Am Beginn des letzten Schubs
10.02. 22:20
Der Staubsaugereffekt"
Haben wir an dieser Stelle in der letzten Woche noch "ganz kurzfristig, auf Sicht der kommenden Tage" auf die Rückschlagsgefahren hingewiesen, so stellten wir auf Sicht der kommenden Wochen weiterhin unser positives Szenario (Dax 4.500 Punkte während des Monats März) in Aussicht. Und wie es scheint, konnten die Bullen "planmäßig" seit Anfang dieser Woche wieder die Oberhand gewinnen. Der mittelfristige Trend seit dem März-2003-Tief hat - wie von uns vermutet - gehalten und ist damit weiterhin intakt (sh. Chart im SIW von letzter Woche). Nicht nur der Pullback des Dax an seinen Aufwärtstrend scheint beendet zu sein, andere Indices haben sogar neue Hochs in Angriff genommen. Beispielsweise notieren die deutschen Nebenwerte auf einem neuen 2-Jahreshoch und auch der Swiss Performance Index (SPI) konnte ein neues Jahreshoch erklimmen. Aber Vorsicht! Wir wollen hier prinzipiell keine neue Hausse ausrufen. Vielmehr sehen wir in der momentanen Bewegung den letzten Versuch des Marktes, noch einmal wankelmütige Anleger zum Kaufen zu ermutigen, bevor es dann erst einmal satt nach unten geht. Gleichsam einem Staubsauger, dürfte es im Zuge einer solchen Rally alle Marktteilnehmer, die eigentlich schon seit langem gerne "dabei" wären, sich bisher aber nicht so richtig trauten, in den "Schlund" ziehen. Wie kommen wir nun auf diesen sogenannten Staubsaugereffekt? Einerseits besteht immer noch eine leichte Skepsis vieler Marktteilnehmer gegenüber dem Aufschwung. Dies hat eine noch bestehende Unterinvestition besonders in Deutschland zur Folge (siehe SIW der letzten Woche). Wir erinnern hier an die in den letzten beiden Wochen beschriebenen Fonds und vor allem an die Versicherungsgesellschaften. Genau diese sind es, die sich in der Vergangenheit als schlechte Investoren erwiesen haben, und die folglich auch in die nächste Falle tappen dürften. Wie immer werden die letzten jedoch von den Hunden gebissen werden.
Exaktes Timing geplant
Im letzten Smart Investor-Magazin hatten wir darauf hingewiesen, daß wir das vorläufige Hoch an den Aktienmärkten im Laufe des März erwarten (davor gaben wir die Zeitspanne März bis Mai an). Nun, nachdem wir uns diesem Termin nähern, wollen wir die Zeitspanne weiter eingrenzen und gehen jetzt davon aus, daß das Hoch in die erste Hälfte des März fallen wird. Wie schon an den früheren Extrempunkten wollen wir auch dieses Mal ein exaktes Timing versuchen. Dies vor allem vor dem Hintergrund, daß wir möglichst paßgenau eine Short-Position in unserem Musterdepot aufbauen bzw. einige unserer Musterdepotwerte verkaufen bzw. reduzieren wollen. Aber wie gesagt: Näheres hierzu werden wir erst ab Ende Februar besprechen. Immer wieder gibt es Leseranfragen, die es für anmaßend halten, den Markt genau timen zu wollen. Nun, das sei jedem belassen. Tatsächlich bewiesen wir beim März-Tief erstaunliche Timing-Qualitäten, und daher halten wir es zumindest für einen Versuch wert, das gleiche nun auch für das kommende Hoch zu versuchen. Die Methoden, die wir dabei anwenden, werden wir dann auch zum Teil hier erläutern, zum Teil im nächsten Smart Investor Magazin.
