US-Botschaft: Iranische Milizen könnten Hotels im Irak angreifen
BAGDAD (dpa-AFX) - Die US-Botschaft im Irak warnt davor, dass iranische Terrormilizen bei Ausländern beliebte Hotels in der irakischen Region Kurdistan angreifen könnten. Amerikanische Bürger wurden dazu aufgerufen, das Land so bald wie möglich zu verlassen, wie aus einer entsprechenden Mitteilung der US-Botschaft im Irak hervorgeht. US-Bürger, die das Land nicht verlassen können, sollten sich "für längere Zeit an einem sicheren Ort aufhalten".
Derzeit gibt es den Angaben nach keine kommerziellen Flüge aus dem Land. Der Irak könne über den Langweg nach Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien und in Richtung Türkei verlassen werden. "Die meisten Landgrenzen sind geöffnet, können aber kurzfristig geschlossen werden", hieß es weiter.
Die Kurden im Iran stehen derzeit unter besonderer Beobachtung. Spekuliert wird, dass die USA kurdische Milizen bewaffnen und diese als lokale Söldner in den Iran entsenden könnten. Eine offizielle Bestätigung dazu gibt es bislang nicht.
Nach irakischen Angaben kam es auch im Laufe des Tages wieder zu mehrere Drohnenangriffe auf verschiedene Ziele im Land. Zunächst war nicht klar, wer für die Angriffe verantwortlich war. Es soll zu Angriffen in der Provinz Basra und auch auf einen Militärstützpunkt gekommen sein. Proiranische Milizen im Land haben zuletzt immer wieder Angriffe vor allem auf US-Interessen im Land für sich reklamiert./ngu/DP/jha
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