Ausblick auf die Märkte der nächsten Woche


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Ausblick auf die Märkte der nächsten Woche

 
13.04.02 14:19
US-Quartalszahlen könnten die Stimmung vermiesen

Die neue Woche wird an den Aktienmärkten ganz im Zeichen der Flut von Quartalsergebnissen aus den USA stehen. 180 Firmen aus dem S&P-500-Index legen ihre Zahlen vor.

Nach den jüngsten Umsatz- und Gewinnwarnungen von IBM und General Electric hat sich die Stimmung an den Börsen wieder deutlich eingetrübt. Die ersten 45 Unternehmen aus dem S&P hatten mit ihren Ergebnissen enttäuscht. Sie lagen rund zwei Prozent unter den Erwartungen.

Und die neuesten Hiobsbotschaften lassen erwarten, dass dies so weiter geht. Mit einer schnellen Kurserholung an der Wall Street ist daher nicht zu rechnen, zumal die Anleger weitere Überraschungen im Zusammenhang mit den Bilanzierungspraktiken fürchten.

Bereits in der vergangenen Woche war die Skepsis an die weltweiten Aktienmärkte zurückgekehrt.

Vor allem Technologie-Unternehmen wie Microsoft, Intel, Compaq, Motorola, Texas Instruments, United Technologies, Apple, Sun Microsystems und AMD warten mit Quartalszahlen auf. Aber auch Traditionskonzerne wie Coca-Cola, McDonald´s, Corning oder Philip Morris stehen auf der Liste.


Für den am Donnerstag anstehenden Ausweis des Software-Herstellers Microsoft für das dritte Geschäftsquartal sagen Analysten einen Gewinn je Aktie von 51 Cent voras nach 44 Cent im Vorjahreszeitraum. Das ergab eine Umfrage von Thomson Financial/First Call bei 27 Experten. Der Umsatz dürfte auf 7,3 (6,5) Mrd. $ gestiegen sein. Über den Ausblick sind die Analysten uneins. Entscheidend werden die Verkäufe des neuen Betriebssystems "Windows XP" und der Spielekonsole "Xbox" sein.

US-Computerhersteller Compaq Computer dürfte ebenfalls Donnerstag für das erste Quartal einen Gewinn je Aktie von 0,01 $ vermelden nach 0,12 $ im Vorjahreszeitraum. Die von Thomson Financial/First Call befragten Analysten sagen zudem einen Umsatzrückgang von 9,2 auf 7,7 Mrd. $ voraus.

Banken im Rampenlicht

Im Rampenlicht stehen auch die großen Finanzdienstleister. Bei den Analysten setzt sich die Hoffnung durch, dass es für einige Schlüsselunternehmen wieder aufwärts geht. "Verglichen mit ihrem Zustand während der letzten Rezession sind die US-Banken gesünder", sagt David Fanger von Moody's: "Sie sollten sich bald aus der Krise befreien können."

American Express und Citigroup am Dienstag sowie Onlinebanker E-Trade am Mittwoch rechnen damit, jeweils ihr Ergebnis des Vorjahreszeitraums zu übertreffen. Bei den Brokerfirmen ist nach Morgan Stanley und Goldman Sachs mit Merrill Lynch am Montag nun Marktführer an der Reihe. Broker-Aktien waren in der vergangenen Woche bei den Anlegern in Ungnade gefallen, nachdem der Bundesstaat New York seine Untersuchung in die Machenschaften prominenter Analysten von Merrill Lynch auf andere Institute ausgeweitet hatte.

Neben großen Fluggesellschaften wie Continental am Montag, Delta am Dienstag, AMR am Mittwoch und US Airways am Donnerstag legen auch die großen Pharmaunternehmen ihre Zahlen vor. Die Erwartungen für das erste Quartal fallen wegen schleppender Abverkäufe mager aus. Spätestens die jüngste Gewinnwarnung von Bristol-Myers Squibb löste Großalarm aus. Auch von Eli Lilly am Montag erwartet die Wall Street fallende Gewinne im ersten Quartal. Bei Merck am Freitag dagegen gehen die Analysten von wenig Bewegung aus. Außerdem berichten Schering-Plough am Mittwoch und Johnson & Johnson am Dienstag.

