BÖRSE am MORGEN


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BÖRSE am MORGEN

 
14.05.02 09:08
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Dax hat 5.000 Punkte-Marke im Visier


Deutsche Aktien vor weiteren Kursgewinnen

Nach dem erfolgreichen Wochenauftakt setzen Marktbeobachter auch am Dienstag auf steigende Kurse am deutschen Aktienmarkt. Dank der erfolgreichen Kursentwicklung an der Wall Street am Montag stimmen dafür auch die Vorzeichen. Viel wird aber davon abhängen, wie die zahlreichen anstehenden Unternehmensergebnisse ausfallen werden. Acht von der Nachrichtenagentur vwd befragte Händler sehen den Dax am Handelsende bei 4.992 Punkten nach 4.975 Zählern am Montag.

Rentenmarkt hat zunächst ausgedient

Es war interessant zu beobachten, wie schnell der Rentenmarkt am Montag als sicherer Hafen ausgedient hat, als die Aktienmärkte den Sprung ins Plus schafften. Da auch am Dienstag mit weiteren Kursgewinnen bei den Aktien gerechnet wird, hat es der Rentenmarkt zunächst weiter schwer. Im Eröffnungsgeschäft fällt der Bund-Future auch prompt um weitere neun Basispunkte auf 105,33 Prozent. Nun komme es darauf an, dass der Future die Marke von 105,35 Prozent nicht nachhaltig verletze, da sonst die zuletzt gültige Handelsspanne beschädigt wäre. Leichter Druck geht im Übrigen auch von der erneuten Fokussierung der Anleger auf die über dem Richtwert der Europäischen Zentralbank liegende Inflationrate aus.

Euro unter 91 Cents

Die Kurserholung an der Wall Street hat auch dem Dollar gegenüber dem Euro wieder auf die Beine geholfen. Um 8.25 Uhr notiert die europäische Einheitswährung mit 0,9083 Dollar nach 0,9114 Dollar am Montag im späten US-Handel. Zum Yen wird der US-Dollar mit 128,23 Yen nach 127,78 Yen gehandelt. Sollte sich die Erholung am US-Aktienmarkt fortsetzen, dürfte dies auch weiterhin die US-Devise stützen, heißt es. Mit dramatischen Kursbewegung wird zunächst aber nicht gerechnet. Der Yen wird außerdem etwas geschwächt durch Aussagen führender japanischer Politiker, welche die jüngsten Kursgewinne des Yen als „unnötig“ bezeichnen.

Aktien in Japan uneinheitlich

Zu einer uneinheitlichen Kursentwicklung kam es am Montag in Japan. Während der Nikkei-225-Index leicht um 0,2 Prozent auf 11.356,19 Yen stieg, ermäßigte sich der Topix-Index um 0,3 Prozent auf 1.071,89 Punkte. Belastet wurde die Kursfindung im Topix vor allem durch die Sorge um notleidende Kredite im Bankensektor. Allerdings hätten auch ganz allgemein Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Entwicklung an Wall Street sowie anhaltende Sorgen wegen einer möglichen Herabstufung der Bonität Japans durch die Agentur Moody's Investors Services vorgeherrscht.

Aktien in Hongkong gut behauptet

Gut behauptet tendieren die Aktienkurse am Dienstagmittag (Ortszeit) in Hongkong. Der Hang-Seng-Index gewinnt 0,1 Prozent auf 11.740,99 Punkte. Zur positiven Entwicklung würden besonders die Titel von HSBC beitragen, heißt es. Die Aktien waren zuvor von Goldman Sachs hochgestuft worden. Erneut legen Henderson Land zu und verbessern sich um 1,4 Prozent auf 37,10 Hongkong-Dollar, SHK Properties klettern um 0,8 Prozent auf 67,25 Hongkong-Dollar und New World Development um 2,2 Prozent auf 6,90 Hongkong-Dollar. Händler gehen davon aus, dass die Marke von 12.000 Punkten im Verlauf der Woche noch getestet wird.