"Adam und Eva" bei Altana
Einen Chart ganz nach unserem Geschmack bietet derzeit die Aktie des Pharmawertes Altana. Wir erkennen hier einen wunderbaren sogenannten "Adam-und-Eva"-Boden - eine besondere Form des Doppel-Bodens -, der unserer Erfahrung nach massive Schübe nach sich zieht, sobald die wichtigen charttechnischen Hürden genommen werden. "Adam" wird der erste dynamische, aber kurze Einbruch genannt, Eva der sich in die Länge ziehende und damit zermürbende zweite Rückgang (inwieweit diese Beschreibungen tatsächlich mit den Geschlechtern zu haben, bleibt offen). Sobald die Marke von 48 Euro überboten wird, erscheint uns der "Adam-und-Eva"-Boden vollendet, und die Post könnte bei Altana abgehen. Das technische Kursziel daraus stellen die letzten Hochs bei 55 bis 58 Euro dar (ein Stop Loss bietet sich bei 45,50 Euro an). Obwohl uns Altana sehr gut gefällt, nehmen wir den Titel nicht ins Musterdepot auf - zum einen aufgrund unserer geringen Cash-Quote, zum anderen aufgrund des sehr kurzfristigen Charakters dieser Spekulation.
Heiße Luft
Interessant bleibt auch weiterhin die Lage an den weltweiten Devisenmärkten nach dem Treffen der G7-Finanzminister am vergangenen Wochenende. Vor allem wurde von den Ministern vor den "übertriebenen Wechselkursausschlägen" gewarnt. Damit ging man besonders auf die Sorgen der Europäer vor einem zu starken Euro-Anstieg ein. Interventionen seitens der Europäer wurden aber (noch) nicht in Erwägung gezogen. Es blieb vorerst (offiziell) bei verbalen Interventionen - "heißer Luft" eben. In einem SPIEGEL-Interview bezeichnete der Ökonom und Chef des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, das Verhältnis von 1,30 US-Dollar je Euro als "Schmerzgrenze" für die deutsche Wirtschaft. Charttechnisch sieht die Lage derzeit jedoch so aus, daß der Euro diese Schmerzgrenze auch wirklich testen will. So konnte er zuletzt aus seiner Konsolidierungs-Formation erfolgreich nach oben ausbrechen (sh. Chart). Dies läßt kurzfristig auf weiteres Aufwärtspotential schließen. Trotzdem darf aber auch das extrem positive Sentiment für den Euro nicht vergessen werden, das aus Sicht des Contrary Opinion-Ansatzes mittelfristig negativ zu werten ist. Zusammen mit dem Willen der Finanzminister und Notenbanker, den Euro nicht zu stark werden zu lassen, könnte dies bald negative Folgen für den Euro/Dollar-Kurs haben. Also: Auf Sicht der kommenden Wochen und im Gleichschritt mit nochmals anziehenden Aktienmärkten halten wir eine weiteren Euro-Stärke für möglich. Spätestens aber wenn die Aktien drehen (wahrscheinlich Anfang März) und sich damit die bisherige Konstellation umkehrt, könnte auch der Dollar wieder fester werden, auch wenn dies nicht unbedingt der klassischen Lehrbuchmeinung entspräche (starker Dollar = gut für die Börsen).
Goldaktien
Nach seinem Kursrutsch könnte sich Gold wieder auf über 400 US-$ pro Unze stabilisieren. Auch scheint bei den Goldminen der Abgabedruck vorerst gebremst zu sein. Nach Durchsicht vieler Edelmetallminen-Charts müssen wir konstatieren: Die Bullen haben wieder das Zepter übernommen. Der nächste Schub nach oben läuft bereits. Leider kamen wir beim Gold-Explorer Zaruma nicht zum Zuge. Unser Limit von 0,15 Euro erwies sich als zu geizig, die Aktie notiert gerade bei 0,19 Euro, wir erhöhen das Limit daher auf 0,17 Euro. Interessanterweise konnte man insbesondere von den Experten in den letzten Tagen kritische Kommentare zum Gold vernehmen. Das gelbe Metall, vor allem aber die zugehörigen Aktien scheinen sich darum jedoch nicht zu kümmern. Da wir die Edelmetallspekulation ohnehin langfristig sehen, sahen wir in der Konsolidierung keinen Grund auszusteigen und können auch jetzt keinen Grund dafür erkennen. Ganz im Gegenteil: Wie unsere Intention bei Zaruma zeigt, würden wir im Edelmetall-Bereich gerne noch die eine oder andere Position aufbauen.
