kann man morgen in einem Artikel von Olaf Gersemann in der Welt lesen. Und seine wichtige Forderung lautet daher: Banken müssen wie Sprengstofffabriken klein sein. Leider wird dieses Thema momentan wieder unter den Teppich gekehrt. In der Deutschland machte der bescheuerte Steinbrück die Deutsche Bank sogar noch größer, indem er ihr Omas Postsparbücher verkaufte, die der Steuerzahler garantiert retten muss, wenn die Deutsche Bank im Rahmen einer Krise in Schwierigkeiten geraten sollte.
Hier ein Auszug aus dem Artikel:
"Als Ravi Jagannathan jung war, arbeitete er im indischen Hyderabad für eine Firma, die Sprengstoff herstellt. Bei der Produktion in der Branche lässt sich viel Geld sparen, wenn man in großen Fabriken produziert. Das Problem, so der heutige Ökonomieprofessor von der amerikanischen Northwestern University: Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es auch schief, früher oder später. Ein einziger Unfall aber kann katastrophale Folgen haben. Schadensbegrenzung konnte daher nur in einem bestehen: die Betriebsgrößen klein zu halten.
Die Parallelen zur Bankenwelt sind spätestens seit Lehman offensichtlich: Große (und kleine, aber stark vernetzte) Banken stellen ein Systemrisiko dar – und sind daher "too big to fail", zum Pleitegehen zu groß. Keine Regierung wird umhinkommen, eine solche Bank, die sich verzockt hat, zu retten.
Die Lehre daraus ist klar: Banken müssen, auf dem Wege der Regulierung oder der Besteuerung, einen massiven Anreiz bekommen, klein zu bleiben. Was sonst passiert, ist ebenso klar: Jene Banken, die nicht ohnehin schon den "Too-Big-To-Fail-Status" besitzen, werden sich beeilen, ihn durch Fusionen, Übernahmen oder eigenes Wachstum zu erlangen, Kosten: fast egal. Die nächste Krise wäre dann schon programmiert. "
Hier ein Auszug aus dem Artikel:
"Als Ravi Jagannathan jung war, arbeitete er im indischen Hyderabad für eine Firma, die Sprengstoff herstellt. Bei der Produktion in der Branche lässt sich viel Geld sparen, wenn man in großen Fabriken produziert. Das Problem, so der heutige Ökonomieprofessor von der amerikanischen Northwestern University: Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es auch schief, früher oder später. Ein einziger Unfall aber kann katastrophale Folgen haben. Schadensbegrenzung konnte daher nur in einem bestehen: die Betriebsgrößen klein zu halten.
Die Parallelen zur Bankenwelt sind spätestens seit Lehman offensichtlich: Große (und kleine, aber stark vernetzte) Banken stellen ein Systemrisiko dar – und sind daher "too big to fail", zum Pleitegehen zu groß. Keine Regierung wird umhinkommen, eine solche Bank, die sich verzockt hat, zu retten.
Die Lehre daraus ist klar: Banken müssen, auf dem Wege der Regulierung oder der Besteuerung, einen massiven Anreiz bekommen, klein zu bleiben. Was sonst passiert, ist ebenso klar: Jene Banken, die nicht ohnehin schon den "Too-Big-To-Fail-Status" besitzen, werden sich beeilen, ihn durch Fusionen, Übernahmen oder eigenes Wachstum zu erlangen, Kosten: fast egal. Die nächste Krise wäre dann schon programmiert. "