Q-Cells könnte bei IPO 300 Millionen Euro erlösen
Ein ganz anderes Kaliber stellt Q-Cells aus Sachsen-Anhalt dar. Einem Bericht der "Börsen-Zeitung" zufolge könnte der Börsengang (IPO) bereits in den kommenden Wochen über die Bühne gehen. Der Nachrichtenagentur Bloomberg gegenüber hatte ein Q-Sells-Sprecher lediglich erklärt, man wolle bis Oktober dieses Jahres Aktien ausgeben. Ein Börsengang sei eine Option, die bis 2007 ausgeübt werden könnte. Informierten Kreisen zufolge sollen die IPO-Planungen aber bereits sehr weit fortgeschritten sein. Als Konsortialführer werden die Citigroup und Dresdner Kleinwort Wasserstein gehandelt.
Gleichlautenden Berichten zufolge könnte das Unternehmen, hinter dem Wagniskapitalfonds wie Apax stehen sollen, bis zu 300 Millionen Euro bei einem IPO erlösen. Der Solarzellenhersteller Q-Cells wäre damit ein sicherer Anwärter auf den TecDax , wo bereits der Konkurrent Solarworld notiert ist.
Den Umsatz jährlich verdoppelt
Q-Cells hat nach Angaben auf seiner Web-Site den Umsatz zwischen den Jahren 2002 und 2004 jeweils mehr als verdoppelt. Rund 100 Millionen Euro Ertrag erwirtschaftete das Unternehmen im vergangenen Jahr. 2003 lag der Umsatz noch bei 48 Millionen Euro, 2002 bei 17,3 Millionen Euro. Q-Cells erwirtschafte rund zwei Drittel seines Umsatzes im Ausland.
Ende vergangenen Jahres beschäftige der Solarzellenproduzent 450 Mitarbeiter, aktuell sollen es 700 Mitarbeiter sein. Gewinnangaben macht das Unternehmen auf seiner Internet-Seite nicht. Dem Vernehmen nach soll der Nettogewinn im vergangenen Jahr 18 Millionen Euro betragen haben und erreichte damit nahezu das Ergebnis des Marktführers Solarworld.
In einer Liga mit Solarworld
Beobachter gehen der "Börsen-Zeitung" zufolge davon aus, dass Q-Cells aufgrund seiner hohen Rentabilität und des raschen Umsatzwachstums eine gleich hohe wenn nicht gar höhere Börsenkapitalisierung als Solarworld erreichen könnte. Solarworld wird derzeit an der Börse mit rund 1,1 Milliarden Euro bewertet.
Q-Cells hatte im Sommer 2001 seine erste Produktionslinie in Betrieb genommen, nachdem Investoren 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hatten. Dank einer zweiten Finanzierungsrunde, die etwa 20 Millionen Euro einspielte, konnte das Unternehmen die zu Beginn installierte Leistung der produzierten Solarzellen von rund 9 auf 70 Megawatt steigern.
Ein ganz anderes Kaliber stellt Q-Cells aus Sachsen-Anhalt dar. Einem Bericht der "Börsen-Zeitung" zufolge könnte der Börsengang (IPO) bereits in den kommenden Wochen über die Bühne gehen. Der Nachrichtenagentur Bloomberg gegenüber hatte ein Q-Sells-Sprecher lediglich erklärt, man wolle bis Oktober dieses Jahres Aktien ausgeben. Ein Börsengang sei eine Option, die bis 2007 ausgeübt werden könnte. Informierten Kreisen zufolge sollen die IPO-Planungen aber bereits sehr weit fortgeschritten sein. Als Konsortialführer werden die Citigroup und Dresdner Kleinwort Wasserstein gehandelt.
Gleichlautenden Berichten zufolge könnte das Unternehmen, hinter dem Wagniskapitalfonds wie Apax stehen sollen, bis zu 300 Millionen Euro bei einem IPO erlösen. Der Solarzellenhersteller Q-Cells wäre damit ein sicherer Anwärter auf den TecDax , wo bereits der Konkurrent Solarworld notiert ist.
Den Umsatz jährlich verdoppelt
Q-Cells hat nach Angaben auf seiner Web-Site den Umsatz zwischen den Jahren 2002 und 2004 jeweils mehr als verdoppelt. Rund 100 Millionen Euro Ertrag erwirtschaftete das Unternehmen im vergangenen Jahr. 2003 lag der Umsatz noch bei 48 Millionen Euro, 2002 bei 17,3 Millionen Euro. Q-Cells erwirtschafte rund zwei Drittel seines Umsatzes im Ausland.
Ende vergangenen Jahres beschäftige der Solarzellenproduzent 450 Mitarbeiter, aktuell sollen es 700 Mitarbeiter sein. Gewinnangaben macht das Unternehmen auf seiner Internet-Seite nicht. Dem Vernehmen nach soll der Nettogewinn im vergangenen Jahr 18 Millionen Euro betragen haben und erreichte damit nahezu das Ergebnis des Marktführers Solarworld.
In einer Liga mit Solarworld
Beobachter gehen der "Börsen-Zeitung" zufolge davon aus, dass Q-Cells aufgrund seiner hohen Rentabilität und des raschen Umsatzwachstums eine gleich hohe wenn nicht gar höhere Börsenkapitalisierung als Solarworld erreichen könnte. Solarworld wird derzeit an der Börse mit rund 1,1 Milliarden Euro bewertet.
Q-Cells hatte im Sommer 2001 seine erste Produktionslinie in Betrieb genommen, nachdem Investoren 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hatten. Dank einer zweiten Finanzierungsrunde, die etwa 20 Millionen Euro einspielte, konnte das Unternehmen die zu Beginn installierte Leistung der produzierten Solarzellen von rund 9 auf 70 Megawatt steigern.