Allah's last laugh: raus aus Gold?


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Schnorrer:

Allah's last laugh: raus aus Gold?

 
28.08.02 13:45
Sehr interessanter Artikel: droht die Balkanisierung Saudi-Arabiens?

Ich stelle nur mal den Schluß rein, weil der sehr interessante Aspekte enthält:

www.globalresearch.ca/articles/RUP208A.html

Alwaleed alone is in a position to pull the plug on the U.S. economy. But, of course, he would cost himself billions to do it and this is not a likely scenario because he has long been a pro-democratic U.S. supporter. The remaining investments of the Saudi family, taken as a whole, would undoubtedly paint an even grimmer risk assessment. All of this assumes, of course, the stability of the Saudi monarchy -- an apparent prerequisite for the preservation of their continued financial empire, the stability of the U.S. economy making it the most profitable place for Saudi investment, and the absence of a major and protracted regional conflict. But if the U.S. economy fails?...

The Bush Administration's unilateral and illegal commitment to an Iraqi invasion brings all three essentials into question.

The August 20 report from the Financial Times suggests that the Saudis are, at minimum, firing a clear warning shot across the bow of the U.S.S. Bush.

ALLAH'S LAST LAUGH

In his appearance on Australian television Dr. al-Fagih discussed the likelihood of a Balkanization of Saudi Arabia by dividing the kingdom into three separate states and separating the eastern oil provinces from the holy sites in the west. Such a shot-term solution might delay what seems to be an inevitable final conflict.

But there is another telling factor that has not been discussed in the major media.

There are signs that major financial power houses are looking into gold hedges, especially mining and actual possession of gold in anticipation of a large gold "bust-out." The head of the California Personnel Employee Retirement System (CALPERS), the largest pension fund in the country, recently announced his resignation to go into the gold sector of the financial markets.

Recent reports starting in 1998 indicate that Saudi Arabia contains enormous quantities of gold. A 1997 Saudi embassy press announcement revealed 800 locations where gold had been discovered. A Nov. 8 report from Ohio State University -- based upon new Global Imaging System technologies, confirmed "2,100 known occurrences of gold, silver, copper, and other metals in the western third of the Saudi peninsula." Saudi Arabia appears to be sitting atop one of the largest gold stores on the planet.

But there is something else in the western third of the country -- the two holiest cities in all of Islam -- Mecca and Medina. And a gold bust-out might well signal the end of the U.S. dollar's reign as the dominant currency in world commerce -- the means by which the U.S. has policed its global financial empire. And Iran has just signaled that it is considering pricing its oil in Euros.

Yet the Bush Administration seems willing to risk everything for a roll of the dice in Iraq and a lawsuit in New York -- moves it may have already committed itself to take and cannot reverse. And still the American people try to ignore the fact that the administration knew about, and could have prevented, the attacks of September 11th.

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Schnorrer:

Raus aus allem. Alles bestens verkaufen.

 
29.08.02 20:53
Im Schatten der offiziellen Debatte rüsten sich US-Truppen zum Angriff auf Irak

Von Patrick Martin
28. August 2002
aus dem Amerikanischen (24. August 2002)


Während das Thema, wann und wie - und nicht ob - Krieg gegen den Irak geführt werden soll, die amerikanischen Presse beherrscht, treibt das US-Militär die technischen und logistischen Vorbereitungen für eine Invasion und Besetzung des Landes unberührt voran.

Das Weiße Haus und das Pentagon betonen immer wieder, dass noch keine endgültige Entscheidung über einen Krieg zum Sturz des Regimes von Saddam Hussein gefällt sei. Aber die tatsächlich getroffenen praktischen Vorbereitungen strafen diese Behauptungen Lügen und demonstrieren, dass der Krieg gegen den Irak nur noch eine Frage der Zeit ist.

Mehr als 100.000 amerikanische und britische Soldaten sind bereits in der Region rund um das arabische Land stationiert. Laut einer Reihe von amerikanischen Presseberichten sind das um einiges mehr, als das jüngst vom Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte, General Tommy Franks, ins Gespräch gebrachten Szenario vorsieht, das von dem für die USA günstigsten Fall ausgeht.

Berichten zufolge hat General Franks Präsident Bush Anfang August im Weißen Haus Pläne erläutert, den Irak mit 50.000 bis 80.000 Mann anzugreifen, eine Streitmacht, die in nur zwei Wochen mobilisiert werden könnte. Im Mai war das Oberkommando noch vom schlimmsten Fall ausgegangen und hatte deshalb mit 250.000 Soldaten und einer Aufmarschzeit von drei Monaten gerechnet.

