Massiv höheres Budget für US-Börsenaufsicht
US-Präsident George W. Bush will die US-Börsenaufsicht durch eine Aufstockung ihrer Budgetmittel in bislang nicht da gewesener Höhe in ihrem Kampf gegen Unternehmenskriminalität unterstützen.
Bush kündigte am Samstag in Washington an, in seinem Entwurf für das US-Bundesbudget des am 1. Oktober beginnenden Fiskaljahres 2004 sei eine Erhöhung des SEC-Etats auf 842 Millionen Dollar enthalten. Dies seien 73 Prozent mehr als im Jahr 2002 und damit dies höchste Aufstockung des Budgets in der Geschichte der Aufsichtsbehörde.
Sofern der Vorschlag vom Kongress genehmigt wird, wäre die Börsenaufsicht (SEC) in der Lage, hunderte zusätzlicher Buchhalter, Anwälte und Prüfer einzustellen, um die 17'000 an US-Börsen notierten Unternehmen, 34'000 Portefeuilles von Investmentfonds, 8000 Brokerhäuser und rund 7500 Finanzberater zu überwachen.
Zusätzliche Gelder sieht der Entwurf von Bush zudem für das Justiz- und für das Arbeitsministerium vor, damit auch diese effektiver gegen Unternehmenskriminalität vorgehen können.
Mit seinem Budgetvorschlag für die SEC könnte Bush der Kritik der demokratischen Partei den Wind aus den Segeln nehmen. Diese hatte ihm nach der Welle von US-Unternehmensskandalen, die 2001 mit dem Zusammenbruch des Energiehändlers Enron einen Höhepunkt hatte, ein zu lasches Vorgehen gegen derartigen Betrug vorgeworfen.
Bush selbst und einige Mitglieder seiner Regierung hatten enge Verbindungen zu Enron und anderen Unternehmen, gegen die die US-Behörden ermittelten.
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US-Präsident George W. Bush will die US-Börsenaufsicht durch eine Aufstockung ihrer Budgetmittel in bislang nicht da gewesener Höhe in ihrem Kampf gegen Unternehmenskriminalität unterstützen.
Bush kündigte am Samstag in Washington an, in seinem Entwurf für das US-Bundesbudget des am 1. Oktober beginnenden Fiskaljahres 2004 sei eine Erhöhung des SEC-Etats auf 842 Millionen Dollar enthalten. Dies seien 73 Prozent mehr als im Jahr 2002 und damit dies höchste Aufstockung des Budgets in der Geschichte der Aufsichtsbehörde.
Sofern der Vorschlag vom Kongress genehmigt wird, wäre die Börsenaufsicht (SEC) in der Lage, hunderte zusätzlicher Buchhalter, Anwälte und Prüfer einzustellen, um die 17'000 an US-Börsen notierten Unternehmen, 34'000 Portefeuilles von Investmentfonds, 8000 Brokerhäuser und rund 7500 Finanzberater zu überwachen.
Zusätzliche Gelder sieht der Entwurf von Bush zudem für das Justiz- und für das Arbeitsministerium vor, damit auch diese effektiver gegen Unternehmenskriminalität vorgehen können.
Mit seinem Budgetvorschlag für die SEC könnte Bush der Kritik der demokratischen Partei den Wind aus den Segeln nehmen. Diese hatte ihm nach der Welle von US-Unternehmensskandalen, die 2001 mit dem Zusammenbruch des Energiehändlers Enron einen Höhepunkt hatte, ein zu lasches Vorgehen gegen derartigen Betrug vorgeworfen.
Bush selbst und einige Mitglieder seiner Regierung hatten enge Verbindungen zu Enron und anderen Unternehmen, gegen die die US-Behörden ermittelten.
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