Michael Sherwood, Vizepräsident von Goldman Sachs, traut sich öffentlich auszusprechen, worüber sich viele im Londoner Finanzdistrikt heimlich Sorgen machen: Dass die Gefahr eines Austritts Großbritanniens aus der EU eine Gefahr für die britische Wirtschaft darstellt.
In den vergangenen 15 Jahren hat Goldman wie viele andere der 250 Auslandsbanken in der City die Europa-Aktivitäten in London zusammengeführt, um von dem gemeinsamen Markt der Europäischen Union zu profitieren, der auf ein Volumen von 16,6 Billionen Dollar im Jahr kommt, berichtet das Magazin Bloomberg Markets in seiner Mai-Ausgabe. Ein total offener Zugang zu dem Markt steht nun in Frage, da der britische Premierminister David Cameron versprochen hat, bis Ende 2017 einen Volksentscheid über die EU-Mitgliedschaft abzuhalten.
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