Egal wie Du es machst, machst Du es verkehrt.
Setzt Du die VLs zu hoch, ärgerst Du Dich, dass sie nicht ausgeführt wurden und der Markt schon wieder gedreht hat.
Setzt Du die VLs zu niedrig, ärgerst Du Dich, dass Dir Gewinne entgangen sind.
Setzt Du keine VLs ärgerst Du Dich, wenn der Markt dreht.
Gibst Du Levke Deine Account-Daten ärgerst Du Dich, dass Du nur noch Valor, Zapf und Apple im Depot hast, wenn Du wiederkommst.
Ich würde den klassischen Depotabsicherung-wenn-im-Urlaub-Weg wählen:
SLs setzen. Da Du ja überwiegend im Plus bist, würde ich die kurz über oder knapp unter dem EK setzen. Wenn Du im Urlaub dann einmal in der Woche auf die Indizes guckst, weißt Du, ob es Sinn macht die SLs nachzuziehen (bei Bullenmarkt) oder nichts zu tun, oder ob Du den Urlaub abbrechen musst (bei Bärenmarkt ;-)).
Von ausgedachten VLs, die erst in mittlerer Zukunft erreicht werden, halte ich gar nichts, da man nie vorraussagen kann, wo die Märkte drehen. Deshalb bei längerer Abwesenheit entweder:
a) wenn man mit neutralen Märkten rechnet: Depot räumen und wieder einkaufen bei Rückkehr
b) wenn man mit bullishen Märkten rechnet: Depot mit SL absichern und vielleicht mal nachziehen (bei längerer Abwesenheit)
c) wenn man mit bearishen Märkten rechnet: Depot räumen, Renten oder Commodities kaufen und sich erst nach dem Urlaub wieder mit dem Depot beschäftigen.
Grüsse,
Tyler Durdan