Hier heißt es : Rot oder Schwarz!!! Rien ne vas plus !!!
Ich tippe auf Schwarz!!!
D.H hier kann der kurs sich heute entweder verdoppeln oder es droht totalverlust!!
Und hier die dazu passenden NEWS:
Zukunft von angeschlagener Babcock Borsig noch ungewiss
24 Juni 2002 17:14 CEST
Oberhausen (Reuters) - Die Zukunft des finanziell angeschlagenen Anlagenbauers Babcock Borsig ist weiter offen. Arbeitnehmer und Banken hatten bis Montagnachmittag noch nicht über ihren jeweiligen Rettungsbeitrag für das Oberhausener Traditionsunternehmen entschieden.
Nach stundenlangen Beratungen sei man noch nicht zu einem Ergebnis gekommen, hieß es in der Belegschaft, die am frühen Nachmittag kurz von Vertretern des Betriebsrates über den Stand der Dinge informiert worden war. Die Arbeitnehmervertreter haben demnach moniert, einen immensen Eigenbeitrag leisten zu sollen, ohne jedoch das Sanierungskonzept des Unternehmensberaters Roland Berger im Detail zu kennen. Die Kernbanken von Babcock gaben sich unterdessen bedeckt. Bestätigt wurden nur Verhandlungen untereinander über das Sanierungskonzept.
BABCOCK KÜNDIGT FÜR DIENSTAG STELLUNGNAHME AN
Babcock wollte sich am Montag zu den laufenden Vorgängen um die finanzielle Schieflage nicht äußern und kündigte eine Stellungnahme für Dienstag an. Das Unternehmen hatte am Freitag überraschend erklärt, bis diesen Dienstag dringen 200 Millionen Euro zu benötigen. Andernfalls könne man die Juni-Gehalter nicht zahlen. Nach Auskunft von Betriebsratschef Heinz-Georg Westfeld sollen die Arbeitnehmer dabei einen Beitrag von 50 Millionen Euro zusichern. Erst dann wollten die Banken darüber beraten, ob sie überhaupt für die restlichen 150 Millionen Euro aufkommen.
Die nordrhein-westfälische Landesregierung sah sich mangels Detailinformationen zu Wochenbeginn noch nicht zu konkreten Hilfsangeboten in der Lage. Man spreche gleichwohl mit allen Beteiligten und sei bestrebt, möglichst viele Arbeitsplätze bei Babcock zu erhalten, sagte in Düsseldorf ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. Babcock hat weltweit rund 22.000 Mitarbeiter, 13.000 davon in Deutschland.
ARBEITNEHMER SPRECHEN VON ERPRESSUNG
Vertreter des Betriebsrates bezeichneten den Angaben zufolge die ihnen von den Banken bis zum Montagabend gesetzte Entscheidungsfrist als Erpressung. Es herrsche der Eindruck vor, dass die Banken auf jeden Fall ihr Risiko vermindern wollten. Gerade die IG Metall habe zu verstehen gegeben, dass man die Ergebnisse der Studie von Roland Berger zunächst prüfen müsse und dafür Zeit benötige.
Das von Banken und Arbeitnehmern am Montag getrennt diskutierte Sanierungskonzept sieht im Kern eine Verkleinerung des Babcock-Konzerns auf seine Sparte Energietechnik vor. Gleichzeitig sollen Vermögenswerte verkauft werden. Dabei werde beispielsweise an die US-Holdinggesellschaft Babcock Borsig Capital Corp, die etwa 700 Millionen Dollar umsetzt, gedacht, hieß es in Bankenkreisen.
Zu den so genannten Kernbanken von Babcock gehören die drei Frankfurter Institute, Deutsche Bank, Dresdner Bankund Commerzbank sowie die Düsseldorfer WestLBB. In Bankenkreisen hieß es, zur Sanierung sei eine Kapitalerhöhung bei Babcock offenbar unumgänglich. WestLB und Deutsche Bank sind bei Babcock mit je knapp neun Prozent beteiligt, weitere Pakete in dieser Größenordnung halten die Preussag AG und die Londoner Credit Agricole Lazard.
Mit acht Prozent ist zudem der US-Investor Guy Wyser-Pratte an Babcock beteiligt. Der Amerikaner kritisiert die vom Babcock-Vorstand im März völlig überraschend eingeleitete Trennung von der lukrativen Schiffbaubeteiligung HDW und will auf einer für Mitte August angekündigten außerordentlichen Hauptversammlung die Aktionäre über die Trennung von der HDW abstimmen lassen.
Außerdem hält er sich ausdrücklich die Möglichkeit offen, auf dem Gerichtsweg die bereits vollzogene Trennung von der Hälfte der HDW-Beteiligung zu torpedieren. Babcock will sich ganz aus HDW zurückziehen und hält eine Option, auch die restlichen 25 Prozent plus eine Aktie an den Käufer des ersten Paketes, den US-Investor One Equity Partners (OEP) abzugeben.
An der Börse setzte der Kurs der Babcock-Aktie seine steile Talfahrt fort. Am Nachmittag kostete eine Babcock-Aktie nur noch 1,50 Euro und war damit gut 18 Prozent billiger als am Freitag.
gruß,
holle
Ich tippe auf Schwarz!!!
