Zitat KaktusJones:
Solange ich investiert bin, wird es nur nach unten gehen. Ich habe echt die Seuche an den Händen.
Halt, Moment, der Kontraindikator bin doch ich! Ich glaube, dass es schon jedem so gegangen ist wie dir! Es ist nur nicht jeder so ehrlich.
Wie ich oben geschrieben habe, habe ich für mich die Konsequenz gezogen, dass ich zwei Drittel meines Depots auf breite ETFs auf Weltindizes umgestellt habe. Dort werden keine Einzelaktien herausgesucht und kein Markt-Timing betrieben, sondern eisern jeden Monat reingebuttert, unabhängig davon, was die Crash-Propheten sagen oder welche Gewinneraktien uns die Finanzpornographie aktuell ans Herz legt (nächste Woche sind's ja ohnehin wieder andere).
Mein Aktiendepot habe ich stark diversifiziert, so dass einzelne Fehlgriffe kaum noch eine Rolle spielen. So konnte ich auch Wirecard mit einem Schulterzucken wegstecken. Außerdem verzichte ich aufs Traden und setze auf Buy & Hold. Das heißt nicht, dass ich absolut keine Aktien mehr verkaufe (Wirecard habe ich am 18. Juni verkauft...), aber ich tue das nur noch, wenn es ganz üble Nachrichten gibt.
Hätte ich Bayer schon im Depot, würde ich sie wahrscheinlich einfach halten und in zehn Jahren wieder draufschauen. Ob man jetzt einsteigt, ist eine andere Frage; falls der Gesamtmarkt korrigiert, wird es Bayer wohl auch noch günstiger geben. Vielleicht aber auch nicht...! Persönlich warte ich auf jeden Fall noch ab, und vielleicht finde ich den Einstieg auch nie, weil das Chance-Risiko-Verhältnis für mich persönlich nicht stimmt.