Bei Lufthansa droht neuer Streik
Vor vierter Verhandlungsrunde für Boden- und Kabinenpersonal
Frankfurt/Main - Bei der Lufthansa droht nach Informationen der "Welt am Sonntag" schon in Kürze ein neuer Streik. Das Management des Unternehmens rechne bereits ab 16. Jänner mit Arbeitsniederlegungen, da es eine Einigung in der vierten Runde der Tarifverhandlungen für das Boden- und Kabinenpersonal am kommenden Dienstag für wenig wahrscheinlich halte, berichtete die Zeitung am Samstag in voraus. Die Lufthansa erklärte, man setze weiter auf eine Lösung am Verhandlungstisch.
Ein Lufthansa-Sprecher sagte, von einem geplanten Streik sei dem Unternehmen nichts bekannt. Dies seien geschäftsschädigende Spekulationen, die die Verbraucher verunsicherten. Die Zeitung zitierte dagegen Unternehmenskreise mit den Worten: "Derzeit besteht nur noch die geringe Möglichkeit einer Vermeidung des Streiks." Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di, Jan Kahmann, sagte, wenn es bei den Verhandlungen nicht einen wesentlichen Schritt nach vorne gebe, "rückt ein Streik näher".
Die Gewerkschaft verlangt für die rund 52.000 Angehörigen des Boden- und Kabinenpersonals neun Prozent mehr Lohn und Gehalt mit einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten, eine Gewinnbeteiligung und eine neue Entgeltstruktur. Die dritte Verhandlungsrunde war am 5. Dezember ergebnislos abgebrochen worden, nachdem die Lufthansa 2,4 Prozent mehr Lohn ab 1. Jänner 2003 und weitere 1,5 Prozent mehr gegen Ende 2003 bei einer Laufzeit bis Ende 2004 angeboten hatte.
Die Lufthansa-Piloten hatten im vergangenen Jahr zweistellige Tariferhöhungen erstreikt. Die 2001 von ver.di erzielte Erhöhung für die Beschäftigten bei Boden und Kabine lag dagegen bei rund drei Prozent. (APA/AP)
Vor vierter Verhandlungsrunde für Boden- und Kabinenpersonal
Frankfurt/Main - Bei der Lufthansa droht nach Informationen der "Welt am Sonntag" schon in Kürze ein neuer Streik. Das Management des Unternehmens rechne bereits ab 16. Jänner mit Arbeitsniederlegungen, da es eine Einigung in der vierten Runde der Tarifverhandlungen für das Boden- und Kabinenpersonal am kommenden Dienstag für wenig wahrscheinlich halte, berichtete die Zeitung am Samstag in voraus. Die Lufthansa erklärte, man setze weiter auf eine Lösung am Verhandlungstisch.
Ein Lufthansa-Sprecher sagte, von einem geplanten Streik sei dem Unternehmen nichts bekannt. Dies seien geschäftsschädigende Spekulationen, die die Verbraucher verunsicherten. Die Zeitung zitierte dagegen Unternehmenskreise mit den Worten: "Derzeit besteht nur noch die geringe Möglichkeit einer Vermeidung des Streiks." Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di, Jan Kahmann, sagte, wenn es bei den Verhandlungen nicht einen wesentlichen Schritt nach vorne gebe, "rückt ein Streik näher".
Die Gewerkschaft verlangt für die rund 52.000 Angehörigen des Boden- und Kabinenpersonals neun Prozent mehr Lohn und Gehalt mit einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten, eine Gewinnbeteiligung und eine neue Entgeltstruktur. Die dritte Verhandlungsrunde war am 5. Dezember ergebnislos abgebrochen worden, nachdem die Lufthansa 2,4 Prozent mehr Lohn ab 1. Jänner 2003 und weitere 1,5 Prozent mehr gegen Ende 2003 bei einer Laufzeit bis Ende 2004 angeboten hatte.
Die Lufthansa-Piloten hatten im vergangenen Jahr zweistellige Tariferhöhungen erstreikt. Die 2001 von ver.di erzielte Erhöhung für die Beschäftigten bei Boden und Kabine lag dagegen bei rund drei Prozent. (APA/AP)