05 Jun 2001, 17:05
Berenberg Bank lässt MobilCom nach UMTS-Entscheidung auf "Reduzieren"
HAMBURG (dpa-AFX) - Die Berenberg Bank belässt ihre Einstufung für die MobilCom-Aktien auch nach der jüngsten Entscheidung der Telekom-Regulierungsbehörde auf "Reduzieren". Die Zulässigkeit einer begrenzten Zusammenarbeit sei für die kleineren Mobilfunkbetreiber grundsätzlich positiv zu bewerten, erklärte die Analystin Ilona Hasselbring am Dienstag im Gespräch mit dpa-AFX. Andererseits sei für die Beurteilung der MobilCom derzeit der Finanzierungsengpass im Jahr 2004 noch immer entscheidend. Nach den Worten der Analystin schätzen die Mobilfunkbetreiber ihre Einsparungen auf Grund der Entscheidung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post auf 35% bis 40% ein. Der Leiter der Behörde, Matthias Kurth, hatte erklärt, die Betreiber dürften im Rahmen der Lizenzbedingungen grundsätzlich Grundstücke, Masten, Antennen, Kabel und Basisstationen gemeinsam nutzen. Im Hinblick auf die Finanzierung des UMTS-Netzaufbaues verwies Ilona Hasselbring darauf, dass MobilCom mit Nokia und Ericsson bereits Kredite vereinbart hat. Diese liefen jedoch im Jahr 2003 aus. Bisher sei noch nichts darüber verlautet, wie das Unternehmen das Jahr 2004 überbrücken wolle, erklärte die Analystin. Zur Überwindung der Finanzierungslücke sei eine Kapitalerhöhung durch die Muttergesellschaft France Telecom denkbar. Aber dazu lägen bisher noch keine Angaben vor. In 2004 sei auch noch nicht mit ausreichend hohen Erträgen aus dem UMTS-Geschäft zu rechnen, mit denen sich die Verbindlichkeiten abdecken ließen. Die Aktie sei daher weiterhin ein Risikotitel./jb/cb/sk
Berenberg Bank lässt MobilCom nach UMTS-Entscheidung auf "Reduzieren"
HAMBURG (dpa-AFX) - Die Berenberg Bank belässt ihre Einstufung für die MobilCom-Aktien auch nach der jüngsten Entscheidung der Telekom-Regulierungsbehörde auf "Reduzieren". Die Zulässigkeit einer begrenzten Zusammenarbeit sei für die kleineren Mobilfunkbetreiber grundsätzlich positiv zu bewerten, erklärte die Analystin Ilona Hasselbring am Dienstag im Gespräch mit dpa-AFX. Andererseits sei für die Beurteilung der MobilCom derzeit der Finanzierungsengpass im Jahr 2004 noch immer entscheidend. Nach den Worten der Analystin schätzen die Mobilfunkbetreiber ihre Einsparungen auf Grund der Entscheidung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post auf 35% bis 40% ein. Der Leiter der Behörde, Matthias Kurth, hatte erklärt, die Betreiber dürften im Rahmen der Lizenzbedingungen grundsätzlich Grundstücke, Masten, Antennen, Kabel und Basisstationen gemeinsam nutzen. Im Hinblick auf die Finanzierung des UMTS-Netzaufbaues verwies Ilona Hasselbring darauf, dass MobilCom mit Nokia und Ericsson bereits Kredite vereinbart hat. Diese liefen jedoch im Jahr 2003 aus. Bisher sei noch nichts darüber verlautet, wie das Unternehmen das Jahr 2004 überbrücken wolle, erklärte die Analystin. Zur Überwindung der Finanzierungslücke sei eine Kapitalerhöhung durch die Muttergesellschaft France Telecom denkbar. Aber dazu lägen bisher noch keine Angaben vor. In 2004 sei auch noch nicht mit ausreichend hohen Erträgen aus dem UMTS-Geschäft zu rechnen, mit denen sich die Verbindlichkeiten abdecken ließen. Die Aktie sei daher weiterhin ein Risikotitel./jb/cb/sk