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An den Beinen aufgehängt und Penis abgebunden


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Rheumax:

An den Beinen aufgehängt und Penis abgebunden

 
26.05.04 10:14
| 26.05.04 |

Amnesty International hat weitere brutale Foltermethoden der amerikanischen und britischen Truppen in Irak bekannt gemacht. So seien Häftlinge mit Elektroschocks gequält und irakische Soldaten gezwungen worden, in den Tigris zu springen.  
   
 
Die Organisation sprach in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht von massiven Menschenrechtsverletzungen. So seien auch nach Ende der Kampfhandlungen „zahlreiche Menschen vermutlich wegen exzessiver Gewaltanwendung durch die US-Truppen“ gestorben.

Wiederholt seien die Folterungen und andere Misshandlungen der Koalitionsstreitkräfte angeprangert worden. Praktisch keiner der Vorwürfe sei „hinreichend untersucht worden“.

Nach Darstellung der Organisation sei es bei Hausdurchsuchungen zu Übergriffen durch US-Soldaten, „darunter Plünderungen und die mutwillige Zerstörung von Eigentum“ gekommen. In einem Fall sei ein saudischer Staatsangehöriger von US-Soldaten verschleppt und nach eigenen Angaben geschlagen, mit Elektroschocks gefoltert und an den Beinen aufgehängt worden. Außerdem habe man ihm seinen Penis abgebunden und ihn am Schlafen gehindert.

Die Organisation schreibt weiter über die Zustände in den Gefängnissen: „Routinemäßig sahen sich die Häftlinge in den ersten 24 Stunden ihres Gewahrsams grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung ausgesetzt.“ Es werden ehemalige Häftlinge zitiert, denen Kapuzen über den Kopf gezogen oder die Augen verbunden worden seien. Ihnen sei weder Wasser noch Nahrung oder die Möglichkeit zum Toilettengang gegeben worden.

Alle Personen, die in Gefängnissen der amerikanischen und britischen Streitkräfte festgehalten worden seien, hätten „unterschiedslos“ keine Möglichkeit zu einem Außenkontakt oder zu einer juristischen Überprüfung ihres Falles erhalten, berichtet die Menschenrechtsorganisation und verweist dabei unter anderem auf das Abu-Ghoreib-Gefängnis, in dem nach jüngsten Medienberichten besonders brutal gefoltert und misshandelt worden sein soll. Der Berichtszeitraum reicht vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2003.

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lutzhutzlefutz:

Was hatten eigentlich

 
26.05.04 10:20
die Aufständischen in Falludscha vor Kurzem mit ihren Gefangenen gemacht, bevor sie die Leichen an einer Brücke aufhingen? Und der Typ der vor laufenden Kameras geköpft wurde, dem ging es bestimmt auch Bestens in der Gefangenschaft, oder irre ich mich da?
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IDTE:

lutz

 
26.05.04 10:24
was war denn wohl zuerst??? diese taten gab es erst nach ersten veröffentlichungen zu den gefängniszuständen.
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ecki:

Ursache und Wirkung, lutz.

 
26.05.04 10:26
Was war zuerst, was ist folge daraus?

Natürlich entschuldigt das die Verbrechen Aufständischer nicht.

Aber wenn die Jubelnd als Befreier begrüßten ringsum immer wieder Wahllose Zufallsgefangene nahmen und folterten (Stand der US-internen Ermittlungen), dann musst eigentlich auch du dich nicht wundern, wenn Hass und Aufstände entstehen.

Grüße
ecki  
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jungchen:

geht nicht darum

 
26.05.04 10:27
was oder wer zuerst da war...

sondern darum, dass die amis sich als groesste demokratie und friedensbringer hinstellen und dann genau das oder sogar schlimmeres tun als saddams schergen frueher.
dass sich die wunderbare usa auf das folterniveau der irak-diktatur hinablaesst (oder vielleicht auch immer so niedrig war...!?)
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lutzhutzlefutz:

Interessierts?

 
26.05.04 10:30
Wer zuerst angefangen hat oder nicht? Das beide Seiten nicht gerade zimperlich mit ihren Gefangenen umgehen dürfte wohl jedem klar sein.