Wichtige Zahlen aus Europa

In Europa stehen ebenfalls wichtige Unternehmenszahlen an, darunter die Quartalsberichte von Nokia und SAP Donnerstag und Philips. Mit Spannung warten die Anleger auf Anzeichen für eine Geschäftserholung bei SAP. Analysten sind optimistisch, dass der Software-Konzern eine gute Entwicklung in den USA und Europa aufweisen wird und nicht - wie IBM - mit negativen Überraschungen aufwartet. Im Durchschnitt wird ein Umsatzanstieg um 10 Prozent und Zuwachs beim Reingewinn um 3,7 Prozent prognostiziert.

Der niederländische Elektronikkonzern Philips wird nach Analysten-Schätzungen am Dienstag für das erste Quartal einen Verllust zwischen 152 und 444 Mio. Euro ausweisen nach 106 Mio. Euro Gewinn im Vorjahreszeitraum. Philips stellt die Bilanz auf die US-Rechnungslegung GAAP umBuchhaltungsregeln auf US-GAAP um. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Ausblick der Halbleitersparte.

Bei Handy-Hersteller Nokia interessiert vor allem der Ausblick für das zweite Quartal. Für das erste Jahresviertel prognostizieren Analysten einen Rückgang des Vorsteuerergebnisses von 1,49 Mrd. Euro im Vorjahr auf zwischen 1,2 und 1,4 Mrd. Euro Während die Experten einen guten Handy-Absatz erwarten, dürfte der Auftragsrückgang der Mobilfunkbetreiber die Netzwerk-Sparte belastet haben. Die Nokia-Aktie litt vergangene Woche unter der Sorge, das Unternehmen könnte seine 15-prozentige Wachstumsprognose senken.

Allianz-Vorstand Henning Schulte-Noelle wird auf der Bilanz-Pressekonferenz am Donnerstag erstmals genauere Angaben zu den Synergie-Effekten der Integration der Dresdner Bank machen. Zudem legt er detailliertere Zahlen für das abgelaufene Jahr vor.

Rentenmärkte ohne Zinsängste

An den Rentenmärkten der Eurozone und der USA ist die Zinsangst zuletzt deutlich gewichen, nachdem immer deutlicher wird, dass die Konjunkturerholung nicht so stark ausfällt wie erhofft. Das schlug sich in wieder sinkenden Renditen nieder. Der implizite Zinssatz der Geldmarkt-Terminkontrakte der Eurozone liegt für September aktuell nur noch bei 3,86 Prozent, verglichen mit 4,05 Prozent Ende März. Auch in den USA hat die Erwartung von Zinserhöhungen nachgelassen. Wies der September-Kontrakt für US-Tagesgeld vor Ostern noch einen Zins von 3,325 Prozent aus, sank er auf zuletzt 2,87 Prozent.

Auch der zeitweise dramatische Anstieg der Ölpreise vor dem Hintergrund der Krise im Nahen Osten und die volatilen Aktienmärkten standen hinter der Kurserholung an den Anleihemärkten. Bis zum Freitag fielen die Notierungen jedoch wieder deutlich zurück. Nachdem jedoch der hohe Ölpreis von der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank Fed als ein Risikofaktor für die Konjunktur und die Inflation angesehen wird, werden die Rentenmärkte die Entwicklung eng verfolgen.

Politik tritt in den Hintergrund

Politische Themen dürften wieder mehr in den Hintergrund rücken und die Aufmerksamkeit auf die zahlreichen volkswirtschaftlichen Daten besonders aus den USA gerichtet sein. Dies umso mehr, als die Konjunkturdaten vom Freitag negativ überraschten. So blieb der Anstieg der US-Verbraucherausgaben im März hinter den Erwartungen der Analysten zurück, und die revidierten Februar-Zahlen zeigten eine Stagnation.

Zugleich trieben die um 5,5 Prozent gestiegenen Energiepreise die US-Erzeugerpreise im März um 1 Prozent in die Höhe - der größte Anstieg seit 14 Monaten. Die Nahostkrise und die hohen Energiekosten dämpften auch das Verbraucherbrauchen. Der Index der Universität Michigan sank von 95,7 auf 94,4 Punkte. In Deutschland zeigten die Konsumenten ebenfalls Zurückhaltung: So schrumpfte der Einzelhandelsumsatz im Februar gegenüber Januar um 1,5 Prozent.

