Angriff auf westliche Freiheit?????


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Karlchen_I:

Angriff auf westliche Freiheit?????

 
16.09.01 16:19
So ein Blödsinn. Die USA sind angegriffen worden

Und was heißt hier Freiheit. Wenn ich mir die Webseiten der großen amerikanischen Nachrichtensender ansehe, dann wird da überall Ben Laden als die
Inkarnation des Bösen gehandelt. Da wird übelste Stimmung gemacht - die freie
Meinungsäußerung wird zur Kriegstreiberei genutzt.
Siehe:

www.cbs.com

www.cnn.com

Dabei ist noch gar nicht erwiesen, daß es Bin Laden war.

www.netzeitung.de/servlets/page?section=1109&item=160420
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Egozentriker:

das geschwätz...

 
16.09.01 16:25
vom "angriff auf die freie welt" hab ich schon vor ein paar tagen kritisiert und dafür prügel bezogen. aber inzwischen sieht es so aus, dass sich die wogen der emotionen ein wenig geglättet haben und einige die ganze thematik ein wenig differenzierter sehen.
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juliusamadeus:

Alle, die

 
16.09.01 16:38
solchen Terrorismus unterstützen oder entfachen sind schuldig!!!
Unterstützung ist:
- finanzieller Art,
- Unterschlupf gewähren,
- Planung,...

Entfachen:
- durch Verbreitung der verbrecherischen Meinung(Terrorismus) durch Wort, Schriften,...

Schuld bedeutet doch nicht nur die Ausführung. Der Ausführende kann doch zu diesr Handlung durch Druckmittel gezwungen werden.
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stiller teilhaber:

karlchen

 
16.09.01 17:13
ob die usa nun (im sinne eines militärischen anschlages) 'angegriffen' wurden oder nicht, ist sicher auslegungssache...
aber: So ein Blödsinn. Die USA sind angegriffen worden !
als was würdest du den (terror) anschlag bezeichnen, bzw. was glaubst du, wem dieser anschlag gelten sollte ? den nutzern des wtc ? den mitarbeitern des pentagon ?

daß in den usa stimmung für bevorstehende militärische auseinandersetzungen gemacht wird, ist leider wahr, da die amerikanische regierung nun mal offensichtlich 'krieg' (= im sinne von vergeltung) erklärt hat, ist es nun natürlich für sie wichtig, die unterstützung der breiten bevölkerung dafür zu bekommen. dennoch wird gerade auf den von dir 'gelinkten' sendern oft schlicht nur der oberste befehlshaber der usa (george w. bush) zitiert, der nun mal beschlossen und verkündet hat: we are at war !
eine fine line, die man beachten sollte.

und bin laden als inkarnation des bösen auf diesen web sites ?
ich denke, du solltest sie dir noch mal etwas genauer ansehen.
also ich habe gerade die cbs seite vor mir und da prangt dick und fett: Ultimatum For Prime Suspect ! ein 'prime suspect' ist ein hauptverdächtiger !
und da wir alle (zumindest hier am board) keine ahnung haben, über welche informationen geheimdienste über bin laden und seine netzwerke haben, kann / könnte man durchaus davon ausgehen, daß bin laden seine finger im spiel gehabt haben kann und mehr wird hier auch nicht gesagt (zitat von einer anderen cbs seite: Osama bin Laden and his network of terrorists are BELIEVED responsible...)

man sollte fairerweise also schon nicht IN bild, sondern sich das ganze machen, etwas genauer hinschauen und versuchen, dinge so objektiv wie möglich wiederzugeben.
das, was du auf den von dir gelinkten seiten siehst, kann ich (dort) jedenfalls nicht entdecken.

liebe grüße
stiller teilhaber
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DarkKnight:

Sicher war es Bin Laden, und wenn nicht,

 
16.09.01 17:31
gehört er ohnehin nicht in eine zivilisierte Weltordnung. Soweit, sogut. Die Frage, warum der allwissende Mossad angeblich nichts gewußt hat, und kein einziger Israeli im WTC gearbeitet hat, lasse ich mal offen. Die Tatsache, daß in US-Chats offen von abgekartetem Spiel gesprochen wird, lasse ich auch mal unkommentiert. Aber die Tatsache, daß G.W.Bush-Fernsehauftritte mit Postproduction-Methoden aufgearbeitet werden, ist schon erstaunlich ... das ist eine neue Form der Medienpräsentation, oder, wie ich es nenne: Putsch
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Karlchen_I:

@DK: Meinst Du, das wir es mit einem zweiten ....

 
16.09.01 17:47
Pearl Harbour zu tun haben? Im Falle Pearl Harbours ist ja´nun belegt, daß die Amis die Sache genutzt haben, um in den 2. Weltkrieg eintreten zu können. Vorher war die amerikanische Bevölkerung nicht dazu bereit. Man mußte vorher von dem Angriff der Japaner, und die modernen Kriegssxhiffe wurden abgezogen. Im Hafen lag nur noch Zeug aus dem 1. Weltkrieg. Bloß hatte man "vergessen", die Basis in Pearl Harbour von dem Angriff zu informieren. Das Resultat: mehr als 6000 Tote.