US-Nachbörse gut behauptet

Ihre Gewinne aus dem offiziellen Handeln konnten Titel wie Dell und Microsoft auch am Montag im nachbörslichen Handel weiter ausbauen. Der Nasdaq 100 Index verbesserte sich folglich leicht um knapp 0,1 Prozent auf 1.242,56 Punkte. Zu den Verlierern zählten jedoch US Airways mit minus 19 Prozent auf 2,79 Dollar. Bei der Fluggesellschaft drückten Ängste vor einem Bankrott auf die Kurse.  

Hoffnung auf gute Quartalsergebnisse beflügelt US-Technologiewerte

Die Hoffnung der Anleger auf gute Quartalsergebnisse von US-Technologiekonzernen hat die Kurse an den New Yorker Aktienmärkten zum Wochenauftakt beflügelt. Die Marktteilnehmer hofften, dass die bevorstehenden Bilanzen die Kurse ebenso stark antreiben könnten wie die Zahlen des US-Netzwerkausrüsters Cisco in der Vorwoche, sagten Händler. Die Nasdaq legte zum Schluss 3,23 Prozent auf 1.652,54 Punkte zu. Der Dow Jones kletterte um 1,71 Prozent auf 10.109,66 Zähler.

„Die Erwartung ist da, dass die Fundamentaldaten bei diesen großen bekannten Namen, die den Markt anführen, die Talsohle erreicht haben", sagte Milton Ezrati, Volkswirt und Stratege bei Lord Abbett & Co. „Die Wirtschaft erholt sich, und die Gewinne dürften eher positiv überraschen. Ich glaube, es gibt zu viel Pessimismus", fügte er hinzu.

Die Titel des Chipausrüsters Applied Materials kletterten rund acht Prozent auf 25,58 Dollar. Einige Analysten prognostizierten angesichts einer stärker als erwartet ausgefallenen Erholung der Aufträge für das Unternehmen ein gutes Quartalsergebnis. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hob ihre Ertragsprognosen für den Gewinn je Aktie für die Geschäftsjahre 2002 und 2003 an. Die Zahlen von Applied Materials werden am Dienstag nach US-Börsenschluss erwartet. „Die Märkte werden sich die Ergebnisse des Chip-Ausrüsters Applied Materials genau ansehen, da sie als Indikator dafür dienen, wie gut die Speicherchip-Industrie sich insgesamt entwickelt", sagte John Simon von TradeSignals.com.

Im Sog der Kursgewinne von Applied Materials legten auch die Aktien anderer Chipausrüster deutlich zu. Der Aktienkurs von KLA-Tencor Corp stieg um 5,6 Prozent auf 57,47 Dollar, und die Titel von Novelles Systems um 6,7 Prozent auf 49,40 Dollar. Die Titel des weltgrößten Chipproduzenten Intel kletterten um rund 5,6 Prozent auf 28,52 Dollar. Der Halbleiter-Index der Philadelphia Stock Exchange gewann 5,8 Prozent auf 509,16 Punkte.

Die Aktien des Softwarekonzerns Computer Associates legten rund drei Prozent auf 17,91 Dollar zu, und der Aktienkurs des Computerkonzerns Dell notierte rund 6,2 Prozent höher auf 25,36 Dollar. Die Titel von Hewlett-Packard verteuerten sich um rund 3,7 Prozent auf 19,98 Dollar. Die Quartalszahlen dieser drei Konzerne werden ebenfalls noch in dieser Woche erwartet. Die Titel von Lands' End stiegen um rund 21 Prozent auf 61,73 Dollar, nachdem der viertgrößte US-Einzelhändler Sears, Roebuck and Co die Übernahme des Versand- und Internethändlers für rund 1,9 Milliarden Dollar angekündigt hatte. Sears-Aktien notierten 0,37 Prozent höher auf 52,00 Dollar.

