BUERO - EROTIK


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BUERO - EROTIK

 
25.09.01 16:43
Eigentlich wollte ich mir nur einen Urlaubsantrag aus dem Schreibtisch des Personalbüros holen. Es dauerte mir einfach zu lange, bis der zuständige Kollege wieder aus dem Urlaub zurückkam. Schließlich wußte ich bereits genau, welche Schublade aufzuziehen war, um an das begehrte Formular zu gelangen.

Nichtsahnend öffnete ich die Schublade und entnahm ein Formular. Nur zufällig trafen meine Blicke auf ein halb geöffnetes Fotoalbum im hinteren Schubladenraum. Was dort zu sehen war, hatte bei weitem nichts mehr mit Büroformularen zu tun, sondern gehörte eher in die obere Ablage des Bahnhofkiosks.

Schnell ließ ich die Schublade wieder zugleiten, schnappte mein
Formular und verließ fluchtartig das Büro. Wieder an meinen Arbeitsplatz zurückgekehrt, wollte mir das flüchtig gesehene Fotoalbum nicht mehr aus dem Kopf weichen. Zuletzt glaubte ich sogar, eine Ähnlichkeit mit der süßen Blondine vom unteren Stock erkannt zu haben. Ich versuchte mir einzureden, daß dies unmöglich sein konnte, denn ich den Kollegen schließlich schon lange genug, um solche erotischen Ausreißer ausschließen zu können.

Eine Stunde später war es mir immer noch nicht gelungen, das Gesehene aus meinem Hirn zu verdrängen. Allein der Gedanke, daß es tatsächlich die tolle Puppe von unten sein könnte, die dort entblößt aus dem Fotoalbum ragte, ließ mich schier wahnsinnig werden.

Kurz entschlossen nahm ich meinen bereits ausgefüllten Urlaubsantrag und ließ ihn im Aktenvernichter verschwinden. Nun ging ich erneut ins Personalbüro, um einen weiteren Urlaubsantrag zu holen. Diesesmal achtete ich jedoch besonders darauf, daß keine weiteren Personen sehen konnten, wie ich im Büro verschwand.

Wie besessen zog ich die Schublade auf, nur jetzt griff ich nicht nach dem Formular sondern nach dem Fotoalbum.

Meine Vermutung war ein Volltreffer gewesen. Sie war es tatsächlich, nur noch schöner als ich sie mir bereits vorzustellen versucht hatte. Geradezu überwältigend war die professionelle Qualität des Bildes, die namhaften Herrenmagazinen in nichts nachstand.

Es kam wahre Bewunderung in mir für meinen Kollegen auf, da er es doch geschafft hatte, die tollste Frau der ganzen Firma derart intim abzulichten. Die Dame war wirklich Oberklasse, worüber ihre freizügige und enge Kleidung zwar nie Zweifel offen ließ, doch nun hielt ich den nackten Beweis in meinen Händen.

Ein Blick auf die Bürouhr sagte mir, daß ich schon viel zulange über diesem erotischen Sprengstoff saß. Ordentlich legte ich das Album genauso wie ich es entnommen hatte in die Schublade zurück, nahm einen weiteren Urlaubsschein und verließ das Büro.

Drei Wochen später. Mir fiel auf, daß der Kollege aus dem Personalbüro nicht mehr anzutreffen war, da es doch seine freundliche und verständliche Art war, die uns öfters zu einem sachlichen Gespräch zusammengeführt hatte. Auf mein
Nachfragen gab man mir schließlich die unverständliche Antwort, daß er im Einverständnis mit der Firmenleitung fristlos gekündigt habe.

Der Verdacht kam in mir hoch, daß ich damals nicht der einzige gewesen war, der einen Urlaubsschein aus seiner Schublade holen wollte. Wie froh war ich in diesem Moment, daß ich die Versuchung überwunden und das Fotoalbum nicht ausgeliehen hatte - denn wer weiß, wer alles in meinen Schubladen gestöbert hatte?

Und die MORAL von der Geschicht:
Flirte mit der Kollegin nicht!!!
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