Ein Großteil der amerikanischen Truppenstationierungen sind neu und werden von Washington nach außen mit dem "Krieg gegen den Terrorismus" gerechtfertigt. Die größten Kontingente amerikanischer und britischer Truppen bedrohen jedoch den Irak, nicht die Al-Quaida. Dies gilt für die 37.000 US-Soldaten in der Golfregion - das sind 12.000 mehr als im März - und die 27.000 britische Soldaten - 7.000 mehr als zuvor. Der schnellste Aufmarsch der USA findet in der Türkei statt, wo die US-Truppen Ende Juli von 7.000 auf 25.000 Mann aufgestockt worden sind. In Jordanien befinden sich 6.400 US-Soldaten, von denen 4.000 letzte Woche zu gemeinsamen Manövern mit der jordanischen Armee eingetroffen sind.

Ein Diagramm mit der Position amerikanischer Streitkräfte im Mittleren Osten, Zentralasien und dem Horn von Afrika sieht einer Schlinge immer ähnlicher, die sich um Bagdad herum zusammenzieht. US-Soldaten, Matrosen und Luftwaffenpersonal sind mittlerweile in Pakistan, Afghanistan, Kasachstan, Kirgisien, Usbekistan, Tadschikistan, Georgien, Aserbaidschan, Türkei, Israel, Jordanien, Ägypten, Kuwait, Saudi-Arabien, Katar, Bahrain, Oman, Jemen, Eritrea und Kenia stationiert, während Marineeinheiten im Persischen Golf, im Arabischen Meer, dem Roten und dem Mittelmeer kreuzen.

Luftangriffe der USA auf irakische Stellungen dauern an. Amerikanische und britische Kampfflugzeuge haben am 17. August Ziele im Südirak bombardiert; das war der zweite Angriff in dieser Woche und der 27. dieses Jahr in einer der beiden "Flugverbotszonen" im Nord- und Südirak, die 1991 ohne UN-Mandat von den USA und Großbritannien eingerichtet worden waren. Dem Oberkommando der irakischen Luftwaffe zufolge beschossen die Kampfflugzeuge öffentliche Gebäude und zivile Wohnhäuser in der Provinz Dhi-Quar, 400 km südlich von Bagdad.

Eliteeinheiten der "Special Forces" führen bereits Operationen auf irakischem Territorium durch. Seit Ende März sind US-Spezialeinheiten im Nordirak und haben dort begonnen, kurdische Milizen für den kommenden Krieg auszubilden, während türkische Spezialeinheiten in Gebiete mit großer turkmenischer Bevölkerung - nahe der ölreichen Städte Mosul und Kirkuk - eindrangen.

Amerikanische und türkische Bauingenieure kamen im Juni in die Region und begannen mit der Arbeit an der Verlängerung von Landebahnen, um auch größeren Kriegsflugzeugen Start und Landung zu ermöglichen. Laut der israelischen Nachrichtenagentur Debka.com bombardierten am 6. August amerikanische und britische Flugzeuge das irakische Kommandozentrum bei al-Nuchaib, das in der Wüste zwischen dem Zentralirak und der saudi-arabischen Grenze liegt. Dabei benutzten sie zum ersten Mal Präzisionsbomben, die fiberoptische Systeme orten und zerstören.

Am selben Tag überflogen US-Kampfflugzeuge in einer Demonstration der Stärke die irakische Hauptstadt, um zu zeigen, dass das Radarsystem, das Bagdad schützen sollte, in Kriegszeiten nicht funktioniert.

Am 8. August eskortierten laut Berichten der türkischen Presse Kampfflugzeuge der USA, Großbritanniens und der Türkei Hubschrauber mit türkischen Kommandos zur 80 km nördlich von Mosul gelegenen Stadt Bamerni im Nordirak, wo sie den Flughafen eroberten. US-Spezialeinheiten unterstützten die türkischen Truppen, die den Flughafen nach einem kurzen Kampf einnahmen. Die irakischen Verteidiger wurden niedergemetzelt. Die Besetzung von Bamerni ermöglicht es den amerikanisch-türkischen Truppen, nach Belieben die Eisenbahnlinie von Syrien nach Irak zu unterbrechen, eine entscheidende Versorgungslinie für Bagdad.