Entsprechend werden die Akteure diese Woche auf weitere Hinweise darauf achten, ob sich der Konjunkturoptimismus als verfrüht erweist. Am Dienstag stehen die Industrieproduktion und die Verbraucherpreise für März an. Am Mittwoch folgt die US-Handelsbilanz für Februar und am Donnerstag der März-Konjunkturindex der Philadelphia Federal Reserve sowie der Index der Frühindikatoren. Für Anleihe- und Aktienmärkte gleichermaßen spannend wird die Rede von Fed-Chef Alan Greenspan am Mittwoch vor dem gemeinsamen Wirtschaftsausschuss des US-Kongresses zur Geldpolitik und den Konjunkturaussichten.

Euro im Aufwärtstrend

In Europa werden neben dem ZEW-Index zu den Konjunkturerwartungen in Deutschland die Zahlen für die deutsche und europäische Industrieproduktion im Februar erwartet. Auch die deutscher Erzeuger- und Großhandelspreise für März werden veröffentlicht. Besonders werden die Marktteilnehmer darauf achten, inwieweit der Ölpreisanstieg die Verbraucherpreise der Euro-Zone im März beeinflusst hat.

Die Aussichten für eine Stärkung des Dollar sind angesichts der Szenarien nicht sehr groß. Vielmehr rechnen Devisenhändler eher mit einer weiteren leichten Aufwärtsbewegung des Euro, auch wenn er am Freitag nicht von den schlechten US-Daten profitieren konnte und statt dessen sogar wieder unter 0,88 $ fiel. Für den Yen deuten die Zeichen weiter abwärts. Japanische Politiker setzten ihre verbale Kampagne zur Schwächung der Landeswährung fort

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Börsianer fürchten große Kursausschläge

 
15.04.02 05:58
Warten auf US-Quartalszahlen    
 
An den internationalen Aktienmärkten steht nach Ansicht von Experten eine hektische Woche bevor. Zum einen wird der Nahost-Konflikt die Börsen weiter beschäftigen. Zum anderen steuert die Berichtssaison in den USA ihrem Höhepunkt entgegen. Nicht nur Michael Pohn, Analyst bei der DZ Bank, erwartet daher für die nächsten Tage eine "überdurchschnittlich schwankungsintensive Börsenentwicklung".

Unzweifelhaft ist, dass ein für längere Zeit hoher Ölpreis den erhofften Konjunkturaufschwung rund um den Globus schwächen würde. Allerdings weist die DZ Bank darauf hin, dass politische Krisenängste an den Börsen meist nicht dauerhaft wirken. Erste Entspannungstendenzen im Nahen Osten könnten den Ölpreis schnell wieder kippen lassen und die Aktienkurse beflügeln, schreiben die Analysten. Indes verdichteten sich am Wochenende die Hinweise, dass die Explosion in Tunesien auf ein Attentat zurückgeht. Dies könnte die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts schüren. Kurzfristig dürfte zudem die Entwicklung in Venezuela den Ölpreis bewegen. Dort übernahm Präsident Chavez am Sonntag wieder sein Amt, nachdem er am Freitag gestürzt worden war. Unter dem Eindruck des vermeintlichen Machtwechsels in dem lateinamerikanischen Land war der Ölpreis am Freitag in New York um anderthalb Dollar auf 23,31 Dollar gefallen.

