Bin Laden bestreitet Verwicklung in Anschläge


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Hartkore_Diab.:

Bin Laden bestreitet Verwicklung in Anschläge

 
28.09.01 19:04
ftd.de, Fr, 28.9.2001, 7:39, aktualisiert: Fr, 28.9.2001, 15:50  
Bin Laden bestreitet erneut Verwicklung in Terroranschläge

Der als Drahtzieher gesuchte mutmaßliche Terrorist Osama Bin Laden hat seine Verwicklung in die Terroranschläge von New York und Washington erneut bestritten. Im Zuge der Fahndung nach Komplizen wurden offenbar mehrere geplante Attentate vereitelt.


Die in der südpakistanischen Stadt Karachi erscheinende Zeitung "Ummat" zitierte Bin Laden mit dieser Aussage in ihrer Ausgabe vom Freitag. Das schriftlich geführte Interview sei von der Taliban-Führung in Afghanistan übermittelt worden. Demnach schrieb Bin Laden: "Weder wusste ich von diesen Angriffen, noch unterstütze ich die Tötung unschuldiger Männer, Frauen und Kinder." Er sei Moslem und "lüge daher nicht".

Die Versuche der USA, die Guthaben seiner Organisation El Kaida zu sperren, würden keinerlei Auswirkungen auf ihre Schlagkraft haben, schrieb Bin Laden demnach weiter. "Dank der Gnade Gottes hat El Kaida mehr als drei verschiedene finanzielle Netzwerke." US-Präsident George W. Bush hatte am Montag angeordnet, sämtliche Konten der Organisation in den USA zu sperren.



Pakistanische Delegation verhandelt mit Taliban-Führung


 

Osama Bin Laden


Eine pakistanische Delegation ist am Freitag in Afghanistan eingetroffen, um die Taliban-Führung doch noch zu einer Auslieferung Bin Ladens zu bewegen. Die Abordnung von 16 Regierungsmitgliedern und islamischen Geistlichen kam in Kandahar, dem Hauptquartier der Taliban, mit Vertretern der islamisch-fundamentalistischen Miliz zusammen.


Begleitet wurde die Abordnung vom Taliban-Botschafter in Pakistan, Mullah Abdul Salam Saif. Eine erste pakistanische Delegation hatte vor einer Woche die Taliban-Führung zur Auslieferung Bin Ladens aufgerufen. Daraufhin hatte der Rat der Geistlichen und Religionsgelehrten Afghanistans Bin Laden aufgefordert, das Land freiwillig zu verlassen. Diese Aufforderung wurde nach Angaben der Taliban dem mutmaßlichen Terroristenführer am Donnerstag übergeben.



Pakistan übernimmt Vermittler-Rolle


Ein Sprecher der pakistanischen Militärregierung, General Raschid Qureshi, sagte, die Reise der Delegation demonstriere die Entschlossenheit Pakistans, den Konflikt zwischen den USA und den Taliban zu lösen. Pakistan ist das einzige Land, das noch offizielle Beziehungen zu dem Regime in Kabul unterhält. Eine weitere Delegation mit Vertretern islamischer Parteien in Pakistan will in den nächsten Tagen nach Afghanistan reisen.


Die USA suchen Bin Laden als Drahtzieher der Anschläge. Sein Aufenthaltsort ist nicht bekannt. Zuletzt hielt er sich in Afghanistan auf, wo er das Gastrecht der fundamentalislamischen Taliban genießt. Der Heilige Krieg werde auch ohne ihn fortgeführt, zitierte "Ummat" Bin Laden weiter. "Überall auf der Welt sind Gotteskrieger aktiv. Von Kabul bis Tschetschenien, in Palästina, Bosnien, Sudan, Birma, Kaschmir und vielen anderen Ländern."



USA wollen Vereinte Nationen einbeziehen


Die USA haben sich entschlossen, die Vereinten Nationen (UN) in den Kampf gegen den internationalen Terrorismus einzubeziehen. Washingtons neuer UN-Botschafter John Negroponte legte dem Sicherheitsrat den Entwurf einer Resolution vor, durch die alle Staaten verpflichtet werden sollen, jede Unterstützung für Terroristen zu unterbinden.


US-Präsident George W. Bush will sich auch auf die Hilfe arabischer Staaten stützen. Am Freitag wollte er mit dem jordanischen König Abdullah II. zusammentreffen. Beobachter gehen davon aus, dass Abdullah die Bereitschaft seines Landes zur Bekämpfung des Terrorismus bekräftigen und die USA zu einer aktiveren Rolle im Nahen Osten auffordern wird.


Auch die syrische Regierung bekundete ihre Bereitschaft, internationale Bemühungen zum Kampf gegen den Terror zu unterstützen. Außenminister Faruk el Scharaa sagte am Donnerstag, eine derartige Mission müsse aber im Rahmen der UN erfolgen. Für den angekündigten Feldzug gegen den Terrorismus kann die USA auch türkischen Luftraum nutzen. Dies vereinbarten die Außenminister der beiden NATO-Staaten, Colin Powell und Ismail Cem, am Donnerstag in Washington.



