Leider heute noch ohne Einfluß auf den Kurs ist wohl eben erschienene Meldung bei WO. Nach dem etwas verunglückten spin-off der Pixelnet wird jetzt endlich ein echter Highflyer am Markt positioniert:
Die Lintec-Tochter RFI Elektronik GmbH wird herausgeputzt. Die Braut soll möglichst viele schöne Euros einsammeln, wenn sie an die Börse geht.
So wurde heute gemeldet, dass RFI als weltweit erster Hersteller Anfang Juni die Serienfertigung von BlueTooth-basierenden Officelösungen aufgenommen und mittlerweile die ersten tausend Einheiten ausgeliefert hat.
Bluetooth kann mittlerweile mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen, nachdem auch an der Halbleiterfront Anstrengungen unternommen werden, die Bluetooth-Ankopplung so stark zu integrieren, dass die entsprechenden Geräte nicht schwer und unhandlich wie Briketts werden.
Bluetooth war ursprünglich dazu angelegt worden, mit dem Kabelsalat rund um den PC Schluss zu machen. Mittlerweile gehen die Vorstellungen sehr viel weiter. Bluetooth soll zum Träger eines drahtlosen Netzwerks im Nahbereich werden und jegliche Peripherie im Umkreis von 30 bis 50 m verbinden können. Im weltweit verfügbaren 2,5 GHz-Band arbeitend, sind dann z.B. Kopplungen zwischen digitalen Kameras und dem Fernseher zum Betrachten der geschossenen Bilder oder die Kopplung von LapTop/Notebook/Internet Appliance mit dem Handy zum Zugriff auf das Internet möglich. Gedacht ist auch an die drahtlose Kopplung von Headsets mit Basisstationen (auch Handies) und sogar an Anwendungen im Kfz.
RFI liefert die Bluetooth-Einheiten an mehrere große Versicherungsunternehmen, die diese in einem Pilotbetrieb auf Herz und Nieren testen. Dahinter steht ein größerer Rahmenauftrag. Lintec erwartet allein in Deutschland in diesem Jahr einen Absatz von rund 30.000 Stück Bluetooth-Einheiten. Über die internationale RFl-Tochter MPI Ltd., sowie den Lintec-Konzern stehen darüberhinaus europäische Absatzkanäle offen.
Damit untermauert die RFI, an der Lintec 80 Prozent der Anteile hält, ihren Technologievorsprung in diesem Marktsegment, das für 2001 allein in Europa auf über 100 Mio. Euro geschätzt wird. Analysten der GartnerGroup gehen davon aus, dass im Jahre 2004 75 Prozent aller neuen Cellular-Telephone Bluetooth-fähig sind.
Für die nächsten Jahre sagen Marktforscher daher übereinstimmend ein rasant steigendes Marktvolumen von mehreren hundert Millionen Euro jährlich weltweit voraus.
Einig sind sich die meisten Beobachter auch darin, dass es sich bei Bluetooth um die aktuell wichtigste Neuentwicklung in der drahtlosen Kommunikationstechnik handelt.
Räumlich soll RFI ebenfalls schön werden: Man ist soeben in ein eigenes Firmengebäude in Mönchengladbach gezogen und hat in diesem Zuge die Produktionskapazitäten verdreifacht.
Das Unternehmen wird zu einem international präsenten Technologieunternehmen im Wachstumsmarkt mobile Computing ausgerichtet. Neben dem Geschäftsfeld drahtlose Kommunikation, sollen auch Mehrwertdienste wie LifeCycle-Management und die internationale Lizenzvergabe für weltweite Patente forciert angegangen werden.
Daraus ergäben sich Wachstumspotentiale, die in der gegenwärtigen Unternehmensplanung noch nicht eingearbeitet sind, wird weiter mitgetielt. Entsprechend überarbeitete Pläne würden in der nächsten Zeit veröffentlicht. Die Umfirmierung in eine AG soll bald erfolgen, der Börsengang ist etwa für den Jahreswechsel 2000/01 vorgesehen.
