Hallo Shuntifumi,
herzlichen Dank dafür, dass du hier etwas mit Inhalt postest. Wie ich schon einmal sagte, vermisse ich diese Art von Beiträgen in diesem Forum in letzter Zeit.
Deine ersten Beiträge hatten vielleicht nen spöttischen Unterton, was den ein oder andren verärgert. Andere hier können wohl keine kritischen Beiträge ertragen, egal welchen Inhalts.
@Aktienvogel: vielleicht sollten wir uns darauf einigen, nicht sofort jeden kritischen Beitrag als bash und Troll zu betiteln. Es wäre schade, wenn das Forum an Wert verliert, nur weil kritische aber wahrhaftige Informationsgeber vergrault werden. Gehaltloses Gepushe hilft uns allen nicht.
@Shuntifumi: Aber hat dieses Problem mit den Währungsumrechnungsdifferenzen nicht jedes Unternehmen, welches im Ausland produziert aber die Bilanz in der Heimatwährung ausgibt? Ich wäre dir unglaublich dankbar, wenn du dein Wissen hier konkretisierst. Ich habe das nicht ganz verstanden.
Welche Tatsache trägt die Hauptschuld an deiner Feststellung? Liegt es daran dass das Unternehmen hauptsächlich in Euro verschuldet ist, aber der Großteil der Vermögenswerte in chinesischem Renminbi angelegt ist? Weist das chinesische Tochterunternehmen von AT&S die Gewinne in Renminbi aus und ist das der Grund?
Würde sich dieser Effekt nicht umkehren, wenn in diesem oder nächsten Jahr der maßgebliche Währungskurs in die andere Richtung umschlägt? Wenn also der Dollar (der Renminbi ist ja in gewissem Maß an den Dollar gekoppelt) wieder stärker wird, hätte doch die Währungsumrechnung den umgekehrten Effekt auf die Bilanz, womit man das Problem langfristig einfach ausblenden könnte?
Geben institutionelle Anleger Unternehmen mit solchen Währungsrisiken in der Bilanz grundsätzlich einen Abschlag auf die Bewertung?
Ich möchte darauf hinweisen, dass dieses Währungsrisikothema hier schon öfters diskutiert wurde. Siehe auch die Posts
#2218 bis
#2226.