Am 19. August berichtete die New York Times, dass die US-Luftwaffe in der ganzen Golfregion Waffen, Munition und Ersatzteile hortet, und dass die Vorräte an präzisionsgelenkten Waffen, Bomben wie Raketen, die in Afghanistan zahlreich zum Einsatz kamen, im Herbst wieder aufgefüllt sein werden.

Schon jetzt entspricht das Kriegsmaterial der USA in Kuwait und Quatar der Stärke von zwei gepanzerten Brigaden. Laut einem Sprecher des Oberkommandos gehören dazu 230 M1A1 Abrams Panzer, 120 M2A2 Bradley Kampffahrzeuge, 200 gepanzerte Truppentransporter, fünfzig Minenwerfer und vierzig 155-Millimeter-Haubitzen, dazu Munition und Verpflegung für dreißig Tage. Die für die Ausrüstung notwendigen 9.000 Soldaten könnten innerhalb von 96 Stunden in die Region eingeflogen werden. Ausrüstung für zwei weitere gepanzerte Brigaden befindet sich auf Schiffen im Persischen Golf.

Die Marine unterzeichnete kürzlich Verträge über zehn große Transportschiffe, die Panzer und anderes für einen Bodenkrieg gegen den Irak notwendiges schweres Gerät transportieren könnten. Zwei schnelle Landungsschiffe wurden gechartert, um Material zu einem unbekannten Hafen im Roten Meer zu bringen, wahrscheinlich in Saudi-Arabien. Das skandinavische Schifffahrtsunternehmen Maersk erhielt den Auftrag, noch acht weitere Landungsschiffe zu liefern, wobei der Vertrag ausdrücklich bestimmte, dass diese Schiffe "Fracht der US-Armee wie Munition und Fahrzeuge, beispielsweise M1A1 Panzer" aufnehmen und zu "vorgeschobenen Positionen" jenseits der Insel Diego Garcia im Indischen Ozean bringen werden. Die Schiffe sollen dort warten, bis Befehle kommen, ihre Fracht ins Kriegsgebiet zu bringen.

Mitte August schloss das Pentagon sein bisher größtes militärisches Manöver ab, eine 250 Millionen Dollar teure Kriegssimulation, in der eine Invasion der USA in einem unbestimmten feindlichen Land am Persischen Golf (laut Presseberichten eine Kombination aus Irak und Iran) geprobt wurde. An dem Manöver mit dem Namen "Millennium Challenge 2002" (Herausforderung des Jahrtausends 2002) nahmen 13.500 Personen, Soldaten und Zivilisten, teil. Sie operierten in neun Gebieten unter dem Einsatz von scharfer Munition in den Vereinigten Staaten und in mehr als einem Dutzend Computersimulationen.

Nach Presseberichten über das Manöver erlitten die US-Streitkräfte erhebliche Verluste, weil sie in den Persischen Golf fuhren, ohne das Feuer zu eröffnen, und dadurch dem Feind erlaubten, zuerst anzugreifen. Als der Angriff kam, hatten die Kommandeure der "Roten" (Iran/Irak) den taktischen Vorteil des Überraschungsmoments auf ihrer Seite. Einige Presseberichte konzentrierten sich auf diesen Aspekt der Übung und betonten das Risiko hoher amerikanischer Verluste. Sie sagten allerdings nichts darüber, welche Schlussfolgerungen die Strategen im Pentagon wahrscheinlich ziehen würden: dass es nämlich in den engen Gewässern des Persischen Golfs besser wäre, einen Krieg mit einem Überraschungsangriff der USA anzufangen.

Es gibt noch weitere, eher indirekte Indizien, dass ein amerikanischer Krieg gegen den Irak in Wirklichkeit schon weit über das Planungsstadium für hypothetische Fälle hinaus vorbereitet ist. Amerikanische Ölgesellschaften haben in den letzten fünf Monaten aufgrund der kriegerischen Rhetorik aus Washington ihren Import irakischen Öls stark gesenkt. Die US-Importe sind von einer Million Barrel pro Tag im letzten März auf 100.000 bis 200.000 Barrel pro Tag gesunken. Im Jahr 2001 hatte der Irak noch einen Anteil von acht Prozent an den amerikanischen Ölimporten.

Presseberichte führen als Grund einen Streit zwischen US-Ölgesellschaften und der irakischen Regierung über Preise an. Die Washington Post kommentierte allerdings, dass der Rückzug aus dem Golf "auch den Willen ausdrücken könnte, sich für den Fall einer militärischen Operation der USA nach alternativen Ölquellen umzusehen".

