kenne mich also mit Studiendesign also zumindest in Grundlagen aus. Doppelblind ist absoluter Standard, alles andere ist nämlich ein so erheblicher Bias, das man es gleich ganz lassen kann. Was nicht doppelblind daurchgeführt wurde, liest man gar nicht weiter, ist Zeitverschwendung.
Zur Erklärung:
In den frühen sechzigern hat ein Verhaltensforscher folgenden Test gemacht: Er hat seinen Studenten Ratten gegeben, um sie durch ein Labyrint laufen zu lassen. Einmal normale Ratten und einmal hochintelligente. Tatsächlich waren die hochintelligenten Ratten natürlich deutlich schneller als die normalen Ratten. Der Trick dabei ist allerdings folgender: Es gibt keine hochintelligenten Ratten! Das waren stinknormale Ratten, der Prof hatte den Studenten das nur erzählt, um den Bias der Erwartungshaltung des Versuchsleiters zu zeigen. Der eigentliche Versuch waren also nicht die Ratten im Labyrint, sondern die Studenten, die heimlich bei den Versuchen gefilmt wurden (schöne alte Welt). Das die "intelligenten Ratten" also ganz objektiv signifikant bessere Zeiten gelaufen sind liegt nicht an den Ratten, sondern daran, dass die Studenten sie viel besser behandelt haben als die Testgruppe.
Deshalb hat man bei Doppelblindstudien immer auch erst eine Verbesserung bei der Kontrollgruppe, weil alle Beteiligten nicht wissen, aber hoffen, dass sie ein wirksames Medikament bekommen. Der Placebo Effekt also. Der klingt nur nach einer gewissen Zeit ab, deshalb dauert die Studie auch so lange. Wenn der Studienleiter der Kontrollgruppe wissentlich ein Placebo gibt, kommt es zwar nicht zu eine Placebo, aber eben zu der Ungleichbehandlung der Patientengruppen. Interessant ist dann die Phase, wenn der Placeboeffekt abklingt. Der Arzt bekommt ja mit, dass Ptienten A, C und E wieder anfangen sich zu kratzen während Patienten B, D und F weiterhin beschwerdefrei sind. Wenn amn da so schön die Unterschiede sieht kann man schon 1 und 1 zusammenzählen, auch ohne es offiziell zu wissen. Man darf es nur noch nicht offiziell verkünden, weil man es eben nicht offiziell weiß.
Zur Erklärung:
In den frühen sechzigern hat ein Verhaltensforscher folgenden Test gemacht: Er hat seinen Studenten Ratten gegeben, um sie durch ein Labyrint laufen zu lassen. Einmal normale Ratten und einmal hochintelligente. Tatsächlich waren die hochintelligenten Ratten natürlich deutlich schneller als die normalen Ratten. Der Trick dabei ist allerdings folgender: Es gibt keine hochintelligenten Ratten! Das waren stinknormale Ratten, der Prof hatte den Studenten das nur erzählt, um den Bias der Erwartungshaltung des Versuchsleiters zu zeigen. Der eigentliche Versuch waren also nicht die Ratten im Labyrint, sondern die Studenten, die heimlich bei den Versuchen gefilmt wurden (schöne alte Welt). Das die "intelligenten Ratten" also ganz objektiv signifikant bessere Zeiten gelaufen sind liegt nicht an den Ratten, sondern daran, dass die Studenten sie viel besser behandelt haben als die Testgruppe.
Deshalb hat man bei Doppelblindstudien immer auch erst eine Verbesserung bei der Kontrollgruppe, weil alle Beteiligten nicht wissen, aber hoffen, dass sie ein wirksames Medikament bekommen. Der Placebo Effekt also. Der klingt nur nach einer gewissen Zeit ab, deshalb dauert die Studie auch so lange. Wenn der Studienleiter der Kontrollgruppe wissentlich ein Placebo gibt, kommt es zwar nicht zu eine Placebo, aber eben zu der Ungleichbehandlung der Patientengruppen. Interessant ist dann die Phase, wenn der Placeboeffekt abklingt. Der Arzt bekommt ja mit, dass Ptienten A, C und E wieder anfangen sich zu kratzen während Patienten B, D und F weiterhin beschwerdefrei sind. Wenn amn da so schön die Unterschiede sieht kann man schon 1 und 1 zusammenzählen, auch ohne es offiziell zu wissen. Man darf es nur noch nicht offiziell verkünden, weil man es eben nicht offiziell weiß.