Aktuelles zu Sektoren & Markt

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Aktuelles zu Sektoren & Markt

 
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Speicherchipindustrie: Das Schlimmste ist vorüber

Wie der Online Speicherchip Handelsplatz DRAMeXchange am Mittwoch mitteilt, steigen die Preise für DRAM (dynamic random access memory) Speicherchips wieder an, da die Nachfrage nach PCs in China und nach einem neuen Produkt von Intel (WKN: 855681, Nasdaq: INTC) den Markt stabilisiere. Der Preis für 256 Megabyte Speicherchips mit 266 Mhz Taktung lag bei US$3.18, nachdem der Preis vor zwei Wochen unter US$3.00 gefallen war. Analysten hatten befürchtet, dass der Preis bis unter US$2.50 fallen könnte. Laut DRAMeXchange sei jedoch nun das Schlimmste für die Speicherchiphersteller wie Infineon, Micron Technology (WKN: 869020, US: MU) und Samsung Electronics (WKN: 881823) gemessen an den Verkaufspreisen vorüber.

IWF: Dollar Kursrückgang ist "gesund"

Der Chefvolkswirt des Internationale Währungsfonds (IWF), Kenneth Rogoff, ist der Meinung, dass der Kursrückgang des Euro gegenüber dem Dollar eine gute Sache für die Weltwirtschaft ist, obwohl der Rückgang die Risiken einer Deflation in Deutschland erhöht. Eine Zinssenkung der EZB könnte den Druck vom Eurokurs nehmen. Rogoff sieht als Grund für den Wertverlust des Dollar das hohe Haushalts- und Außenhandelsdefizit der USA. Der schwache Dollar würde die Deflationsrisiken in den USA deutlich senken, sie aber in Europa erhöhen. Ein Großteil der Volkswirte in einer Reuters Umfrage rechnet mit einer Zinssenkung durch die EZB am 5. Juni um 50 Basispunkte.

Wandelanleihen: Mai 2003 neuer Rekordmonat?

Laut Thomson Financial könnte der Monat Mai bezüglich der Zahl der Emission von Wandelanleihen als der aktivste Monat in die Geschichte eingehen. Insgesamt wurden 37 verschiedene Verkäufe von Wandelanleihen beantragt. Der Rekord lag im Mai 2001 bei 41 Deals. Seit Jahresanfang erreichte das Volumen aus der Emission von Wandelanleihen $37 Milliarden.

Chartanalyst: Dow Rückgang bis 8700 "normal"

Bob Dickey, technischer Analyst bei RBC Dain Rauscher, weist darauf hin, das ein Rückgang des Dow Jones auf ein Niveau von 8,700 bis 8,750 Punkte als „normal“ einzustufen sei. Dies wäre eine normale Bewegung innerhalb eines bullishen Trends. Ein Rückgang unter dieses Niveau würde die „Rote Flagge“ hissen, so Dickey, und weitere Rückgänge bis 8,500 Punkte wären denkbar.  

Marktforscher: IT-Services mit Erholung

Das Marktforschungsunternehmen Gartner berichtet in einer aktuellen Studie, dass sich der Markt für IT-Dienstleistungen im laufenden Jahr von der Schwächephase im letzten Jahr erholen und um 3.5% auf $555 Milliarden wachsen wird. In der Gesamtwirtschaft rechnen die Marktforscher im laufenden Jahr mit ersten Investitionserhöhungen für IT-Projekte. Das größte Wachstum im IT-Services Sektor stamme aus Outsourcing-Verträgen großer Unternehmen, die ganze IT-Abteilungen an Dienstleister wie EDS (Electronic Data Systems, WKN: 901244, US: EDS) oder Computer Sciences (WKN: 855862, US: CSC) auslagern. Der größte IT-Services-Markt sind die USA ($261,54 Milliarden), gefolgt von Europa ($160.34 Milliarden), Japan ($70.17 Milliarden) und Asien/Pazifik ($30.75 Milliarden).

US-Notenbank: Keine direkten Deflationsgefahren

Laut dem Federal Reserve Board Governor Ben Bernanke droht der Wirtschaft der USA keine Deflation. Es gebe keine direkte Gefahr einer Deflation. Jedoch sollten die Verantwortlichen ein wachsames Auge auf die Inflationsentwicklung haben, sagte Bernanke am Samstag in Tokio. Eine Inflation unter einem Prozent wäre „unbehaglich“. Im zweiten Halbjahr werde die US-Wirtschaft zwischen 3 und 3.5 Prozent wachsen, im Jahr 2004 seien 4% Wachstum möglich.