Das US-Außenministerium hat private Hilfsorganisationen aufgefordert, sich um humanitäre Hilfsprojekte zu bewerben, die sich auf mehrere Millionen Dollar an Regierungsgeldern belaufen - und das in einem Land, das sich gegenwärtig unter einem Embargo der USA befindet, und wo amerikanisch-finanzierte Hilfsorganisationen größtenteils gar keinen Zugang haben. Wie ein Funktionäre einer humanitärer Hilfsorganisation gegenüber der Presse treffend bemerkte: "Es erscheint seltsam, dass ein Teil der Regierung bereit ist, 6,6 Millionen Dollar in ein Gebiet zu stecken, dass von unserem geschworenen Feind kontrolliert wird, während ein anderer Teil derselben Regierung sich anschickt, diesen Feind abzusetzen."

Die offensichtliche Schlussfolgerung ist, dass solche Verträge für die Zeit nach einer US-Invasion konzipiert sind, oder dass sie vielleicht in einem Territorium gelten sollen, das jetzt schon von Verbündeten der USA, wie z.B. den kurdischen Organisationen im Nordirak, kontrolliert wird.

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Elan:

Hallo BWLer

 
29.08.02 20:54




Allah's last laugh: raus aus Gold? 767284
Die_Quadratur_des_Kreises

 
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Stox Dude:

@schnorrer

 
29.08.02 20:55
ich kann mich noch erinnern, wie wir beide Anfang des Jahres gesagt
haben, das spaetestens im September der Angriff stattfinden wuerde.

Die Frage stellt sich, ob Bush, Cheney und Konsorten das Datum 9.11
waehlen, wie praktisch.
Antworten
Jessyca:

Stox, ich tippe eher auf 11.09. !!! o.T.

 
29.08.02 20:58
Antworten
Schnorrer:

In U.K. wurde heute geschrieben in der Presse:

 
29.08.02 21:02
spätestens Anfang November, als sei es schon ausgemachte Sache.

Lest trotzdem mal den 1. Artikel in einer ruhigen Minute. Läßt viel erahnen.
Antworten
ruhrpottzocker:

Da der Gegner mit dem 11.09. rechnen könnte,

 
29.08.02 21:03

dürfte der Angriff später erfolgen.

Erinnert euch an den ersten Anriff auf den Irak. Ich glaube, die Zermürbungsphase beginnt gerade erst. Sie wird Wochen dauern.

Natürlich ist es auch möglich, dass ein Angriff für den Gegner überraschend früh, also noch vor dem 11.09., erfolgt. Daran glaube ich aber nicht.

Allah's last laugh: raus aus Gold? 767300
Antworten
Stox Dude:

Jessyca

 
29.08.02 21:03
In Amerika wird der 11 September 2002 so geschrieben

Month Date Year
9     11    2002

daher 911, was auch die Notrufnummer ist.
Antworten
Faceless:

Nicht mehr in diesem Jahr

 
29.08.02 21:15
Klar, die USA planen einen Angriff auf den Irak und kündigen das vorher in der Presse an..., glaube ich nicht!

US-Angriff auf Irak angeblich bis Ende November
Nach einem Bericht der israelischen Tageszeitung "Maariv" steht ein US-Angriff auf Irak bis Ende November bevor. Die Militäraktion solle mehrere Wochen dauern und in jedem Falle mit der Liquidierung Saddam Husseins enden. Dies hätten zwei hochrangige US-Militärs israelischen und jordanischen Verbindungsoffizieren mitgeteilt. Irak soll möglicherweise mit einem Ultimatum der UNO zur Wiederaufnahme der UN-Waffeninspektionen gezwungen werden. Ein entsprechender Vorschlag des außenpolitischen Ausschusses des Unterhauses solle geprüft werden, erklärte der britische Außenminister Jack Straw.

Nach dem geplanten Angriffsszenario sollen zuerst US-Kampfflugzeuge Ziele in Irak angreifen, begleitet von Vorstößen vom Meer her und von einem Angriff von Bodentruppen. "Wir werden alles tun, damit Irak Israel nicht angreifen kann", sagte einer der US-Militärs laut "Maariv.

