Auszug aus dem Wikipedia-Artikel zu Glyphosat:
"Glyphosat wurde lange Zeit relativ einhellig als nicht krebserregend bewertet. Laut einer 2000 veröffentlichten Übersichtsarbeit (Williams et al., 2000) haben umfassende Studien an Versuchstieren gezeigt, dass es keine Hinweise für Karzinogenität, Mutagenität, Neurotoxizität oder Reproduktionstoxizität für den Menschen gebe.[21]
Die USEPA stellte Glyphosat in einer Bewertung aus dem Jahr 2000 in eine Stoffgruppe, für die Beweise vorliegen, dass sie für den Menschen nicht kanzerogen sind.[21][20]
Eine von Monsanto unterstützte Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2012 untersuchte 21 epidemiologische Studien (sieben Kohortenstudien und 14 Fall-Kontroll-Studien). Die Übersichtsarbeit konnte kein konsistentes Muster eines positiven Zusammenhangs finden, der auf einen Kausalzusammenhang zwischen Krebs (und einzelnen Krebsarten) und Glyphosatexposition hinweise.[87]...
... Der Gemeinsame FAO/WHO-Sachverständigenausschuss für Pestizidrückstände (JMPR) bewertete Glyphosat hinsichtlich Kanzerogenität seit 1993 mehrfach, zuletzt 2016. Den Bewertungen zufolge sind die über die Nahrung aufgenommenen Rückstände von Glyphosat beim Menschen wahrscheinlich nicht genotoxisch und nicht kanzerogen.[100][101]...
... Im März 2015 stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat in die Kategorie 2A (wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen, probably carcinogenic to humans) ein, siehe auch Bewertung der IARC.[93][13][94][95] Einer der externen Gutachter war der Statistiker Christopher J. Portier.[96]...
... Die japanische Behörde für Lebensmittelsicherheit (FSC) fand in einer 2016 veröffentlichten umfangreiche Risikobewertung zu Glyphosat keine Hinweise auf Karzinogenität oder Genotoxizität.[102] ..."
Quelle:
de.wikipedia.org/wiki/Glyphosat
Die Mehrzahl der im Artikel wiedergegebenen Untersuchungen bescheinigen Glyphosat kein erhöhtes Krebsrisiko. Einige Institute gehen von einer Wahrscheinlichkeit aus, dass Glyphosat krebserregend sein könnte, wie z. B. die IARC (2015).
Zu den Studienergebnissen der IARC:
"
Im März 2015 stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend ein abweichend von der eigenen bisherigen Einstufung.
Mit der Einstufung in die Kategorie 2A: wahrscheinlich krebserregend wird ausgedrückt, dass es begrenzte Hinweise auf ein erhöhtes Gefährdungspotenzial gibt, aber auch nicht auszuschließen ist, dass die der Bewertung zugrunde gelegten Krebsfälle andere Ursachen hatten. Zu beachten ist zudem, dass es dabei immer um Glyphosatbelastungen am Arbeitsplatz eines Landwirts, nicht etwa um die Aufnahme sehr geringer Mengen durch Nahrungsmittel ging. In dieselbe Kategorie stuft die IARC neben Glyphosat übrigens auch heiße Getränke über 65 Grad Celsius, rotes Fleisch, Schichtarbeit und den Friseurberuf ein.
Wichtig ist: Die IARC bewertet ausschließlich das grundsätzlich mögliche Gefährdungspotenzial einer Substanz. Anwendungsgebiet, verwendete Dosis oder direkter Kontakt spielen bei dieser Bewertung keine Rolle. Die IARC trifft keine Aussage über den konkreten Zusammenhang einer angeblichen krebserregenden Wirkung und der sachgerechten Anwendung des Pflanzenschutzmittels. ..."
Quelle:
www.hier-sind-die-fakten.de/de/...lyphosat-krebserregend.aspx