Zugegeben, ich bin natürlich nicht neutral. Ist schöner, wenn man mehr Geld hat und nciht weniger. Aber die gesamte Logik verstehe ich nicht.
In 2022 wurde als Grund für den schlechten Kursverlauf die Monsantoklagen genannt. Das Thema kennen wir schon alle zur Genüge. Die letzten Prozesse wurden allesamt gewonnen. Im aktuellen Fall Carson sieht es wohl auch so aus, als wenn das Thema vom Tisch ist. Mit dem Staat New York hat man sich geeinigt. KLar gingen da Gelder weg. Aber die paar Millionen sind ein Schiss. Also kann es das nicht sein. Jetzt wird gesagt, die Glyphosatpreise fallen. Ja, mag sein, nur war 2022 ein Sonderfall. Log Down in China Lieferengpässe und die Preise bei Glyphosat waren so hoch wie noch nie. Europa wird Glyphosat anscheinend verlängern. Da vermute ich mal , das in Europa auch viel europäische Produkte zum tragen kommen werden. Laut Geschäftsbericht sind die Preise für Saatgut in 2023 stabil und werden evtl. noch nach oben gehen. Der Dollar ist zum Euro wieder in geregelten Bahnen. Währungsschwankungen dürften daher ebenfalls nicht das Thema sein. Baumann hat das Vertrauen verloren, ein neuer ist gekommen, der ein Profi im Pharmabereich ist. ( Als Adidas den CEO gewechselt hat stand der Kurs bei 96 €. Heute 170,-€ ). Kursanstieg einfach verpufft. Dann kommt eine Adhoc von einem Spinoff. Das Thema wurde seit langen von vielen gewünscht/ erwartet. Diese Kursfantasien sind ebenfalls einfach verpufft. Im Pharmabereich laufen einige Patente aus, aber die Plattform von Bayer ist so gut gefüllt ( Parkinson Studie 1, Asuxendan als Nachfolger von Xarelto, Eylea Patentverlängerung mit anderen Mengen ) Das sind aus meiner Sicht alles Dinge, die für die Zukunft gut aussehen. Aber dem Aktienkurs ist das scheißegal. Daher bin ich zwar echt genervt, aber positiv gestimmt, aus meiner Sicht kann man Bayer nicht mehr weiter abstrafen. Ich hoffe nur, das ich den Umkehrschluss noch erleben werde.