Neue Terror-Angriffe erwartet



Die britische Regierung rechnet mit neuen Anschlägen islamischer Terroristen, die sich auch gegen Ziele in Großbritannien richten. "Wir gehen davon aus, dass es diese Organisation weltweit immer noch gibt, und dass es eine Gefahr neuer Angriffe gibt", sagte der britische Außenminister Jack Straw am Freitag in einem Fernsehinterview. Zuvor hatte der für Europa zuständige Staatsminister im Außenministerium, Peter Hain, vor neuen Terrorangriffen gewarnt. "Soweit ich weiß, bereitet Bin Laden neue Terrorangriffe von großer Bedeutung in den kommenden Wochen vor", sagte Hain am Freitag.


Britische Polizisten haben einen algerischen Piloten unter Berufung auf einen Haftbefehl und Auslieferungsantrag aus den USA festgenommen, bestätigte ein Sprecher von Scotland Yard am Freitag. Nach Angaben der Polizei steht er auf einer Liste von 200 Personen, die von der US-Bundespolizei FBI im Zusammenhang mit den Terrorangriffen auf New York und Washington gesucht werden.



Attentate vereitelt


Die weltweite Fahndung nach den Hintermännern der Terroranschläge soll mindestens zwei weitere Attentate vereitelt haben, wie aus amerikanischen Regierungskreisen verlautete. Demnach waren Anschläge auf die US-Botschaft in Paris und eine Militäreinrichtung in Brüssel geplant, die auf Grund der bei den zahlreichen Razzien sicher gestellten Beweise verhindert werden konnten.



Einer der in Spanien gefassten mutmaßlichen Gefolgsleute Bin Ladens hat sich nach Polizeierkenntnissen auf einen Selbstmordanschlag vorbereitet. Das geht nach Presseberichten vom Freitag aus Notizbüchern hervor, die bei der Festnahme von sechs als "Schläfer" geltenden Algeriern in dieser Woche sichergestellt worden waren. Diese hätten Verbindungen zu einem zuvor in Belgien verhafteten Tunesier gehabt, der ein Selbstmordattentat auf eine Synagoge oder das Hauptquartier der Nato in Brüssel geplant haben soll. Für einen Anschlag in Spanien gebe es dagegen keine Anhaltspunkte.


Die US-Bundespolizei FBI gab am Donnerstag erstmals bekannt, dass einige der 19 mutmaßlichen Flugzeugentführer, die die gekaperten Maschinen in den World Trade Center und ins Pentagon steuerten, in Verbindung mit Bin Laden standen. Das FBI veröffentlichte Fotos der Verdächtigen und räumte ein, dass die Ermittler nicht sicher seien, ob es sich bei den angegebenen Namen der mutmaßlichen Entführer um ihre tatsächliche Identität handle.



Atta hatte Anweisungen für Anschläge im Gepäck

Im Gepäck des mutmaßlichen Terroristen Mohammed Atta hat die US-Bundespolizei FBI einem Zeitungsbericht zufolge ein handschriftliches Dokument mit Gebetssprüchen und Anweisungen für die Terroranschläge in New York und Washington gefunden. Atta bestieg den Ermittlungen zufolge in Portland ein Flugzeug nach Boston und stieg dort in die Maschine der American Airlines um, die er in den nördlichen Turm des World Trade Center flog. Sein Gepäck sei nicht in die American-Airlines-Maschine umgeladen worden, das FBI habe es deshalb gefunden, berichtete die "Washington Post".


Bei den Bergungsarbeiten in New York wurde die Zahl der in den Trümmern des World Trade Centers vermissten Menschen nach unten korrigiert. Bürgermeister Rudolph Giuliani sagte am Donnerstag, gesucht werde jetzt noch nach 5960 Personen. Zuvor gingen die Behörden von 6347 Vermissten aus. Tot geborgen wurden bisher 305 Menschen.

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1Mio.€:

Ja und ich bestreite geboren zu sein ! o.T.

 
28.09.01 19:07
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Reila:

Es wird nicht gelogen, logisch:

 
28.09.01 19:07
Die Taliban-Führung übermittelt die Interwiew-Fragen an jemanden, dessen Aufenthaltsort sie nicht kennt.

R.
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Hartkore_Diab.:

So stehts zumindest in den

 
28.09.01 19:10
Latest News in der Financial Times Deutschland. Wer weiß schon, wer was weiß und wer eben nicht. Also ich glaube die Taliban wissen genau wo Bin Laden zu finden ist.

OK
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hjw2:

Langsam werden die Amis albern.. o.T.

 
28.09.01 19:13
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estrich:

Mal ne Frage an Euch

 
28.09.01 19:18
Wieso seid ihr so fest davon überzeugt, daß es Bin laden war, dafür gibt es bisher keine beweise, keine Zeugenaussagen, kein Geständnis. Nach den Gesetzen der westlichen Welt gilt ein Mensch so lange als unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist. Bin Ladens Leugnen der Tat sollte uns beunruhigen. Vielleicht läuft der wahre Täter unbescholten frei herum, lacht sich ins Fäustchen und plant bereits seine nächste Tat.

