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Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie


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BioNTech SE AD. 77,50 € -2,02% Perf. seit Threadbeginn:   -7,89%
 
DBCooper:

Ausbau in China

5
04.04.26 10:46
In den aktuellen Stellenanzeigen entfällt in etwa die Hälfte (und damit weit über 100 Stellen) auf die Biotheus Standorte in China. Mit anderen Worten die Präsenz in China wird gerade massiv ausgebaut.  
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Dirty Jack:

Hauptversammlung

 
04.04.26 17:46
"On April 2, 2026, BioNTech SE (the “Company”) published the invitation to the Annual General Meeting 2026 to be held on May 15, 2026."
Die Veröffentlichung hat ja am Donnerstag dem Kurs etwas auf die Beine geholfen.
Warum?
Darüber lässt sich spekulieren.
Jedenfalls ist die Shortqote letzten Monat um 20,7 % gesunken.
Weniger Pessimismus am Markt.

www.sec.gov/Archives/edgar/data/1776985/...26invitation2a.htm
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Dictus:

Koeln

2
04.04.26 23:21
Das macht mich ebenfalls stutzig. Mit 17 Milliarden Euro auf der hohen Kante sollte man doch bis 2028, wenn langsam wieder Gewinne erzielt werden sollten, locker haushalten können. Genauso stutzig macht mich die Tatsache, dass im Vorstand außer den Gründern niemand wirklich Aktien hält. Wenn man all das, was wir wissen, zugrunde legt, ist BioNTech wahnsinnig unterbewertet. Aber vielleicht wissen wir auch einfach nicht alles. Schon die Kapitalerhöhung für den Kauf von CureVac hat mir missfallen. Bereits diese hat massiv Anlegerkapital vernichtet. Man braucht Aktien um diese an die Mitarbeiter als Kompensation auszugeben. Dann sollte man aber eher welche zurückkaufen.
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Artikel 14:

BioNTech - wann kommt ein Krebs-Zulassungsantrag?

4
05.04.26 03:09
Es gibt sehr unterschiedliche Methoden beim Denken. Zwingende Logik habe ich an der Uni (Informatik) sehr viel gemacht, die ist ganz nett, aber im realen Leben kommt man mit der etwas komplexeren probabilistischer Logik viel weiter. Deduktive Logik liefert nur dann sichere "zwingende" Schlüsse, wenn die Prämissen bereits sicher und vollständig sind – was im Alltag fast nie gilt.  
Dazu Biontech-Beispiele:  
Die Genauigkeit der Prognosen von Prof. Şahin basieren ganz erheblich auf seinen mathematisch statistischen Fähigkeiten. Das galt für die frühe Prognose der C19-Pandemie-Entwicklung ebenso wie für die Wirksamkeit und Sicherheit des C19-Impfstoffs. Der von Biontech entwickelte Impfstoffkandidat BNT 162b2 habe „ein ausgezeichnetes Profil, und ich halte ihn für nahezu perfekt“, sagte Sahin sehr früh bereits am 11. September 2020 und genau diese Aussage eines Mediziners, der aus Spaß zusätzlich Mathematik studiert hat, hat mich zum umgehenden Investment in BioNTech bewegt. Übliche gute Ergebnisse für Impfstoffe ohne mRNA waren zu der Zeit eher 50 bis 70% Wirksamkeit (vgl. Grippe und AZN, RKI 20 bis 60%). Die Wirksamkeit hatte ich auf genau dieser Aussage in den amerikanischen Foren bei Yahoo Finance frühzeitig nachweislich mit 95% geschätzt und dies hatte sich dann auch recht genau bestätigt, als die Zahlen der Studie Phase 3 Ende Nov. 2020 dann herausgekommen sind. 95% Wirksamkeit ist nicht "perfekt" (das wären mathematisch 100%), es sind auch nicht weniger als 70%, was keineswegs "fast perfekt" wäre. 95% Wirksamkeit mit einem guten Risikoprofil (geringen Nebenwirkungen, sehr seltenen Impfschäden) sind für einen Impfstoff "fast perfekt" q.e.d.  