Komischerweise weiß auch jeder, daß es Deutschland wirtschaftlich nicht gerade gut geht, und unsere Jugend anscheinend total verblödet, aber trotzdem regt sich jeder drüber auf, wenn irgendein Sensationsreporter von Spiegel für viel Geld ein paar Fakefotos von irgendeinem gefolterten Extremmufti veröffentlicht.

Irgendwie paßt da doch was nicht, oder?
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Katjuscha:

Ihr habt echt Probleme

 
26.05.04 10:30
Ist ja wie im Kindergarten hier!

- Er hat angefangen! Nein, er hat angefangen! -



Leute, anstatt einfach diese Verbrechen zu verurteilen, wird hier darüber gestritten, welches Verbrechen zuerst begangen wurde! Ja und, macht es damit das andere Verbrechen legitim?

Hier rechtfertigen manche User scheinbar die Verbrechen der Amerikaner mit den Horrorbildern von den geschändeten Menschen auf der Brücke! Ist ja nicht normal!






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TomIndustryII:

mann oh mann, ihr diskutiert immer das gleiche

 
26.05.04 10:30
aber es ist doch so, dass eben krieg krieg ist und kein kindergeburtstag.
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Spitfire33:

Genau und im Krieg ist alles erlaubt ? o. T.

 
26.05.04 10:35

Antworten
Katjuscha:

Das wird ja immer schöner

 
26.05.04 10:37
Ich bin eigentlich auch nicht mehr von den vielen Threads begeistert, die immer das gleiche Thema behandeln, und auch ich bin der Meinung, das bestimmte Dinge im Krieg unvermeidbar sind! Aber TomIndustryll, ich werde nie die Folterungen unschuldiger Zivilisten durch sadistische Wärter gutheißen, die in den USA vermutlich nicht mal einen Job finden, und deshalb bereitwillig als Söldner im Ausland arbeiten!


Dagegen muss man sich auch immer wieder aussprechen, und werden diese Zustände noch normal, und mit dem Kampf gegen den Terror legitimiert!
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Rheumax:

Eigentlich wollte ich keinen neuen Thread

 
26.05.04 10:49
anfangen, sondern das Posting in den umfangreichen Irak-Thread einfügen, was mir aber irgendwie misslungen ist.
Und jetzt stelle ich fest, dass der Beitrag hier wesentlich mehr Aufmerksamkeit findet, als es dort der Fall gewesen wäre.
Ein "abgebundener Penis" in der Überschrift allein wird es wohl kaum ausmachen?
Oder etwa doch?
:-))

Gruß
Rheumax
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chrismitz:

Doch Rheumax, damit triffst du genau die

 
26.05.04 10:52

Urängste der weiblichen Personen! Siehste ja an den Postern! *gg*

Gruß
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commo:

Im Krieg gibt es keine Regeln

 
26.05.04 10:56
daher wird sich zwangsläufig alles erlaubt um den Krieg zu gewinnen!


grüsse commo
Qualität schafft Zufriedenheit
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ribald:

Sadisten, Verbrecher usw. bekommen

 
26.05.04 11:02
in jedem Krieg eine Chance.
Der gesellschaftliche Bodensatz in den USA geht
vielfach zur Armee.
So etwas darf man offiziell und in der Öffentlichkeit
nicht tolerieren und muß man bestrafen.
Basta!
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lutzhutzlefutz:

Genauso wir in D

 
26.05.04 11:09
Wer mal beim Bund war, weiß wieviel Grips im Hirn ein Ausbilder bei dieser Gurkentruppe hat!
Antworten
Rheumax:

Der "gesellschaftliche Bodensatz"

 
26.05.04 11:13
scheint vom Boden zumindest bis in die Höhen der Generalität zu reichen, wie die Ablösung des Oberbefehlshabers im Irak, der Folterungen beigewohnt haben soll, zu beweisen scheint.
Möglicherweise reicht dieser Bodensatz bis zum Chef des Pentagon.
Und genau liegt das Problem.
Dass es nämlich nicht ein paar durchgeknallte Einzeltäter gewesen sind, sondern die Sache System hat, auch wenn von den Politikern von Menschenrechten und Freiheit gefaselt wird.