Ich bitte das zu bedenken, bevor lynchjustizmäßig vorverurteilt wird!
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Falcon2001:

Er könnte sich doch

 
28.09.01 19:25
vor einem fairen Gericht unter der Schirmherrschaft der UN den Beschuldigungen stellen. Da ist nicht zu erwarten das es ein Amerikanischer Schau Prozess wird und er müsste sich trotzdem Rechtfertigen. Wenn er doch gar so friedliebend ist wie er immer behauptet, hätte er dann doch nichts zu fürchten.
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Hartkore_Diab.:

Also:

 
28.09.01 19:30
Folgendes: Niemand, zumindest ich nicht verurteile Bin Laden im vorraus. Fakt ist: Warum versteckt er sich einerseits, wenn er nichts zu befürchten hat und andererseits können es sich die Amis nicht erlauben ihm irgendwas anzutun was auch immer ohne irgendwelche Beweise zu haben. Also, wenn er nichts getan hat, kann er sich doch aus seinem Verteck zeigen, wenn er nichts getan hat, kann man ihm nur sehr schwer etwas nachweisen, außer jemand schiebt es ihm in die Schuhe, was ich aber im Angesicht der Weltöffentlichkeit nicht glaube. Weiter ist ja bestätigt, das Bin Laden schon bei mehreren Sachen die Finger mit ihm Spiel hatte, nicht um sonst ist er auch schon vor dem Anschlag der meistgesuchteste Terorrist der USA gewesen.

Na dann, das ist meine Meinung, kann aber auch falsch sein.

OK

Hartkore_D.
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Elend:

@Falcon2001

 
28.09.01 19:36
... und wie wir von Kennedys Ermordung wissen, kommt es zu einem fairen Prozess mit guten Beweisen (seither weiss ich, daß Gewehr-Kugeln nach dem Einschlag Piruetten drehen und auch all das treffen können, was nicht in der geraden Flugbahn liegt. Besonders gerne wechseln sie die Richtung und sind selbst nicht durch Sitze oder Metall zu bremsen ...)

Es wird doch solange gebogen und gedreht, bis es halbwegs hinkommt. Egal ob in den USA oder einem anderen Land. Würdest Du Dich stellen, wenn sie Dich fast "bewiesen" haben, obwohl Du ein reines Gewissen hast, wohlwissend, dass fast alle von Deiner Schuld überzeugt sind und nur noch BLUT sehen wollen ?

Wer auch immer es war soll eine gerechten Strafe erhalten, kein Zweifel. Aber ob der richtige gerichtet wird ...

Elend
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Reila:

Lynchjustiz??? Hi estrich,

 
28.09.01 20:00
mal abgesehen davon, daß mir außer Saddam niemand einfällt, der außer dem notwendigen Willen zur Tat auch die logistische Leistung vollbringen könnte, ist ja wohl die Beteiligung Bin Ladens an der Sprengung der zwei US-Botschaften in Afrika und an dem Anschlag im Parkhaus des WTC erwiesen.
Seine Aussagen nach den Botschaftsattentaten waren sinngemäß so, daß er sich gefreut hätte, wie die Amerikaner erschrocken wären, als die Körper ihrer Landsleute zerfetzt wurden. Man müsse, da die Amerikaner viel stärker seien, mit Taktiken des Untergrunds gegen sie kämpfen. Seine entsprechenden Aufrufe kann man in einigen arabischen Ländern auch auf CD-ROM kaufen.
Na ich schätze mal, für eine Verurteilung auf Bewährung würde es wohl in jedem Land der Welt reichen...

R.
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Falcon2001:

@Elend

 
28.09.01 20:02
Das Kennedy Urteil erfolgte in den USA. Ich sprach von einen UN Urteil oder von Mir aus auch von irgend einem internationalen neutralen Gericht.
Bin Laden ist ein Terrorist und ein Volksverhetzer in Stile eines Milosevic. Aber Ihn einfach mit einer dicken Rakete aus der Welt zu schaffen ist absolut sinnlos. Er wird dann zum Märthyrer und 100 andere nehmen seinen Platz ein. Der Unterschied von BL und Milosevic sind einfach so ca 800 Mio Dollar und die Tatsache, das BL äußerst gerissen agiert. Schon allein die Tatsache, das er es geschafft hat ein Weltweit operierendes Terrornetzwerk und eigene Banken und Finanzquellen aufzubauen zeigt, das er nicht einfach ein Hinterhof Spinner mit einer Kalaschnikov in der Hand ist. Ganz bewußt streut er im Volk seine Wohltaten in Form von Bäckereien und Ausbildungscamps für die Jugend (Brot und Spiele). Er arbeitet mit modernsten psychologischen Methoden um seine "Schläfer" in liberalen Staaten wie Deutschland unterzubringen. Oder wie soll ich mir sonst erklären, das ein Vater von 2 Kindern, eines noch nicht mal 5 Monate alt, der einen Top Ausbildungsplatz und eine glänzende Zukunftsperspektive für sich und seine Familie hat, plätzlich ohne ein Wort nach USA fliegt um dort ein Flugzeug in ein Hochhaus zu rammen?