Wahrscheinlichkeitstheorie modelliert explizit Unsicherheit und erlaubt, Risiken und Chancen abzuwägen, anstatt eine "harte" Ja/Nein-Antwort zu erzwingen.  
Bayesianisches Denken aktualisiert Überzeugungen, sobald neue Evidenz kommt ("priors" -> "posteriors"), etwa bei Prognosen, medizinischen Tests oder Investitionsentscheidungen.  
thinkingondata.substack.com/p/...easoning-for-daily-decisions  

Der Ansatz der Induktion sammelt Muster aus Daten, Deduktion prüft sie logisch sauber, und probabilistische Modelle quantifizieren, wie "verlässlich" diese Muster sind.  
In der Praxis ist eine Kombination aus formaler Logik für Struktur und andererseits probabilistischem Denken für Unsicherheit am leistungsfähigsten – gerade in komplexen, datengetriebenen Kontexten wie Investieren oder Medizin (Biontech).  

Genau dieses Zusammenspiel – formale Struktur aus der Logik, Unsicherheitsbewertung über Wahrscheinlichkeiten – ist in Biotech-Investments extrem mächtig, weil man sehr früh selten "Beweise", aber häufig graduelle Evidenz und Baselines (Klassenvergleiche etc.) hat.  
Kann meine Meinung ein Irrtum sein? Ja. Gibt es Indizien für meine Argumentationskette? Ja. Ziehe ich implizite Schlüsse, die nicht unbedingt zwingend gelten müssen: Ja. Das ist kein Versehen, sondern Methode. Ich schreibe hier, um meine Thesen mit intelligenter Gegenrede im Vieraugenprinzip besser überprüfen zu können.  

Die Wahrscheinlichkeit, dass BNT316 beim Lungenkrebs-Rezidiv sqNSCLC im ersten Halbjahr 2026 in der zulassungsrelevanten Studie Phase 3 Stage 2 mathematisch-statistisch sehr belastbare Daten liefert, schätze ich mit über 95% ein. Die Wahrscheinlichkeit, dass Biontech diese Daten auf einer großen Onkologie-Konferenz in den USA zwischen April und Ende Mai präsentiert, schätze ich auf über 70 Prozent ein. Die Wahrscheinlichkeit, dass BNT316 dem bisherigen SoC nicht überlegen ist, habe ich auf rund 1 Prozent berechnet (via Mathematik Methode "Hypothesentest").
Antworten
koeln2999:

@Artikel14

 
05.04.26 13:40
Mich würde mal interessieren was speziell Du zu meinen Bedenken, die Dictus ähnlich sieht, denkst.  
Antworten
Artikel 14:

BioNTech - quo vadis?

 
06.04.26 11:57
@Artikel14
Mich würde mal interessieren was speziell Du zu meinen Bedenken, die Dictus ähnlich sieht, denkst.  
koeln2999, 05.04.26 13:40
Gerne. Fasst Eure Bedenken doch mal zusammen und versetzt euch auch mal in die Rolle der Personen.
Antworten
Artikel 14:

BioNTech - wohin geht es?

6
06.04.26 14:08
Ein Beispiel: Ein nicht gezinkter Würfel. Der Einsatz kostet 10000 Euro. Du hast 15000 Euro und deshalb zunächst nur einen Wurf. Fällt der Würfel auf eine 6, so bekommst Du 100000 Euro.  
Über 70 Prozent entscheiden sich nicht zu würfeln.  
Knapp 30 Prozent würden die 10000 Euro riskieren.  
Es gibt nicht unbedingt eine richtige oder falsche Antwort, dies führt vielmehr zu den Methoden, um Entscheidungen im von Wahrscheinlichkeiten und Unsicherheiten geprägten Umfeld zu berechnen und zu begründen.

Beispiel (A): unternehmerisches Handeln, Teil 1:  
Du führst ein kleines Unternehmen und hast die Möglichkeit, an einer Ausschreibung teilzunehmen. Die Aufwände und Kosten, an der Ausschreibung teilzunehmen, sind 10000 Euro, aber du schätzt den Gewinn, den du bei einem Zuschlag machen würdest, auf 100000 Euro und deine Erfolgswahrscheinlichkeit auf ein Sechstel. Wie wäre deine Entscheidung?

