Den folgenden Text wollte ich schon heute um 9 gepostet haben. Leider ging das wegen "Sonderzeichen" nicht und dann musste ich erstmal arbeiten gehen..
Die Idee mit den NFTs ist an sich ganz gut, sollte aber verändert werden.
Ziel soll es sein, mit den Einnahmen die Schuldenlast relativ kurzfristig zu reduzieren.
Ich gehe einfach mal von folgenden Annahmen aus:
- viele Apes haben ein Interesse daran, AMC schuldenfrei zu machen und würden dafür zusätzliches Geld investieren. (Die Idee zu spenden habe ja mittlerweile nicht nur ich geäußert.)
- 250 $ zu bezahlen ist nicht jedem Ape möglich beziehungsweise zu viel für viele. Aber kleinere Beiträge wären schon gut denkbar.
- Es gibt ungefähr 4 Millionen Apes, von denen aber auch einige insbesondere auf das schnelle Geld aus sind / waren. (nicht alle stehen 100% nur hinter der Bewegung.)
- Von den Apes haben viele bereits ein NFT-Wallet erstellt, um den kostenlosen NFT von AMC zu beziehen.
(Die Anzahl ist mir nicht bekannt, aber sagen wir einfach mal 5 %, also 200.000 Personen, damit man rechnen kann.
Wichtig ist es, dass es für die Rechnung umso besser ist, je höher die Anzahl ist. Ich glaube, dass 5 % eher konservativ gerechnet ist.)
Vorab: Ob diese Annahmen so im Detail passen, ist für die Idee nicht entscheidend.
Der Vorschlag von Hans R, einen NFT für 250 $ anzubieten, wodurch AMC direkt schuldenfrei wäre, stimmt wohl nur, wenn ALLE APES diesen kaufen würden?
Das passiert so nicht, weil a) zu teuer b) nicht so viele einen erwerben würden (gar kein Interesse)
ABER man könnte über einen Zeitraum von z. B. 3 Jahren monatlich NFT´s rausgeben, die man sammeln kann. Es gibt also eine NFT Serie aus 36 einzel-AMC-NFTs, mit denen Geld generiert werden kann.
Trump (ich schätze ihn nicht) hat so etwas rausgegeben für ?99$ mit der Aussicht "tolle Preise" zu gewinnen (wie auf seinem Golfplatz zu spielen oder mit ihm Essen zu gehen).
Egal - ich finde es total bescheuert. Das ist es aber nicht, da er genug Fans hat, die so etwas toll finden. Er wird damit einiges an Geld generieren können.
Für AMC stelle ich mir etwas vergleichbares vor:
Es gibt eine große Fanbase (APES).
Die Anzahl der bisher ausgegebenen NFTs kann AMC leicht ermitteln und weiß somit, wie viele möglicherweise weiterhin Interesse an den NFTs haben könnten (z. B. die genannten 200.000 Personen).
Nun ist die Frage, welches Modell man wählt, um die NFTs zu vermarkten.
1) die NFTs in unbegrenzter Menge zu einen Fixpreis von z. B. 30 $
(Erlös: 200.000 * 30*36 = 216.000.000) Dieser Betrag reicht nicht aus, spielt aber zumindest ein wenig Geld in die Kassen.
Nun kann man das Ganze natürlich länger (mehr als 36 Monate)laufen lassen und / oder den Preis erhöhen, um mehr Geld zu generieren. Auch könnte man annehmen, dass es mehr NFT Besitzer gibt. .
2) Es wird nur eine begrenzte Anzahl an NFTs herausgegeben.
Hierdurch entsteht meines Erachtens ein Interesse, diese NFTs zu sammeln und auch zu handeln.
Alleine dadurch können noch weit mehr Interessenten generiert werden.
Beispiel: AMC produziert den ersten NFT mit einer maximalen Stückzahl von z. B. 300.000 NFTs.
(Dieser ist besonders häufig, um ein breites Sammelinteresse zu erzeugen) und verkauft diesen günstig zu 20 $ das Stück.
Ob diese alle verkauft werden können, weiß ich nicht. Nehmen wir einfach mal an, dass zu den 200.000 Personen nochmal 150.000 Händler und Sammler hinzukommen, welche das spätere Preismodell kennen und somit wissen, dass mit den NFTs auch etwas Geld erwirtschaftet werden kann.
