BTW 22.9.02/Juli-Umfrage: Was würdet ihr wählen?


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SchwarzerLor.:

BTW 22.9.02/Juli-Umfrage: Was würdet ihr wählen?

 
13.07.02 19:08
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SchwarzerLor.:

Forsa-Umfrage vom 17.07.02

 
18.07.02 14:14
CDU/CSU 40%
SPD 37%
FDP 8%
B90/Grüne 6%
PDS 5%
Sonstige 4%

Quelle: www.election.de/
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SchwarzerLor.:

FTD: Wahlforscher zur Schill-Partei

 
18.07.02 19:45
Aus der FTD vom 19.7.2002  
Umfragen geben Schill-Partei keine Chance bei Wahlen
Von Philipp Jaklin und Maike Rademaker, Berlin

Die Schill-Partei hat nach Einschätzungen von Meinungsforschungsinstituten und Parteiforschern keine Chance, in den Bundestag einzuziehen. Kein Institut gibt der nach ihrem Initiator Ronald Schill benannten Partei Chancen, im September mehr als 1,5 Prozent der Wählerstimmen zu erhalten.
Bei knappen Mehrheiten könnte aber selbst dieses Ergebnis ein Problem für die CDU/CSU werden. "Dann könnte das Schill-Ergebnis wahlentscheidend sein", sagte der Göttinger Parteienforscher Peter Lösche der FTD. Die Partei reichte am Donnerstag pünktlich für 15 Bundesländer Landeswahllisten mit 180 Kandidaten und 80 Direktmandaten ein. Nicht dabei ist Sachsen-Anhalt.
In Hamburg hat der jetzige Zweite Bürgermeister und Ex-Amtsrichter Ronald Schill mit seiner "Partei Rechtsstaatlicher Offensive" im vergangenen Jahr bei den Bürgerschaftswahlen aus dem Stand rund 19 Prozent der Stimmen erreicht. Kurz danach ergaben Umfragen, dass jeder zehnte Wähler bundesweit der Schill-Partei seine Stimme geben könnte. Diese Zeiten sind offenbar vorbei.

Organisation fehlt

Nach neuen Umfragen von Infratest-Dimap erreicht die Schill-Partei nun ein Ergebnis unter zwei Prozent. Laut Forschungsgruppe Wahlen könnte die Partei zwischen 0,2 und 0,5 Prozent der Wählerstimmen bekommen. Das Institut Forsa prognostiziert für die Schill-Partei bundesweit zwischen 1 und 1,5 Prozent.

Bei der Bürgerschaftswahl habe es besondere Gründe für das sehr gute Abschneiden der Schill-Partei gegeben, sagte Parteienforscher Lösche. Auf andere Bundesländer oder den Bund sei das Ergebnis daher nicht übertragbar. "Es fehlt eine bundesweite Organisation, es fehlt das bundesweite Thema - ein Symbol, wie es in Hamburg die Drogenszene am Hauptbahnhof war", so Lösche.
Außerdem haben die beiden großen Volksparteien Schills Lieblingsthemen Sicherheit, Terror und Zuwanderung gut besetzt. "Die Konsequenzen, die Schily aus den Terroranschlägen gezogen hat, haben den Bürger offenbar zufrieden gestellt", sagte Infratest-Geschäftsführer Richard Hilmer. Und für das Thema Sicherheit sei Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber eben auch Experte.
"Beherrscht wird der Wahlkampf von innenpolitischen Themen, vor allem Wirtschaftspolitik", sagte Hilmer. Dort hat Schill sich nie profiliert. Allerdings soll die Wirtschaftspolitik nach Angaben des Schill-Partei-Sprechers Marc März im Wahlkampf aufgenommern werden.