US-Anleihen schließen belastet von Plus an Wall Street schwach

Schwach haben sich die Kurse der US-Anleihen am Montag im späten Handel in New Yorker Handel präsentiert. Zehnjährige Titel mit einer Zinsausstattung von 4,875 Prozent verloren 25/32 auf 97-11/32 und die Rendite stieg von 5,13 auf 5,22 Prozent. Der Longbond mit einem Kupon von 5,375 Prozent ermäßigte sich um 1-10/32 auf 95-16/32. Die Rendite legte von 5,61 auf 5,69 Prozent zu. In Ermangelung richtungsweisender Impulse habe sich der Anleihemarkt vornehmlich an den Aktienmärkten orientiert, erklärten Marktteilnehmer. Da die Aktien gestiegen seien, habe der Rentenmarkt Abschläge verzeichnet.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.


Medienschau


Unternehmensnachrichten

Wella steigert im ersten Quartal Umsatz und Ertrag

Der Kosmetikkonzern Wella hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2002 Umsatz und Ertrag deutlich gesteigert. Der Umsatz sei um 10,8 Prozent auf 755,2 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Mit einer leicht überproportionalen Ergebnisverbesserung von 11,3 Prozent sei das Quartal mit einem Gewinn vor Zinsen und Steuern von 56,9 (VJ: 51,1) Millionen Euro abgeschlossen worden. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs um 15,9 Prozent auf 88,8 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr rechnet Wella den Angaben zufolge mit einem Umsatzwachstum zwischen zehn und 14 Prozent, der Gewinn vor Zinsen und Steuern solle erneut überproportional zum Umsatz verbessert werden. (Reuters)

Stada im ersten Quartal mit kräftigem Umsatz- und Gewinnanstieg

Der Bad Vilbeler Arzneimittelhersteller Stada hat im ersten Quartal in seinen Kerngeschäften bei Umsatz und Ergebnis kräftig zugelegt. In den drei Kernsegmenten Generika, Marken und Spezialpharmazeutika habe Stada im ersten Quartal beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ein Plus von 20 Prozent auf 26,1 Millionen Euro verzeichnet, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Dienstag in Bad Vilbel mit. Der Konzernumsatz habe 13 Prozent auf 152,7 Millionen Euro zugenommen. Nach Steuern sei ein Ergebnis von 11,1 Millionen Euro erwirtschaftet worden, dies entspreche einem Plus von 23 Prozent. Ausblickend bekräftigte das Unternehmen frühere Prognosen von Firmenchef Hartmut Retzlaff, wonach in den Kerngeschäften 2002 der Umsatz zwischen 15 und 20 Prozent steigen und beim Ergebnis ein prozentual mindestens zweistelliges Wachstum erreicht werden soll.

Mobilcom mit Verlustausweitung

Der Mobilfunkanbieter Mobilcom hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2002 den Verlust ausgeweitet. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen liege bei Minus 160,1 Millionen Euro im Vergleich zu Minus 68,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal, teilte das Unternehmen am Dienstag in einer Pflichtmitteilung mit. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen einschließlich Sondereffekten und UMTS-Anlaufkosten liege bei Minus 120,7 (VJ: Minus 34,8) Millionen Euro. Den Umsatz gab das Unternehmen mit 514,3 (728,7) Millionen Euro an. Die öffentlich geführte Diskussion um die Partnerschaft mit France Telecom habe zu Einschnitten auch im operativen Geschäft geführt, hieß es. (Reuters)

GPC Biotech verbessert Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal

Das Biotechunternehmen GPC Biotech hat Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal 2002 verbessert. Der Umsatz in den drei Monaten bis März sei auf 5,1 Millionen Euro gestiegen von 2,8 Millionen Euro im Vorjahr, teilte die im Nemax50 gelistete Gesellschaft am Dienstag in Martinsried mit. Den Jahresfehlbetrag bezifferte die Firma mit 6,5 (Vorjahr: minus 7,0) Millionen Euro oder 0,32 (0,39) Euro je Aktie. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich auf minus 6,9 (minus 8,1) Millionen Euro verbessert. (Reuters)