Die Quartalszahlen in den USA sind das zweite große Thema der kommenden Tage. In der vergangenen Woche steckten die Märkte den Schock der Gewinnwarnung von IBM und die schlechten Zahlen von General Electric halbwegs gut weg. In dieser Woche legen nunmehr 180 Unternehmen aus dem Börsenindex S & P 500 Zahlen vor. Am Montag sind beispielsweise die Citi-group und die Bank of America an der Reihe, am Dienstag General Motors und Intel, am Mittwoch Ford und IBM und am Donnerstag Microsoft. Nach Ansicht von Helaba Trust stehen die Chancen auf eine Wende zum Positiven nicht schlecht, obwohl jene 45 Firmen aus dem S & P-Index, die ihre Zahlen bereits vorgelegt haben, um zwei Prozent hinter den Erwartungen zurückblieben. Die US-Firmen hätten einen Großteil ihrer erforderlichen Abschreibungen bereits im vierten Quartal vorgenommen, begründen die Helaba-Analysten ihre Hoffnung. Die DZ Bank weist darauf hin, dass in den Kursen bereits jetzt ein "hohes Maß an Skepsis mit Blick auf die Ergebnisse berücksichtigt" sei.

In Europa legt der Handy-Riese Nokia am Donnerstag Quartalszahlen vor. Mit Spannung erwartet wird auch die Bilanz-Pressekonferenz der Allianz am Donnerstag. Ebenfalls am Donnerstag berichtet SAP über das erste Quartal

tagesspiegel.de

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derph:

Anstehende US-Quartalszahlen für

 
15.04.02 13:57
Montag, 15.04.2002

Quelle: onvista -> First Call/Thomson Financial(Auswahl)





UnternehmenQuartalerwart.EPSEPSEPS Vj.Quartal
Bank of AmericaQ1 1,34 $   1,15 $
CitigroupQ1 0,78 $   0,71 $
Eli LillyQ1 0,58 $   0,74 $
HumanGenomeScienceQ1-0,32 $   -0,10 $
Novellus SystemsQ1-0,09 $   0,62 $
Sprint(PCS Group)Q1-0,20 $   -0,40 $
Texas InstrumentsQ10,00 $   0,18 $
UnisysQ1 0,08 $   0,22 $


gruß derph
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derph:

Anstehende US-Quartalszahlen für Mo

 
15.04.02 19:09
Montag, 15.04.2002 (Aktualisierung)

Quelle: onvista->First Call/Thomson Financial

UnternehmenQuartalEPS(e)EPS(ist)EPS Vj.Qu.
Bank of AmericaQ11,34 $1,38 $1,15 $
CitigroupQ10,78 $0,74 $0,71 $
Eli LillyQ10,58 $0,58 $0,74 $
HumanGenomeScienceQ1-0,32 $   $-0,10 $
Novellus SystemsQ1-0,09 $    $0,62 $
Sprint(PCSGroup)Q1-0,20 $    $-0,40 $
Texas InstrumentsQ10,00 $    $0,18 $
UnisysQ10,08 $   $0,22 $
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derph:

Anstehende US-Quartalszahlen für Di

 
15.04.02 20:18
Dienstag, 16.04.

Quelle: onvista->First Call/Thomson Financial (Auswahl)

UnternehmenQuartalEPS(e)EPS(ist)EPS Vj.Qu.
Alcan AluQ10,31 $    $0,51 $
Bank OneQ10,66 $   $0,58 $
CaterpillarQ10,24 $ $0,47 $
Delta AirlinesQ1-2,89 $   $-1,02 $
Fleet BostonQ10,69 $    $0,79 $
General MotorsQ11,10 $    $0,50 $
Harley DavidsonQ10,36 $    $0,30 $
i2 Technol.Q1-0,08 $   $0,02 $
IntelQ10,15 $    $0,16 $
Johnson&JohnsonQ10,58 $   $0,50 $
Linear TechnQ30,15 $ $0,38 $
MaytagQ10,71 $   $0,43 $
Millenium Ph.Q1-0,24 $    $-0,16 $
MotorolaQ1-0,12 $    $-0,09 $
RF Micro DevicesQ40,01 $    $-0,04 $
State StreetQ10,54 $   $0,47 $
TeradyneQ1-0,41 $   $0,33 $
Coca ColaQ10,38 $    $0,35 $
US BancorpQ10,44 $    $0,42 $
Veritas SoftwareQ10,13 $    $0,21 $
VitesseQ2-0,11 $   $0,10 $


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Happy End:

Danke für die Zusammenstellungen, derph!!