Und mit dem Ende von ein paar Foltermethoden - wobei man das ausdrücklich auf den Irak beschränkt hat! - kann es die Konsequenz aus den Vorfällen doch nicht gewesen sein?
Zumindest wenn man es mit den "Menschenrechten" ernst nehmen würde..
Antworten
lutzhutzlefutz:

Zum Glück

 
26.05.04 11:16
sitzen die fähigsten Leuten hier in D an der spitze, deshalb können wir uns auch so herrrlich über ein paar gefolterte Muselmanen in zigtausend Kilometern Entfernung aufregen, weil es unseren Kindern und insbesondere unseren Arbeitgebern hier so gut geht!
Antworten
Alabama:

Das liegt in der Natur der Armeen dieser Welt.

 
26.05.04 11:23
In den unteren und mittleren Stufen ist Intelligenz kein Einstellungskriterium. In der oberen Stufen tummeln sich in der Regel Personen, deren Familienhistorie entsprechend ist. Gerade Berufsarmeen sind Anziehungspunkte für gesellschaftlich Gestrandete und Personen, die einen Drang zum Heldenhaften ala Hollywood haben. Klare Strukturen und Befehl und Gehorsam kommen dieser Psyche sehr entgegen. Und dann kommt irgendwann der Tag der Wahrheit und 20jährige kommen mit der neuen Realität nicht mehr klar. Der schmale Grad eben oder der Mensch in der Enge funktioniert doch wie ein Tier.
Antworten
Thomastrada.:

Wer von denen die hier posten haben

 
26.05.04 11:35
schonmal an einem Krieg teilgenommen?
Ohne die Vorfälle gutheißen zu wollen - weiß Gott nicht -, aber Kriege bekommen immer eine gewisse Eigendynamik und "Nebenschauplätze"...das war schon immer so und wird (leider) nie anders sein.

Gruß,
T.
Antworten
lutzhutzlefutz:

Sosiehddassaus Tom! o. T.

 
26.05.04 11:40
Antworten
satyr:

Der Westen,das sind doch die Guten mit

 
26.05.04 11:48
den weissen Hüten.Also wenn in einer angeblichen Demokratie ,es möglich
ist ,daß Menschenrechte mit den Füssen getreten werden,wen sollten "wir"
noch befreien?Wem sollten wir zeigen es geht auch anders?
Ist Demokratie,die Herrschaft des Volkes ,ein Freibrief für gewählte Diktaturen?
Die demokratisch gewählt im Prinzip ,machen können was sie wollen wenn
sie genug Panzer haben.
Fragen wir uns wie kann es sein ,daß England und Spanien an einem Krieg
teilnehmen,obwohl das Volk dagegen ist?
Sind Grausamkeiten gegen Menschen gerechtfertigt wenn sie den eigenen
Interessen dienen?
Herrscht im Moment international das Faustrecht?
Und wer spricht Recht bei Kriegsverbrechen wenn es kein Gericht gibt?
Antworten
Pius:

Es ist ja kein

 
26.05.04 11:48
"normaler" Krieg. Wir haben hier einen zweiseitigen heiligen Krieg. Immerhin ist der amerikanische Präsident in göttlicher Mission. Die Moslems sowieso.

In einem heiligen Krieg ist alles erlaubt, da Gott dies befahl.
Willkommen im neokonservativen Mittelalter.

Mich wundert nur, daß es keine Kotze regnet, denn wäre ich Gott würde mir übel werden.

Antworten
BarCode:

Ich bin zwar nicht Gott

 
26.05.04 12:23
Aber kotzen könnt ich hier schon manchmal!

Krieg ist also kein Kindergeburtstag und eh scheiße? Stimmt! Aber was heißt das? Relativiert das irgendwas? Muss ich erst selber ein paar Iraker gefoltert haben, bevor ich mitreden darf im Kreise der Kriegskenner?
Muss ich mir deshalb kritiklos "jede Scheiße" reinziehen?