D.H hier kann der kurs sich heute entweder verdoppeln oder es droht totalverlust!!
Und hier die dazu passenden NEWS:
Zukunft von angeschlagener Babcock Borsig noch ungewiss
24 Juni 2002 17:14 CEST
Oberhausen (Reuters) - Die Zukunft des finanziell angeschlagenen Anlagenbauers Babcock Borsig ist weiter offen. Arbeitnehmer und Banken hatten bis Montagnachmittag noch nicht über ihren jeweiligen Rettungsbeitrag für das Oberhausener Traditionsunternehmen entschieden.
Nach stundenlangen Beratungen sei man noch nicht zu einem Ergebnis gekommen, hieß es in der Belegschaft, die am frühen Nachmittag kurz von Vertretern des Betriebsrates über den Stand der Dinge informiert worden war. Die Arbeitnehmervertreter haben demnach moniert, einen immensen Eigenbeitrag leisten zu sollen, ohne jedoch das Sanierungskonzept des Unternehmensberaters Roland Berger im Detail zu kennen. Die Kernbanken von Babcock gaben sich unterdessen bedeckt. Bestätigt wurden nur Verhandlungen untereinander über das Sanierungskonzept.
BABCOCK KÜNDIGT FÜR DIENSTAG STELLUNGNAHME AN
Babcock wollte sich am Montag zu den laufenden Vorgängen um die finanzielle Schieflage nicht äußern und kündigte eine Stellungnahme für Dienstag an. Das Unternehmen hatte am Freitag überraschend erklärt, bis diesen Dienstag dringen 200 Millionen Euro zu benötigen. Andernfalls könne man die Juni-Gehalter nicht zahlen. Nach Auskunft von Betriebsratschef Heinz-Georg Westfeld sollen die Arbeitnehmer dabei einen Beitrag von 50 Millionen Euro zusichern. Erst dann wollten die Banken darüber beraten, ob sie überhaupt für die restlichen 150 Millionen Euro aufkommen.
Die nordrhein-westfälische Landesregierung sah sich mangels Detailinformationen zu Wochenbeginn noch nicht zu konkreten Hilfsangeboten in der Lage. Man spreche gleichwohl mit allen Beteiligten und sei bestrebt, möglichst viele Arbeitsplätze bei Babcock zu erhalten, sagte in Düsseldorf ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. Babcock hat weltweit rund 22.000 Mitarbeiter, 13.000 davon in Deutschland.
ARBEITNEHMER SPRECHEN VON ERPRESSUNG
Vertreter des Betriebsrates bezeichneten den Angaben zufolge die ihnen von den Banken bis zum Montagabend gesetzte Entscheidungsfrist als Erpressung. Es herrsche der Eindruck vor, dass die Banken auf jeden Fall ihr Risiko vermindern wollten. Gerade die IG Metall habe zu verstehen gegeben, dass man die Ergebnisse der Studie von Roland Berger zunächst prüfen müsse und dafür Zeit benötige.
Das von Banken und Arbeitnehmern am Montag getrennt diskutierte Sanierungskonzept sieht im Kern eine Verkleinerung des Babcock-Konzerns auf seine Sparte Energietechnik vor. Gleichzeitig sollen Vermögenswerte verkauft werden. Dabei werde beispielsweise an die US-Holdinggesellschaft Babcock Borsig Capital Corp, die etwa 700 Millionen Dollar umsetzt, gedacht, hieß es in Bankenkreisen.
Zu den so genannten Kernbanken von Babcock gehören die drei Frankfurter Institute, Deutsche Bank, Dresdner Bankund Commerzbank sowie die Düsseldorfer WestLBB. In Bankenkreisen hieß es, zur Sanierung sei eine Kapitalerhöhung bei Babcock offenbar unumgänglich. WestLB und Deutsche Bank sind bei Babcock mit je knapp neun Prozent beteiligt, weitere Pakete in dieser Größenordnung halten die Preussag AG und die Londoner Credit Agricole Lazard.
Mit acht Prozent ist zudem der US-Investor Guy Wyser-Pratte an Babcock beteiligt. Der Amerikaner kritisiert die vom Babcock-Vorstand im März völlig überraschend eingeleitete Trennung von der lukrativen Schiffbaubeteiligung HDW und will auf einer für Mitte August angekündigten außerordentlichen Hauptversammlung die Aktionäre über die Trennung von der HDW abstimmen lassen.
Außerdem hält er sich ausdrücklich die Möglichkeit offen, auf dem Gerichtsweg die bereits vollzogene Trennung von der Hälfte der HDW-Beteiligung zu torpedieren. Babcock will sich ganz aus HDW zurückziehen und hält eine Option, auch die restlichen 25 Prozent plus eine Aktie an den Käufer des ersten Paketes, den US-Investor One Equity Partners (OEP) abzugeben.
An der Börse setzte der Kurs der Babcock-Aktie seine steile Talfahrt fort. Am Nachmittag kostete eine Babcock-Aktie nur noch 1,50 Euro und war damit gut 18 Prozent billiger als am Freitag.
gruß,
holle