Bush will 300 Milliarden investieren


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Bush will 300 Milliarden investieren

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09.12.02 18:28
Bush will 300 Milliarden investieren

Nach dem Rauswurf seines Finanzministers bastelt der US-Präsident an einem umfassenden Konjunkturpaket, um der Wirtschaft auf die Beine zu helfen. Die Regierung plane Maßnahmen im Umfang von bis zu 300 Milliarden Dollar über zehn Jahre, berichtete das „Wall Street Journal“ am Montag.

Das neue Konjunkturpaket solle in den nächsten Wochen vorgestellt werden. Nach Darstellung der Zeitung geht es dabei um ein Vorziehen bereits beschlossener Steuersenkungen für kleinere und mittlere Einkommen, eine Reduzierung der Steuer auf Dividenden und bessere Abschreibungsmöglichkeiten für Neuinvestitionen.

Als Favorit für die Nachfolge des geschassten Finanzministers Paul O'Neill gilt nach US-Presseberichten John Snow, Chef der Eisenbahngesellschaft CSX. Er war unter dem damaligen Präsidenten Gerald Ford in den 70er-Jahren im Transportministerium. Als Nachfolger des ebenfalls entlassenen Wirtschaftsberaters Lawrence Lindsey will George W. Bush offenbar den ehemaligen Co-Vorsitzenden der Investmentbank Goldman Sachs, Stephen Friedman, holen.

09.12.02, 15:57 Uhr
(Quelle:  dpa)



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first-henri:

Die einen machen's richtig, die anderen machen

 
09.12.02 18:33
gar nicht's oder machen's falsch, so einfach ist das !
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BRAD PIT:

Manchmal macht Bush auch einiges richtig. o. T.

 
09.12.02 18:41
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Mr.Esram:

It`s the economy, stupid!

 
09.12.02 18:55


George Bush Jr. wird sich hüten, den gleichen Fehler zu machen wie sein Vater vor gut zehn Jahren. George Bush Senior verlor die Präsidentschaftswahl 1992, weil er sich zu sehr auf die Außenpolitik konzentrierte und vernachlässigte, wie es den Bürgern im eigenen Land geht. Herausforderer Bill Clinton wusste, wo die Wahl entschieden wird: "It`s the economy, stupid", gab Clinton seinen Beratern das Wahlkampfthema Nummer 1 vor.

Anfang der 90er Jahre war die Wirtschaftslage in den USA ähnlich wie heute alles andere als rosig. George Bush Jr. hat zwar zu Beginn seiner Amtszeit mit umfangreichen Steuersenkungen reagiert, die Krise aber noch nicht in den Griff bekommen. Bush erweckt gegenwärtig den Eindruck, als liege sein Hauptinteresse in der Beseitigung des diktatorischen Regimes im Irak. Akzente und Erfolge in der Wirtschaftspolitik sind dünn gesät.Snow arbeitet derzeit noch als Chef des Eisenbahnkonzerns CSX Corporation [ Kurs/Chart ]. Der 63jährige ist gelernter Wirtschaftswissenschaftler und war schon als Vorsitzender des einflussreichen Business Roundtable tätig, ein Zusammenschluss von Vertretern der größten amerikanischen Konzerne. John Snow ist ein Mann der Wirtschaft.

An seiner Seite wird laut Washington Post Steve Friedman als Wirtschaftsberater der Regierung ins Weiße Haus einziehen. Friedman, früher Co-Chef von Goldman Sachs, ist ein Mann der Wall Street. Der Banker gilt als sehr kompetent was Wirtschaft und Börse angeht. Zudem hat sein früherer Partner bei Goldman Sachs, Rick Rubin, in der Clinton-Regierung schon einen ausgezeichneten Job als Finanzminister gemacht.

George Bush Jr. will 2004 als Präsident wiedergewählt werden. Die Außenpolitik allein wird ihm nicht die notwendigen Punkte in der Bevölkerung einbringen - auch ein gewonnener Irak-Krieg nicht. Der Wahlausgang dürfte in hohem Maße von der Genesung der Wirtschaft abhängen. Mit dem neuen Team werden voraussichtlich weitreichende Steuersenkungen beschlossen, um gegen die Flaute anzugehen. Auch wenn dadurch die Staatsschulden weiter steigen, sind Steuersenkungen kurz- bis mittelfristig ein positives Zeichen für die Börse.