Die Lintec-Tochter RFI Elektronik GmbH wird herausgeputzt. Die Braut soll möglichst viele schöne Euros einsammeln, wenn sie an die Börse geht.
So wurde heute gemeldet, dass RFI als weltweit erster Hersteller Anfang Juni die Serienfertigung von BlueTooth-basierenden Officelösungen aufgenommen und mittlerweile die ersten tausend Einheiten ausgeliefert hat.
Bluetooth kann mittlerweile mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen, nachdem auch an der Halbleiterfront Anstrengungen unternommen werden, die Bluetooth-Ankopplung so stark zu integrieren, dass die entsprechenden Geräte nicht schwer und unhandlich wie Briketts werden.
Bluetooth war ursprünglich dazu angelegt worden, mit dem Kabelsalat rund um den PC Schluss zu machen. Mittlerweile gehen die Vorstellungen sehr viel weiter. Bluetooth soll zum Träger eines drahtlosen Netzwerks im Nahbereich werden und jegliche Peripherie im Umkreis von 30 bis 50 m verbinden können. Im weltweit verfügbaren 2,5 GHz-Band arbeitend, sind dann z.B. Kopplungen zwischen digitalen Kameras und dem Fernseher zum Betrachten der geschossenen Bilder oder die Kopplung von LapTop/Notebook/Internet Appliance mit dem Handy zum Zugriff auf das Internet möglich. Gedacht ist auch an die drahtlose Kopplung von Headsets mit Basisstationen (auch Handies) und sogar an Anwendungen im Kfz.
RFI liefert die Bluetooth-Einheiten an mehrere große Versicherungsunternehmen, die diese in einem Pilotbetrieb auf Herz und Nieren testen. Dahinter steht ein größerer Rahmenauftrag. Lintec erwartet allein in Deutschland in diesem Jahr einen Absatz von rund 30.000 Stück Bluetooth-Einheiten. Über die internationale RFl-Tochter MPI Ltd., sowie den Lintec-Konzern stehen darüberhinaus europäische Absatzkanäle offen.
Damit untermauert die RFI, an der Lintec 80 Prozent der Anteile hält, ihren Technologievorsprung in diesem Marktsegment, das für 2001 allein in Europa auf über 100 Mio. Euro geschätzt wird. Analysten der GartnerGroup gehen davon aus, dass im Jahre 2004 75 Prozent aller neuen Cellular-Telephone Bluetooth-fähig sind.
Für die nächsten Jahre sagen Marktforscher daher übereinstimmend ein rasant steigendes Marktvolumen von mehreren hundert Millionen Euro jährlich weltweit voraus.
Einig sind sich die meisten Beobachter auch darin, dass es sich bei Bluetooth um die aktuell wichtigste Neuentwicklung in der drahtlosen Kommunikationstechnik handelt.
Räumlich soll RFI ebenfalls schön werden: Man ist soeben in ein eigenes Firmengebäude in Mönchengladbach gezogen und hat in diesem Zuge die Produktionskapazitäten verdreifacht.
Das Unternehmen wird zu einem international präsenten Technologieunternehmen im Wachstumsmarkt mobile Computing ausgerichtet. Neben dem Geschäftsfeld drahtlose Kommunikation, sollen auch Mehrwertdienste wie LifeCycle-Management und die internationale Lizenzvergabe für weltweite Patente forciert angegangen werden.
Daraus ergäben sich Wachstumspotentiale, die in der gegenwärtigen Unternehmensplanung noch nicht eingearbeitet sind, wird weiter mitgetielt. Entsprechend überarbeitete Pläne würden in der nächsten Zeit veröffentlicht. Die Umfirmierung in eine AG soll bald erfolgen, der Börsengang ist etwa für den Jahreswechsel 2000/01 vorgesehen.