Ist übrigens schon merkwürdig, daß gerade in den Kinos ein vor Patriotismus triefender Film wie Pearl Harbour lief - bei dem natürlich von dem o. g. nichts erwähnt wurde. Was es nicht alles für Zufälle gibt.
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DarhKnight:

Hier der link

 
16.09.01 17:54
stiller teilhaber:

dk

 
16.09.01 17:56
Tatsache, daß G.W.Bush-Fernsehauftritte mit Postproduction-Methoden aufgearbeitet werden, ist schon erstaunlich ... das ist eine neue Form der Medienpräsentation, oder, wie ich es nenne: Putsch

keineswegs. ich weiß nicht, wie oft du amerikanische medien siehst, oder wie genau du sonst hinschaust (jetzt sieht es für mich immer so ein bißchen aus, als suchtest du krampfhaft nach 'bestätigung' DEINES bildes / vermutung). hier wird vieles (und nicht erst seit bush) mit postpro methoden aufbereitet (golfkrieg paradebeispiel !) mann muß bilder und messages filtern können. die 'präsentation' ist für einen ganz bestimmten personenkreis, ähnlich wie bei uns entsprechende medien auch.

grüße
stiller teilhaber
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DarkKnight:

Karlchen I: meine ganz persönliche Meinung

 
16.09.01 17:57
es ist kein Pearl Harbour, weil Pearl Harbour das einzig mögliche Mittel war, in einen Krieg einzutreten, der so nicht möglich gewesen wäre. Heute ist die Situation anders: Amerika ist die Nation, die bombardiert und Millionen von Toten hinterläßt, und nach der inzwischen offiziell bekannten Saddam-Lüge müssen nun auch mal eigene Landsleute daran glauben, um weiterhin bombardieren zu können

Zynisch? Ja, aber wann war Politik nicht zynisch?
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DarkKnight:

st: sei bitte nicht so naiv o.T.

 
16.09.01 17:58
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RudiP:

@stiller teilhaber

 
16.09.01 18:00
Wenn die Geheimdienste Informationen über Bin Laden haben, warum werden diese nicht präsentiert ?
Ich denke die Geheimdienste haben keine Ahnung und sind nur Wichtigtuer.
Wenn einer so etwas organisiert, dann macht er das so, damit möglichst keine Spuren zu den Drahtziehern bleiben. Sie hatten genug Zeit um alles zu planen, warum dann auch nicht genug Zeit, um das ganze so zu machen, damit keine wichtigen Spuren zurückbleiben.
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stiller teilhaber:

dk ?

 
16.09.01 18:06
erklärung bitte für: was findest du naiv ?

rudip:
ja, aus der tatsache, daß geheimdienste geheim sind, kann man durchaus schließen, daß sie sich hinter geheim nur verstecken und in wirklichkeit keine ahnung haben und wichtigtuer sind (wird das eine oder andere mal vielleicht sogar zutreffen, who knows, sind schließlich auch nur menschen).
deine restliche folgerung ist mir dann aber doch etwas zu simpel, um darauf zu antworten

grüße
stiller teilhaber
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RudiP:

@stiller teilhaber

 
16.09.01 18:31
ja die Folgerung ist simpel und man kann dazu nichts hinzufügen :-)
die Terroristen in den Flugzeugen hatten sicherlich keine Empfehlungsschreiben des Bin Ladens ;-)
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DarkKnight:

st und alle: um 20 Uhr 15 kommt Fischer

 
16.09.01 19:02
auf N-TV ... würde mal jedes Wort auf die Goldwaage legen

st: bitte nicht böse sein, habe das noch nie erlebt, daß ein "live Fernsehauftritt" als solcher verkauft wird, obwohl es Postproduction ist (man konnte das Augenzwinkern angeblich vorhersagen) ... Frage nur, was läuft da? Stimmt es, daß seit Jahren Concentration Camps in US gebaut werden für unliebsame Intellektuelle (Gerüchte?)?

Was spricht man in Deinem Umfeld?
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RudiP:

die mächtigen Geheimdienste

 
16.09.01 19:07
www.BerlinOnline.de/aktuelles/...ddp313_4_1609_0916182400.html


                                    16.09.01, 18:24 Uhr
                                    «Westdeutsche Zeitung»
                                    «FBI, CIA und die ganze Administration haben versagt.
                                    Tausende von Menschen würden noch leben, wenn hier
                                    nicht arrogant-bürokratisch vorgegangen worden wäre.
                                    Dies auszubügeln, ist nun erste Aufgabe der Führung unter
                                    George W. Bush. Ob er das Krieg nennt oder nicht, ist
                                    gleichgültig.