Rhein Biotech mit operativem Ergebnisrückgang im ersten Quartal

Das Biotechnologieunternehmen Rhein Biotech hat im ersten Quartal 2002 bei einer leichten Umsatzverbesserung operativ weniger verdient. Der Umsatz habe sich in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 17,8 von 17,4 Millionen Euro verbessert, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Dienstag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sei auf 2,7 von 4,0 Millionen Euro zurückgegangen. Der Nettogewinn sei auf 2,7 von 2,1 Millionen Euro gestiegen. Hierin enthalten seien außerordentliche Erträge. (Reuters)

CE Consumer mit Umsatz- und Gewinnrückgang im Quartal

Der Chiphändler CE Consumer Electronics hat angesichts der nur zögernden Erholung des Chipmarktes im ersten Quartal 2002 einen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Der Umsatz sei in den ersten drei Monaten 2002 auf 96,58 (Vorjahreszeitraum: 125,23) Millionen Euro gesunken, teilte das im Nemax50 des Neuen Marktes gelistete Unternehmen am Dienstag mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging den Angaben zufolge auf 0,64 (3,70) Millionen Euro zurück. Die Eigenkapitalquote liege bei 65 (Ende 2001: 58) Prozent. (Reuters)

UBS mit weiterer Erholung der Erträge

Der Schweizer Finanzkonzern UBS hat die Ertragslage weiter verbessert. Im ersten Quartal 2002 erzielte UBS einen Reingewinn von 1.363 Millionen Schweizer Franken. UBS erklärte am Dienstag aber auch, es sei unwahrscheinlich, dass die Ergebnisse des laufenden Jahres die des Jahres 2001 übertreffen würden. Der Gewinn im ersten Quartal entsprach einer Abnahme von 14 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres und einer Steigerung von 23 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2001. (Reuters)

Kreise: 3i neuer Interessent für Holzmann-Tochter HSG

Neben dem Baukonzern Bilfinger Berger hat angeblich auch die britische Wagniskapitalgesellschaft 3i Group plc Interesse an der der HSG-Service GmbH, der Gebäudedienstleistungs-Tochter der Philipp Holzmann AG. Wie die “Financial Times Deutschland“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet, strebt 3i ein “Management-Buy-Out“ (MBO) an und bietet rund 80 Millionen Euro. Die HSG-Führung, die zehn bis 15 Prozent zum Kaufpreis beisteuern könnte, favorisiere die MBO-Lösung, da 3i den Erhalt sämtlicher Arbeitsplätze zugesagt habe. (vwd)

Schlott erwartet zunehmende Ertragsdynamik

Die Schlott Sebaldus AG erwartet für den weiteren Jahresverlauf eine “deutliche Zunahme der Ertragsdynamik“. In einer Ad-hoc-Mitteilung anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal 2002 wird am Dienstag für das Gesamtjahr ein Ergebnis vor Steuern und vor Optimierungsmaßnahmen von rund 20 Millionen Euro prognostiziert.  Der Vorstand wolle das Unternehmen so positionieren, dass es beim konjunkturellen Aufschwung über eine „optimale Kostenstruktur und Logistik“ verfüge. Im ersten Quartal habe Schlott Sebaldus auf Planniveau gelegen. (vwd)

Concord Effekten: Prognose für Ertragslage 2002 schwierig

Trotz konsequenter Maßnahmen auf der Kostenseite bleibt eine Prognose für die Ertragslage im gegenwärtigen Kapitalmarktumfeld schwierig. Diese Aussage machte die im SDax an der Frankfurter Börse notierte Concord Effekten AG am Dienstag bei Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal 2002. Zum positiven IAS-Ergebnis vor Steuern von 3,73 Millionen Euro hätten vor allem der Nettoertrag aus dem Verkauf der Lupus-alpha-Beteiligung von 5,78 Millionen Euro sowie Erträge aus dem Rentenhandel und den Corporate-Finance-Aktivitäten beigetragen. Der operative Verlust betrug im Quartal 1,40 Millionen Euro, hieß es in der Ad-hoc-Mitteilung weiter. (vwd)