Mehr Populist als radikal

Trotzdem birgt der Antritt der rechtslastigen Partei ein Risiko - für die CDU/CSU. Zwar zeige die Wahl in Hamburg, dass Wähler von SPD und CDU zur Schill-Partei gewandert sind, so Lösche. "In der Tendenz kamen jedoch zwei Drittel von der CDU." Ein Auffangbecken für das durchaus vorhandene rechtsradikale Wählervolk ist die Partei dagegen nicht. "Schill ist eher populistisch als rechtsradikal", sagt Hilmer.
Die Schill-Partei selbst gibt sich selbstbewusst - obwohl weder finanzielle noch andere Ressourcen für einen Wahlkampf vorhanden sind. Man werde einen "kreativen Wahlkampf mit Herz und Verstand" führen, sagt Sprecher März. Bei einem Einzug in den Bundestag stünde der Spitzenkandidat Schill nur für ein Ministeramt zur Verfügung, vorzugsweise als Innenminister. März: "Dafür ist er am besten geeignet."
Dass durch die Aufstellung der Schill-Partei die CDU Prozente verlieren könnte, ficht März nicht an. "Wenn wir mit dem Programm der CDU einverstanden wären, wären wir dort Mitglied geworden und hätten keine eigene Partei gegründet."
Mitte August will die bundesweit unter Austritten, Streits und Pannen leidende Schill-Partei in Berlin ihr Wahlprogramm vorstellen. Derzeit macht Schill Urlaub. Er kann sich Zeit lassen. Eine Überraschung wie bei den Wahlen in Hamburg wird es "mit Sicherheit" nicht geben, sagt Infratest-Chef Hilmer.

© 2002 Financial Times Deutschland
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ruhrpottzocker:

Auch eine Manipulaation der Wahlkreise a la DDR

 
18.07.02 19:49

wird nicht verhindern können, dass die PDS wieder in den Bundestag einziehen wird.

Allerdings werden sie wohl auf dem RZ seine Stimme verzichten müssen. Denn der RZ denkt gerade um.

Mit derart positiven Ergebnissen für rot-grün bei den Umfragen hat der RZ jetzt noch nicht gerechnet. Für Stoiber kündigt sich ein Desaster an.

<img src=/images/voting.png border=0> BTW 22.9.02/Juli-Umfrage: Was würdet ihr wählen? 725144
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SchwarzerLor.:

Deine Stimme für Rot/Grün?

 
18.07.02 19:59
Weil Stiegler Fraktionschef wird? Frü mich bricht eine Welt zusammen wenn du nicht PDS wählst! Nicht mal auf den polit. Gegner ist mehr Verlaß.
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ruhrpottzocker:

Hahahahahaha, Schwarzer Lord, Klasse !!

 
18.07.02 20:10

Irgendwann machen wir mal eine Koalition !! Humor und Fairness besiegen alle Gegensätze !!

<img src=/images/voting.png border=0> BTW 22.9.02/Juli-Umfrage: Was würdet ihr wählen? 725169
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hjw2:

SL, mach doch mal ne Umfrage ob es nicht

 
18.07.02 20:29
besser wäre mit "Eiern zu werfen" als weiterhin "SPD/CDU CSU FDP"
zu wählen.


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ruhrpottzocker:

immerhin erwähnt hjw nicht

 
18.07.02 20:33

PDS und GRÜNE.

Da hat er doch wohl Hemmungen. Spricht für seine Anständigkeit.

<img src=/images/voting.png border=0> BTW 22.9.02/Juli-Umfrage: Was würdet ihr wählen? 725194
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proxicomi:

@ RPZ

 
18.07.02 21:44
was findest du an der pds so toll?

ich bin gespannt.

gruß
proxi
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ruhrpottzocker:

Och nee - proxi ! Ich hab keine Lust heute !

 
18.07.02 21:53

Ich drück mich ungern. Jetzt aber nicht mehr.

Meine Meinung zu allen im Bundestag vertretenen Parteien habe ich hier monatelang gepostet und eingehend begründet. Wirklich detailiert.

Also entschuldige bitte - heute nicht mehr. Demnächst wieder ! verlass dich drauf !

<img src=/images/voting.png border=0> BTW 22.9.02/Juli-Umfrage: Was würdet ihr wählen? 725268
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proxicomi:

OK RPZ

 
18.07.02 21:58
ich freu mich auf dein statement über die "rotlackierten faschisten"...............



gruß
proxi
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ruhrpottzocker:

Nee - ich sach nix über stoiber !