CSFB: Softwaresektor zu hoch bewertet

CS First Boston haben die Aktien von Citrix Systems (WKN: 898407, US: CTXS), Quest Software und Altiris auf „Neutral“ abgestuft und beziehen sich dabei auf die Bewertung der Unternehmen. Analyst John Rizzuto geht davon aus, dass die Bewertung von Citrix zusammen mit dem gesamten Softwaresektor nicht die Risiken widerspiegle, denen sich der Sektor stellen muss. Quest werde zudem Probleme haben, sich in dem harten Wettbewerbsumfeld und der schwachen Nachfragelage zu behaupten.

Halbleitersektor: 11.5% Wachstum in 2003?

Der Halbleiter-Industrieverband World Semiconductor Trade Statistics (WSTS) rechnet im laufenden Jahr mit einem Wachstum des weltweiten Umsatzes in der Halbleiterindustrie von 11.5% gegenüber $141 Milliarden im Jahr 2003. Ursprünglich wurde im Herbst 2002 ein Marktvolumen für 2002 von $142 Milliarden prognostiziert. Auch das erste Quartal sei laut WSTS leicht unter den Erwartungen geblieben. Der weltweite Halbleiterumsatz werde in den Jahren 2003, 2004 und 2005 auf $156.9, $185.7 respektive auf $200.4 Milliarden wachsen, so WSTS.

Halbleitersektor: Wachstumsverlangsamung im April

Der globale Umsatz im Halbleitersektor wuchs im April laut der World Semiconductor Trade Statistics (WSTS) Gruppe um 9.7% gegenüber dem Vorjahr. Damit verlangsamte sich das Umsatzwachstum stärker als erwartet. Anfang des Jahres konnten noch Wachstumsraten von 20% erreicht werden. Auch die Semiconductor Industry Association (SIA) berichtete über diese Wachstumsverlangsamung. Belastend wirkte SARS (schweres akutes respiratorisches Syndrom) und das schwache Weltwirtschaftswachstum. Besonders in den USA wurde ein erwarteter Wiederbeschaffungszyklus weiter in die Zukunft verschoben, als sich Vorstände vor dem Hintergrund der schwachen Wirtschaft auf eine mangelnde Planungssicherheit bezogen und Investitionen einsparten. Laut WSTS wuchs der Umsatz in Asien Pazifik und Japan sequentiell (Quartal zu Quartal) leicht, während er in Europa und den USA zurückging.


Gartner: Nokia & Motorola verlieren Marktanteile

Aktuellen Researchdaten von Gartner Dataquest zufolge hat der weltgrößte Handyhersteller Nokia (WKN: 870737, US: NOK) im ersten Quartal Marktanteile verloren. Der Weltmarktanteil Nokias fiel von 36.2 auf 35 Prozent. Der Marktanteil von Motorola (WKN: 853936, US: MOT), dem zweitgrößten Handyhersteller weltweit, fiel von 16.9 auf 14.7 Prozent. Der drittplatzierte, Samsung Electronics (WKN: 881823) aus Südkorea, konnte seinen Marktanteil von 9.3 auf 10.5 Prozent ausbauen. Von Januar bis März wurden insgesamt 113 Millionen Mobiltelefone weltweit verkauft, so Gartner. Siemens und Sony Ericsson verloren ebenfalls Marktanteile, jedoch konnte sich Sony Ericsson noch vor Südkoreas LG Electronics halten.

IWF: Keine Deflationsgefahren zu erkennen

Der Weltwirtschaft drohen zurzeit keine Deflationsgefahren. Dieser Meinung ist der Internationale Währungsfonds (IWF). IWF-Chefin Anne Krueger sagte am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Tokio, dass die Gefahr fallender Preise und einer fallenden Nachfrage nicht zu erkennen sei. Auch für die Euro-Zone sei keine Deflationsgefahr zu erkennen – in Deutschland sei nur eine kurze Zeit vorstellbar, in der die Preise fallen.

Alan Greenspan rechnet mit der Erholung

US-Notenbankchef Alan Greenspan rechnet in den USA mit einer moderaten Wirtschaftserholung zum Jahresende, obwohl ein großer Grad an Unsicherheit diesen Ausblick eintrübe. Es sei zurzeit noch zu früh, um definitive Aussagen über die weitere Wirtschaftserholung treffen zu können. Eine Erholung habe es bislang nicht gegeben, jedoch zeigen Wirtschaftsdaten aus dem April und Mai, dass eine Stabilisierung eingetreten sei, so Greenspan, der großes Vertrauen bezüglich der US-Wirtschaftserholung zeigte. Sie habe starke externe Schocks wie den Krieg und die Terroranschläge überstanden. Die geplanten Steuersenkungen würden sich im Juli und im dritten Quartal auswirken können. Zudem setzen sich die Produktivitätszuwächse fort und eine Erholung am Arbeitsmarkt wird später im Jahr erwartet.  

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