Das Zittern um die Arbeitsplätze bei Deutschlands Krisen-Konzernen Mobilcom und Babcock geht weiter! Beim zahlungsunfähigen Oberhausener Industrie-Giganten Babcock Borsig wackeln laut „Rheinischer Post“ wieder 3000 Arbeitsplätze, weil die Westdeutsche Landesbank das von NRW- Ministerpräsident Clement (SPD) ausgehandelte Sanierungskonzept ablehnt. Und beim angeschlagenen Telefon-Riesen Mobilcom sollen nach BILD- Informationen aus Branchenkreisen sogar 2000 statt 1600 Stellen wegfallen. Die genaue Zahl soll offenbar auf Drängen der Bundesregierung erst nach der Wahl bekannt gegeben werden.
Beim Oberhausener Maschinenbauer Babcock Borsig ist
die Bildung einer Auffanggesellschaft für 3000 Mitarbeiter vorerst gestoppt, weil die WestLB (Großaktionär ist das Land Nordrhein-Westfalen) als einzige Bank dem Sanierungskonzept noch nicht zugestimmt hat. Damit ist wieder offen, ob Babcock einen dreistelligen Millionen- Kredit erhält.
Ex-Babcock-Chef Klaus Lederer erhebt schwere Vorwürfe: „Wenn es stimmt, ist es höchst verwunderlich, dass ausgerechnet die WestLB das kurz vor der Wahl so handhabt. Babcock ist nach meinem Plan unter Schmerzen gesund geschrumpft und hat mit der Beibehaltung des Kesselbaus dem Ausbau des Service-Bereichs gute Zukunfts-Chancen.“
Auch bei Mobilcom wurden wichtige Entscheidungen auf die Zeit nach der Wahl vertagt. Ursprünglich wollten Vorstand und Betriebsrat noch diese Woche über Sanierungskonzept und Stellenabbau verhandeln – nach einem Gespräch mit Bundeswirtschaftsminister Müller wurde der Termin kurzfristig auf nächsten Freitag verschoben.
Beim Oberhausener Maschinenbauer Babcock Borsig ist
die Bildung einer Auffanggesellschaft für 3000 Mitarbeiter vorerst gestoppt, weil die WestLB (Großaktionär ist das Land Nordrhein-Westfalen) als einzige Bank dem Sanierungskonzept noch nicht zugestimmt hat. Damit ist wieder offen, ob Babcock einen dreistelligen Millionen- Kredit erhält.
Ex-Babcock-Chef Klaus Lederer erhebt schwere Vorwürfe: „Wenn es stimmt, ist es höchst verwunderlich, dass ausgerechnet die WestLB das kurz vor der Wahl so handhabt. Babcock ist nach meinem Plan unter Schmerzen gesund geschrumpft und hat mit der Beibehaltung des Kesselbaus dem Ausbau des Service-Bereichs gute Zukunfts-Chancen.“
Auch bei Mobilcom wurden wichtige Entscheidungen auf die Zeit nach der Wahl vertagt. Ursprünglich wollten Vorstand und Betriebsrat noch diese Woche über Sanierungskonzept und Stellenabbau verhandeln – nach einem Gespräch mit Bundeswirtschaftsminister Müller wurde der Termin kurzfristig auf nächsten Freitag verschoben.