Einnahmen für NFT1 = 300.000*20 = 6.000.000
(Anfüttern)
Die weiteren NFTs könnten so produziert werden, dass die Nachfrage nicht ganz gedeckt ist. Dadurch werden sie seltener und somit „kostbarer“.
Besser gefällt mir aber der folgende Vorschlag:
auch die nächsten NFTs werden in ähnlicher Stückzahl hergestellt (oder knapp weniger als der erste).
ABER: AMC gibt zunächst nur 50 % der NFTs mit Voranmeldung oder per Losverfahren an jeden Interessenten aus, wobei jeder zunächst maximal einen NFT zu einem Fixpreis von 30 $ beziehen darf.
Die restlichen Coins werden später oder Zeitgleich zum doppelten Preis (60 $) angeboten.
(Auch könnten die letzten 10% für 200 angeboten werden, wenn jemand bereit sein sollte, diesen Betrag für die Entschuldung von AMC frühzeitig locker zu machen.)
Durch dieses Modell werden die „Händler“ als zusätzliche Käufer aquiriert (also ein Teil der zusätzlichen 150.000 Personen – ebenso die Sammler, falls die NFTs begehrt sein sollten):
Wenn es diesen Händlern gelingt, einen NFT zu 30 $ zu erwerben, so können sie später versuchen, diesen NFT zunächst für einen Preis bis zu 60 $ anzubieten (da ja dort eine große „Sellwall“ von AMC selbst gegeben ist). Der Gewinn pro verkauften NFT wäre für einen Händler schon beträchtlich, nehme ich an.
Die Händler können mit solch AMC-Verrückten Interessenten wie uns APES rechnen…
Sollte die Nachfrage sogar das Angebot der NFTs überschreiten, so sind später (weit) höhere Verkaufskurse für die erworbenen NFTs möglich.
Nun kann jeder seine Firma oder sich selbst unterstützen, wie er es mag:
- man kann die NFTs traden, um Geld zu verdienen (Händler)
- man kann die NFTs sammeln (ohne Geld zu erhalten)
- man kann AMC unterstützen, indem man einfach die teuren NFTs über die Firma statt über die noch günstigeren Händler-Kurse kauft.
(auch hier schwingt natürlich die Hoffnung mit, dass diese NFTs später zu Geld gemacht werden können).
Zumindest in diesem Beispiel generiert AMC – ausgehend von den 300.000 Käufern:
150.000 * 30 + 150.000*60 = 13.500.000 (ab dem 2ten Coin)
(Später könnten die Preise sukzessive noch weiter angehoben werden, wenn man das mag)
Zugegeben: die genaue Anzahl müsste jemand kompetenteres bestimmen.
Auch wäre an dem Modell zu feilen.
Aber insgesamt sollte dieses Modell (in ein ähnliches) zusätzliches Kaufinteresse sowohl von Sammlern, AMC-Unterstützern und Händlern generieren und eine nette Summe in die AMC-Kasse zusätzlich spülen:
Vereinfacht würde das Modell 13.500.000*35 + 6.000.000 = 478,5 Millionen Euro einbringen.
Und ich gehe lediglich von 300.000 Personen aus, von denen 200.000 Apes schon eine Wallet haben, nur um die bisherigen NFTs erhalten zu haben..
Auch würde bei den geringeren NFT Preisen dem Umstand Rechnung getragen werden, dass viele APES nicht auf einen Schlag einen NFT für 250 Euro kaufen kann, WOHL aber, dass es vielen möglich sein wird, über 3 Jahre monatlich 30 $ zahlen zu können.
Selbstverständlich müssen die NFTs produziert werden, was teuer sein kann.
Aber mir würde es – da es mir um die Sache geht – auch genügen, wenn beispielsweise Adam Aron selbst Fotos von Affen im Zoo macht, wenn er gerade in einer anderen Stadt unterwegs ist oder so.
Oder einen NFT mit dem Kursverlauf, in dem der Peak zu sehen ist oder oder oder..
Oder das Bild von ihm mit dem Hai, das er auf Twitter postete? Es muss also nicht unbedingt teuer produziert sein.
Keine Ahnung. Oder ein angestellter kümmert sich um neue NFTs. Das muss kein High-End-Produkt sein. Wir alle wissen ja, dass es nur darum geht, Geld in die Kassen zu spülen.
LG