Er agiert äußerst schlau, indem er die Taliban als Schutzschild gebraucht und die Religion vor seine Ziele schiebt. So wird nicht mehr er das Ziel sondern die Muslimen. Die Angst vor den Schläfern geht um. Das ist auch der Grund, warum sich hierzulande bald niemand von den Muslimen mehr auf die Strasse wagt. Fast schon müssen wir uns von anderen Ländern vorwerfen lassen, andersdenkende und andere Religionen nicht streng genug zu bewachen. Ein wahres Beispiel. Als ich letzens beim Dönerfritzen (ich weiss ich soll nicht wegen der Figur aber egal) war, musste ich Ihm förmlich das Geld für seine Türkenstulle aufdrängen. Der Gute hätte es mir glatt geschenkt, weil ich als deutscher mich in seinen Laden verirrt habe und auch noch nett mit Ihm geplaudert habe. Er war total von den Socken, das ein Inländer wieder bei Ihm einkauft. Sind wir schon wieder so weit? Kauft nicht beim Türken......den Spruch kenne ich doch in anderer Form irgendwie schon. Gerade deshalb ist es wichtig, das solche Leute wie OBL nicht einfach liquidiert sonder fair abgeurteilt werden. Möglichst vor der gesammten Welt. Ich finde es gut, das die USA offensichtlich gelernt haben nicht auf alles mit einer großen Bombe auf Zivilisten zu antworten. Warten wir es ab, wie diese Großmacht in den nächsten Monaten reagiert. Noch bin ich nicht überzeugt, aber schon ein wenig beruhigter. Vor 2 Wochen hatte ich schon befürchtet Busch würde einen weiteren Partisanenkrieg vom Zaun brechen und die Nato würde mit Jubel mitmachen.  
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Elend:

@Falcon2001

 
28.09.01 20:23
Gebe Dir absolut Recht, kein Wiederspruch.

Die Befürchtung, Bush würde am 11.9. abends als Cowboy mit einem elektrischen Stuhl auf dem Rücken nach Afghanistan rauschen und jeden, der einen Bart trägt bitten, Platz zu nehmen ... Diese Befürchtung habe auch ich gehabt und ich bin heilfroh, daß er es nicht getan hat.

Elend

Kommentar am Rande: Wieso "ich weiss ich soll nicht" ? Es ist im Döner alles, was Herz, Magen, Darm und Gesundheit mögen (Gut, ab 4 Stück täglich mag sich die Gesundheit abspalten ...). Außerdem schmeckts und geht fix (außer bei Hassan in Bln-Spandau. Schmeckt Super, aber deshalb zu viele Kunden. Die haben ihm auch in diesen Tagen alle die Stange gehalten.)
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DarkKnight:

Nero hat Rom angezündet, Hitler den Reichstag

 
28.09.01 20:57
der BND hat das "Celler Loch" und jetzt diskutieren wir wirklich noch die Frage der Ursache? Dachte, das sei abgehakt?
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1Mio.€:

DarkKnight hat Ariva angezündet, ..........

 
28.09.01 21:07
...........
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Falcon2001:

Ein echter DarkKnight....

 
28.09.01 21:13
Immer um drei Ecken denken :-)  
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estrich:

@ Reila

 
28.09.01 21:37
Es geht darum, die wahren Täter zu finden. Vorerst gibt es nur Verdächtige. Es geht auch primär nicht darum, den Anschläger der Botschaften zu finden, sondern alle Terroristen, die bei der Plaung und Durchführung der Attentate auf die westliche Welt am 11.09.01 beteiligt waren. Nicht nur einige wildgewordene Amis, auch einige wildgewordene Arivaner neigen zur Lynchjustiz! Die Amerikaner wollen Bin Laden, DEAD OR ALIVE!
Nicht wegen der Botschaftsgeschichte vor ein paar Jahren, sondern wegen der Anschlage vor zwei Wochen.
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estrich:

Außerdem möchte ich sagen, daß...

 
28.09.01 21:40
es mir nicht darum geht Bin Laden zu schützen, Zur Hölle mit diesem Terroristen! Die Suche nach ihm könnte aber von einem wirklichen Täter ablenken!
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Franusch:

!!!Überfällig!!!

 
28.09.01 22:04
Dieser  ?Mensch? Bin Laden ist seit 1998 überfällig. Wenn man sieht, wie so ein Land, wessen Gast er ist,aussieht, können einem nur die Menschen, die dort leben, Leid tun. Die können den ganzen Tag beten, davon kann ich kein Kind ernähren.Wenn jetzt noch die Amis anfangen zu bomben, dann ist ganz aus. Dieser Kerl gehört an den Pranger, plus seiner ganzen Schläfer. Ich finde das Herr Bush die ganze Sache sehr gut im Griff hat.
Antworten
DarkKnight:

!!! LESEN UND DARÜBER NACHDENKEN !!!