(B) unternehmerisches Handeln, Teil 2:  

Du bist Vorstand der Aktiengesellschaft und forschst an Onkologie Wirkstoffen in Studien. Plötzlich zeichnet sich eine weltweit Pandemie ab, die faktisch alle deine Studien ausbremsen wird. Bei deinem Börsengang kamen viel weniger Dollars rein, als du erhofft hattest. Es ist absehbar, dass deinem Unternehmen in wenigen Monaten bereits wieder das Geld ausgehen wird. Du hast jedoch die Chance, mit einer der Technologien deines Unternehmens zu versuchen, einen Impfstoff auf den Markt zu bringen, der hoffentlich gegen das Virus wirkt. Dazu musst du aber fast alle Mitarbeiter und alle Ressourcen deines Unternehmens auf diese eine Karte setzen. Es ist dir bewusst, dass die etablierten Hersteller von Impfstoffen ebenfalls an Produkten arbeiten werden. Ob der Impfstoff, den du entwickeln könntest, Wirksamkeit zeigt, ausreichend gut verträglich ist, eine Zulassung erhält und sich am Markt im Wettbewerb durchsetzen wird, ist zum Zeitpunkt deiner Entscheidung keineswegs klar. Wie wäre deine Entscheidung?

(C) medizinische Forschung:  
Du müsstest von dem Geld, welches dein Unternehmen mit viel Mühe verdient hat, Milliarden investieren, um die Chance zu haben, nach der Pandemie wieder onkologische Produkte zu entwickeln, Zulassungsanträge zu stellen und die Produkte zu vermarkten. Würdest du jährlich rund 2 Milliarden Euro investieren, um in über 70 Pipeline Projekten diese onkologischen Medikation zu entwickeln?

(D) Investment Entscheidung im Aktienmarkt:  
Du hast in der Presse gelesen, dass Biontech einerseits viel Cash zur Verfügung hat, aber andererseits so viel Geld investiert, dass jährlich Verluste gebucht werden. Wie beurteilst du die Chance und das Risiko für das Investment? Wie sind die Wahrscheinlichkeiten für Erfolge der neuen Onkologie Medikation?

Keine dieser Entscheidungen kannst du nur durch einfache Logik beurteilen. Du brauchst Modelle für den Wert der Forschung, den du durch deine Entscheidungen und die Investments erwartest. Du brauchst eine Vorstellung von Chance und Risiko anhand von Wahrscheinlichkeiten.  
Als Unternehmer wirst du dir überlegen, wie du die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs durch geeignete Maßnahmen berechnen und erhöhen kannst und wie du den Wert im Erfolgsfall gut und nachhaltig optimierst.  
Du wirst versuchen, das Risiko zu streuen, um mehrfach die Chance auf Erfolg zu haben. Du wirst dir Gedanken über den Markt und die Wettbewerber machen. Ohne entsprechende Berechnungen und Abschätzungen kannst du im Bereich Biotechnologie und Medizin keine Erfolge erreichen.  
Und zuletzt bleibt die Frage, wann der Börsenkurs diese Entwicklungen für den Aktienpreis umsetzt. An der Börse wird nicht geklingelt weder zum Zeitpunkt für das Aussteigen noch für das Einsteigen.

