Das Feld der kleinen und mittelmäßigen Arschlöcher strotzt vor Artenvielfalt. Das gibt es das Arschloch, das auf jede Fete seine eigenen, beschissenen Platten mitbringen muß. Oder das Arschloch, das überall Zigaretten schnorrt. Das Arschloch, das jeden Kuli und jedes Feuerzeug klaut. Das Arschloch, daß in satirischen Texten, die ohne Honorar geschrieben wurden, auch noch Rechtschreibfehler und Orthodingsbums anmahnt.
Schlimm ist das Arschloch, das ein kleineres Handy hat. Man trifft es überall, leider nicht beim Übungsschießen, und Gondeln meiden sie in letzter Zeit auch. Aber noch akzeptabel, schließlich sind wir ja alle irgendwie Arschlöcher, tief in uns drin.
So richtig eklig ist erst das Arschloch, das gerade den Carrier gewechselt hat und jetzt viel zufriedener ist. Egal, was Sie gerade verwenden: Es ist Out und der neue Anbieter des Arschlochs bietet mehr Service & Leistung für weniger Geld (Arschloch-Tarif). Klauen Sie diesem Arschloch sein Handy und schenken Sie es einem möglichst weiblichen Menschen von etwa 14 Jahren mit dem Hinweis, es könne damit die Freundinnen anrufen. So tut auch das Arschloch mal etwas Gutes. Und Sie schaffen Arbeitsplätze!
Nervtötend ist auch das trinkende Arschloch. Sie haben einen Wodka gekauft? – Es ist garantiert der falsche:
„Gorbatschov? Igitt, da kannste ja gleich Gut&Billig--Klaren trinken.
Nimmt doch den Grasovka, der hat einen echten Büffelgrashalm..."
Etc, manchmal ist der Unterschied auch in der Herkunft (Polen oder Rußland) zu suchen. Arschlöcher! Kommt davon, wenn man sich weismachen läßt, Chantré sei ein Kognak.
Noch schlimmer ist der Spezialfall des Whisky-Kenner-Arschlochs. Der greift zu Ihrem Jack Daniels und fragt ohne zu zögern:
„Soll ich den gleich ins Klo kippen oder willst Du lieber einen Molotow-Cocktail daraus machen?"
Möglicherweise haben Sie nur ein Blender-Arschloch vor sich, das glaubt, ein Whisky sei gut, wenn „Reserve" oder „12 years old" draufsteht. Leichtes Spiel: „12 years old"-Noname gibt's auch bei Norma und Lidl, schon sind Sie aus dem Schneider.
Aber vielleicht ist es wirklich ein echtes Whisky-Kenner-Arschloch: Das erkennen Sie daran, daß es die Farbe und Transparenz dieses eitlen Gesöffs prüft und Ihnen dann einen Vortrag hält, in denen die Begriffe „Melasse", „Filter", „Farbe", „Schlieren" und so weiter wahnsinnig essentiell sind.
Steigen Sie in diesem Fall auf Mineralwasser um, aber hüten Sie sich trotzdem vor dem Whisky-Kenner-Arschloch. Es mutiert nämlich blitzschnell zu dem Arschloch, das die Natrium-Werte aller Mineralwässer auswendig kennt.
Fazit: Arschlöcher gibt es überall, waum nicht auch ein Publizist bei Ariva?
Schlimm ist das Arschloch, das ein kleineres Handy hat. Man trifft es überall, leider nicht beim Übungsschießen, und Gondeln meiden sie in letzter Zeit auch. Aber noch akzeptabel, schließlich sind wir ja alle irgendwie Arschlöcher, tief in uns drin.
So richtig eklig ist erst das Arschloch, das gerade den Carrier gewechselt hat und jetzt viel zufriedener ist. Egal, was Sie gerade verwenden: Es ist Out und der neue Anbieter des Arschlochs bietet mehr Service & Leistung für weniger Geld (Arschloch-Tarif). Klauen Sie diesem Arschloch sein Handy und schenken Sie es einem möglichst weiblichen Menschen von etwa 14 Jahren mit dem Hinweis, es könne damit die Freundinnen anrufen. So tut auch das Arschloch mal etwas Gutes. Und Sie schaffen Arbeitsplätze!
Nervtötend ist auch das trinkende Arschloch. Sie haben einen Wodka gekauft? – Es ist garantiert der falsche:
„Gorbatschov? Igitt, da kannste ja gleich Gut&Billig--Klaren trinken.
Nimmt doch den Grasovka, der hat einen echten Büffelgrashalm..."
Etc, manchmal ist der Unterschied auch in der Herkunft (Polen oder Rußland) zu suchen. Arschlöcher! Kommt davon, wenn man sich weismachen läßt, Chantré sei ein Kognak.
Noch schlimmer ist der Spezialfall des Whisky-Kenner-Arschlochs. Der greift zu Ihrem Jack Daniels und fragt ohne zu zögern:
„Soll ich den gleich ins Klo kippen oder willst Du lieber einen Molotow-Cocktail daraus machen?"
Möglicherweise haben Sie nur ein Blender-Arschloch vor sich, das glaubt, ein Whisky sei gut, wenn „Reserve" oder „12 years old" draufsteht. Leichtes Spiel: „12 years old"-Noname gibt's auch bei Norma und Lidl, schon sind Sie aus dem Schneider.
Aber vielleicht ist es wirklich ein echtes Whisky-Kenner-Arschloch: Das erkennen Sie daran, daß es die Farbe und Transparenz dieses eitlen Gesöffs prüft und Ihnen dann einen Vortrag hält, in denen die Begriffe „Melasse", „Filter", „Farbe", „Schlieren" und so weiter wahnsinnig essentiell sind.
Steigen Sie in diesem Fall auf Mineralwasser um, aber hüten Sie sich trotzdem vor dem Whisky-Kenner-Arschloch. Es mutiert nämlich blitzschnell zu dem Arschloch, das die Natrium-Werte aller Mineralwässer auswendig kennt.
Fazit: Arschlöcher gibt es überall, waum nicht auch ein Publizist bei Ariva?
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