Alan Greenspan in der FTD


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Libuda:

Alan Greenspan in der FTD

 
29.06.09 11:25
www.ftd.de/meinung/kommentare/...nflation-Dummkopf/533320.html
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Libuda:

Teil 2 von Alan Greenspan

 
29.06.09 11:27
www.ftd.de/meinung/kommentare/...tion-Dummkopf/533320.html?p=2
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Libuda:

Einspruch 1 zu Alan Greenspan

 
29.06.09 11:33
"Mir ist klar, dass ich Aktienpreisen eine viel größere wirtschaftliche Bedeutung beimesse, als die Lehrbücher es tun. Ich halte sie nicht nur für einen wichtigen Indikator für die weltweite Geschäftsaktivität, sondern glaube auch, dass sie ein wesentlicher Faktor sind, der zu dieser Aktivität beiträgt. Er wirkt vor allem über die Bilanzen."

Zustimmung hinsichtlich der Wirkung über die Bilanzen - denn niedrigere Aktienkurse lassen die Unternehmen dabei zögern, sich Eigenkapital über Kapitalerhöhungen zu beschaffen. Allerdings hätte man einem ehemaligen Notenbankpräsidenten erwarten können, dass er differnzierter argumentiert und  darauf hinweist, dass die Auswirkungen von Vermögensänderungen auf die Konsumneigung maßlos übertrieben werden. Ökonometrische Untersuchungen zeigen dies und vor allem, dass das, was jeder Ökonomiestudent in der Anfängervorlesung lernt, weiterhin Bestand hat: Im Wesentlichen wird der Konsum vom Einkommen bestimmt, alle anderen Einflussfaktoren sind nur Nebensache.
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Libuda:

Einspruch 2 zu Alan Greenspan

 
29.06.09 11:56
"Damit das oben beschriebene günstige Szenario eintritt, müssen die kurzfristige Gefahr einer Deflation und die langfristigere einer Inflation beseitigt werden. Zwar drücken zurzeit Überkapazitäten die Preise, aber in der Zukunft sehe ich die Inflation als die größere Herausforderung. Der Statistik nach müsste sie etwa 2012 auftreten, falls politischer Druck die Zentralbanken daran hindert, ihre aufgeblasenen Bilanzen zügig in den Griff zu bekommen."

Das mit Deflation bzw. Inflation sehe ich ähnlich wie Greenspan, allerdings enthält die Argumentation einen simplen Anfängerfehler. Aufgeblasene Zentralbankbilanzen gehen nicht zwingend mit höheren Geldmengen einher - so können wir momentan sehen, dass sich die Bilanzsumme der Fed zwar verdoppelt hat, aber die Geldmenge M3 nur mit einer Rate von 5,5% wächst. Die Ursache für diese Diskrepanz ist, dass die Banken ihre Geld nicht am Geldmarkt anlegen, sondern bei den Zentralbanken, und das Geld nicht am Geldmarkt leihen, sondern bei den Zentralbanken - beides bläht die Bilanzsumme der Notenbanken auf, aber nicht die wirksame Geldmenge. Nur die Zusammensetzung von M3 ändert sich - und daher ist auch die Gefahr einer geldmengeninduzierten Inflation wesentlich geringer als dargestellt, obwohl sie natürlich vorhanden ist.
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John Rambo:

Ich bin heute mit dem Bus gefahren

 
29.06.09 11:59
und bin in eine kontrolle gekommen. blöd das ich meinen Fahrschein zuhause vergessen hatte. Aber ich kann ihn noch vorzeigen und dann sind es zumindest nur 7 Euro bearbeitungs gebühr.
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