 
28.09.01 22:13
Bush hat der Welt den Krieg erklärt. Das ergibt sich aus der Formulierung der Gleichbehandlung derer, die dem Terrorismus Unterschlupf gewähren.

Der Krieg hat nicht am 11. September begonnen, sondern vor 50 Jahren, als die Briten und Franzosen ihre Kolonialgebiete verloren. Gemäss der Wichtigkeit der Erdölstaaten für den Kapitalismus nahm sich Amerika der ehemaligen Mandatsgebiete an. Um die kommunistischen Parteien in diesen Ländern zu eliminieren (die Beziehungen mit der UDSSR unterhielten), wurden Rechtsaussen-Regierungen installiert, auch Saddam Hussein und Bin Laden profitierten davon.

Die US halfen den Taliban, Kabul zu erobern, in der Hoffnung, sie würden für Stabilität im geschüttelten Land sorgen. Ihre Rechnung ging völlig daneben, weil sie keine Sensibilität für die Folgen dessen hatten, dass dieser Typ Herrschaft unermessliches Leid über die Bevökerung bringen würde. Die Medien brachten dann enttäuscht verzerrte Horrormeldungen, und schwiegen zugleich über Amerikas Anteil daran.
Afghanistan wurde im Lauf von 30 Jahren zu einer "Konzession" von Ressourcen und Märkten reduziert, ein zugestandenes Gebiet, ohne Rücksicht auf die Würde und das Leben der dortigen Menschen. Staaten, Mafia und Konzerne stritten um die Vorherrschaft im Land an der Seidenstrasse, es ging um Öl, Waffen, Minen und Drogen.

Als die Taliban die Macht übernahmen, war das nicht wie erhofft der Weg zum Frieden und Wiederaufbau, da alsbald der tadschikische Kriegsherr Achmed Schah Massoud, weiters General Abdul Raschid Dostum sowie die Hezb-e-Wahdat Partei der Hazara jeweils mit ihren Truppen einfielen und eine Rückeroberung versuchten. Was in den Augen des Westens ein endloser ethnischer Konflikt (Anm: dh im rechtsideologischen Sinn naturgegeben) war, ist stattdessen eine Folge der vorangegangenen Geschichte.

A) Geschichte eines konzessionierten Landes

1964 - König Zahir gründet auf Druck von unten die "Neue Demokratie" und schafft eine Verfassung.
Dadurch entstanden
1) die Kommunisten, 1967 in 2 Teile gespalten
2) Islamische Populisten, darunter die Jamiat-i-Islami seit 1973 führend (deren Jugendführer der Ingenieurstudent Gulbuddin Hekmatyar war)
3) konstitutionelle Reformer - Muhammad Daoud; der Cousin des Zahir Shah schaffte 1973 die Monarchie ab.

Daoud trieb die Theokraten ins Exil, von wo sie mit dem Pakistani Jamaat-I-Islami und dem Saudi Rabitat al-Alam al-Islami den Umsturz der säkularen Regierung planten.
1975 - Aufstand der Islamisten ("Panjsher Valley incident"), wobei der Anführer Hekmatyar von Pakistan unterstützt wurde, niedergeschlagen. In der Folge spalteten sich die Theokraten das erste mal.
1978 - Die Instabilität gab den Kommunisten die Chance zur Macht und es kam zur "Einladung" an die UDSSR 1979.
Der Einfluss der Hegemonien verhinderte die Entwicklung einer eigenständigen, funktionierenden Demokratie, weil es nicht in deren Interesse lag.
1979 - Gewalt und Drogenproduktion nehmen überhand. Mojahedin-Verbindungen in Pakistan werden von den unerwartetsten Seiten mit Geld überschüttet. Geheimdienste von US, Saudis, Kuwaitis, Iraqis, Libyans und Iran pumpten in den 80er- Jahren 1 Milliarde US$ pro Jahr in die Islamisten.
1981 - US/Saudi-Bündnis als Meistbieter konnten sich zusammen mit Pakistan unter den Exil-Gruppierungen die 7 vielversprechendsten, die zum theokratischen Faschismus gehörten (gegenüber den Säkularen Nationalisten) heraussuchen.
Auf Saudi Seite stand der Geschäftsmann Osama Bin Laden.
1986 - die 7 Theokratenparteien sind als "Union der Mojahedin Afghanistans" vereinigt.
1988 - Professor Sayd Bahauddin Majrooh in Peshawar wird von ihnen ermordet, ermutigt durch den exklusiven Zugang zu den US/Saudi Ressourcen. Dieser Mann hatte in einer Umfrage festgestellt, dass 70 % der afghanischen Flüchtlinge die Rückkehr des Zahir Shah befürworteten, der in Rom sein Exil hatte.
1989 - Die 7 Parteien konstituierten einen Islamischen Rat, exklusiv aus ihren Delegierten (Anm "shura"). In der Folge wurden alle liberalen und linken Kräfte unter offiziellem Recht militärisch bekämpft. Dank der US/Saudi Achse waren die Theokraten als Erben Afghanistans installiert.

