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November: Biochips sollen Diagnostik-Technologie erweitern
Gemeinsam mit Siemens und Infineon wird das Biotech-Unternehmen neuartige Biochips entwickeln
Mit namhaften Partnern und staatlicher Unterstützung steigt November in das Segment der Biochips ein. Das im Biotech-Index des Neuen Marktes gelistete Unternehmen wird in Kooperation mit Siemens und Infineon eine neuartige Form von Chips für die Bioanalytik erforschen. Die Chips sollen im Gegensatz zu herkömmlichen ohne optische Komponenten auskommen, was die Analysegeräte preisgünstiger werden lässt.
Ein Schwerpunkt für Anwendungen ist der Bereich der Diagnostik. November nennt hier zum Beispiel die Früherkennung von Krebserkrankungen oder Infektionen. Auf diesem Gebiet ist die Gesellschaft mit ihrer Technologie der Elektrohybridisation (Lab-on-a-Strip) bereits engagiert. Das Forschungs-Projekt ist als Ergänzung zu sehen, wie Dr. Nils Peer Schröder, bei November für Investor Relation zuständig, erläutert. Während die Elektronhybridisation für Routinediagnostik gedacht ist, werden die diagnostischen Anwendungen der Chip-Technologie wegen der höheren Sensitivität spezifischer ausfallen. Zwischen diesen beiden Polen liegt das Konzept der Lab-in-a-Box, das einem Letter of Intent aus dem Vorjahr zufolge ebenfalls mit Siemens entwickelt werden soll.
Das Abkommen sieht eine klare Arbeitsteilung vor. November wird die Erprobung und Optimierung der BioChips vornehmen, Infineon die Schaltungstechnik entwickeln und Siemens die Systemintegration, die Entwicklung der Auslesegeräte und Chipmodule, sowie die klinische Validierung (Bestätigung) übernehmen. Das Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie ISIT soll die ersten Testchips liefern. Das Projekt wird vom Staat mit 10 Mio. DM gefördert, wovon 1,1 Mio. DM auf November entfallen.
Neben diagnostischen Anwendungen ist auch ein Einsatz im Bereich der Forschung denkbar. Damit würden sich November und die Partner eventuell als Wettbewerber bereits etablierter Biochip-Unternehmen aufstellen. Allerdings ist im Hinblick auf die dreijährige Laufzeit des Projekts das Augenmerk zunächst einmal auf die Entwicklung der Technologie gerichtet.
November: Biochips sollen Diagnostik-Technologie erweitern
Gemeinsam mit Siemens und Infineon wird das Biotech-Unternehmen neuartige Biochips entwickeln
Mit namhaften Partnern und staatlicher Unterstützung steigt November in das Segment der Biochips ein. Das im Biotech-Index des Neuen Marktes gelistete Unternehmen wird in Kooperation mit Siemens und Infineon eine neuartige Form von Chips für die Bioanalytik erforschen. Die Chips sollen im Gegensatz zu herkömmlichen ohne optische Komponenten auskommen, was die Analysegeräte preisgünstiger werden lässt.
Ein Schwerpunkt für Anwendungen ist der Bereich der Diagnostik. November nennt hier zum Beispiel die Früherkennung von Krebserkrankungen oder Infektionen. Auf diesem Gebiet ist die Gesellschaft mit ihrer Technologie der Elektrohybridisation (Lab-on-a-Strip) bereits engagiert. Das Forschungs-Projekt ist als Ergänzung zu sehen, wie Dr. Nils Peer Schröder, bei November für Investor Relation zuständig, erläutert. Während die Elektronhybridisation für Routinediagnostik gedacht ist, werden die diagnostischen Anwendungen der Chip-Technologie wegen der höheren Sensitivität spezifischer ausfallen. Zwischen diesen beiden Polen liegt das Konzept der Lab-in-a-Box, das einem Letter of Intent aus dem Vorjahr zufolge ebenfalls mit Siemens entwickelt werden soll.
Das Abkommen sieht eine klare Arbeitsteilung vor. November wird die Erprobung und Optimierung der BioChips vornehmen, Infineon die Schaltungstechnik entwickeln und Siemens die Systemintegration, die Entwicklung der Auslesegeräte und Chipmodule, sowie die klinische Validierung (Bestätigung) übernehmen. Das Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie ISIT soll die ersten Testchips liefern. Das Projekt wird vom Staat mit 10 Mio. DM gefördert, wovon 1,1 Mio. DM auf November entfallen.
Neben diagnostischen Anwendungen ist auch ein Einsatz im Bereich der Forschung denkbar. Damit würden sich November und die Partner eventuell als Wettbewerber bereits etablierter Biochip-Unternehmen aufstellen. Allerdings ist im Hinblick auf die dreijährige Laufzeit des Projekts das Augenmerk zunächst einmal auf die Entwicklung der Technologie gerichtet.
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