Zu unseren Empfehlungen
Die zuletzt erworbene Alstom S.A. entwickelt sich nach einem Ausrutscher vor ein paar Tagen erwartungsgemäß gut, so daß wir davon ausgehen, daß die große Konsolidierungsformation seit Mai letzten Jahres in Kürze nach oben verlassen wird (sh. Chart vor zwei Wochen). Aber aufgepaßt: Alstom ist eine kurzfristige Spekulation. Auch wenn Sie hier innerhalb kurzer Zeit ein schönes Plus erzielen können - bitte verlieben Sie sich nicht in diese Aktie! Unser bester Musterdepotwert, die thailändische Banpu, konnte nach der "Vogelgrippe-Konsolidierung" wieder sein altes Hoch erklimmen. Auch hier prognostizieren wir deutlich anziehende Notierungen in den kommenden Wochen, werden aber dann zu Teilgewinnmitnahmen raten, zumal die Banpu-Position aufgrund der guten Performance inzwischen schon einen großen Depotanteil bei uns hat (über 10 %).
Fazit
Aus unserer Sicht ist für die kommenden Wochen an den Aktienmärkten mit einem weiteren Schub nach oben zu rechnen. Doch anders als bisher trauen wir dieser Bewegung keine Nachhaltigkeit zu, sondern sehen sie eher als Chance für das "Smart Money", die Bühne unbemerkt und in aller Ruhe zu verlassen. Für Euro und Gold sehen wir ebenfalls noch einige Wochen lang Kursgewinne. Ab Ende Februar bzw. März werden jedoch nach unserem heutigen Kenntnisstand Wolken am Horizont aufziehen. Dann gilt es, das Depot wetterfest zu machen. Bis dahin haben wir aber noch etwas Zeit.
Sebastian Storfner, Ralf Flierl
PS. Ich halte nichts von solchen prognosen, aber ich lese sie lieber als crashprophezeihungen.
mfg
ath
10.02. 22:20
Der Staubsaugereffekt"
Haben wir an dieser Stelle in der letzten Woche noch "ganz kurzfristig, auf Sicht der kommenden Tage" auf die Rückschlagsgefahren hingewiesen, so stellten wir auf Sicht der kommenden Wochen weiterhin unser positives Szenario (Dax 4.500 Punkte während des Monats März) in Aussicht. Und wie es scheint, konnten die Bullen "planmäßig" seit Anfang dieser Woche wieder die Oberhand gewinnen. Der mittelfristige Trend seit dem März-2003-Tief hat - wie von uns vermutet - gehalten und ist damit weiterhin intakt (sh. Chart im SIW von letzter Woche). Nicht nur der Pullback des Dax an seinen Aufwärtstrend scheint beendet zu sein, andere Indices haben sogar neue Hochs in Angriff genommen. Beispielsweise notieren die deutschen Nebenwerte auf einem neuen 2-Jahreshoch und auch der Swiss Performance Index (SPI) konnte ein neues Jahreshoch erklimmen. Aber Vorsicht! Wir wollen hier prinzipiell keine neue Hausse ausrufen. Vielmehr sehen wir in der momentanen Bewegung den letzten Versuch des Marktes, noch einmal wankelmütige Anleger zum Kaufen zu ermutigen, bevor es dann erst einmal satt nach unten geht. Gleichsam einem Staubsauger, dürfte es im Zuge einer solchen Rally alle Marktteilnehmer, die eigentlich schon seit langem gerne "dabei" wären, sich bisher aber nicht so richtig trauten, in den "Schlund" ziehen. Wie kommen wir nun auf diesen sogenannten Staubsaugereffekt? Einerseits besteht immer noch eine leichte Skepsis vieler Marktteilnehmer gegenüber dem Aufschwung. Dies hat eine noch bestehende Unterinvestition besonders in Deutschland zur Folge (siehe SIW der letzten Woche). Wir erinnern hier an die in den letzten beiden Wochen beschriebenen Fonds und vor allem an die Versicherungsgesellschaften. Genau diese sind es, die sich in der Vergangenheit als schlechte Investoren erwiesen haben, und die folglich auch in die nächste Falle tappen dürften. Wie immer werden die letzten jedoch von den Hunden gebissen werden.