Straw betonte, die bestehenden UN-Resolutionen erforderten ANZEIGE
 
das "unverzügliche Einlenken" Iraks. In der "Financial Times" wies er zugleich den Eindruck eines Konflikts seiner Regierung mit Washington zurück. "Wir haben enge und anhaltende Diskussionen mit der US-Regierung". Im Gegensatz zu Washington hatte London erkennen lassen, dass Bagdad mit der Wiederzulassung der UN-Waffeninspektionen einen Krieg verhindern könnte.

Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) bekräftigte die massiven Vorbehalte der Bundesregierung vor einem Alleingang der USA gegen Bagdad. Dass die Zeichen auf Krieg gegen Irak stehen, sei eine "falsche" und "extrem gefährliche" Entwicklung, sagte Fischer. Es sei von großer Bedeutung, dass die UN-Resolutionen zur Waffenkontrolle umgesetzt werden.

Der irakische Außenminister Nadschi Sabri beendete unterdessen einen dreitägigen Besuch in China, bei dem er sich der Unterstützung Pekings gegen einen US-Angriff versicherte. China sei "gegen jegliche Gewaltanwendung", sagte der chinesische Vize-Regierungschef Qian Qichen dem staatlichen Rundfunk zufolge. Irak müsse jedoch "stärkere Anstrengungen" zur Umsetzung der UN-Resolutionen unternehmen.

aus yahoo
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Zick-Zock:

durfte vor ca. 8 wochen einem

 
29.08.02 21:16
radiogespräch verfolgen, in dem sich frankfurter
bürger, die in der nähe des fraport wohnen, über
die auffällig vielen militärflugzeuge täglich beschwerten.

der hessische rundfunk hakte nach und stellte fest,
dass unter normalen umständen täglich ca. 5-10 us
militärmaschinen landen. nun sind es täglich
zwischen 20-30...

da die amis nicht deklarieren müssen was sie transportieren
und wohin es dann geht, ist leider nicht mehr bekannt.
lustig: die amis haben vorrang vor jedem passagierflugzeug.


also: die haben bereits seit wochen und monaten alles vorbereitet.
wenn würde ein baldiger angriff also wundern? grüße
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ruhrpottzocker:

Die Vorbereitung, logistisch wie politisch, dauert

 
29.08.02 21:26

auch Monate. Niemand weiss, wie weit sie sind. Sie haben schon einiges gemacht. Das erkennt man an der Propaganda. Ich rechne auf jeden Fall noch in diesem Jahr damit. Wie gesagt, die Zermürbungsphase, das Ankündigen des Schlages, hat schon begonnen. Oktober oder November dürften wahrscheinlich sein - mit ausreichendem Abstand zu Weihnachten, womit ich nicht meine, dass dann schon alles vorbei sein könnte. Aber die Leute haben sich dann daran gewöhnt.

Allah's last laugh: raus aus Gold? 767325
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Dr.UdoBroem.:

USA noch in der Planungsphase

 
29.08.02 21:29
US-Militär steckt noch in der Planungsphase

            Von Hubert Wetzel, Berlin

            29.08.2002

Trotz der scharfen Kriegsrhetorik von US-Politikern gibt es bisher kaum Anzeichen dafür, dass das Pentagon eine Streitmacht zum Schlag gegen den Irak aufbaut. Weder die amerikanischen Truppen am Persischen Golf noch das dort gelagerte Kriegsmaterial würden derzeit für eine größere Aktion ausreichen.

Klar ist nur, dass das für einen möglichen Krieg zuständige US-Zentralkommando (Centcom) in Florida Pläne ausarbeitet. Medienberichten zufolge werden oder wurden dabei verschiedene Szenarien angedacht, darunter eine Großinvasion mit rund 250 000 Mann und eine deutlich kleinere Blitzaktion gegen politische und militärische Zentren in Irak mit etwa 80 000 Bodensoldaten.

Nach allem, was bekannt ist, befinden sich im Moment aber höchstens 10 000 US-Soldaten in Kuwait. Von dort aus würde eine Bodeninvasion wahrscheinlich starten. Das sind einige Tausend Soldaten mehr als vor dem 11. September üblich war, für einen großen Krieg gegen Irak reichen sie jedoch bei weitem nicht.

