Bush will 300 Milliarden investieren
Nach dem Rauswurf seines Finanzministers bastelt der US-Präsident an einem umfassenden Konjunkturpaket, um der Wirtschaft auf die Beine zu helfen. Die Regierung plane Maßnahmen im Umfang von bis zu 300 Milliarden Dollar über zehn Jahre, berichtete das „Wall Street Journal“ am Montag.
Das neue Konjunkturpaket solle in den nächsten Wochen vorgestellt werden. Nach Darstellung der Zeitung geht es dabei um ein Vorziehen bereits beschlossener Steuersenkungen für kleinere und mittlere Einkommen, eine Reduzierung der Steuer auf Dividenden und bessere Abschreibungsmöglichkeiten für Neuinvestitionen.
Als Favorit für die Nachfolge des geschassten Finanzministers Paul O'Neill gilt nach US-Presseberichten John Snow, Chef der Eisenbahngesellschaft CSX. Er war unter dem damaligen Präsidenten Gerald Ford in den 70er-Jahren im Transportministerium. Als Nachfolger des ebenfalls entlassenen Wirtschaftsberaters Lawrence Lindsey will George W. Bush offenbar den ehemaligen Co-Vorsitzenden der Investmentbank Goldman Sachs, Stephen Friedman, holen.
09.12.02, 15:57 Uhr
(Quelle: dpa)
Nach dem Rauswurf seines Finanzministers bastelt der US-Präsident an einem umfassenden Konjunkturpaket, um der Wirtschaft auf die Beine zu helfen. Die Regierung plane Maßnahmen im Umfang von bis zu 300 Milliarden Dollar über zehn Jahre, berichtete das „Wall Street Journal“ am Montag.
Das neue Konjunkturpaket solle in den nächsten Wochen vorgestellt werden. Nach Darstellung der Zeitung geht es dabei um ein Vorziehen bereits beschlossener Steuersenkungen für kleinere und mittlere Einkommen, eine Reduzierung der Steuer auf Dividenden und bessere Abschreibungsmöglichkeiten für Neuinvestitionen.
Als Favorit für die Nachfolge des geschassten Finanzministers Paul O'Neill gilt nach US-Presseberichten John Snow, Chef der Eisenbahngesellschaft CSX. Er war unter dem damaligen Präsidenten Gerald Ford in den 70er-Jahren im Transportministerium. Als Nachfolger des ebenfalls entlassenen Wirtschaftsberaters Lawrence Lindsey will George W. Bush offenbar den ehemaligen Co-Vorsitzenden der Investmentbank Goldman Sachs, Stephen Friedman, holen.
09.12.02, 15:57 Uhr
(Quelle: dpa)
