Was ich nicht so richtig verstehe ist, dass du trotz deines Alters noch immer nicht die Klugheit erlangt hast, dass Emotionalitäten der Meinungsfindung abträglich sind und nicht selten in die Irre führen.
Kritik zu bringen und die Coingeschichte skeptisch zu betrachten ist das Eine, doch wenn man förmlich dem Leser offenbahrt, dass man gegen diverse Nerds und "Neureiche" eine tiefe Abneigung empfindet und diese Abneigung in einer Intensivierung der Kritik äußerst, dies zudem noch mit der Lebenserfahrung quasi unterstreicht, so hat dies mit Klugheit wenig zu tun.
Des Weiteren hat es mit Klugheit ebenfalls wenig am Hut, wenn man Worte wie "NIEMALS" verwendet und quasi den Lauf der Geschichte schon im Vorfeld kennt und auch dies natürlich mit der eigenen Lebenserfahrung unterstreicht.
Ja im Grunde kannst du alle möglichen Behauptungen aufstellen und diese mit deiner Lebenserfahrung unterstreichen, so dass Jeder der deine Behauptungen anzweifelt, das dicke Brett einer Lebenserfahrung durchbohren muss.
Doch was äußerlich wie ein dickes Brett aussieht, ähnelt beim Anbohren in Wahrheit eher einer Styropor-Platte, d.h. viel Fassade aber im Kern ist da nicht wirklich viel an Klugheit.
Ich für meinen Teil würde nicht auf die Idee kommen und den Erfolg des Bitcoin in Stein hämmern und als Garantie verkaufen. Wer meine Beiträge aufmerksam liest, der weiß, dass ich noch nie eine Garantie verteilt habe und es bei all meinem Optimismus letztendlich um Wahrscheinlichkeiten geht.
Ebenso habe ich zu jeder Zeit meine Meinung und Optimismus faktisch immer wieder mit Zahlen, Statistiken und nachweislich positiven Entwicklungen begründet, statt sie einfach so in den Raum zu werfen oder unfundierte aus dem Kontext gerissene halbherzig betrachtete Medienberichte zu zitieren.
Bestes aktuelles Beispiel ist der Selbstmord eines Betreibers einer Handelsplattform.
Genaue Hintergründe des Selbstmords sind nicht bekannt, so dass die Kritiker von einem Selbstmordfall ohne jede Hintergrundinformation pauschalisierend auf die ganze Bitcoinökonomie schließen.
Auch dies zeugt von wenig Klugheit, wenn man an dieser Stelle aus einer unfundierten Stichprobe eine pauschale Annahme konstruiert. Hier passt denke ich der Spruch "Ich mal mir die Welt, wie sie mir gefällt!" ganz gut.
Ein kluger Mensch hingegen würde versuchen die wahren Hintergründe zu erörtern und zudem Bezug zum Finanzsystem nehmen, d.h. schauen, wie viele Menschen jährlich an Selbstmord in der Finanzindustrie zu Tode kommen.
Fazit:
Allein Lebensweisheit und ein hohes Alter führen nicht zwangsläufig zu mehr Klugheit und schützt auch nicht vor Fehlentscheidungen.
Worte wie "NIEMALS" sowie Abneigungen wirken meiner Meinung nach klugen Entscheidungen entgegen und das ständge Zitieren von Lebenserfahrung macht eine Entscheidung ebenfalls nicht klüger, so wie die Sturheit und Lernresistenz, welche diesem Beitrag zu hoher Wahrscheinlichkeit folgen wird ;-)