R. Stahl erwartet für 2002 ausgeglichenes Ergebnis

Die R. Stahl AG erwartet für das Jahr 2002 bei einem stabilen Umsatzniveau ein ausgeglichenes Ergebnis nach einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von minus 6,3 Millionen Euro im Vorjahr. Wie die Technologiegruppe am Dienstag bei der Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal ad hoc mitteilte, wurde in den drei Monaten ein Auftragseingang von 61,8 (62,2) Millionen Euro verbucht. Die Gesamtleistung nahm um 3,7 Prozent auf 58,3 (56,2) Millionen Euro zu. Die betrieblichen Aufwendungen und Erträge lagen bei 58,1 (56,8) Millionen Euro. (vwd)

Wirtschaftsnachrichten

Metall-Tarifparteien verhandeln wieder - Schlichtungsrunde im Bau

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie gehen die Streiks zwar weiter, aber es besteht wieder Hoffnung auf eine Einigung. Arbeitgeber und IG Metall wollen am Mittwoch an den Verhandlungstisch zurückkehren. Das ergab ein Sondierungsgespräch zwischen dem baden- württembergischen IG-Metall-Bezirksleiter Berthold Huber und dem Südwestmetall-Vorsitzenden Otmar Zwiebelhofer am Montagabend. Die Streiks im Südwesten und in Berlin/Brandenburg würden jedoch so lange fortgesetzt, bis ein Verhandlungsergebnis vorliege, teilte die Gewerkschaft mit. Unterdessen beginnt im Tarifkonflikt des deutschen Baugewerbes heute in Berlin die Schlichtung. Schlichter ist der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler. Die IG Bauen-Agrar- Umwelt (IG BAU) hatte die Tarifverhandlungen vergangene Woche für gescheitert erklärt, nachdem die Arbeitgeber in insgesamt fünf Verhandlungsrunden kein Angebot vorgelegt hatten. (dpa)

Steuereinnahmen vermutlich weit unter den Schätzungen

Bund, Länder und Gemeinden werden im laufenden Jahr vermutlich deutlich weniger Steuern einnehmen als noch in der Steuerschätzung vom November vergangenen Jahres vorausgesagt wurde. Nach Informationen aus Koalitionskreisen könnten die Steuermindereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden 2002 etwa 8,6 Milliarden Euro betragen, von denen etwa 3,7 Milliarden Euro auf den Bund entfielen. Die genauen Zahlen werden am Donnerstag nach Ende der Sitzung des Arbeitskreises Steuerschätzung bekannt gegeben. (vwd)

US/NABE hebt Wachstumsprognose für 2002 kräftig an

Die National Association for Business Economics (NABE) hat am Montagabend ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in den USA für 2002 kräftig angehoben. Nach der jüngsten Befragung von 30 NABE-Volkswirten erwartet die Organisation im laufenden Jahr nunmehr eine Zunahme der Wirtschaftsleistung von 2,8 Prozent, nachdem vor drei Monaten lediglich 1,5 Prozent in Aussicht gestellt worden waren. Für das kommende Jahr rechnet die NABE mit einem Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent.  Allerdings wird eingeräumt, dass die Erholung weiterhin fragil sei. (vwd)

Argentinien zahlt an Weltbank 680 Millionen Dollar zurück

Argentinien hat nach Angaben des Wirtschaftsministeriums der Weltbank eine Kreditrückzahlung über 680 Millionen aus den Devisenreserven des Landes geleistet. „Wir haben Mittel verwendet, die Teile eines Rettungspakets (des IWF und anderer multilateraler Kreditgeber) sind, und die für die Devisenreserven bestimmt worden waren", sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums am Montag. Bei der Zahlung der 680 Millionen Dollar handelt es sich um den ersten Teil eines Kredits über 2,5 Milliarden Dollar, den die Weltbank Argentinien 1998 gewährt hatte. (Reuters)


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