 
18.07.02 22:01
<img src=/images/voting.png border=0> BTW 22.9.02/Juli-Umfrage: Was würdet ihr wählen? 725276
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proxicomi:

Zitat Schumacher!!

 
18.07.02 22:05
ich denke nach diesem statement, lassen wir es.

###############
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ruhrpottzocker:

Lass den Toni aussem spiel !!

 
18.07.02 22:07
<img src=/images/voting.png border=0> BTW 22.9.02/Juli-Umfrage: Was würdet ihr wählen? 725282
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Dr.UdoBroem.:

Zocki Chat?

 
18.07.02 22:11
<img src=/images/voting.png border=0> BTW 22.9.02/Juli-Umfrage: Was würdet ihr wählen? 725286mitglied.lycos.de/ArbeiterX/Dr1.jpg" style="max-width:560px" >
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Schnorrer:

Alles ist besser als Sylwesterwelle, die

 
18.07.02 23:27
Knalltütenankündigung von nie einzuhaltbaren Vorsätzen.
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SchwarzerLor.:

hjw, du sprichst wie so oft in Rätseln.

 
19.07.02 10:07
Natürlich kenne ich deine Anti-Einstellung gegen konservativere Parteien, aber meine Abstimmung (abgesehen von der Häufigkeit) haben (so empfinde ich es) zumindest immer eine ziemlich neutrale Note und sind keine albernen Abstimmungen.
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SchwarzerLor.:

Parteien-Zulassung wird am 26.7. entschieden.

 
19.07.02 10:15
Johann Hahlen
Präsident des Statistischen Bundesamtes
Pressemitteilung

12. Juli 2002

Bundestagswahl 2002: 23 Vereinigungen als Parteien anerkannt
Der Bundeswahlausschuss hat in seiner Sitzung am 12. Juli 2002 in Berlin für alle Wahlorgane verbindlich festgestellt, dass folgende Parteien im Deutschen Bundestag oder in einem Landtag seit deren letzter Wahl auf Grund eigener Wahlvorschläge ununterbrochen mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten waren bzw. sind. Diese Parteien haben deshalb bei der Einreichung ihrer Wahlvorschläge für die Wahl zum 15. Deutschen Bundestag am 22. September 2002 keine Unterstützungsunterschriften beizubringen.

–  Die im 14. Deutschen Bundestag vertretenen Parteien:  
   
1.  Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD),
2.  Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU),

3.  Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. (CSU),

4.  BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE),

5.  Freie Demokratische Partei (FDP),

6.  Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS).

   
–   Außerdem folgende Parteien:  
   
7.  DEUTSCHE VOLKSUNION (DVU) im Landtag des Landes Brandenburg seit
    dessen letzter Wahl am 5. September 1999 mit fünf Abgeordneten
    vertreten.  
8.  Partei Rechtsstaatlicher Offensive (Schill) in der Bürgerschaft der Freien
    und Hansestadt Hamburg seit deren letzter Wahl am 23. September 2001
    mit fünfundzwanzig Abgeordneten vertreten.  

Der Bundeswahlausschuss stellt ferner fest, dass folgende weitere 23 Vereinigungen für die Wahl des 15. Deutschen Bundestages als Parteien anzuerkennen sind, die in der Reihenfolge der Anzeige ihrer Wahlbeteiligung aufgeführt sind:

 
 1.   FAMILIEN-PARTEI DEUTSCHLANDS – FAMILIE –
2.   Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –

3.   Nationaldemokratische Partei Deutschlands – NPD –

4.   DIE GRAUEN – Graue Panther – GRAUE –

5.   Freiheitliche Partei Deutschlands – FP Deutschlands –

6.   Deutsche Soziale Union – DSU –

7.   Die Spaßpartei für Deutschland – SPASSPARTEI –

8.   Humanistische Partei – HP –

9.   KOMMUNISTISCHE PARTEI DEUTSCHLANDS – KPD –

10.   CHRISTLICHE MITTE – Für ein Deutschland nach GOTTES Geboten
       – CM –

11.   Deutsche Kommunistische Partei – DKP –

12.   Partei Bibeltreuer Christen – PBC –

13.   Ab jetzt ... Bündnis für Deutschland – Deutschland –

14.   Bayernpartei – BP –

15.   Deutsche Zentrumspartei – Älteste Partei Deutschlands
       gegründet 1870 – ZENTRUM –

16.   Ökologisch-Demokratische Partei – ödp –

17.   Bürgerrechtsbewegung Solidarität – BüSo –

18.   Alternative spirituelle Politik im neuen Zeitalter – Die Violetten

19.   Partei der Arbeitslosen und Sozial Schwachen – PASS –

20.   Feministische Partei DIE FRAUEN – DIE FRAUEN –

21.   DIE REPUBLIKANER – REP –

22.   Partei für RentenGerechtigkeit und Familie – PRG –

23.   Aufbruch für Bürgerrechte, Freiheit und Gesundheit – AUFBRUCH –


Diese vom Bundeswahlausschuss für die Bundestagswahl 2002 anerkannten Parteien müssen für ihre Wahlvorschläge Unterstützungsunterschriften sammeln. Für jeden Kreiswahlvorschlag sind die Unterschriften von mindestens 200 Wahlberechtigten des jeweiligen Wahlkreises und für einen Landeslistenvorschlag die Unterschriften von mindestens 1 vom Tausend der Wahlberechtigten des Landes bei der letzten Bundestagswahl, jedoch von höchstens 2 000 Wahlberechtigten, erforderlich.

Die Kreiswahlvorschläge müssen bei den Kreiswahlleitern sowie die Landeslisten bei den Landeswahlleitern bis spätestens 18. Juli 2002, 18.00 Uhr, eingegangen sein. Über deren Zulassung entscheiden die Kreiswahlausschüsse bzw. Landeswahlausschüsse am 26. Juli 2002.

Weitere Auskünfte erteilt: Manfred Thoma,
Telefon: (0611) 75-2012,
E-Mail: bundeswahlleiter@destatis.de

Quelle: www.destatis.de/presse/deutsch/wahl2002/p2005211.htm
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n1608:

Machen die Yogi-Flieger diesmal nicht mit?

 
19.07.02 10:40
hatten 98 jedenfalls den lustigsten werbespot. eine horde möchtegern bramanen die im schneidersitz durch einen schwangerschaftsgymnastikraum hopsten, um die welt zu verbessern.

ps: warum prawda für eines der prägnanstesten postings einen schwarzen bekommen hat ist mir schleierhaft. wäre ich heute moderator, hätte er von mir einen grünen bekommen. besser kann man es nicht auf den punkt bringen.
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Dr.UdoBroem.:

Yogis sind die Naturgesetzpartei.

 
19.07.02 10:43
<img src=/images/voting.png border=0> BTW 22.9.02/Juli-Umfrage: Was würdet ihr wählen? 725688mitglied.lycos.de/ArbeiterX/Dr1.jpg" style="max-width:560px" >
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SchwarzerLor.:

Emnid-Umfrage vom 18.07.2002

 
19.07.02 12:54
Die Opposition mit eindeutiger Mehrheit zum Regierungswechsel:

CDU/CSU 41%
SPD 35%
FDP 9%
B90/Grüne 6%
PDS 5%
Sonstige 4%
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SchwarzerLor.:

Hunzinger-Kredite (BLZ)