Exaktes Timing geplant
Im letzten Smart Investor-Magazin hatten wir darauf hingewiesen, daß wir das vorläufige Hoch an den Aktienmärkten im Laufe des März erwarten (davor gaben wir die Zeitspanne März bis Mai an). Nun, nachdem wir uns diesem Termin nähern, wollen wir die Zeitspanne weiter eingrenzen und gehen jetzt davon aus, daß das Hoch in die erste Hälfte des März fallen wird. Wie schon an den früheren Extrempunkten wollen wir auch dieses Mal ein exaktes Timing versuchen. Dies vor allem vor dem Hintergrund, daß wir möglichst paßgenau eine Short-Position in unserem Musterdepot aufbauen bzw. einige unserer Musterdepotwerte verkaufen bzw. reduzieren wollen. Aber wie gesagt: Näheres hierzu werden wir erst ab Ende Februar besprechen. Immer wieder gibt es Leseranfragen, die es für anmaßend halten, den Markt genau timen zu wollen. Nun, das sei jedem belassen. Tatsächlich bewiesen wir beim März-Tief erstaunliche Timing-Qualitäten, und daher halten wir es zumindest für einen Versuch wert, das gleiche nun auch für das kommende Hoch zu versuchen. Die Methoden, die wir dabei anwenden, werden wir dann auch zum Teil hier erläutern, zum Teil im nächsten Smart Investor Magazin.
"Adam und Eva" bei Altana
Einen Chart ganz nach unserem Geschmack bietet derzeit die Aktie des Pharmawertes Altana. Wir erkennen hier einen wunderbaren sogenannten "Adam-und-Eva"-Boden - eine besondere Form des Doppel-Bodens -, der unserer Erfahrung nach massive Schübe nach sich zieht, sobald die wichtigen charttechnischen Hürden genommen werden. "Adam" wird der erste dynamische, aber kurze Einbruch genannt, Eva der sich in die Länge ziehende und damit zermürbende zweite Rückgang (inwieweit diese Beschreibungen tatsächlich mit den Geschlechtern zu haben, bleibt offen). Sobald die Marke von 48 Euro überboten wird, erscheint uns der "Adam-und-Eva"-Boden vollendet, und die Post könnte bei Altana abgehen. Das technische Kursziel daraus stellen die letzten Hochs bei 55 bis 58 Euro dar (ein Stop Loss bietet sich bei 45,50 Euro an). Obwohl uns Altana sehr gut gefällt, nehmen wir den Titel nicht ins Musterdepot auf - zum einen aufgrund unserer geringen Cash-Quote, zum anderen aufgrund des sehr kurzfristigen Charakters dieser Spekulation.
Heiße Luft
Interessant bleibt auch weiterhin die Lage an den weltweiten Devisenmärkten nach dem Treffen der G7-Finanzminister am vergangenen Wochenende. Vor allem wurde von den Ministern vor den "übertriebenen Wechselkursausschlägen" gewarnt. Damit ging man besonders auf die Sorgen der Europäer vor einem zu starken Euro-Anstieg ein. Interventionen seitens der Europäer wurden aber (noch) nicht in Erwägung gezogen. Es blieb vorerst (offiziell) bei verbalen Interventionen - "heißer Luft" eben. In einem SPIEGEL-Interview bezeichnete der Ökonom und Chef des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, das Verhältnis von 1,30 US-Dollar je Euro als "Schmerzgrenze" für die deutsche Wirtschaft. Charttechnisch sieht die Lage derzeit jedoch so aus, daß der Euro diese Schmerzgrenze auch wirklich testen will. So konnte er zuletzt aus seiner Konsolidierungs-Formation erfolgreich nach oben ausbrechen (sh. Chart). Dies läßt kurzfristig auf weiteres Aufwärtspotential schließen. Trotzdem darf aber auch das extrem positive Sentiment für den Euro nicht vergessen werden, das aus Sicht des Contrary Opinion-Ansatzes mittelfristig negativ zu werten ist. Zusammen mit dem Willen der Finanzminister und Notenbanker, den Euro nicht zu stark werden zu lassen, könnte dies bald negative Folgen für den Euro/Dollar-Kurs haben. Also: Auf Sicht der kommenden Wochen und im Gleichschritt mit nochmals anziehenden Aktienmärkten halten wir eine weiteren Euro-Stärke für möglich. Spätestens aber wenn die Aktien drehen (wahrscheinlich Anfang März) und sich damit die bisherige Konstellation umkehrt, könnte auch der Dollar wieder fester werden, auch wenn dies nicht unbedingt der klassischen Lehrbuchmeinung entspräche (starker Dollar = gut für die Börsen).
