also nicht auf die Qualität seines Investments zu achten, das könnte in den kommenden Börsenjahren zu Negativrendite führen. Insbesondere, wenn es sich um ein Core-Investment des jeweiligen Depots handelt.
Ich habe dieses Jahr 3 Titel, von denen ich qualitativ nicht vollständig überzeugt war, aus dem Depot geworfen. Rigoros. Dabei auch Verluste realisiert. So manches davon steckt aktuell auch in Albo.
Ich habe derzeit in meinem Depot neben einer Depotleiche nur noch Titel, wo ich auch absolut dahinterstehe. Täuschen kann man sich natürlich immer. Aber es kommen jetzt die eher ungemütlichen Börsenjahre. Wenn man nicht aktiv tradet und eher kurz bis mittelfristig unterwegs ist, dann muss man sich m.E. aktuell schon sehr gut überlegen, was man sich ins Depot nimmt. Aktien m.E. höchstselektiv und antizyklisch, oder eben traden. Dann muss man aber auch regelmäßig mal Gewinne einsacken und nicht immer auf den ganz großen Wurf hoffen.
Ich sehe Albo mit Blick auf die Shareholderstruktur und den hohen Anteil hochkarätiger institutioneller Investoren auch nicht nicht als ETF beherrscht. Klar kann sowas kurzfristig für ein kleines auf und ab sorgen. Aber der Kurs wird dadurch nicht gemacht.
Turtle, Du scheinst sehr enttäuscht hier zu sein. Das machst Du so ziemlich in jedem Post seit dem Readout deutlich. Ich wünsche mir aktuell zwar auch höhere Kurse. Keine Frage. Aber mein Anlagehorizont, Investmentcase und auch meine Strategie hier sah von vorneherein keinen (Teil-) Ausstieg in 2020 oder 2021 vor. Von daher juckt mich der Kurs aktuell nicht. Ich trauer vergebenen Trading-Chancen bei Albo (und die hat es mehrmals gegeben) daher jetzt auch nicht hinterher. Ich weiß, was ich hier perspektivisch habe.
Es ist ungeheuer viel Geld im Umlauf. Hier haben wir bald ein zugelassenes Med in PFIC, welches alleine bei 450 Mio Jahresumsatz eine Milliardenbewertung rechtfertigt. Hinzu PRV von ca. 100 Mio und wirklich gute Aussichten auf weitere Umsätzen in anderen Indikationen 2022 ff..
Mal sehen, wofür sich Anleger (egal ob Direktanlage und mittelbar über Fonds oder ETF) in Zukunft entscheiden. Für Zykliker wie z.B. Automobil, Versorger oder Luftfahrt und für gut aufgestellte und unterbewertete Titel aus den Bereichen Tech, Pharma, Gaming etc ....
Klar war man hier vor dem Readout im Risiko. Aber nicht unbedingt im Analysevorteil. Die Spatzen pfiffen es schon lange von den Dächern, dass die P3 mit hoher Wahrscheinlichkeit in PFIC ein Erfolg wird. Deswegen kann man auch den Kurs von 2017 eher nicht heranziehen, da es damals aufgrund geringerer Aktienanzahl auch eine geringere Marketcap gab.
Wenn man schnelle Multibagger will, muss man wahrscheinlich auch mehr ins Risiko. Es gibt solche Titel, auch aktuell. Meine derzeit spekulativste Position im Depot mit m.E. guten diesbezüglichen Aussichten ist Catabasis. könnte die kommenden Wochen richtig ablaufen.
Hier gebe ich der Sache entspannt etwas Zeit. Das wird schon.