der sollte m.E. dann auch jeweils bei Nichteintreten der jeweils prognostizierten Kurse ein Statement dazu hier einstellen.
Es sollte doch jeweils dafür eine Begründung geben, warum die Prognose eben nicht zutraf.
Aktuell haben wir die Situation, dass sowohl im Monsterhype - Forum als auch z.B. durch Bitcoinecho vor 2 Tagen ein "Ausbruch" bei Bitcoin prognostiziert wurde. Dieser ist nicht eingetreten. Warum eigentlich nicht?
Ich glaube, es gibt niemanden, der die Fehlprognosen zählt.
Es läuft bei Kursprognosen immer nach demselben Schema ab: trifft die Prognose zu, dann bricht Jubel aus und jener, der die Prognose abgab, wird als Experte gefeiert.
Trifft die Prognose nicht zu, dann passiert gar nichts - kaum jemand diskutiert darüber und die Fehlprognose wird quasi unter den Teppich gekehrt. Schwamm drüber.
Dadurch gaukelt uns unser Gehirn vor, dass dijenigen, die Prognosen abgeben "sehr oft" richtig liegen.
Das ist aber falsch, da im Gedächtnis lediglich jene Situationen haften bleiben, da die Prognose auch tatsächlich eintraf.
Das sind die Stolperfallen der menschlichen Psyche und die menschliche Psyche spielt beim Handel an der Börse eine ganz entscheidende Rolle.
Falls man geneigt ist, irgendeinem Experten zu vertrauen, dann sollte man - bevor man sein Investverhalten nach den Prognosen dieses Experten ausrichtet - dessen Prognosen über einen längeren Zeitraum auswerten. Das machen sicher nur ganz wenige und sie neigen dazu, jemandem zu vertrauen, der zufällig ins Schwarze getroffen hat.
"Holzauge sei wachsam" hat unser Geschichtslehrer immer gesagt....