Die Frage aller Fragen: Ist schon jemals jemand ein Zugeständnis an die Menschenrechte per Folter abgepresst worden??

Und wieso soll es keine Recht/Richter gegen Kriegsverbrecher geben? Natürlich gibt es das. Amerika ist ein Rechtsstaat und eine funktionierende offene Gesellschaft. Dort sind viele Leute erschüttert über das, was da in ihrem Namen im Irak passiert. Ich glaube nicht, dass die das einfach so hinnehmen werden.


Kotz BarCode

Antworten
Rheumax:

"Dort sind viele Leute erschüttert...

 
26.05.04 13:12
Ich glaube nicht, dass die das einfach so hinnehmen werden."



Siegesparade für den Folterknecht


Jeremy Sivits ist als erster US-Soldat wegen Beteiligung an den Misshandlungen irakischer Gefangener im Bagdader Abu-Ghoreib-Gefängnis zu einem Jahr Haft verurteilt worden. Sein Heimatort feiert ihn trotzdem als Helden. Von Peter Gruber, Washington  
   


Neulich haben sie für Jeremy Sivits gebetet. Der halbe Ort war auf den Beinen. Viele der Bewohner von Hyndman im US-Staat Pennsylvania sind in die Kirche gezogen, haben Kerzen angezündet und Loblieder auf den 24-jährigen Militärpolizisten gesungen.

Auch Jeremy’s Eltern, Daniel und Freda, waren dabei. Ein richtig guter Junge sei er, versicherten sie und alle Nachbarn stimmten ihnen zu. Jawohl, ein guter Junge: Immer freundlich, immer hilfsbereit und bescheiden. Fremde habe er stets mit Respekt behandelt und immer „Yes, Sir“, gesagt. An so einem könnten sich andere ein Vorbild nehmen: „Jeremy, Du bist unser Held!“

Jeremy Sivits konnte die Huldigungen nicht hören. Er sitzt derzeit in Bagdad hinter Gittern. Zu einem Jahr Gefängnis hat ihn dort ein US-Militärgericht verurteilt – wegen Beteiligung an den Misshandlungen von irakischen Häftlingen im berüchtigten Abu-Ghoreib-Gefängnis. Sivits hatte einige der Folter-Fotos aufgenommen, die jetzt rund um die Welt für Empörung sorgen und Amerikas Ruf zunehmend zerstören.

Der „gute Junge“ drückte auf den Auslöser, als die Gefreite Lyndie England einen nackten irakischen Gefangenen wie einen Hund an der Leine am Boden hielt. Er schoss auch das Foto, auf dem sich Feldwebel Sabrina Harman lachend über eine Pyramide von nackten Häftlingen beugt.

Vor dem Militärgericht hatte sich Sivits für schuldig bekannt. Wenn er seine Strafe abgesessen hat, wird er unehrenhaft aus dem Militärdienst entlassen. Seine Freunde und Nachbarn wollen ihn dann jedoch als Dorfhelden feiern.

Tiefste amerikanische Provinz

Hyndman, Pennsylvania im Mai. Der 1005-Seelen-Ort dampft unter der schwülen Frühsommerhitze, die erbarmungslos auf die Appalachian Mountains drückt. Dicke Wolken türmen sich über dichtbewaldeten Bergrücken. Am Abend soll es Gewitter geben.

Hyndman ist tiefste amerikanische Provinz: eine Verkehrsampel, eine Autowerkstatt, zwei Schulen, eine Tankstelle, ein Postamt und eine Bank. Die Straßen in Ost-West-Richtung heißen „Street“, die in Nord-Süd-Richtung „Avenue“ oder „Drive“. Mitten durchs Dorf führt die Eisenbahn und neben den Gleisen steht Junee’s Diner, wo sich die Einheimischen bei Kaffee und Pancakes zum Frühstück treffen.

Hyndman ist arm. Nur 27 700 Dollar verdient hier ein Einheimischer durchschnittlich im Jahr. Das liegt weit unter dem amerikanischen Mittelwert von 41 000 Dollar. Gute Jobs gibt es nicht. Einige pendeln täglich mehr als 150 Kilometer zur Arbeit – morgens und abends.

