Aufschwung erst 2003?
Deutschland soll erst nächstes Jahr in Schuß kommen.
Nach Stagnation in diesem Jahr rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für 2003 mit einem Konjunkturaufschwung. Im nächsten Jahr soll die deutsche Wirtschaft wieder um mehr als zwei Prozent zulegen können, schätzt das DIW. Heuer soll das Plus bei 0,6 Prozent liegen. Mit dieser Einschätzung reduziert das DIW die Herbst-Prognose der sechs führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute um mehr als die Hälfte. Ungeachtet dessen geht die deutsche Bundesregierung offiziell für 2002 noch von rund 1,25 Prozent Wirtschaftswachstum aus.
Auslöser der starken Korrektur war der schwache Konjunkturverlauf im vierten Quartal des vergangenen Jahres. Das deutsche Haushaltsdefizit wird 2002 nach Ansicht des DIW bei 2,7 Prozent des BIP liegen und somit knapp unter dem gemäß dem europäischen Stabilitätspakt zulässigen Höchstwert von drei Prozent liegen.
Budgetdefizit in den USA
Ein Haushaltsdefizit blüht erstmals nach fünf Jahren auch den USA. "Ich habe den Amerikanern gesagt, daß diese Nation in Zeiten eines Krieges, einer nationalen Notsituation oder einer Rezession möglicherweise Defizite machen muß", so US-Präsident George Bush. Wie hoch der Abgang budgetiert wird, ist noch offen. Klar ist nur, daß der Verteidigungshaushalt um 20 Mrd. Dollar auf 345 Mrd. Dollar (5,30 Bill. S/385 Mrd. €) aufgestockt und die Steuersenkungen wie geplant durchgezogen werden sollen.
Deutschland soll erst nächstes Jahr in Schuß kommen.
Nach Stagnation in diesem Jahr rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für 2003 mit einem Konjunkturaufschwung. Im nächsten Jahr soll die deutsche Wirtschaft wieder um mehr als zwei Prozent zulegen können, schätzt das DIW. Heuer soll das Plus bei 0,6 Prozent liegen. Mit dieser Einschätzung reduziert das DIW die Herbst-Prognose der sechs führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute um mehr als die Hälfte. Ungeachtet dessen geht die deutsche Bundesregierung offiziell für 2002 noch von rund 1,25 Prozent Wirtschaftswachstum aus.
Auslöser der starken Korrektur war der schwache Konjunkturverlauf im vierten Quartal des vergangenen Jahres. Das deutsche Haushaltsdefizit wird 2002 nach Ansicht des DIW bei 2,7 Prozent des BIP liegen und somit knapp unter dem gemäß dem europäischen Stabilitätspakt zulässigen Höchstwert von drei Prozent liegen.
Budgetdefizit in den USA
Ein Haushaltsdefizit blüht erstmals nach fünf Jahren auch den USA. "Ich habe den Amerikanern gesagt, daß diese Nation in Zeiten eines Krieges, einer nationalen Notsituation oder einer Rezession möglicherweise Defizite machen muß", so US-Präsident George Bush. Wie hoch der Abgang budgetiert wird, ist noch offen. Klar ist nur, daß der Verteidigungshaushalt um 20 Mrd. Dollar auf 345 Mrd. Dollar (5,30 Bill. S/385 Mrd. €) aufgestockt und die Steuersenkungen wie geplant durchgezogen werden sollen.