Transferausgaben über die Abschreibungen im Überschuss stecken. Und was das Ebitda und dessen Beurteilung angeht, muss halt jeder Anleger (wie ich das immer sage) in den Kapitalfluss gucken, aber vor allem in die Bilanz.
Du machst es dir nämlich immer zu Nutze, dass du nur die GUV betrachtest, aber dass durch die Spielerkäufe die Substanz stetig steigt, versuchst du auszublenden. Mal davon abgesehen dürfte der Kapitalfluss aktuell durch die Transfers ziemlich gut aussehen. Jetzt wirst du mir wahrscheinlich wieder was von Sonderfaktoren labern, obwohl es mittlerweile viel weniger intelligenten Leuten als dir aufgefallen sein dürfte, dass Transfereinnahmen keine Sonderfaktoren sind.
Natürlich kann das Geschäftsmodell irgendwann mal in dieser Form an seine Grenzen stoßen, wenn die Politik bzw. die Verbände dem Transferwahnsinn einen Riegel vorschieben würden, aber erstens wüsste ich nicht wieso sie das tun sollten, und zweitens ist für die nächsten 3-4 Jahre die Wachstumsstory durch die höheren TV gelder intakt. Und daher wird sich auch die Substanz des BVB erhöhen, solange man weiter günstig Spieler holt und sie teuer an die Topklubs abgibt. Diese Stillen Reserven nicht in seine Überlegungen einzuarbeiten, ist entweder unbewusst fahrlässig oder bewusst so von dir gewollt.
Dass der BVB ein typischer ShareholderValue-Verein ist, hab ich nie behauptet. Aber wieso ein seriöser, gut geführter Verein (wie du selbst sagst) keine Kursgewinne bringen kann, wenn dessen Substanz steigt und er stetige Gewinne produziert, musst du mir mal erläutern. Ein Unternehmen wird nicht nur dann zu einer Aktie, die Kursgewinne bringt, wenn sie viel Geld an die Aktionäre ausschüttet.
the harder we fight the higher the wall