 
15.04.02 21:07
Die Woche der Wahrheit an der Wall Street

Eine Reihe wichtiger IT-Firmen der New Yorker Börse präsentieren in dieser Woche ihre Quartalsergebnisse. Besonders interessant für die weitere Entwicklung des Marktes werden die Zahlen der Branchenriesen IBM, Microsoft und Intel sein. Sie dienen den Analysten als Indikatoren dafür, ob sich die krisengeschüttelte US-Wirtschaft langsam erholt. Zwar sorgten jüngste Zahlen unter anderem von Compaq, Rambus, ARM für ein leichtes Aufatmen in der Branche; IBMs Gewinnwarnung vor einer Woche lässt aber erahnen, dass nicht alle Unternehmen eine leichte Frühlingsbrise verspüren. Statt der vorausgesagten 19,6 Milliarden US-Dollar werde der Konzern, der seine Zahlen am Mittwoch bekannt gibt, nur 18,4 bis 18,6 Milliarden US-Dollar umsetzen, hatte IBM bekannt gegeben.

Schon heute tritt Texas Instruments mit seinen Ergebnissen vor die Öffentlichkeit. Das Unternehmen konnte im vierten Quartal 2001 weniger Verlust als erwartet machen und trat zuletzt unter anderem durch den beabsichtigten Einstieg bei Palm in Erscheinung. Bereits im Januar erwartete TI-Chef Tom Engibous nur eine geringere Verbesserung. Morgen folgen Intel und Motorola mit ihren Zahlen. Wie viele in seiner Branche rechnet Intel-Vizepräsident Mike Splinter mit einem Aufschwung, doch hält er seine Voraussage wage. Der weltgrößte Chiphersteller gab zuletzt eine vorsichtige Umsatzprognose ab. Dementsprechend soll der Umsatz zwischen 6,6 und 6,9 Milliarden US-Dollar betragen. Im Schlussquartal 2001 konnte Intel 7 Milliarden US-Dollar umsetzen.

Intels Erzrivale AMD, der einen Tag später mit seinen Zahlen folgt, konnte seinen Marktanteil am weltweiten "Windows-based-Desktop"-PC-Markt im vorigen Jahr laut Gartner Dataquest 4 Prozentpunkte auf 22 Prozent verbessern. Ende Februar teilte Robert Rivet, Senior Vice President und CFO von AMD, mit, dass sein Unternehmen mit einem geringen Nettoverlust rechnet. Dieser könnte um den Betrag von 15,8 Millionen US-Dollar liegen, den AMD im vorigen Quartal verlor. Ebenfalls am Mittwoch legt Apple seine Zahlen für sein zweites Quartal auf den Tisch. Hier gehen Analysten von 10 US-Cents Gewinn pro Aktie aus. Das wäre ein ähnliches Ergebnis wie im Vorquartal, für das das Unternehmen 38 Millionen US-Dollar oder 11 Cent je Aktie Nettogewinn melden konnte. Apple hat vor kurzem im Rahmen Umstruktuierungsplans, der eines 24 Millionen US-Dollar kostet, 425 Stellen gestrichen.

Für Fusionskandidat Compaq, der am Donnerstag wie Microsoft und Sun seine Zahlen veröffentlicht, erwarten die Analysten einen schmalen Gewinn von einem US-Cent pro Aktie. Damit liegen diese etwa im Rahmen von Compaqs Selbsteinschätzung: CEO Michael Capellas erwartet mit 7,7 Milliarden US-Dollar 100 Millionen mehr als erwartet. Microsoft musste zuletzt einen Gewinnrückgang um 13 Prozent auf 2,28 Milliarden US-Dollar oder 41 Cent je Aktie verschmerzen. Hier sind die Analysten relativ optimistisch und taxieren den Gewinn auf 51 US-Cents pro Aktie. Finanzchef Mike Lehman von Sun Microsystems äußerte bereits Anfang März leichten Optimismus und die Erwartung eines geringen Umsatzanstiegs. Die Wall-Street-Auguren erwarten einen Verlust von 2 US-Cents pro Aktie. Dieser läge einen US-Cent unter dem Verlust des Vorquartals.

Ob die Experten zu einer einheitlichen Einschätzung der Wirtschaftslage kommen werden, ist angesichts der durchwachsenen Ergebnisse fraglich. Die Marktforscher von Gartner Group haben sich bereits festgelegt: Nach ihrer Ansicht dauert die konjunkturelle Durststrecke für die IT-Branche sogar noch bis 2005.

