Bayern durch Rexrodts EQT verraten und verkauft?


Thema
abonnieren
Beitrag: 1
Zugriffe: 303 / Heute: 1
Happy End:

Bayern durch Rexrodts EQT verraten und verkauft?

 
13.03.03 09:55
13.03.2003

Die schwedische Investorengruppe EQT/Investor AB (www.eqt.se), in deren Vorstand auch der ehemalige Wirtschaftsminister Günter Rexrodt sitzt, investiert verstärkt in Nordbayern. (www.eqt.de/unserprofil/unserprofil_senioradvisers) Doch mit welchem Ziel?

Anlaesslich des dubiousen Erwerbs der in Alzenau ansaessigen Medizintechniktochter der Biotest (www.biotest.de) durch die von der EQT gestützte Firma HemoCue (www.hemocue.se) kam nun heraus, daß die spendierfreudigen Nordländer nur ein knappes Jahr zuvor heimlich still und leise auch ein anderes renomiertes Hi-Tech-Unternehmen aus der gleichen Stadt aufgekauft hatten.

Es handelt sich um eine ehemalige Division der Leybold (www.leybold-optics.de), die Anfang der 80er die Compact-Disk (CD) erfunden haben. Man muss aber schon sehr genau suchen: Sowohl auf der Webseite der deutschen HemoCue (www.hemocue.de), als auch auf der Seite der Optiker findet sich lediglich ein spärlicher Hinweis auf die eigentlichen Eigner !

Auszug aus dem Presseartikel der Leybold:

"Leybold Optics mit neuem Anteilseigner"
EQT, ein von der schwedischen Industriellenfamilie Wallenberg gegründeter Private Equity Fonds, hat rückwirkend zum 30. September 2001 die Leybold Optics GmbH von der Unaxis Holding AG übernommen.
...
EQT ist eine Private Equity-Fondsgruppe, die von der Investor AB, der Finanzholding der schwedischen Wallenberg Stiftung, gegründet wurde. Die Gruppe steht in der Tradition der Wallenbergs, der seinen Beteiligungen – vornehmlich erfolgreiche mittelständische Unternehmen - mit Geld und Know-how zu mehr Wachstum und Ertrag verhilft. Das Management dieser Unternehmen wird stets am Eigenkapital beteiligt. Ihm stehen Beiräte aus erfahrenen Unternehmerpersönlichkeiten der jeweiligen Branche zur Seite.

Aha! Das Management wird also finanziell beteiligt. Da braucht keiner lange zu überlegen, was das jeweilige Management zuvor tun muss, um ihre Firma in einen Zustand zu bringen, so daß sie von schwedischen Invasoren - äh .. Investoren übernommen werden kann.

Egal, was die Ziele nun im einzelnen sind: Tatsache ist, daß es der Optics nicht mehr sonderlich gut geht (Einstellungsstopp, Absatzschwierigkeiten, keine Zukunft, da seither keine Gelder mehr in die Forschung investiert wurden). Anderen Artikeln hier laesst sich entnehmen, daß gleiches für die Biotest gilt. Werden da Firmen aufgekauft und 'totinvestiert'?

Macht man sich auf die Suche im Internet, so findet man für die Tätigkeitsbereiche BEIDER Firmen jeweilige Pendants in Schweden, und an allen diesen Firmen ist die EQT über ihre Töchter indirekt beteiligt!

Für mich sieht das so aus, daß die EQT hier die deutschen Standorte gezielt totkauft, um ihre Firmen in Schweden zu stärken. Das Schlimme:
Günter Rexrodt, sowie die deutschen Manager leisten hier aktiv Beihilfe - gegen fettes Brot versteht sich!

Was sagen denn dazu eigentlich seine AMIGOs aus dem Bayernland zu dem Ausverkauf ihrer Wirtschaft?

www.dotcomtod.com/modules.php?name=News&file=article&sid=10036
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--