Big Mac-Index: Euro gegenüber Dollar überbewertet


Thema
abonnieren
Beiträge: 10
Zugriffe: 1.255 / Heute: 3
Libuda:

Big Mac-Index: Euro gegenüber Dollar überbewertet

2
09.02.13 11:06
www.economist.com/content/big-mac-index

Wunderbare Grafik: Geht mit dem Cursor auf die einzelnen Länder - und Ihr erhaltet dann die entsprechenden Daten angezeigt.
Antworten
Oesterwitz:

Emerging Markets kaufen

2
09.02.13 11:45
Auch ein gutes Argument für die Zukunftsländer China, Indien und Russland. Zumindest wenn dieser Big-Mac-Index so aussagekräftig ist wie er immer dargestellt wird...
Antworten
Libuda:

Ganz so einfach ist das nicht

 
09.02.13 14:54
Wegen des höheren Wachstum bieten die von Dir angeführten Ländern Chancen - und sollten daher auch als Beimischung in einem Depot nicht fehlen.

Mit den möglichen Währungsgewinnen ist das aber eine zweischneidige Sache, wo sich zwei entgegengesetzte Effekte ergeben: Einerseits würden sich zwar durch eine Aufwertung Währungsgewinne ergeben, aber andererseits ist eine Aufwertung für die Gewinne der in den angeführten Ländern ansässigen Unternehmen nicht positiv (zumindest kurz- und mittelfristig).
Antworten
Randomness:

EMs sind Rotz

 
09.02.13 20:55
Jetzt mal im Ernst in China gibt es kein einziges gutes Unternehmen. Chinas Wirtschaftswunder resultiert aus der Verletzung von Menschenrechten und einer unterbewerteten Währung.

Außer HTC und Esprit gibt es soweit ich weiß aus China gar keine Company die hier im Westen erfolgreich ist. Andersrum sehr viele...
Antworten
Motzer:

jetzt US-Aktien kaufen?!

 
09.02.13 21:13

Ich habe in letzter Zeit diverse US-Aktien gekauft, weil ich auf die Erholung der dortigen Wirtschaft setze und außerdem dem Euro-Chaos entfliehen wollte.

Meine Spekulation sieht so aus:

(1) mit dem z.Zt. starken Euro kann ich günstig US-Aktien kaufen

(2) steigende US-Aktienkurse. Die US-Aktien sind tendenziell eher in einem langjährigen Aufwärtstrend. Die deutschen Aktien taumeln eher planlos auf und ab. 

(3) Wenn der Euro wieder schwächer wird, wovon ich ausgehe, habe ich beim Verkauf der US-Aktien zusätzlich einen Währungsgewinn.

 

Antworten
Libuda:

Ich willl zwar hier die Chinesen nicht verteidigen

 
09.02.13 21:14
und es ist auch schon fast 40 Jahre her, als ein gewisser Theo Sommer in der ZEIT das Wort "Strukturfaschismus" schuf.

Aber es lohnt sich vielleicht darüber nachzudenken.
Antworten
Libuda:

Beispielsweise habe ich den Eindruck

 
09.02.13 21:24
dass die Chinesen in ihren Fabriken heftiger rebellieren als manche deutsche Arbeitskräfte bei Zalando in der deutschen Demokratie, wenn ihnen die Arbeitsbedingungen nicht gefallen.

Richtig ist sicher, dass Unternehmen wie Facebook, Google oder Ebay momentan nur in den USA entstehen, aber Baidu und andere auch schon nicht schlecht sind - und ähnliche Unternehmen in Europa übertreffen.
Antworten
Libuda:

zu #5

 
09.02.13 21:29
Deinen Punkt 3 sehe ich ähnlich, denn auf längere Sicht gehe ich von einen Eurokurs zwischen 1,10 und 1,15 aus, der in etwa der Kaufkraftparität entspricht - und halte dabei auch ein Überschießen bis auf etwa 1,05 für möglich, insbesondere wenn die USA im Energiebereich zum Selbstversorger werden.
Antworten
Minespec:

solange ich mehr $ für € bekomme kaufe ich

 
09.02.13 22:33
$. Bei Parität oder darunter, wenn  € noch schwächer als $ , tausche ich zurück.
Das dauert aber.
Alles nur mit Cash kein Verfallszeitraum.
Nur meine Meinung. Aktien solen die anderen kaufen. Es hat kaum jemand Cash,  alle haben Aktien, Anleihen, Immos und Konsum-Schulden, oder Hypotheken. Wenn alle Cash brauchen bekommen sie meinen und ich nehme ihnen Aktien , Immos billigst ab. Aber nur Filetstücke, den Dreck können sie behalten.
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
Antworten
Libuda:

Ich schließe zwar die von Minespec

 
10.02.13 11:58
ins Spiel gebrachte Parität in einer Phase des Unterschießens nicht aus und handele ähnlich wie er - allerdings mit dem Unterschied, dass ich als Benchmark die Kaufkraftpaität ansehe, die irgendwo zwischen 1,10 und 1,20 liegt.

Interessant ist auch, was ein gewisser Jim Leaves (Head of Fixed Income bei M&G Investments, der früher bei der Bank of England arbeitete) in der Euro am Sonntag vom vergangenen Sonntag dazu ausführt:

"Weltweit gibt es kaum eine Währung, die im letzten Jahrzehtn schlechter entwickelt hat als der US-Dollar. Doch nun ist die Zeit reif für ein Comeback. Ein Grund: die geldpolitischen Maßnahmen der Fed wirken, was sich speziell an der Erholung des amerikanischen Immobilienmarktes zeigt. Auch die Arbeitslosenquote sinkt. Eine Anhebung der US-Zinsen ist nur noch eine Frage der Zeit. Dann könnte der Dollar aufwerten, falls andere Notenbanken bei ihrer Niedrigzinspolitik bleiben - ein in Japan und der Eurozone vorstellbares Szenario. Gerade der extrem schwache Dollar der letzten zehn Jahre hat übrigens der amerikanischen Wirtschaft gutgetan."
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--