Mit 1 Mrd US$ p/a schufen die Mojahedin unter Hekmatyar ein Arsenal des Schreckens. Ihre Stinger-Raketen (von der Schulter abzufeuern) schlugen ab 1986 in sämtlichen Zivilgebieten ein, Extraprämien gabs für Treffer in Kabul.
Bis heute entwerten zusammen 10 Millionen Minen der Russen und der Mojahedin das Landgebiet. Eine US-Mine um $3 verursacht $300-$1000 an Räumungskosten. Motorola stellt die Kunststoffkomponenten her, die die Verwendung von Metalldetektoren sinnlos machen. Das US State Department bezeichnet seit 1993 Minen als gefährlichste und verbreitetste Umweltversuchung überhaupt, die die Menschheit bedroht. Nachwievor werden sie verkauft.

Die CIA lernte in den 70ern in Südostasien, wie sie ihre Finanzen durch Heroin aus dem Goldenen Dreieck aufbessern konnte. Nun begannen in Afghanistan pakistanische Geheimdienste, Militärpersonal und Zivilpersonen (auch Pakistans Diktator Haq), sowie die Mojahedin, mit dem Geschäft, Heroin anzubauen, aufzubereiten und zu verkaufen (Anm. Mohn->Opium->Heroin). 800 Tonnen Opium Ende des Jahrzehnts. Die Drogenkrieger wurden von der US/Saudi/Pakistan Verschwörung gedeckt, da diese damit ihre Waffen verkaufen statt verschenken konnten, während die Drogen nach Europa und Amerika flossen, wo sie 50% des Umsatzes ausmachen.

Der kommerzielle Vorteilsfaktor der Mojahedin (Anm: und Taliban als Nachfolger) liegt nicht nur im Heroinangebot und als Waffenkunden, sie leisten auch einen Beitrag zur friedlichen Ausbeutung Afghanistans. Unocal (blutige Vorgeschichte in Burma) und Total, 2 Ölfirmen, waren an einer Pipeline interessiert, die von Zentralasien ausgehend durch das Land an den Indischen Ozean führte. Zur Nutzung von Bodenschätzen, Öl und billigen Arbeitskräften musste um jeden Preis Frieden hergestellt werden. Sweatshops und Bergwerke lösen nun den Waffenprofit teilweise ab oder ergänzen ihn.

Für Konzerne und konzernabhängige Staaten wie die US ist ein Frieden durch Unterdrückung die angenehmste Situation, ohne Gegenkräfte wirtschaftlich tätig zu werden.

1994 - Die Taliban, aus südlichen Paschtunenstämmen gegründet unter der Vormundschaft Pakistans, konnten diese Art Frieden anbieten. Sie leben eine uralte Form des Islam (Wahhabismus-Auslegung des Koran) ohne die geistige Entwicklung der letzten Jahrhunderte. Sept.1996, Radio Kabul, Mullah Agha Gulabi: "Gott spricht, wer Ehebruch begeht, wird zu Tode gesteinigt. Jeder, der trinkt, und behauptet, dies sei nicht gegen den Koran, muss von euch getötet werden und 3 Tage öffentlich aufgehängt, bis die Menschen sagen, seht, das ist die Leiche des Trinkers, der nicht den Koran und Allahs Gesetz befolgt hat." Verhüllung der Frauen und Verbot von Schulbildung. Doch es gibt 40000 Kriegswitwen in Kabul, die auf diese Weise ihre Kinder nicht ernähren können. Das Studienverbot für Frauen trifft eine ganze Generation.
All das ist für das Bündnis US/Saudi/Pakistan/Konzerne ein kalkulierter Preis aus geopolitischen und wirtschaftlichen Gründen. Während das Waffen- und Drogengeschäft sowie die soziale Brutalität weitergehen, reicht die US Regierung in einer zweigleisigen Aussenpolitik Mullah Mohammed Omar die Hand, einerseits Zugeständnisse gegen Profit, andererseits Bekämpfung des Terrors, der durch die Ungerechtigkeit entstand. 1996 sahen die US noch keinen Grund zu irgendeiner Massnahme.

Erst ab Oktober'96 begannen sie sich von den Taliban zu distanzieren, unter dem Druck von Menschenrechts- und Frauenorganisationen der Industriestaaten, und unter dem Druck der Iran-Konferenzen, an denen auch Indien teilnahm.
Plötzlich das State Department: "Wir sehen die Taliban nicht als Retter Afghanistans, wir haben sie niemals wirklich gutgeheissen." Das war frauenrechtlichen Bestrebungen zu verdanken, doch die Bemühungen der Kommunisten bereits ab 1978 um die Frauenrechte (Dekret 7 des Revolutionsrates - Gleichheitsgesetz bezüglich Ehe) wurden niemals anerkannt. Dabei hatten Frauen zu dieser Zeit Regierungspositionen und kämpften in vielen Angelegenheiten gegen die Sozialkonservativen und die theokratischen Faschisten. Viele Namen, darunter Akademikerinnen, werden genannt. "Gleiche Erziehung, Sicherstellung eines Arbeitsplatzes, Gesundheitsbetreuung und verfügbare Zeit um eine gesunde kommende Generation aufzuziehen, die die Zukunft des Landes aufbauen wird, diese Privilege müssen Frauen von Gesetz aus zustehen. Frauen auszubilden und ins Licht zu rücken ist ein dringendes Anliegen der Regierung." Diese Hoffnung ist nun verloren und das ist nicht nur den Talban und ihren Vorgängern, sondern auch ihren Förderern, den US, Saudis, Pakistan etc. anzulasten.

