Banken im Sturzflug - Gerüchte heizen Panik an


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EinsamerSam.:

Banken im Sturzflug - Gerüchte heizen Panik an

 
07.10.08 11:11
Banken im Sturzflug - Gerüchte heizen Panik an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Bankaktien haben am Dienstag ihren Kurssturz der vergangenen Tage fast ungebremst fortgesetzt. Gegen 10.50 Uhr brachen Titel der Commerzbank (Profil) um 11,85 Prozent auf 10,490 Euro ein, für Aktien der Deutschen Bank (Profil) ging es um 11,98 Prozent auf 42,120 Euro runter. Auch Titel der Hypo Real Estate (HRE) (Profil) fielen um weitere 10,64 Prozent auf 4,20 Euro. Der DAX (Profil) gab unterdessen um 0,27 Prozent auf 5.372,42 Punkte nach.

"Es gibt diverse Gerüchte, die die Panik im Sektor anheizen. So soll die Deutsche Bank eine neue Kapitalerhöhung planen, in Großbritannien soll Royal Bank of Scotland (RBS) verstaatlicht werden und angeblich stecken HBOS, Lloyds TSB Group und Barclays in Liquiditätsschwierigkeiten", sagten Händler. Damit würde das gesamte europäische Bankensystem ins Wanken geraten. Unterdessen wurde Kreisen zufolge das Gerücht um eine Kapitalerhöhung der Deutschen Bank als "Unsinn" bezeichnet.

Zudem soll einem Börsenbrief zufolge die Deutsche Bank "zu groß sein, als dass sie in einer Schieflage aufgefangen werden könne", sagte ein weiterer Börsianer. Auch habe der Branchenprimus zu viel für die Postbank bezahlt.

Weiterer Grund für die Bankenschwäche sei der drohenden Bankenzusammenbruch in Island. Die isländischen Finanzinstitute hielten Beteiligungen an Banken und Versicherungen in ganz Europa, im "Handelsblatt" werde explizit auch die Commerzbank genannt. "Wenn die Banken zahlungsunfähig werden, droht die Liquidation der Bestände." Ein Sprecher der Commerzbank sagte indes auf Anfrage: "Wir haben keine isländischen Investoren". Vage Spekulationen um unter Druck geratene Anleihen der Tochter Eurohypo wollte er nicht kommentieren.

"Das einzige was dem Markt jetzt noch Stabilität und Vertrauen zurückgeben kann, ist eine zeitweise Verstaatlichung - bei der Hypo Real Estate führt kein Weg mehr an dieser Option vorbei", sagte Kapitalmarktexperte Robert Halver von der Baader Bank. "Mit wem werden wohl in Zukunft Geschäfte abgewickelt, wenn die Wahl zwischen Banken mit Staatsgarantie und Banken ohne diese Absicherung besteht". Das wichtigste sei nun, dass Ruhe in den Pfandbriefmarkt gebracht werde, und dies so schnell wie möglich. Derzeit bekomme der Staat die Banken zu einem sehr günstigen Preis. Wenn nach einer gewissen Zeit dann Ruhe eingekehrt sei, könne das Engagement mit Gewinn verkauft werden.

/dr/la
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EinsamerSam.:

Kollaps der Geld- und Kreditmärkte

 
07.10.08 14:03
US-Notenbank erwägt unbesicherte Kredite

In den USA könnten sich Notenbank und Finanzministerium im Kampf gegen die immer weiter ausufernde Geldmarktkrise möglicherweise zu einem dramatischen Schritt entschließen.

HB WASHINGTON. Wie in der Nacht zum Dienstag aus Finanzkreisen in Washington verlautete, könnte die US-Notenbank Fed bald unbesichert Kredit an Geschäftsbanken geben, um die Märkte zu stabilisieren. Normalerweise geben Zentralbanken den Banken nur gegen erstklassige Sicherheiten – in der Regel Staatspapiere – Kredit.

Wie es in den Finanzkreisen hieß, prüfen Fed und Ministerium derzeit ein solches Vorgehen. Es wäre das erste Mal in ihrer fast 100-jährigen Geschichte, dass sich die US-Notenbank zu einem solchen Vorgehen entschließen würde. Es könnte helfen einen Kollaps der Geld- und Kreditmärkte und damit der Geldversorgung der Unternehmen und privaten Haushalte zu verhindern. Allerdings bestünde für die Fed ein Ausfallrisiko; sie braucht also eine Garantie des Staates.

