Ein Grund zur Freude wird der Anschlag auf das WTC für die Vereinigten Staaten sicherlich nicht gewesen sein: Trümmer, Tote und mehr Kondolenten, als sich eine Nation wünschen kann. Auf NBC und CNN Dauerreport, denn mit so tief runtergelassenen Hosen hat man Uncle Sam ja schon seit langem nicht mehr gesehen. Und ein Übeltäter, auf den man die Schuld schieben könnte, ist auch weit entfernt.
Sicher, es gibt Verdächtige, aber kann Amerika es sich leisten, einfach irgendein arabisches Land dem Erdboden gleich zu machen, nur weil dessen Einwohner feiern, daß Supermacht und Topfeindbild auch einmal zu Fühlen bekommen, wie es so ist, wehrlos am Boden zu liegen? Denn gegen anstürmende Tiefflieger hilft George W. Bush auch kein Raketenabwehrsystem.
Aber die Wut der Nation ist groß und Rache ist das, was sich der Amerikaner von der Straße im Moment wohl am meisten wünscht. Selbst wenn er wollte, George hätte keine Chance sich der aufgewühlten Menge zu wiedersetzen. Jüngste Umfragen bestätigen: Der Amerikaner will Blut sehen.
Und die Auswahl an Ländern ist groß und George weiß gar nicht wo er anfangen soll und - noch viel problematischer - inwiefern ein solcher Angriff zu rechtfertigen ist. Im Zweifelsfall tauchen halt plötzlich irgendwelche dubios geparkten Automobile auf, in denen irgendwelches dubioses Beweismaterial gefunden wird, oder irgendwer fischt aus den Trümmern des WTC das letztendlich belastende Faktum..
Auf diese Weise eröffnet sich Amerika nun eine völlig neue Art der Kriegsführung. Es besitzt quasi einen Blankoscheck, die freie Wahl, wem es denn nun den "Schwarzen Peter" zuschieben will. Mit ein wenig Arbeit ist in Nullkommanix genug belastendes Material geschaffen um Irak, Iran oder Afghanistan ein für allemal von der Landkarte blasen zu dürfen - und das auch noch mit dem Gefühl, 'das Richtige' getan zu haben.
Am einfachsten wäre natürlich der Sturm auf Afghanistan. Es ist bergig, resourcenarm, niemand mag seine Einwohner, mit der restlichen arabischen Welt steht es auch nicht gerade gut und - ein wenig Glück vorrausgesetzt - können seine Verbündeten Pakistan und Iran gleich noch mit hochgenommen werden. Rußland, das ja auch schon eine Niederlage gegen jenes wehrhafte Bergvölkchen einstecken durfte, wäre sicherlich begeistert. Nicht ohne Grund sicherte Putin George erst vor kurzem volle Untertstützung beim 'Kampf gegen den internationalen Terrorismus' zu, wie solche Vergeltungsmaßnahmen neurdings ja genannt werden.
Hauptangriffsziele: Wahrscheinlich zivile Bauwerke (sofern im abenteuerlichen Afghanistan noch vorhanden) und deren größtenteils unschuldige Bewohner - die Anstifter tauchen dann letztendlich unter und die "schuldigen" Attentäter wird's wohl auch kaum erwischen: Man war ja klug genug, diese Sache selber in die Hand zu nehmen...
Sicher, es gibt Verdächtige, aber kann Amerika es sich leisten, einfach irgendein arabisches Land dem Erdboden gleich zu machen, nur weil dessen Einwohner feiern, daß Supermacht und Topfeindbild auch einmal zu Fühlen bekommen, wie es so ist, wehrlos am Boden zu liegen? Denn gegen anstürmende Tiefflieger hilft George W. Bush auch kein Raketenabwehrsystem.
Aber die Wut der Nation ist groß und Rache ist das, was sich der Amerikaner von der Straße im Moment wohl am meisten wünscht. Selbst wenn er wollte, George hätte keine Chance sich der aufgewühlten Menge zu wiedersetzen. Jüngste Umfragen bestätigen: Der Amerikaner will Blut sehen.
Und die Auswahl an Ländern ist groß und George weiß gar nicht wo er anfangen soll und - noch viel problematischer - inwiefern ein solcher Angriff zu rechtfertigen ist. Im Zweifelsfall tauchen halt plötzlich irgendwelche dubios geparkten Automobile auf, in denen irgendwelches dubioses Beweismaterial gefunden wird, oder irgendwer fischt aus den Trümmern des WTC das letztendlich belastende Faktum..
Auf diese Weise eröffnet sich Amerika nun eine völlig neue Art der Kriegsführung. Es besitzt quasi einen Blankoscheck, die freie Wahl, wem es denn nun den "Schwarzen Peter" zuschieben will. Mit ein wenig Arbeit ist in Nullkommanix genug belastendes Material geschaffen um Irak, Iran oder Afghanistan ein für allemal von der Landkarte blasen zu dürfen - und das auch noch mit dem Gefühl, 'das Richtige' getan zu haben.
Am einfachsten wäre natürlich der Sturm auf Afghanistan. Es ist bergig, resourcenarm, niemand mag seine Einwohner, mit der restlichen arabischen Welt steht es auch nicht gerade gut und - ein wenig Glück vorrausgesetzt - können seine Verbündeten Pakistan und Iran gleich noch mit hochgenommen werden. Rußland, das ja auch schon eine Niederlage gegen jenes wehrhafte Bergvölkchen einstecken durfte, wäre sicherlich begeistert. Nicht ohne Grund sicherte Putin George erst vor kurzem volle Untertstützung beim 'Kampf gegen den internationalen Terrorismus' zu, wie solche Vergeltungsmaßnahmen neurdings ja genannt werden.
Hauptangriffsziele: Wahrscheinlich zivile Bauwerke (sofern im abenteuerlichen Afghanistan noch vorhanden) und deren größtenteils unschuldige Bewohner - die Anstifter tauchen dann letztendlich unter und die "schuldigen" Attentäter wird's wohl auch kaum erwischen: Man war ja klug genug, diese Sache selber in die Hand zu nehmen...