Goldaktien
Nach seinem Kursrutsch könnte sich Gold wieder auf über 400 US-$ pro Unze stabilisieren. Auch scheint bei den Goldminen der Abgabedruck vorerst gebremst zu sein. Nach Durchsicht vieler Edelmetallminen-Charts müssen wir konstatieren: Die Bullen haben wieder das Zepter übernommen. Der nächste Schub nach oben läuft bereits. Leider kamen wir beim Gold-Explorer Zaruma nicht zum Zuge. Unser Limit von 0,15 Euro erwies sich als zu geizig, die Aktie notiert gerade bei 0,19 Euro, wir erhöhen das Limit daher auf 0,17 Euro. Interessanterweise konnte man insbesondere von den Experten in den letzten Tagen kritische Kommentare zum Gold vernehmen. Das gelbe Metall, vor allem aber die zugehörigen Aktien scheinen sich darum jedoch nicht zu kümmern. Da wir die Edelmetallspekulation ohnehin langfristig sehen, sahen wir in der Konsolidierung keinen Grund auszusteigen und können auch jetzt keinen Grund dafür erkennen. Ganz im Gegenteil: Wie unsere Intention bei Zaruma zeigt, würden wir im Edelmetall-Bereich gerne noch die eine oder andere Position aufbauen.
Zu unseren Empfehlungen
Die zuletzt erworbene Alstom S.A. entwickelt sich nach einem Ausrutscher vor ein paar Tagen erwartungsgemäß gut, so daß wir davon ausgehen, daß die große Konsolidierungsformation seit Mai letzten Jahres in Kürze nach oben verlassen wird (sh. Chart vor zwei Wochen). Aber aufgepaßt: Alstom ist eine kurzfristige Spekulation. Auch wenn Sie hier innerhalb kurzer Zeit ein schönes Plus erzielen können - bitte verlieben Sie sich nicht in diese Aktie! Unser bester Musterdepotwert, die thailändische Banpu, konnte nach der "Vogelgrippe-Konsolidierung" wieder sein altes Hoch erklimmen. Auch hier prognostizieren wir deutlich anziehende Notierungen in den kommenden Wochen, werden aber dann zu Teilgewinnmitnahmen raten, zumal die Banpu-Position aufgrund der guten Performance inzwischen schon einen großen Depotanteil bei uns hat (über 10 %).
Fazit
Aus unserer Sicht ist für die kommenden Wochen an den Aktienmärkten mit einem weiteren Schub nach oben zu rechnen. Doch anders als bisher trauen wir dieser Bewegung keine Nachhaltigkeit zu, sondern sehen sie eher als Chance für das "Smart Money", die Bühne unbemerkt und in aller Ruhe zu verlassen. Für Euro und Gold sehen wir ebenfalls noch einige Wochen lang Kursgewinne. Ab Ende Februar bzw. März werden jedoch nach unserem heutigen Kenntnisstand Wolken am Horizont aufziehen. Dann gilt es, das Depot wetterfest zu machen. Bis dahin haben wir aber noch etwas Zeit.
Sebastian Storfner, Ralf Flierl
PS. Ich halte nichts von solchen prognosen, aber ich lese sie lieber als crashprophezeihungen.
mfg
ath