 
22.07.02 09:15
Scharping verschwieg Honorare
Özdemir (Grüne) erhielt Großkredit von PR-Berater
BERLIN, 21. Juli. Die geschäftlichen Verbindungen zwischen Spitzenpolitikern und dem PR-Berater Moritz Hunzinger werfen immer neue Fragen auf. Neben Ex-Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) erhielt auch der Grünen-Politiker Cem Özdemir Geld von Hunzinger.
Özdemir räumte am Wochenende ein, dass er 1999 von Hunzinger einen privaten Kredit über 80 000 Mark zum Zinssatz von 5,5 Prozent erhalten habe. Mit dem Geld habe er eine Steuerschuld beim Finanzamt beglichen. Den Zinssatz bezeichnete Özdemir als "marktüblich". Gegenüber Hunzinger seien mit dem Kredit keine weiteren Verpflichtungen verbunden gewesen. Laut "Bild am Sonntag" waren vergleichbare Bankenkredite zu diesem Zeitpunkt allerdings bestenfalls zu neun Prozent Zinsen zu haben. Hunzinger selbst sagte, das Geld sei von seinem Privatkonto gewesen. Grünen-Fraktionschef Rezzo Schlauch erklärte, der Kredit sei "nicht glücklich, auch wenn es mit dem Fall Scharping nicht zu vergleichen ist".
Der entlassene Verteidigungsminister Scharping hat die von Hunzinger gezahlten Honorare nicht dem Bundestagspräsidium angezeigt. Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) forderte ihn brieflich auf, das Versäumnis binnen vier Wochen zu erklären. Scharping hatte zugegeben, von Hunzinger Honorare über insgesamt 140 000 Mark erhalten zu haben. Bundesminister dürfen laut Gesetz keine Nebeneinkünfte haben. Nach den Regeln für Bundestagsabgeordnete müssen Honorare aus Vortragstätigkeiten dem Bundestagspräsidium gemeldet werden, sofern sie 2 500 Euro im Monat oder 15 500 Euro im Jahr überschreiten. (BLZ)
 
Quelle: www.berlinonline.de/aktuelles/...ung/politik/.html/161441.html
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SchwarzerLor.:

Interessant: Focus-Wahlhelfer.

 
25.07.02 14:55
Ich bin auf den nicht uninteressanten Focus-Wahlhelfer gestoßen. Und, man glaubt es kaum, dieses Auswertungsergebnis kam heraus:

www.focus.de/D/DB/DBU/DBU37/DBU37A/dbu37a.htm

Wer sich also auch mal durch die 10 Fragen kämpfen will:

www.focus.de/D/DB/DBU/DBU37/dbu37.htm

Wobei es wieder einmal schade ist, daß nur 5 Gruppierungen vertreten sind, wo wir doch so eine bunte Parteienlandschaft haben (könnten)!
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SchwarzerLor.:

Politbarometer: Koalition bricht ein...

 
26.07.02 15:27
26.07.2002    09:43
Politbarometer
Deutliche Verluste für die SPD
Knapp zwei Monate vor der Bundestagswahl haben die Sozialdemokraten deutliche Einbußen in der Wählergunst hinnehmen müssen.
Nach der Affäre um Ex-Verteidigungsminister Rudolf Scharping und der Telekom-Krise kamen die Sozialdemokraten in der politischen Stimmung nur noch auf 35 Prozent, berichtete am Freitag das ZDF-Morgenmagazin aus dem neuesten Politbarometer. Das sind fünf Prozentpunkte weniger als noch Mitte Juli.
Die Union legte um zwei Prozentpunkte zu und lag bei 43 Prozent. Die FDP verbesserte sich von acht auf zehn Prozent. Die Grüne blieben unverändert bei sieben Prozent, die PDS ebenfalls unverändert bei drei Prozent.
Müntefering: „Wir müssen zurück zu den Inhalten“
SPD-Generalsekretär Franz Müntefering gab sich im ZDF-Morgenmagazin dennoch optimistisch. „Die Diskussionen um Rudolf Scharping und die Telekom waren schwierig für uns, deshalb müssen wir nun zurück zu den Inhalten“, sagte er.
Es sei schon in den vergangenen Monaten klar gewesen, dass die Wahl knapp werde. Sie könne aber in der heißen Wahlkampfphase „gewuppt“ werden. „Wir müssen nun selbstbewusst sein und uns dafür einsetzen, dass soziale Gerechtigkeit in Deutschland möglich bleibt,“ sagte Müntefering.
Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würde laut Politbarometer ein etwas anderes Ergebnis zustande kommen, weil längerfristige Parteibindungen und taktische Überlegungen dann eine größere Rolle spielen. Hier verschlechterte sich die SPD nur um einen Prozentpunkt auf 36 Prozent. Die Union verbesserte sich um einen Punkt auf 41 Prozent.
Schröder nur noch knapp vor Stoiber