Gruß    
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derph:

Danke, HE wenigstens einer, der meine Fleissarbeit

 
16.04.02 00:29
honoriert!hahaha
Hier noch die Vervollständigung der Montags-Tabelle

Quelle: onvista->First Call/Thomson Financial

UnternehmenQuartalEPS(e)EPS(ist)EPS Vj.Qu.
Bank of AmericaQ11,34 $1,38 $1,15 $
CitigroupQ10,78 $0,74 $0,71 $
Eli LillyQ10,58 $0,58 $0,74 $
HumanGenomeScienceQ1-0,32 $-0,30 $-0,10 $
Novellus SystemsQ1-0,09 $-0,02 $0,62 $
Sprint(PCSGroup)Q1-0,20 $-0,15 $-0,40 $
Texas InstrumentsQ10,00 $0,01 $0,18 $
UnisysQ10,08 $0,10 $0,22 $


Gruß derph
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ottifant:

Wirklich gute Arbeit. Weiter und öfters so!!!!

 
16.04.02 07:30
 
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derph:

Anstehende US-Quartalszahlen für Mi

 
16.04.02 13:19
Mittwoch,17.04.2002

Quelle: onvista->First Call/Thomson Financial,nasdaq.com
(Auswahl)

UnternehmenQuartalEPS(e)EPS(ist)EPS Vj.Qu.
AMDQ1-0,06 $    $0,37 $
AppleQ20,10 $   $0,11 $
BroadcomQ1-0,10 $ $0,09 $
CendantQ10,31 $   $0,21 $
ConexantQ2-0,37 $    $-0,39 $
DelphiQ10,21 $    $-0,04 $
FordQ1-0,15 $    $0,60 $
GenzymeQ10,23 $   $0,28 $
IBMQ10,68 $    $0,98 $
Merryl LynchQ10,64 $   $0,92 $
Nextel Comm.Q1-0,40 $ $-0,56 $
PfizerQ10,39 $   $0,33 $
Ph.MorrisQ11,13 $    $0,95 $
RaytheonQ10,36 $    $0,28 $
SchlumbergerQ10,36 $    $0,45 $
Siebel SystemsQ10,12 $   $0,15 $
TellabsQ10,01 $   $0,29 $
United Techn.Q10,90 $    $0,86 $


Anmerkung zu den Zahlen von Texas Instruments:

-0,02$ Verlust auf Basis der US-GAAP-Bilanzierung
+0,01$ Gewinn nach Rausrechnen von Sondereinflüssen

Gruß derph
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derph:

US-Quartalszahlen vom Di: Zusammenfassung

 
17.04.02 02:06
Dienstag,16.04.2002

Quelle: onvista->First Call/Thomson Financial,nasdaq.com
(Auswahl)

UnternehmenQuartalEPS(e)EPS(ist)EPS Vj.Qu.
Alcan AluQ10,31 $0,33 $0,51 $
Bank OneQ10,66 $0,67 $0,58 $
CaterpillarQ10,24 $0,23 $0,47 $
Delta AirlinesQ1-2,89 $-3,25 $-1,02 $
Fleet BostonQ10,69 $    $0,79 $
General MotorsQ11,10 $1,39 $0,50 $
Harley DavidsonQ10,36 $0,39 $0,30 $
i2 Technol.Q1-0,08 $-0,07 $0,02 $
IntelQ10,15 $0,14 $0,16 $
Johnson&JohnsonQ10,58 $0,59 $0,50 $
Linear TechnQ30,15 $0,16 $0,38 $
MaytagQ10,71 $0,73 $0,43 $
Millenium Ph.Q1-0,24 $-0,22 $-0,16 $
MotorolaQ1-0,12 $-0,08 $-0,09 $
RF Micro DevicesQ40,01 $0,02 $-0,04 $
State StreetQ10,54 $0,54 $0,47 $
TeradyneQ1-0,41 $-0,40 $0,33 $
Coca ColaQ10,38 $0,40 $0,35 $
US BancorpQ10,44 $0,44 $0,42 $
Veritas SoftwareQ10,13 $0,16 $0,21 $
VitesseQ2-0,11 $-0,11 $0,10 $
Wells FargoQ10,78 $0,80 $0,67 $