Antworten
stiller teilhaber:

dk

 
16.09.01 19:20
ich weiß nicht, in wie weit es bei uns (= deutschland) inzwischen sooo viel anders ist. hier wird gerne medienwirksam gearbeitet, also durchaus auch zu politischen, meinungs'schaffenden' zwecken. in wie weit das dem publikum bewußt ist ... ????
aber meines wissens wurde schon reagan mit verblüffendem erstaunen zitiert, 'daß jemand tatsächlich ernst genommen / auf die goldwaage gelegt wurde, was er gesagt hatte' ;-)
spätestens seit der immer einfacheren aufbereitung von bildern, sollte man sich allerdings angewöhnen, auch (live) bilder kritisch zu betrachten (meine güte, es kann doch wohl mal vorkommen, daß aus versehen die 'live' einblendung geschaltet wird (oder vergessen wurde rauszunehmen) ........ ;-))
daß derartige maßnahmen nicht unbedingt vertrauen erwecken (jedenfalls für unser verständnis) und spekus, auch wildester couleur, tür und tor öffnen..... wird vielleicht sogar billigend in kauf genommen ? befürwortet ? (das war jetzt meine speku)

von concentration camps für unliebsame intellektuelle (welcher art eigentlich ?)habe ich hier allerdings noch nie etwas gehört und ich denke, daß usa immer noch demokratisch und freiheitsliebend genug ist, um so was nicht haben zu müssen. (ganz abgesehen davon, daß es sehr viel demokratischere möglichkeiten gibt, intellektuelle 'mundtot' zu machen, wenn man das denn wollte und die ebenfalls sicher nicht nur in den usa anwendung finden.

grüße
stiller teilhaber
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DarkKnight:

hmm, okay, habe aber schon davon gehört

 
16.09.01 19:24
trotzdem beruhigend, danke st
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redcrx:

Medienkritik nach den Terroranschlägen

 
16.09.01 20:42
Medienkritik nach den Terroranschlägen
[16.09.2001 14:46 ]


Die Dauer-Berichterstattung vieler elektronischer Medien über die Terroranschläge in den USA und ihre Folgen ist auf scharfe Kritik gestoßen. Die Vorwürfe reichen von Täuschung über mangelndes journalistisches Misstrauen bis hin zu Desinformation.

Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Michel Friedman, kritisierte bei einem internationalen Medien-Symposium des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) im italienischen Montepulciano, dass bei der Berichterstattung zunehmend Qualität durch Masse kompensiert werde. Die amerikanische Schriftstellerin Susan Sontag schrieb in einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung[1], die Stimmen schienen sich zu einer Kampagne verschworen zu haben, mit dem Ziel, die Öffentlichkeit noch mehr zu verdummen.

"Die Journalisten sind in diesem Extremfall offenbar nicht in der Lage zu fragen, ob Osama bin Laden einfach die bequemste und am leichtesten zu choreografierende Antwort auf die Frage nach den Drahtziehern der Anschläge ist", sagte Friedman. Er appellierte an die Journalisten, nicht einfach die Stellungnahmen von Politikern "nachzuplappern". Mit den Ereignissen der letzten Woche sei nicht nur eine neue Dimension der weltpolitischen Auseinandersetzungen erreicht worden, sondern es stellten sich auch neue Herausforderungen an den Journalismus der westlichen Demokratie.

Ein alarmierendes Missverhältnis zwischen den dramatischen Ereignissen "und dem selbstgerechten Blödsinn und den dreisten Täuschungen praktisch aller Politiker (...) und Fernsehkommentatoren (...)" beklagt Susan Sontag. "Früher haben wir die einstimmig beklatschten und selbstgerechten Platitüden sowjetischer Parteitage verachtet. Die Einstimmigkeit der frömmlerischen, realitätsverzerrenden Rhetorik fast aller Politiker und Kommentatoren in den Medien in diesen letzten Tagen ist einer Demokratie unwürdig", schreibt die amerikanische Intellektuelle, die mit Büchern wie "In America" oder "Aids und seine Metaphern" bekannt geworden ist.

Auch der DJV mahnt zur Besonnenheit. "Gerade in einer solchen Krisensituation müssten die Journalistinnen und Journalisten für Frieden, Völkerverständigung und Toleranz eintreten und pauschale Urteile vermeiden", erklärte der Bundesvorsitzende Siegfried Weischenberg am Samstag bei dem internationalen Symposium. Gerade dann, wenn einige Wahnsinnige die Welt in Schutt und Asche legen wollten, sollten Journalisten einen kühlen Kopf bewahren. (dpa)/ (cp[2]/c't)



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URL dieses Artikels:
 www.heise.de/newsticker/data/cp-16.09.01-001/
Links in diesem Artikel:
 [1] www.faz-online.de/IN/INtemplates/faznet/...-892F-0783C8DE6B92}
 [2] mailto:cp@ct.heise.de

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redcrx:

Erklärung bin Ladens "Ich habe es nicht getan"

 
16.09.01 21:20
DarkKnight:

war ja klar: DK-Posting = Schwarzer

 
16.09.01 21:25
noch 200, und Du hast mich rausgebombt
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