Die FDP legte ebenfalls um einen Prozentpunkt zu und erreichte neun Prozent. Grüne und PDS blieben unverändert bei sechs beziehungsweise fünf Prozent.
Deutlich bemerkbar machten sich die Ereignisse der vergangenen Tage bei der Kanzlerfrage. Amtsinhaber Gerhard Schröder verlor sechs Prozentpunkte im Vergleich zu Mitte Juli. Er lag bei 48 Prozent.
Sein Herausforderer Edmund Stoiber (CSU) legte um drei Prozentpunkte zu und kam auf 41 Prozent.
(sueddeutsche.de/AFP)  

Quelle: www.sueddeutsche.de/index.php?url=/...ik/49174&datei=index.php
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SchwarzerLor.:

SPD erschrocken über Umfragen.

 
29.07.02 08:26
Aus der FTD vom 29.7.2002 www.ftd.de/wahl-barometer
Wahlbarometer: SPD erschrocken über neues Umfragetief
Von Tina Stadlmayer und Maike Rademaker, Berlin

Führende Sozialdemokraten reagierten alarmiert auf den Einbruch ihrer Partei bei den jüngsten Meinungsumfragen.
 

Umfrage zur Bundestagswahl

"Die letzten 14 Tage sind für die SPD nicht gut gelaufen. Wir müssen uns jetzt zusammenreißen", sagte SPD-Generalsekretär Franz Müntefering der FTD. Der "Vorgang" um den entlassenen Verteidigungsminister Scharping sei "für die Menschen unangenehm" gewesen. Das Auftreten des neuen Verteidigungsministers Peter Struck und des neuen Chefs der Bundestagsfraktion Ludwig Stiegler würden das jedoch wieder wettmachen: "Das hilft den Vorgang Scharping im Bewusstsein der Leute zurückzudrängen."

Wegen der Affäre um Ex- Verteidigungsminister Rudolf Scharping, den Querelen um Ex-Telekom-Chef Ron Sommer, der Börsenkrise und den hohen Arbeitslosenzahlen sehen führende Meinungsforscher kaum noch Chancen für einen Sieg der SPD. Erstmals hatten die Wähler in einer Umfrage des Wahlforschungsinstituts Emnid für das Magazin "Focus" die Arbeit von Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber besser bewertet, als die von Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Schröder bleibt beliebt

Auch laut ZDF-Politbarometer hat Schröder in der Wählergunst sehr verloren. Bei der Frage nach der politischen Stimmung fiel die SPD von 40 auf 35 Prozent. Die Union bekäme zusammen mit der FDP die absolute Mehrheit. Als Bundeskanzler sähen die Deutschen weiterhin lieber Schröder. Sein Vorsprung gegenüber Stoiber schrumpfte aber von 16 auf sieben Prozent.

Der neue Chef der SPD- Bundestagsfraktion Ludwig Stiegler sagte der FTD: "Die Scharping-Nachrichten und die Ron-Sommer-Nachrichten waren schuld an dieser Sauwetter-Woche." Er sei jedoch sicher, "dass auf das Sommergewitter wieder Sonnenschein folgt". Die Leute hätten "anscheinend die rasche Entscheidung Schröders bei der Entlassung Scharpings noch nicht beachtet". Ottmar Schreiner, SPD-Spitzenkandidat im Saarland, kommentierte die Umfragen in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung": "Das ist der Einbruch."

Der Leiter der Emnid-Instituts, Klaus-Peter Schöppner, sagte der "Bild"-Zeitung: "Ich wüsste nicht, wie es Gerhard Schröder noch reißen will." Für die Chefin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Elisabeth Noelle-Neumann, ist die Wahl "klar gelaufen". Wahlentscheidend "war, ist und bleibt die Lage auf dem Arbeitsmarkt", sagte sie.

