aktionäre wird ausgeschlossen. Zur Zeichnung zugelassen wird eine vom Vorstand der Gesellschaft festzulegende Bank oder ein Bankenkonsortium. Der Ausgabebetrag beträgt EUR 1,00. Die neuen Aktien sind von der Bank oder einem Bankenkonsortium den Aktionären der Gesellschaft zum Bezug anzubieten. Das Emissionsunternehmen ist verpflichtet, den Mehrerlös an die Gesellschaft auszukehren.

2. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats weitere Ein-zelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzulegen. Dazu ge-hören auch die Festlegung des Bezugspreises und der Bedingungen, zu de-nen nach Ablauf der für alle Aktionäre geltenden Bezugsfrist Aktionäre über ihr Bezugsrecht hinaus sowie Dritte die nicht gezeichneten Vorzugsaktien zeichnen und beziehen können. Die Kosten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung trägt die Gesellschaft.

3. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend dem Umfang der Kapitalerhöhung zu ändern.

4. Der Beschluss wird ungültig, wenn er nicht bis zum Ablauf des 30. April 2007 durchgeführt und entsprechende Barkapitalerhöhung zur Eintragung in das Handelsregister der Gesellschaft angemeldet worden ist.

5. Beschlussfassung über die Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2004

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Mai 2006 wurde die Rödl & Partner GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Nürnberg, zum Abschlussprüfer und zum Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2006 ge-wählt. Eine Annahme des Prüfungsauftrags erfolgte bisher nicht.
Der Aufsichtsrat schlägt vor zu beschließen:

Der Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Mai 2006, wonach die Rödl & Partner GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Nürnberg, zum Abschlussprüfer und zum Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2006 ge-wählt wurde, wird aufgehoben. Zum Abschlussprüfer und zum Konzernabschlussprü-fer für das Geschäftsjahr 2006 wird die Control5H Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH, München, gewählt.

6. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2005

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, wie folgt zu beschließen:

Den Mitgliedern des Vorstands wird für das Geschäftsjahr 2005 Entlastung erteilt.

7. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2005

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, wie folgt zu beschließen:

Den Mitgliedern des Aufsichtsrats, die im Geschäftsjahr 2005 amtiert haben, wird für diesen Zeitraum Entlastung erteilt.

8. Aufhebung des Beschlusses der Hauptversammlung vom 16. Mai 2006 zur Er-mächtigung des Vorstands zur Umwandlung eines Nachrangdarlehensvertrags in einen Genussrechtsvertrag und zur Zustimmung zur Gewährung von Ge-nussrechten

Die Hauptversammlung vom 16. Mai 2006 hat der Ausübung des Rechtes zur Ände-rung des Nachrangdarlehensvertrages vom 01. November 2005 / 08. Dezember 2005 in einen Genussrechtsvertrag gemäß § 11 des Angebotes vom 01. November 2005 zum Abschluss eines Vertrages über ein nachrangiges Darlehen zwischen der Ge-sellschaft und der PREPS 2005-2 plc, JP Morgan House, IRL-Dublin, Irland zuge-stimmt. Zugleich wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 31.12.2007 die in § 11 des vorerwähnten Vertrages vorgesehene einseitige Erklärung über die Änderung des Nachrangdarlehens in einen Genussrechtsvertrag abzugeben.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, wie folgt zu beschließen:

Der Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Mai 2006 zur Ermächtigung des Vor-stands zur Umwandlung eines Nachrangdarlehensvertrags in einen Genussrechtsver-trag und zur Zustimmung zur Gewährung von Genussrechten wird aufgehoben.

Antworten
Kritiker:

Meine Vermutung vom 2.9.

 
04.10.06 14:09
hat sich bereits heute bestätigt! = Kurs 0,94

@ santaria - wer soll denn all das lesen??
Willst Du jetzt auf Zeitung machen?
Ein Hinweis auf die HV-Einladung hätte genügt.
ariva ist doch keine Müllkippe. - Kritiker.
Antworten
santaria:

Ruhig Kritiker, ganz ruhig. :-) o. T.

 
06.10.06 17:41
Antworten
Peddy78:

Wieso geht es hier mit einem mal wieder so bergauf

 
13.10.06 06:27
und wieder raus aus den Pennystocks?

Blinder optimismus oder gute News?
Antworten
Klei:

CDV

 
06.11.06 03:28
lange nichts gehört hier zu unserem "Liebling"!

Werden die saniert?

Alleine zwei bis drei fähige und kreative Programmierer würden hierzu genügen aber das weiß man ja im Hause hoffentlich schon seit Jahren!
Antworten
Brotkorb:

heute war sonderversammlung

 
06.11.06 21:46
zum sanierungsplan vorstellen, kurs eingebrochen, weiß jemand mehr?
Antworten
Katjuscha:

Und wieder miese Quartalszahlen, auch wenn

 
24.11.06 18:07
der Vorstand sie jetzt positiv darstellt, weil es eine deutlice Verbesserung zum 2.Quartal gab. Dennoch hat man auch ohne Restrukturierungsaufwendungen noch ein deutlichen Fehlbetrag hingelegt. Wie will man aus dieser Situation wieder rauskommen? Noch 2 solche Quartale und da kann auch kein Insolvenzverwalter mehr helfen.

Aber mal sehen, ob jetzt jemand den Kurs etwas hochzockt.
Antworten
Peddy78:

CDV, noch ist Vorsicht angesagt !

 
25.11.06 08:46
Wie von Katjuscha schon treffend analysiert,
CDV hat immer noch deutlichen Fehlbetrag erzielt,
und vom Umsatzanstieg allein wird man nicht reich.