Der wahre Grund für Amerika, sich gegen die Taliban zu wenden, liegt in ihrer Ablehnung des globalen Kapitalismus (zb scheiterten Unocals Vorhaben). Die Taliban, aus mehreren ursprünglich sozial motivierten Kräften gebildet, aber von den Saudis (Bin Laden) und der CIA finanziert, waren nun die Machthaber Zentralasiens und alsbald die Heimat aller frustrierten und entwurzelten jungen Männer, die lieber ihren Zorn gegen die US richteten, statt die gegen das globale Kapital gerichteten Rebellionen (Anm: bzw die Kommunisten) niederzukämpfen. Bin Laden, das Investionsgut der CIA, gab ihnen Halt in ihrer Angst und Wut.


B) Öl, Kanonen und Saddam

1991 - Golfkrieg, Entdeckung der Kurden.
Kurden und Kuwaitis mussten als Motiv für die Alliierten herhalten, weil beide von Saddam Husseins Armeen vertrieben und abgeschlachtet wurden, wie die Medien posaunten. Nicht Öl, sondern humanitäre Gründe seien das Ziel. Der teuflische Feind waren Hussein, Assad, und die Ayatollahs. Vom neulichen Ende des Iran-Irak Krieges hörten wir kaum etwas, noch von den komplexen Gegensätzen in dieser Region, und von der Rolle des Westens bei der Schaffung der dortigen Regierungen. Während die Cruise Missiles ihr Werk verrichteten, hatte die Welt vergessen, dass die erste grosse Luftbombardierung der Neuzeit 1923 stattfand, als die British Royal Air Force die rebellischen Kurden niederschlug, doch wegen des zu geringen Erfolges sprachen 1924 erneut die Kanonen.
1932 halfen die Briten der al-Saud Familie auf den Arabischen Thron und schufen damit Saudi-Arabien. Dieses Regime sollte den Einfluss des westlichen Kapitals auf das 1930 entdeckte Erdöl sichern. König Faisal wurde im neukonstruierten Irak eingesetzt, ein Sunnit in einem vorher schiitischen Land. Arbeiterbewegungen und demokratische Bestrebungen in dieser Region wurden von den neuen, westlich finanzierten Herrschern gewaltsam beseitigt.
Diese langst gut funktionierende Politik wurde später von Henry Kissinger festgeschrieben: Das Amerika ein Waffenbündnis mit allen lokalen Herrschern und politischen Führern eingehen sollte, die sich dem Sozialismus entgegenstellen und damit einen "Stabilitätsfaktor" in der Herrschaft des Kapitalismus bilden.
Es entstand eine Schurkenriege von CIA-Günstlingen, wie Noriega, Marcos, Pinochet, Suharto, der Shah von Persien, all die Golf Sheikhs, und neulich solch fundamentalistische Freunde wie die BJP in Indien.
Als Saddam, Assad und andere sich zeitweise den Russen zuwandten, brachen die Verbindungen zur CIA nicht ab, da sie der US Politik nützlich blieben, zb um die eigenen linken Dissidenten ruhigzustellen.
Der Ayatollah wäre ein natürlicher Verbündeter gewesen, wenn nicht der radikale, patriarchal egalitäre Schi'ismus ein Schrecknis für die Ölkönige wäre, die in ihrer zweifelhaften Rolle zunehmend von den westlichen Armeen und ihrem Aufmarschgebiet, dem Irak gestützt wurden. Als der Krieg zwischen Iran und Irak ausbrach, wurde er als Religionskrieg zwischen Schi'iten und Sunniten bezeichnet, doch grosse Gebiete des Irak sind schi'itisch. Der Irak wurde stattdessen von den US und ihren Alliierten gestützt, um die iranische Revolution und das Regime der Mullahs zu schwächen.
(Anm: also politische Motivation). Saddam war damals ein Freund, und nicht Gegner.