Unions-Trumpfkarte Arbeitsmarkt

Auch nach der jüngsten Umfrage des ZDF-Politbarometers ist das Vertrauen in die Politik der Union zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit deutlich höher als das in die der SPD. Der Anteil derjenigen, die die aktuelle Wirtschaftslage als schlecht einschätzen, nimmt wieder zu. Nur noch 14 Prozent glauben an eine positive Trendwende. 40 Prozent der Deutschen befürchten, dass die Talsohle noch nicht erreicht ist.

Auf Grund der konjunkturellen Entwicklung wird sich die Situation am Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten voraussichtlich weiter verschlechtern. Für den nächsten Monat, so heißt es aus Koalitionskreisen, könnte die Zahl der Arbeitslosen selbst ohne Saisonbereinigung auf über vier Millionen steigen. Das ist deshalb gut möglich, da diesmal auch die letzten Quartalskündigungen einfließen. Unbereinigt lagen die Zahlen im Juni bei 3,954 Millionen. Das war der höchste Stand seit 1998.

Die saisonbereinigten Zahlen liegen schon seit Mai über vier Millionen. Sie stiegen im Juni um drastische 39.000 auf 4,092 Millionen. Die neuen Zahlen werden am 7. August von der Bundesanstalt für Arbeit (BA) vorgestellt. Deren Vorsitzender Florian Gerster zeigte sich zuletzt noch optimistisch, als er öffentlich für das vierte Quartal mit einer Besserung auf dem Arbeitsmarkt rechnete.

Das aber wird immer unwahrscheinlicher. Für Bundesfinanzminister Hans Eichel heißt das, dass der Bundeszuschuss für die Bundesanstalt für Arbeit in Höhe von 2 Mrd. Euro kaum ausreichen wird.

Nach dem Monatsbericht des Finanzministeriums haben sich durch die steigende Arbeitslosigkeit die Hilfen des Bundes an die BA um 25,9 Prozent auf 5,9 Mrd. Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr 2001 erhöht.

© 2002 Financial Times Deutschland , © Illustration:  FTD

Quelle: www.ftd.de/sp/ak/1027868045960.html?nv=hptn
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SchwarzerLor.:

Bundeswahlausschuß tagt am 1.8.02

 
30.07.02 10:53
Johann Hahlen
Präsident des Statistischen Bundesamtes
Pressemitteilung
29. Juli 2002
--------------------------------------------------
Bundestagswahl: 2. Sitzung des Bundeswahlausschusses am 1. August 2002
Wie der Bundeswahlleiter Johann Hahlen bekannt gibt, findet am Donnerstag, den 1. August 2002, 11.00 Uhr, in Raum 1.228 des Deutschen Bundestages, Jakob-Kaiser-Haus (Eingang Wilhelmstraße 68) in Berlin die zweite Sitzung des Bundeswahlausschusses für die Wahl zum 15. Deutschen Bundestag statt. In dieser Sitzung wird u.a. über die Beschwerde der Partei Ab jetzt ... Bündnis für Deutschland – Deutschland – wegen Nichtzulassung ihrer Landeslisten in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen entschieden.

Die Sitzung des Bundeswahlausschusses ist öffentlich.

Weitere Auskünfte erteilt: Heinz Christoph Herbertz,
Telefon: (0611) 75-2345,
E-Mail: bundeswahlleiter@destatis.de

Hinweis für Medienvertreter:
Die Sitzung des Bundeswahlausschusses ist öffentlich. Jedoch müssen sich alle Medienvertreter vorher über die Pressestelle des Deutschen Bundestages akkreditieren lassen:

Deutscher Bundestag,
Pressestelle,
Wilhelmstraße 65,
11011 Berlin
Telefon: (030) 227 – 329 29 oder – 329 24

Zudem erfolgt der Zugang zum Jakob-Kaiser-Haus für Medienvertreter ausschließlich über den Eingang Wilhelmstraße 68.

Wir bitten Sie um Berücksichtigung dieser Hinweise.

Quelle: www.destatis.de/presse/deutsch/wahl2002/p2006211.htm
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