Hr. Baumann ist noch zuversichtlich diese erfolgreich abzuwehren. Dann lassen wir uns überraschen. Ich hoffe er hat gute juristische Berater mit VIEL Erfahrung in den USA!
Quartalsergebnis von Bayer:
www.investor.bayer.de/en/reports/quarterly-reports/
EBIT der ersten 3 Quartale liegt bei 5,87 Mrd.
Erwartet werden für das Gesamtjahr 2018 ca. 6,6 Mrd., also eigentlich noch im Okay-Bereich.
Ich weiß aber nicht wie das mit der Übernahme funktioniert. Da wird halt oft mit den Zahlen getrickst. Mich würde das auch bei Bayer gar nicht mehr wundern.
Mich würde auch interessieren wie viel für die Monsanto-Klagekosten als Rückstellung gebildet wird?
Jedenfalls verdient Bayer genug, um ein paar Klagen, von den aktuell 9300, zumindest bezahlen zu können.... wird Bayer vielleicht von der Pleite bedroht sein? Vermutlich nicht, aber möglich ist vieles. Hängt jetzt alles von den US-Gerichten ab und wie geschickt die Bayer Anwälte agieren. Also es zählt nicht wie gut die Mitarbeiter bei Bayer arbeiten, sondern wie die Juristen arbeiten. Eine seltsame Welt in der wir leben. Juristen diktieren mittlerweile wo es lang geht. Fehler kann jeder machen, aber Juristen können heute JEDEN finanziell und auch anders "umbringen".
Die nächsten Glyphosat-Klagen stehen im Feb. 2019 an (da wird davor die Aktie wieder zittern)! Bisher wurde Bayer in dem einen Fall zu 39 Mio. Schadensersatz (compensatory damages) und nochmals 39 Mio. als Strafe (punitive damages ) verurteilt, also insgesamt 78 Mio. für einen einzigen Fall! Bayer hat nochmals Einspruch erhoben. Bekämen all Kläger recht und einen ähnlich hohen Schadensersatz, so beliefe sich der gesamte Schaden für Bayer auf 725 Mrd.! Also das wäre die garantierte Insolvenz. So weit zum Risiko...
Monsanto hat eine in der Branche übliche Versicherung und hat Vorsorgen getroffen für die Rechtsanwaltskosten in der Verteidigung. Naja, ein paar Mio. werden sie schon beiseite gelegt haben ??
(Verkleinert auf 44%)