Zu dieser Zeit dachte noch niemand an die Kurden in der Türkei und im Nordirak, die eine seit Jahrzehnten anwachsende kommunistische Bewegung besassen. Aber schon in den frühen Siebzigern war die CIA an Ort und Stelle, um die Linke zu bekämpfen und Rechte zu stützen. Der wenig vertrauenswürdige Mullah Mustafa Barzani erhielt zwischen 1972 und 1975 über 16 Mill US$ als "moralische Garantie" seiner Aktivitäten. Er war es, der 1959 die Kommunisten aus seiner irakischen Partei vertrieben und die persischen Kurden in die Todescamps des Shah geschickt hatte. Die US kultivierten ihn als Verbündeten, und er ist nun eng mit Saddam Hussein alliiert, der ebenfalls eine Marionette der US war.
1975 gründeten die MarxistLeninisten des kurdischen Widerstandes die PKK (Patriotische Union Kurdistans), die viele Kurden auf die Linke Seite brachte, auch die von der Irakisch-Kurdischen Front von 1988.
Washington gab Saddam grünes Licht zur Vernichtung der PKK, und er 1983 führte einen chemischen Kieg gegen sie (Arbil), sowie 1988 einen weitere spektakulären Schlag bei Halabja, wo 5000 umkamen und viele tausend weitere immer noch krank sind. Halabja schreckte die linken Medien auf, doch weiter geschah nichts, da Saddam ein willfähriger, bezahlter US-Verbündeter war. Erst beim Golfkrieg, kam man auf Halabja zurück, um Saddam mit einer ideologischen Kampagne zu überziehen. In Halabja starben ebensoviele wie am 11. September, doch dieser wird in offiziellen Medien als "schlimmster terroristischer Anschlag" der Geschichte bezeichnet. Terror in unserem Namen vollbracht wird schliesslich Vergeltung genannt.


C) Rache oder Gerechtigkeit ?

Präsident Bush verspricht alle Attentäter zu kriegen, und diejenigen, die ihnen Unterschlupf gewähren, würden gleichermassen den Zorn Amerikas verspüren. Diese gefährlichste aller Aussagen verletzt jedes internationale Recht, sie ignoriert auch, dass die US diese Kriminellen selbst jahrelang gepflegt hat, um die globalen linken Bewegungen auszuschalten. Saddam und Bin Laden sind Geschöpfe der US, selbst wenn sie sich gegen ihre Herren wenden wie Frankensteins Monster. Wir sollten die Lehre ziehen, nicht mit 40 Milliarden US$ den Wahnsinn unter blosser Symptombekämpfung fortzusetzen, sondern im Sinne aller demokratisch denkenden Menschen die Basis dieser globalen Unsicherheit auszuräumen.

Zunächst müssen jene, die das schreckliche Verbrechen vom 11.Sept. begangen haben, gefunden und vor Gericht gestellt werden. Der Weg der Gerechtigkeit sollte nicht durch den momentanen Affekt kurzgeschlossen werden.

Als nächstes ist jedoch unser Kampf innerhalb Amerikas fortzusetzen, indem wir fortgesetzt aufzeigen, dass die US-Politik diese barbarischen Akte erschafft, indem sie bestrebt ist, eine starken Arm aus "Stabilitätsfaktoren" in Gebieten ihres Interesses zu errichten, um ihren Konzernen den Zugang zu Rohstoffen und Märkten zu sichern.
Ungeheure Areale erfüllt von Wut und Feindschaft werden weiterhin entstehen - so kann kein Fortschritt erreicht werden. Ein weiterer wahlloser Bombenschlag wird nur weitere Leichensäcke mit unschuldigen Opfern füllen.

Die Geschichte zeigt, dass Amerika nicht unschuldig am 11.9. ist, auch wenn hier tausende Unschuldige starben. Wir dürfen das nicht vermischen. Die Terroristen unterschieden nicht zwischen denen, die politischen und wirtschaftlichen Terror auf ihr Leben ausübten, zwischen einem Regime, das sie verachten, Konzerninteressen denen sie begegnen, und unschuldigen Menschen, die im selben Gebiet leben. Der Terror der Enttäuschten wirkt auf der Seite des Terrors der Mächtigen um die starken demokratischen Bestrebungen der Menschen auszuhöhlen. Beide Arten des Terrors sind zu verurteilen.

Autor des Originals:
Vijay Prashad Associate Professor and Director, International Studies Program 214 McCook, Trinity College, Hartford, CT. 06106. 860-297-2518.



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estrich:

Liebster dark Knight

 
28.09.01 22:18
Willst Du, daß ich erblinde?
Ich bitte in Zukunft um eine kurze zusammenfassung.

Nach lesen des ersten Satzes möchte ich sagen, daß die Unterstützung des Terrorismus selbstverständlich bestraft werden muß. Diese Unterstützung kann auch darin bestehen, den terroristen Unterschlupf zu gewähren, aber HALLO!
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verdi:

Jetzt fangt Ihr schon wieder an,im Trüben zu

 
28.09.01 23:01
stochern!
estrich,da hast Du DarkKnight ein willkommenes Stichwort geliefert!

Ich akzeptiere alle Meinungen und Verdächtigungen zu der Geschichte,weil wir
alle(auch DarkKnight nicht mit seinen vielen (Verschwörungs)Theorien) keinerlei Beweise haben.

Wenn es mit einem toten Bin Laden getan wäre,bin ich der erste,der ihm den Strick um den Hals legt!!

Nur:Befriedigt uns das??????
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