Wer jung ist und raus will aus Hyndman, geht zur Armee. Die hat nur 25 Kilometer entfernt, in Cresaptown im US-Staat Maryland, eine Basis. Auf der ist die 372. Militärpolizei-Kompanie stationiert. So hat es auch Sivits gemacht.

„Er ist doch nur nach Irak gegangen, um für die Befreiung des Landes zu kämpfen“, ereifert sich der 70-jährige Robert Gromer, der in der Nähe von Hyndman eine Rinderfarm betreibt: „Jetzt sperren sie ihn ein, nur weil er ein paar Fotos geschossen hat.“ Sobald Jeremy zurückkomme, nach Hyndman, könne er bei ihm arbeiten, beteuert Gromer. Und zwar sofort.

Eine Gemeinde verschließt die Augen. Sivits sei ein Sündenbock fürs Militär, schimpft etwa Michael Hosel, der den 24-jährigen GI schon als Kind kannte: „Die hatten den armen Jungen doch schon schuldig gesprochen, bevor sie das Verfahren überhaupt eröffneten.“

Kaum einer in Hyndman will Sivits auch nur die geringste Mitverantwortung am Folterskandal in Abu Ghoreib geben. „Wir sind hier alle zutiefst empört, wie das gelaufen ist“, meint Tom Cunningham, der Chef des örtlichen Militärveteranen-Vereins: „Er hat doch den Befehl bekommen, diese Bilder zu machen. Jetzt ist er ein Bauernopfer für die da oben; und zwar nicht nur im Militär, sondern auch in der Politik.“

Mit „denen da oben“ meint Cunningham zum Beispiel den Kommandeur der US-Truppen in Irak, Ricardo Sanchez. Erst am Sonntag hatte die „Washington Post“ schwere Vorwürfe gegen den General erhoben. Danach soll Sanchez persönlich bei Verhören, ja sogar Misshandlungen irakischer Gefangener in Abu Ghoreib dabei gewesen sein. Auf Cunninghams schwarzer Liste steht auch US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Schließlich kennt der Veteran die Berichte, wonach der Pentagonchef härtere Verhörmethoden für mutmaßliche El-Kaida-Terroristen angeordnet haben soll.

Und überhaupt, was sei denn schon passiert: „Die Iraker sind mit unseren Truppen doch auch nicht besser umgegangen“, sagt ein Mann im Pickup-Truck an der Tankstelle: „Fragen sie doch mal Jessica Lynch, wie es der ergangen ist. Außerdem sollen die Leute in Irak dankbar sein, dass wir sie befreit haben. Wo wären die denn, wenn Amerika ihnen nicht geholfen hätte?“

Banner über den Straßen

So ist die Stimmung in Hyndman, Pennsylvania, und auch der Bürgermeister kann daran nicht viel ändern: „Die Leute wollen nicht wahrhaben, dass einer der ihren in die Misshandlungen verwickelt war“, meint Delmar Biller.

Jetzt zeigt der Ort trotzig Flagge. Überall haben Bewohner an ihren Häusern gelbe Bänder und Fahnen für den Dorfhelden aufgehängt: „Wir unterstützen Jeremy Sivits“ steht auf einem Banner. Die Leute von Hyndman wollen es der ganzen Welt zeigen – jetzt erst recht: „Wenn Jeremy heimkommt, bereiten wir ihm einen Heldenempfang“, verspricht Veteranenchef Cunningham: „Das wird eine richtige Siegesparade!“  
(Autor: Peter Gruber)  
 
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Pius:

Was ist mit Den Haag?

 
26.05.04 13:18
ich denke solche Dinge sollten dort abgeurteilt werden. Dummerweise wird der internationale Gerichtshof von den Amerikanern nicht anerkannt. ich erinnere mich daran, daß Herr Bush gedroht hat Holland gewaltsam zu attakieren, falls auch nur ein Amerikaner dort vor Gericht gestellt wird.  
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