Beispiel Novartis Zitat:
Unusually, Mereo took on the assets along with the intellectual property rights and with no buyback rights for Novartis. That means the company doesn’t have first dibs on the products, should they be successful or go up for sale.
No cash changed hand either. This was a pure asset-for-equity swap, giving Novartis a 19.5pc stake in Mereo in exchange for the three therapies.
Scot Knights hats nicht eilig:
Zitat:
The company won’t be getting its assets commercialised any time soon, but that’s not a problem, given that Mereo has enough cash to finance itself through to late 2018. It also plans to partner with other pharma companies for some of the assets for later stage trials and commercialisation.
Equity Swap-Definition: Zins gegen Aktienentwicklung
Bei einem Equity Swap ist die inhaltliche Definition: Es werden Zinsen gegen die Entwicklung von Aktienkursen getauscht. An dieser Stelle dürften ETF-Anleger aufhorchen, denn bei ETFs, die einen Index synthetisch abbilden, wird dessen Wertentwicklung durch einen Swap, einen Equity-Swap garantiert. Dabei werden nicht alle Aktien aus dem Index gekauft, sondern der Anbieter macht mit einer anderen Bank ein Tauschgeschäft.
Er tauscht über einen Swap den Wertpapierkorb gegen einen festen Zinssatz, wobei der Tauschpartner die Entwicklung des Index garantiert. Sind die Papiere mehr wert als der Index, zahlt der Anbieter den Überschuss an den Partner und umgekehrt. Im Ergebnis sind Fonds und Index auf gleicher Höhe. Getauscht werden also Zahlungsströme. Auf diesem indirekten Weg sind Investments in Aktien möglich, die sonst nicht zugänglich wären.
Feindlich Übernahmen mit Cash-Settled Equity Swaps
Der Tausch eines festen Zinssatzes gegen die Wertentwicklung hat also für beide Seiten Vorteile. Der Zinszahler bekommt die Performance ohne eine Aktie selbst kaufen zu müssen. Der vereinbarte Zins richtet sich nach der Summe, die er zahle müsste, wenn er die Aktien kaufen würde.
Auf diesem Weg lassen sich auch feindliche Übernahmen an der Börse durchführen. Vorteil: Der Angreifer kann dies ohne öffentlichen Wirbel tun, weil er die Aktien zunächst nicht direkt erwirbt, und die Kapitalbeteiligung nicht im Register eingetragen wird. Bei diesem sogenannten Cash-Settled Equity Swap erhält er natürlich auch kein Stimmrecht.
Dennoch hat er die Möglichkeit, billig und rein gegen Zinszahlungen eine Übernahme vorzubereiten. Das Kalkül: Wird das Ganze bekannt, profitiert der Angreifer, indem er die Equity Swaps verkauft und damit die Übernahme teilweise finanziert. So wollte sich zum Beispiel vor Jahren Porsche die Mehrheit an VW sichern, obwohl es als Unternehmen viel kleiner war.
Die Banken, an die die Zinsen gezahlt werden, profitieren ebenfalls. Mit ihrem Kapital von der Notenbank zu extrem niedrigen Zinsen können sie Aktien kaufen. Ihr Gewinn ist dann die Differenz zwischen den niedrigen Notenbankzinsen und dem höheren Zinssatz für den Equity Swap.