Insgesamt sieben späte onkologische Datenreadouts plant Biontech 2026, also in den nächsten acht Monaten.  
Der Fokus liegt auf den häufigsten Todesursachen bei Lunge, Brust, GU GI Tumoren, gynäkologischen Tumoren sowie Kopf Hals Tumoren.  
Wirkstoffkategorien sind Checkpoint Antikörper BNT316, Immunmodulatoren BNT327, ADCs BNT323 und BNT326 sowie mRNA Immuntherapien, die 2026 Daten liefern.
Dazu ist der neue Geschäftsbericht lesenswert:
investors.biontech.de/static-files/...-4352-ac08-202b32900b9d
ADCs: Der Gedanke, alte Chemotherapie abzulösen und nun nicht mehr im ganzen Körper anzuwenden, sondern gezielt beim Tumor, ist plausibel.  
Bei jedem Menschen werden jeden Tag Tumorzellen entdeckt und bekämpft. Das klappt meist, aber nicht immer.  
Dem körpereigenen Immunsystem neu zu helfen, wieder gezielter den Tumor entdecken, markieren und entsorgen zu können, sind die wichtigsten Ansätze.  
Nur wenige Marktteilnehmer können sich früh ausrechnen, wie viele der klinischen Studien erfolgreich sein werden und wann. Nachher ist man immer schlauer, aber was hilft dies? Nimmt die Börse die Zukunft vorweg? Ab wann? Wann wäre der richtige Zeitpunkt? Solange Unsicherheiten bestehen, ist sehr viel Marktpsychologie mit dabei, aber letztlich gewinnen die Daten und jene, die sie rechtzeitig verstehen.
Antworten
DBCooper:

Normales Business

5
06.04.26 16:25
Es ist keinesfalls so, dass BioNTech eine massive Kapitalerhöhung planen würde. Diese Möglichkeit räumt sich übrigens so gut wie jede Aktiengesellschaft ein und gerade im Biotechnologiesektor ist das ein vollkommen normaler Vorgang und sogar die Ausnahme, dass man sich so eine Möglichkeit nicht schafft. In Deutschland gibt es dafür einen maximal möglichen erlaubten Rahmen, der die krumme Anzahl der Aktien erklärt. Bei den Amerikanern ist das sogar noch viel einfacher.

Im Kern geht es einfach darum, dass man im Fall der Fälle schnell reagieren kann, ohne dass man eine neue Hauptversammlung einberufen muss.
Gerade im Biotechnologiebereich kann sehr schnell ein Umsatz wegbrechen oder eine Übernahme anstehen. Sein eigenes Kapital will man sich weitestgehend für Handlungsfähigkeit behalten oder auch schnell mal verlieren. Übernahmen in diesem Sektor werden auch standardmäßig mit Aktien bezahlt.
Das heißt übrigens auch im Umkehrschluss, dass man dem Unternehmen vertraut, da man ja sonst selbstverständlich lieber das Cash nehmen würde.
In einer Symbiose und zukünftiger Wertschöpfung eines Unternehmens kann es sogar durchaus Sinn und einen hohen Mehrwert geben und ist nur kurzzeitig eine Verwässerung. Wenn die Patente und das Know How sich hinterher auszahlen, ist der eigene Anteil vielleicht etwas kleiner, aber der Kuchen durch den gemeinsamen Erfolg so viel größer, dass man dennoch mehr Wert hat als vorher.

Man muss sich natürlich immer anschauen was im Endeffekt gemacht wird, aber die Möglichkeit zu schaffen ist absoluter Standardvorgang und keineswegs bedenklich.

Wenn man das anzweifelt, zweifelt man im Umkehrschluss auch die Ankeraktionäre Strüngmann an.
Ich bin mir sehr sicher, dass die erfahren genug sind um ihre Anteile nicht unnötig an wert verlieren zu lassen, die mussten schließlich zustimmen.
Und sie haben sogar nachgekauft.

Also bislang ist alles mMn keinesfalls bedenklich oder abseits der Norm.

Aber wie gesagt bleibt natürlich abzuwarten was man wie mit seinem Vermögen und dem Möglichkeiten macht.  
Antworten
koeln2999:

Danke

 
07:41
Mit den letzen beiden ausführlichen Beiträgen kann ich für mich gut was anfangen. Ich glaube fest an eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit.
Antworten
kiesly:

Auch interessant

 
08:41
www.handelsblatt.com/unternehmen/...iva&utm_campaign=feed
Antworten
Artikel 14:

BioNTech - wohin geht es?

 
08:41
BNT316 Gotistobart Lungenkrebs Rezidiv:
oncodaily.com/oncolibrary/lung-oncology/preserve-003
Die alten Daten aus 2025. Da dürften bald neue Daten kommen.
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