Das könnte sich mit dem Rauswurf des Finanzministers vom Freitag ändern. Der geschasste Finanzminister Paul O`Neill war in der Öffentlichkeit nicht sonderlich beliebt und blockierte zudem Pläne, ein weiteres mal Steuern zu senken. Der voraussichtliche Nachfolger John Snow - die Washington Post und andere Medien berichten übereinstimmend von Snow als neuem Finanzminister - könnte dem Amt frische Impulse verleihen.

Ein Mann der Wirtschaft
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Reila:

Ob heute noch ein US-Präsident rufen würde:

 
09.12.02 18:57
"Ich bin ein Berliner"?

Naja, war eine rhetorische Frage. Schätze, Müntefering schafft es auch noch, daß der Dax fällt, während der Dow steigt.

R.
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Mr.Esram:

Ein Mann der Wirtschaft...

 
09.12.02 18:57
Snow arbeitet derzeit noch als Chef des Eisenbahnkonzerns CSX Corporation [ Kurs/Chart ]. Der 63jährige ist gelernter Wirtschaftswissenschaftler und war schon als Vorsitzender des einflussreichen Business Roundtable tätig, ein Zusammenschluss von Vertretern der größten amerikanischen Konzerne. John Snow ist ein Mann der Wirtschaft.

An seiner Seite wird laut Washington Post Steve Friedman als Wirtschaftsberater der Regierung ins Weiße Haus einziehen. Friedman, früher Co-Chef von Goldman Sachs, ist ein Mann der Wall Street. Der Banker gilt als sehr kompetent was Wirtschaft und Börse angeht. Zudem hat sein früherer Partner bei Goldman Sachs, Rick Rubin, in der Clinton-Regierung schon einen ausgezeichneten Job als Finanzminister gemacht.

George Bush Jr. will 2004 als Präsident wiedergewählt werden. Die Außenpolitik allein wird ihm nicht die notwendigen Punkte in der Bevölkerung einbringen - auch ein gewonnener Irak-Krieg nicht. Der Wahlausgang dürfte in hohem Maße von der Genesung der Wirtschaft abhängen. Mit dem neuen Team werden voraussichtlich weitreichende Steuersenkungen beschlossen, um gegen die Flaute anzugehen. Auch wenn dadurch die Staatsschulden weiter steigen, sind Steuersenkungen kurz- bis mittelfristig ein positives Zeichen für die Börse.

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first-henri:

@Reila

 
09.12.02 19:04
Ich fürchte auch.

Greetz f-h
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Kalif:

BWLer sagte: Der Deutsche Aktien kauft, hat selber o. T.

 
09.12.02 19:13
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BRAD PIT:

@Reila. Es soll ja auch Berliner mit

 
09.12.02 19:23
Senf-Füllung  geben.
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Depothalbierer:

Solange es keine Berliner mit Senfgasfüllung sind,

 
09.12.02 20:32
können wir schon zufrieden sein.
Die müssen sich ja ziemlich sicher sein, daß der Krieg ein großer kommerzieller Erfolg wird, denn wo soll die Kohle sonst herkommen?
aber vielleicht gibts ja auch eine Weltwirtschaftskrise mit Hyperinflation, dann sind die 300 Mrd eh nichts mehr wert...
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Steffi aus G.:

Erfolg ist das Herbeireden von Visionen.

 
09.12.02 20:38
Je mehr Schwaetzer, desto mehr Erfolg.
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Stox Dude:

Erfolg ist das Herbeireden von Visionen

 
09.12.02 20:43
Je mehr Doppel ID's, desto mehr Anzahl von Postings.

Stox Dude
Bush will 300 Milliarden investieren 878950
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Steffi aus G.:

Und? In Schizophrenia ist alles erlaubt, was

 
09.12.02 20:46
froehlich macht.
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Stox Dude:

*ggg*, der war gut !

 
09.12.02 20:47
Stox Dude
Bush will 300 Milliarden investieren 878955
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