Seit dem Golfkrieg 1991 unterhält das US-Militär in der Region zudem große Materiallager. Das derzeit dort stationierte Gerät umfasst die Panzer, Geschütze, Fahrzeuge und sonstige Ausrüstung für vier schwere Brigaden, etwa 20 000 Mann. Die Soldaten müssen nur eingeflogen werden und wären kampfbereit. Zudem verfügt das US-Heer über leichte Divisionen, die innerhalb weniger Tage an den Golf verlegt werden können. Der Abmarsch einer ganzen Division rund 15 000 Mann wäre aber kaum zu verheimlichen.

Aufmerksam registrierten Experten jüngst, dass die US-Marine rund ein Dutzend große Transportschiffe gechartert hat. Nach Pentagon-Angaben sollen sie weiteres Kriegsgerät, darunter Hubschrauber und Panzer, an den Golf bringen.

Als sichere Messlatte für den Stand der militärischen Vorbereitungen gilt bei Experten der Fahrplan der amerikanischen Flugzeugträger. Da höchstens einige wenige arabische Länder ihre Basen für US-Angriffsflüge öffnen dürften, müsste ein Großteil der Luftattacken von den Trägern aus geflogen werden. Nur schwere Langstreckenbomber können von den USA oder der Inselbasis Diego Garcia im Indischen Ozean aus ihre Ziele in Irak anfliegen.

Militärexperten gehen davon aus, dass die USA für einen Irak-Krieg drei bis fünf Flugzeugträger in der  Region bräuchten. Im Moment kreuzt dort nur einer, die George Washington. Ein zweiter, die Abraham Lincoln, ist auf dem Weg an den Golf, vor einigen Tagen passierte sie Hongkong. Plangemäß müssten die beiden Träger im Dezember beziehungsweise Januar abgelöst werden. Die Termine lassen sich um etwa vier Wochen vorziehen. Fachleute halten folgendes Szenario für plausibel: Statt die Washington und die Lincoln nach Eintreffen der Ablösung abzuziehen, könnte das Pentagon sie im Persischen Golf belassen, zusätzlich zu den beiden Ersatzträgern.

Dazustoßen könnte dann noch der Flugzeugträger Kitty Hawk. Er ist in Japan stationiert und kann in wenigen Wochen einsatzbereit gemacht werden.Die USA könnten so Ende des Jahres fünf Träger in der Region haben, sagt der Militärexperte John Pike. Insgesamt wären das rund 400 Kampfflugzeuge, hinzu kämen mehrere mit Marschflugkörpern bewaffnete Kampfschiffe, die zu jedem Trägerverband gehören.

Ebenso denkbar ist aber auch ein kleineres Szenario, das eine frühere Militäraktion ermöglicht: Das Pentagon verstärkt die Washington und die Lincoln durch die
Kitty Hawk und schlägt mit nur drei Flugzeugträgern gegen Irak los.

Überlagert wird dieser militärische Zeitplan vom politischen Kalender. In den USA finden Anfang November Kongresswahlen statt. Davor wird die Regierung kaum in den Krieg ziehen wollen  auch wenn eine so genannte Oktober-Überraschung nicht ausgeschlossen ist.
                                                                                     

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ruhrpottzocker:

Du sagst es überdeutlich, Doc ! November !

 
29.08.02 21:32
Allah's last laugh: raus aus Gold? 767334
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Dr.UdoBroem.:

Abwarten....

 
29.08.02 21:38
Es bleibt ja auch noch die Frage der Finanzierung, die genehmigt werden muss.
Im Augenblick sieht es nicht danach aus, als ob sich (außer GB vielleicht)auch nur ein Land kostenmäßig beteiligen würde und das ist ein großer Brocken.

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ruhrpottzocker:

Das spielt keine Rolle, Doc !

 
29.08.02 21:39
Allah's last laugh: raus aus Gold? 767341
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Dr.UdoBroem.:

Doch

 
29.08.02 21:42
Das sind keine Peanuts und die müssen durch Senat und Kongress genehmigt werden. Die amerikanische Öffentlichkeit steht diesem kostspieligen Abenteuer eher kritisch gegenüber.
Und haben nicht die Demokraten eine Stimme Mehrheit im Kongress? Nach der Wahl im November vielleicht sogar noch mehr.

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ruhrpottzocker:

Die werden alle einig sein.

 
29.08.02 21:52

Ausserdem glauben sie, dass der Krieg Geld bringt und nicht nimmt.

Allah's last laugh: raus aus Gold? 767350
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Kicky:

Internationale Pressenachrichten zum Irak

 
30.08.02 01:32
From patrician Sen. John F. Kerry to ex-ironworker U.S. Rep. Stephen Lynch, there is a deep concern in Congress that President Bush is pushing our country toward war while woefully under-preparing the American people for the toll in blood and dollars such a war would take.