Im Kern geht es darum, dass die Fed zukünftig auch so genante Commercial Papers als Sicherheiten akzeptieren könnte. Diese gelten als einer der Mitauslöser der aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten. Die entsprechenden Märkte sind nahezu zusammengebrochen.

In einer Mitteilung vom Montag zu verschiedenen Maßnahmen gegen den zunehmenden Liquiditätsengpass an den Märkten hatte es lediglich geheißen, die Fed und das Finanzministerium seien mit Marktteilnehmern im Gespräch und wollten Wege ausloten, um unbesicherte Refinanzierungsmärkte „zusätzlich zu unterstützen“.

Unterdessen stürzen in den USA die Häuserpreise weiterhin ab, ebenso die Autoverkäufe. Das produzierende Gewerbe meldet den stärksten Rückgang der Produktion seit 1985, und überdies werden die Verbraucher immer klammer. Die Lage könnte sich sogar noch verschlimmern, bevor sich endlich ein Aufwärtstrend bemerkbar macht. Zwar wurde am vergangenen Freitag das Rettungspaket der US-Regierung verabschiedet, das allein aufgrund seiner Größe Hoffnungen weckt.

Doch beim letzten großen US-Rettungspaket 1989, mit dem die Einlagen- und Kreditkrise bekämpft wurde, dauerte es noch ein Jahr, bis der Aktienmarkt seinen Tiefpunkt erreichte, zwei Jahre, bis sich die Wirtschaft erholte und sogar drei Jahre, bis der Immobilienmarkt aus dem Gröbsten raus war.

q:handelsblatt.com
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Slater:

uih

 
07.10.08 14:09
"Es wäre das erste Mal in ihrer fast 100-jährigen Geschichte, dass sich die US-Notenbank zu einem solchen Vorgehen entschließen würde."
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Dacapo:

Hilft den Amis aber auch nicht mehr.....

 
07.10.08 14:11
Der Ofen ist aus,
das haben sie sich selber zugefügt....
Tipfehler bzw.Rechtschreibfehler
dürfen selbstverständlich von euch eingerahmt werden....
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HappyChance:

Übernahme immer noch im Plan ..... :((

 
07.10.08 14:14
07.10.2008 14:08

Allianz: Dresdner-Verkauf an Commerzbank im Plan

Banken im Sturzflug - Gerüchte heizen Panik an 4802023

DJ Allianz: Dresdner-Verkauf an Commerzbank (News/Aktienkurs) im Plan

FRANKFURT (Dow Jones)--Der geplante Verkauf der Dresdner Bank (News/Aktienkurs) an die Commerzbank verläuft wie geplant. Das sagten Sprecherinnen von der Dresdner-Muttergesellschaft Allianz sowie der Commerzbank am Dienstag Dow Jones Newswires. Aktien von Allianz und Commerzbank stehen am Berichtstag unter Druck. Neben den allgemeinen Sorgen im Zuge der Finanzkrise führten Händler Spekulationen über ein Scheitern des Dresdner-Verkaufs an.

Allianz-Aktien geben gegen 13.00 Uhr knapp 8% auf 82,40 EUR nach, Commerzbank verlieren 9,5% auf 10,77 EUR.

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Dacapo:

Der nächste Bankenuntrgang ist schon vor..

 
07.10.08 14:16
programmiert....
Quo Vadis Deutschland
Tipfehler bzw.Rechtschreibfehler
dürfen selbstverständlich von euch eingerahmt werden....
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Coffee2go:

ja klar DACAPO

 
07.10.08 14:16
und Du hast alle Deine Aktien bei VW, stimmt`s ?
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Woodstore:

Genau, nachdem die Bänker die gesicherten Kredite

 
07.10.08 14:18
verzockt haben, jetzt doch gleich noch unbesicherte hinterschieben, damit sie
damit (unter dem Druck des bereits verzockten) noch mehr verzocken können!!!

Muuuuuuuuaaaaar, wie kann man so dumm sein!

Ich will die brennen sehen, lichterloh, Barfuß auf den Straßen....
Bibbernd vorm Lagerfeuer im Winter... und zwar alle Amerikaner,

o.K. außer den Kindern....und allen die keine Kreditkarte haben!!

Denn Schuld sind im Grunde nicht die "Bänkster", sondern die Konsumenten,
der einfache Michel, der mit im Durschnitt 4 Kreditkarten/Kopf seine
Möglichkeiten um einiges überschritten hat und mit seinem 5,7 Liter
Hemi V8 sinnlos durch die gegend gurkt.
Woodstore
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.
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