Also hier bitte lieber mit Vorsicht als mit Nachsicht handeln,
noch ! ist es zum Einstieg zu früh.

News - 24.11.06 19:00
DGAP-News: CDV Software Entertainment AG (deutsch)

CDV Software Entertainment AG: Sanierung zeigt erste Erfolge

CDV Software Entertainment AG / Quartalsergebnis

24.11.2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

--------------------------------------------------

CDV Software Entertainment AG: Sanierung zeigt erste Erfolge

- Umsatz steigt in Q3 2006 wieder auf EUR 3,6 Mio. (Vorquartal EUR 2,3 Mio.) - Einmaliger Restrukturierungsaufwand belastet Ergebnis - Sanierungsmaßnahmen zeigen Wirkung

Bruchsal, 24/11/2006 - Nachdem die Aktionäre der CDV Software Entertainment AG (ISIN DE 0005488126, Kürzel: OGG) auf der außerordentlichen HV am 6. November 2006 den Vorstand mit deutlichen Mehrheiten ermächtigt haben, die vorgeschlagenen Kapitalmaßnahmen durchzuführen und damit den Weg für die Sanierung des Unternehmens geebnet haben, gibt die Gesellschaft heute die Zahlen des Dritten Quartals 2006 bekannt.

In den Monaten Juli bis September 2006 konnte der Umsatz um 54% gegenüber dem vorangegangenen Quartal auf EUR 3,6 Mio. gesteigert werden (Q3/2005: EUR 5,3 Mio.). Nach neun Monaten beträgt der Umsatz EUR 7,74 Mio.

Das Quartalsergebnis wurde noch einmal von einmaligen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von TEUR 500 belastet und beläuft sich insgesamt auf EUR -1,5 Mio. (Q3/2005: TEUR 810). Es liegt damit im Rahmen der Erwartungen des Sanierungsvorstandes während der Restrukturierungsphase.

Der Verkauf der Spielrechte an den Spielen War Front: Turning Point, Panzer Tactics und Jack Keane im Berichtszeitraum wurde erfolgsneutral verbucht und spiegelt sich sowohl im Umsatz als auch in den Abschreibungen in gleicher Höhe wider.

Philipp Stiehl, Sanierungsvorstand der CDV Software Entertainment AG, kommentiert: „Wir sind froh, dass unsere Sanierungsmaßnahmen greifen und dass unsere vorgeschlagenen Kapitalmaßnahmen auf der außerordentlichen HV von den Aktionären mit großen Mehrheiten beschlossen wurden. Damit konnte der Grundstein für eine Sanierung des Unternehmens gelegt werden. Wir haben bereits signifikante Aufräumarbeiten geleistet und spürbare Verbesserungen erzielt, unter anderem die Kostenstruktur auf ein gesundes Niveau gesenkt. Nun ist es unsere Aufgabe, die Neuausrichtung und Repositionierung der Gesellschaft zügig voranzutreiben und sowohl unsere Kunden als auch den Kapitalmarkt von unserem Zukunftskonzept zu überzeugen.“

Die Restrukturierung der Gesellschaft baut auf der strategischen Refokussierung insbesondere auf das Distributionsgeschäft von PC- und Videospielen als Dienstleister auf. Darüber hinaus prüft die CDV weitere Optionen zur Fortsetzung ihrer Aktivitäten im Zukunftsmarkt der MMOG-Spiele.

Nächster Termin:

Unternehmenspräsentation Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main 27. November 2006 09.00-09.40 Uhr Raum Madrid



Kontakt: CDV Software Entertainment AG Jochen Hög Tel.: +49 (0)7251 50505-429 e-mail: investors@cdv.de

DGAP 24.11.2006

--------------------------------------------------

Sprache: Deutsch Emittent: CDV Software Entertainment AG Werner-von-Siemens-Str. 9 76646 Bruchsal Deutschland Telefon: +49 (0)7251 50505-429 Fax: +49 (0)7251 50505-193 E-mail: investors@cdv.de WWW: www.cdv.de ISIN: DE0005488126 WKN: 548812 Indizes: Börsen: Geregelter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin-Bremen, Stuttgart, München, Düsseldorf

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

--------------------------------------------------

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
CDV SOFTWARE ENTERTAINMENT AG Inhaber-Aktien o.N. 1,00 +16,28% Frankfurt
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Adamove:

Fragwürdig

 
25.11.06 22:09
Wie ich hörte, lässt dieses Unternehmen über Anwälte aufgrund zweifelhafter(?) Daten Massenhaft Privatpersonen abmahnen. Ob es nun richtig ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Zumindest ist diese ganze Aktion anscheinend recht fragwürdig und trägt nicht gerade zum guten Ruf eines Unternehmens bei, dessen Hauptzielgruppe nun mal Consumer sind.........  Irgendwann kauft nämlich keiner mehr was.  Ich werde mich mit der Geschichte mal näher beschäftigen.  
Antworten
Katjuscha:

130% Kursplus in einer Woche

 
01.12.06 10:14
Das hätt ich nicht im Traum erwartet. Kann jemand beurteilen, wer hier gekauft hat?

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Kritiker:

Bei CDV der typische Insolvenz-Zock.

 
05.12.06 13:57
Zuerst vermutet man Pleite = Kurs 0,86.
Dann ist Pleite vorbei = Kurs 1,90.
Dann merkt man, zu hoch getrieben - also Korrektur = Kurs 1,5.
Danach neue Werterkennung.

Mutige können dabei viel Geld machen - oder ebenfalls Pleite.
Ich hab's verpennt!
Vgl. WCM, IM, November, - demnächst Jack White.

Börse oder Poker? - welches Schweinchen darf's sein? - Kritiker.  
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