Was für ein Markt würde nicht wollen, dass eine Aktie bei so schlechten News weiter fällt?
Und es mag sein, dass Bill Anderson ein fähiger CEO ist, aber nach jetzt schon vier Monaten bei Bayer hat er bislang so gut wie nichts darüber verlauten lassen, wo die Reise hingehen soll für das Unternehmen. Er hat vage ein Straffungsprogramm für das Management angekündigt, aber das war es auch schon.
Man muss nicht in so kurzer Zeit das Rad neu erfinden. Aber der Öffentlichkeit hin und wieder ein paar Pressemitteilungs-Häppchen hinzuwerfen zum neuesten Stand der Entwicklungen, hätte dem Aktienkurs mit Sicherheit gut getan. So wie jetzt bleibt alles im Nebel und keiner weiß was wird. Börse mag Unsicherheit nicht, und Unsicherheit bedeutet fast immer negative Kursentwicklungen.
Solange wie sich das nicht ändert, wird auch die Bayer-Aktie nicht kehrtmachen. Schon garnicht, wenn immer wieder neue negative Monsanto-News auflaufen.