Amen. There has to be a better way than an all-out, bombs-on-Baghdad war to protect us against any future attack Saddam Hussein might (accent on might) launch against America.
Yet the war drums are beating. Massive combat exercises have been held. Saddam has to go, the Bush administration keeps telling us. The dictator is going to have nuclear weapons ``fairly soon,'' Vice President Dick Cheney warned in a speech to the Veterans of Foreign Wars convention this week, asserting that we can't give him the time to develop more and use them on us.

But if war comes, there'll be real blood spilled, not just the rhetorical kind. An invasion of Iraq inevitably means heavy American casualties and the killing of thousands of innocent Iraqis - many more than those we have killed by accident in Afghanistan.           ....weiter...
www2.bostonherald.com/news/columnists/wayne08292002.htm
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der Kongress muss zustimmen sagen Senatoren
www.foxnews.com/story/0,2933,61656,00.html
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US General sagt ,der Irak werde Ende November angegriffen
www.worldtribune.com/worldtribune/breaking_2.html
Israeli military sources said a a senior U.S. military visited Israel earlier this week and toured facilities where the U.S. military has prepositioned equipment and weapons for an emergency in the Middle East.

The sources quoted a visiting U.S. general who heads army logistics as saying that Washington intends to strike the regime of Iraqi President Saddam Hussein by late November.

The Israeli sources said the two countries discussed Israel's role in any U.S. military attack, Middle East Newsline reported.
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www.washingtontimes.com/world/20020829-11829437.htm
weltweite Proteste gegen den Angriff auf den Irak in der Wahington Times heute
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WASHINGTON, Aug. 29 — The Bush administration pledged today to carefully weigh any action against Iraq, and to consult with Congress and American allies first. But the administration said again that the world will not be safe until Saddam Hussein is removed from power.
www.nytimes.com/2002/08/29/politics/29CND-BUSH.html
--------------------------------------------------und die Times:die Labour party ist uneasy über die Irakpläne und warnte Blair,dass die Partei ihn nicht unterstützen werde bei einem Irakangriff
www.timesonline.co.uk/article/0,,3-398755,00.html

und Bush heute :"I understand that history gives us an opportunity to make the world more peaceful"

Antworten
Kicky:

le Monde und La Liberation

 
30.08.02 01:55
www.lemonde.fr/article/0,5987,3218--288546-,00.html
Chirac und die arabischen Staaten sind gegen den Angriff
Jacques Chirac a condamné pour sa part toute action militaire "unilatérale et préventive" des Etats-Unis contre l'Irak, affirmant que cette décision appartenait au Conseil de sécurité de l'ONU si Bagdad refusait le retour "sans condition" des inspecteurs en désarmement........
Les pays arabes doivent bien réaliser les conséquences de ce complot et agir en conséquence, en reconsidérant l'ensemble de leurs relations avec l'administration américaine", écrit le quotidien As-Saoura, organe du Parti Baas au pouvoir. La Turquie, l'Arabie saoudite, la Syrie et Bahrein ont tous exprimé mercredi leur opposition à une intervention américaine.

noch deutlicher sagt es La Liberation:
Chirac contre une action «unilatérale et préventive» des Etats-Unis en Irak
Les alliés des Américains sont de plus en plus opposés à une éventuelle intervention en Irak • Le sujet sera au menu de la rencontre des Quinze pays de l'UE au Danemark, vendredi •
www.liberation.com/page.php?Article=49903
Antworten
Kicky:

Zusammenfassung in der Berner Zeitung

 
30.08.02 02:11
von Reuters:
London (Reuters) - Der Graben zwischen den USA und der Europäischen Union (EU) im Irak-Konflikt ist am Donnerstag noch deutlicher geworden.
Großbritannien zog ein Ultimatum in Erwägung, um Irak zur Fortsetzung der Waffeninspektionen zu zwingen. Dabei ist diese Frage für die USA nach Informationen aus Regierungskreisen längst zur Nebensache geworden. Iraks Präsident Saddam Hussein könne nichts tun, um seinen Sturz noch abzuwenden, hieß es.
Das britische Außenministerium reagierte auf eine Empfehlung des Parlamentsausschusses für Außenpolitik vom Juni, Irak eine Frist für Rüstungsinspektionen zu setzen. Unklar blieb, warum das Ministerium damit acht Wochen gewartet hatte.
Die EU ist sich einig, dass Iraks Präsident mit politischem und militärischem Druck gezwungen werden muss, die UNO-Resolutionen einzuhalten, die den überprüfbaren Verzicht auf Massenvernichtungswaffen verlangen. Die EU-Staaten sind allerdings gegen die Pläne der USA, Saddam Hussein auf jeden Fall zu stürzen. Deutschland lehne "diese Zieländerung" der USA ab und werde sich daran nicht beteiligen, hat Bundeskanzler Gerhard Schröder erklärt. Auch die Opposition äußerte Kritik an dem Vorhaben der US-Regierung.
US-Regierungskreise bestätigten der Nachrichtenagentur Reuters, die Führung wolle einen Regierungswechsel in Irak, unabhängig davon, ob die UNO-Inspektoren wieder einreisen dürften. "Das Argument für einen Regimewechsel umfasst mehr als nur Massenvernichtungswaffen", hieß es.

Aus der irakischen Opposition in London verlautete, Ende September werde sie auf einer Konferenz eine Exil-Regierung bilden. Das sei mit der US-Regierung vereinbart worden. "Die USA stellen die irakische Opposition auf die Probe, ob sie eine gemeinsamen Führung bilden kann. Andernfalls werden die Amerikaner auf direktere Art eingreifen", hieß es ohne nähere Erläuterung. Die Konferenz werde voraussichtlich in Amsterdam stattfinden.
Iraks Vizepräsident Taha Jassin Ramadan hat wegen der Haltung der USA eine Rückkehr der UNO-Waffeninspektoren als sinnlos bezeichnet. Die "wahnsinnige und kriminelle Regierung" der USA sei ohnehin entschlossen, anzugreifen und Präsident Saddam Hussein gewaltsam zu stürzen, sagte er in der syrischen Hauptstadt Damaskus.
EU STELLT FRAGE DER INSPEKTOREN IN DEN VORDERGRUND
Die EU versucht, die Waffeninspektionen wieder in den Vordergrund zu rücken. Der dänische EU-Ratspräsident, Außenminister Per Stig Moeller, räumte jedoch ein: "Ohne die Drohung mit einer Invasion als letzter Antwort gibt es auch keinen Druck, die Inspektoren wieder ins Land zu lassen." Er sagte das vor einer Konferenz mit seinen EU-Kollegen am Freitag in Helsingoer. Sein belgischer Kollege Louis Michel verlangte: "Die EU muss gegenüber Bagdad die Initiative ergreifen und sehr deutlich sagen: Sie setzen schnell und vollständig die UNO-Resolutionen um, oder Sie werden mit ihren Problemen alleine dastehen."
Aus französischen Regierungskreisen verlautete, es dürfe nicht das Risiko eingegangen werden, dass in Irak Massenvernichtungswaffen gebaut würden. Es sei daher nicht auszuschließen, dass der UNO-Sicherheitsrat letztendlich doch ein militärisches Eingreifen beschließe. Staatspräsident Jacques Chirac betonte, es sei einzig und allein der Rat, der dies dürfe, und dies auch nur, wenn Irak die Rückkehr der Inspektoren verweigere.
In der islamischen Welt wächst der Widerstand gegen jegliches militärisches Eingreifen der USA. Das gilt auch für Staaten, die den USA sonst eng verbunden sind. Nach der Türkei und Ägypten sagte auch Pakistans Präsident Pervez Musharraf, bei einem Angriff auf Irak werde es in der islamischen Welt Unruhe geben. Der BBC sagte Musharraf am Donnerstag, ein US-Angriff würde sehr negative Auswirkungen auf die islamische Welt haben.
Kritische Stimmen gibt es auch in den USA. Im Kongress mehren sich die Stimmen, die von Präsident George W. Bush Klarheit über seine Absichten verlangen. Senator John Warner (Republikaner) forderte den Vorsitzenden des Streitkräfteausschusses im Senat, Carl Levin (Demokrat) auf, Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vor den Ausschuss zu zitieren. Auch der Auswärtige Ausschuss des Repräsentantenhauses sieht Klärungsbedarf und will Anhörungen vornehmen, wenn der Kongress kommende Woche aus der Sommerpause zurückkehrt.
www.bernerzeitung.ch
Antworten
Kicky:

der Grund ,warum der Markt nicht hoch will.... o.T.

 
30.08.02 11:02
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