Anmerkung zu Intel:
Wenn man die Kosten für den Patentrechtsstreit mit Intergraph in Höhe von 155 Mio US-$ berücksichtigt, so wären die Consensus-Schätzungen von 0,15 $ locker erreicht, sagte Intel-Chef Deutschland Thiel in der 'Telebörse'. Nur so ist es wohl zu erklären,daß Intel nachbörslich um weitere 6,20% steigt und mit 31,34 $ schließt

Gruß derph
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derph:

US-Quartalszahlen vom Mi: Zusammenfassung

 
18.04.02 16:24
Mittwoch,17.04.2002

Quelle: onvista->First Call/Thomson Financial,nasdaq.com
(Auswahl)

UnternehmenQuartalEPS(e)EPS(ist)EPS Vj.Qu.
AMDQ1-0,06 $-0,03 $0,37 $
AppleQ20,10 $0,11 $0,12 $
BroadcomQ1-0,10 $-0,08 $0,09 $
CendantQ10,32 $0,34 $0,26 $
ConexantQ2-0,37 $-0,34 $-0,39 $
DelphiQ10,21 $0,22 $-0,04 $
FordQ1-0,15 $-0,06 $0,60 $
GenzymeQ10,23 $0,21 $0,28 $
IBMQ10,68 $0,68 $0,98 $
Merryl LynchQ10,64 $0,67 $0,92 $
Nextel Comm.Q1-0,40 $-0,82 $-0,56 $
PfizerQ10,39 $0,39 $0,33 $
Ph.MorrisQ11,13 $1,14 $0,95 $
RaytheonQ10,36 $0,37 $0,28 $
SchlumbergerQ10,36 $0,35 $0,45 $
Siebel SystemsQ10,12 $0,12 $0,15 $
TellabsQ10,01 $0,01 $0,29 $
United Techn.Q10,90 $0,92 $0,86 $


gruß derph
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derph:

US-Quartalszahlen vom Do: Zusammenfassung

 
19.04.02 00:51
Donnerstag,18.04.2002

Quelle: onvista->First Call/Thomson Financial,nasdaq.com
(Auswahl)

UnternehmenQuartalEPS(e)EPS(ist)EPS Vj.Qu.
Am.ExpressQ10,43 $0,46 $0,40 $
AtmelQ1-0,07 $-0,09 $0,12 $
AvonQ10,37 $0,40 $0,34 $
BoeingQ10,85 $0,75 $0,89 $
Ch.SchwabQ10,08 $0,08 $0,08 $
Colgate Palm.Q10,49 $0,49 $0,44 $
CompaqQ10,01 $0,03 $0,12 $
EMCQ1-0,05 $-0,04 $0,18 $
EbayQ10,16 $0,17 $0,11 $
GatewayQ1-0,20 $-0,20 $-0,01 $
GuidantQ10,47 $0,47 $0,41 $
HoneywellQ10,45 $0,45 $0,51 $
IDEC Pharma.Q10,16 $0,17 $0,12 $
KLA-TencorQ30,15 $0,17 $0,71 $
MarriotQ10,27 $0,32 $0,47 $
MattelQ1-0,01 $0,02 $-0,03 $
McDonaldsQ10,29 $0,31 $0,29 $
MicrosoftQ30,51 $0,49 $0,44 $
NCRQ10,03 $0,04 $0,11 $
Nortel Netw.Q1-0,14 $-0,14 $-0,09 $
PMC-SierraQ1-0,12 $-0,09 $0,02 $
Rational Softw.Q40,09 $0,10 $0,22 $
SanminaQ20,00 $0,01 $0,35 $
SBC Comm.Q10,51 $0,51 $0,51 $
Sears RoebuckQ10,90 $0,93 $0,45 $
SUN MicroQ3-0,02 $-0,01 $0,08 $
Symbol Technol.Q10,03 $0,03 $0,12 $
XilinxQ40,09 $0,10 $0,19 $
US AirwaysQ1-6,08 $-3,97 $ $


Gruß derph









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