Aktien verkauft?


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rotgrün:

Aktien verkauft?

12
05.04.06 16:42
Also ich habe mein Depot leergemacht. Zum einen weil ich das Geld brauchte, zum anderen denke ich das es bald heftig abwärts geht.
Was meint ihr, wie weit geht es noch rauf bis es richtig nach unten knallt?Dax bald bei 4600?
Gruß Cris
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Zockerbulle:

Zu früh verkauft......

 
05.04.06 17:00
erst geht der DAX auf 6400 und dann erst auf 4600;-)
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Zockerbulle:

Die Korrektur muß warten

2
05.04.06 22:39

 
 
WELT-Umfrage: Deutschlands führende Vermögensverwalter rechnen mit Fortsetzung der Aktienrallye - Kaum Pessimisten
von Daniel Eckert

Berlin - Auch sie sind nur Menschen aus Fleisch und Blut, doch sie haben Privatanlegern eines voraus: Sie verfügen über einen schier unglaublichen Erfahrungsschatz an den Kapitalmärkten: die Rede ist von den renommierten deutschen Vermögensverwaltern. Gerade in Zeiten wie diesen ist der Rat der professionellen Geldmehrer gefragt. Denn einerseits hat sich herumgesprochen, daß an der Börse wieder Geld zu verdienen ist. Andererseits wird nicht wenigen bei einem Dax-Stand von über 6000 Punkten mulmig zumute.


Doch aus Sicht der Profis ist genau dieses Schielen auf die reinen Zahlen nicht hilfreich: "Der numerische Höhe des Dax hat keine Aussagekraft", erklärt Gottfried Heller, Vermögensverwalter bei der Fiduka Depotverwaltung in München. Mit 40 Jahren Kapitalmarkterfahrung gilt Heller als Alter Hase unter den hiesigen Financiers. "Tatsache ist, daß der Dax in den vergangenen drei Jahren gar nicht teurer geworden ist", so Heller. Zwar konnte das deutsche Börsenbarometer seit dem Jahr 2003 um 140 Prozent zulegen, gleichzeitig sind die Gewinne der Unternehmen jedoch etwa im gleichen Maß gestiegen. "Der Index schnuppert derzeit zwar Höhenluft, aber auf Basis fundamentaler Faktoren wie der Ertragsentwicklung gibt es keinen Grund für ein Ende der Hausse."


Auch Bernd Schimmer, Asset-Allocation-Experte bei der Hamburger Sparkasse (Haspa) betont: "Der Breite Markt erscheint nicht überbewertet." Kurzfristig bräuchten Anleger keine Angst vor einem Crash zu haben. Im Gegenteil: Momentan erscheine es wenig geschickt, sich im großen Stil von deutschen Dividendenpapieren zu verabschieden: "Wenn der Markt so gut läuft wie momentan, ist zyklisches Verhalten nun mal das beste Vorgehen." Selbst der als extrem kritisch bekannte Vollblutinvestor Winfried Walter von Albrech & Cie. in Köln meint: "Die Rallye kann durchaus noch eine Zeitlang weitergehen."


Während Haspa-Experte Schimmer im Einklang mit vielen Bankstrategen in diesem Jahr Dax-Stände von bis zu 6400 Zählern für möglich hält, skizziert Vermögensprofi Heller noch ein ganz anderes Szenario: "Alle Welt redet von restriktiver Geldpolitik, die dem Aktienboom den Garaus machen könnte. Dabei erleben wir derzeit lediglich eine Normalisierung des Zinsniveaus." Mit einer Rendite von rund 3,8 Prozent seien zehnjährige Bundesanleihen (bei einer Inflation von vielleicht zwei Prozent) immer noch kein verlockendes Investment. Auch andere Asset-Klassen wie Immobilien und Rohstoffe seien im Vergleich viel weiter gelaufen als Dividendenpapiere. Damit etwa Aktien genauso teuer wären wie Rentenpapiere, müßte sich der Dax nahezu verdoppeln. Sein Fazit: "Wenn irgendwo noch Luft nach oben ist, dann bei Dividendenpapieren."


Freilich sind nicht alle Profis rundherum optimistisch: "Trotz des intakten Fundamentalumfelds ist der Markt technisch zunehmend reif für eine Korrektur", sagt Reinhard Hellmuth, Portfoliomanager bei I.C.M. Der Berliner Vermögensexperte kann sich sogar vorstellen, daß es trotz guter Bilanzzahlen und der marktstimulierenden Dividendensaison bereits im zweiten Quartal zu einem zehn- bis 15-prozentigen Kursdämpfer kommt: "Anleger machen keinen Fehler, wenn sie jetzt eine Bar-Position von zehn Prozent aufbauen, um später billiger einzusteigen." Als alternativen Risikopuffer bringt die Berliner Vermögensverwaltergrößte Gold und Silber ins Spiel. "Mit einem Edelmetall-Anteil von fünf bis zehn Prozent können sich Anleger gegen unliebsame Überraschungen absichern", rät der Profi.


Bezeichnend ist indes, daß sämtliche Asset-Manager zu erkennen geben, daß sie einen Rückschlag beim Dax nutzen würden, um auf niedrigerem Kursniveau auf die Käuferseite zu wechseln.


Artikel erschienen am Do, 6. April 2006
 
© WELT.de 1995 - 2006  
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rotgrün:

Genau das meine ich

 
05.04.06 23:20
Zweckoptimismus, oder? So wie damals als der Dax bei 8000 Punkten stand und Alle das gleich sagten. Von wegen 10000 Punkte kein Thema.
Bleibe dabei, sehr bald knallt es gewaltig.
Gruß Chris
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Palmengel:

könnt mir noch vorstellen, das das

 
05.04.06 23:44
noch ne Weile weitergeht... ggf. sogar an die alten Höchstmarken und
darüber hinaus...  (natürlich auf Sicht von 1 bis 2 Jahren)
Erst wenn wieder jeder Bäckergeselle Aktien sein eigen nennt,
ist es höchste Zeit rauszugehen, im Moment schaut das
Publikum der "Volksaktie" doch noch zu und traut sich nicht
zu kaufen, wegen der Erinnerung an alte Zeiten....
Erst wenn diese ihre Hemmschwelle überwunden haben und den finalen Run
eingeläutet haben...

Palme....Aktien verkauft? 2486618

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shaker:

na hoffen wir mal dass du nicht recht

 
05.04.06 23:45
behältst!!
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Zockerbulle:

@rotgrün, Es sagen ja nicht alle das Gleiche......

 
05.04.06 23:48
das beste Beispiel, bist Du selber, es gibt immer noch genug Pessimisten, (und das ist auch gut so), sonst währe der DAX schon auf 8000 Punkte.

Fundamental ist der DAX so günstig, wie vor 3Jahren wo er bei 3500-4000 Punkte rumeierte.

Ich gebe keine Aktie aus der Hand, weil der Markt noch billig ist und noch lange keine Blase im Aktienmarkt zu sehen ist.

Jetzt werden erst mal die vernachlässigten Werte, wie TUI&CO wiederbelebt und der Zug wird weiter fahren, mit ein paar Haltestellen und ab und an ein wenig zurück.

Aber es geht weiter, auch ohne die Zweifler und Pessimisten, wenn dann die Fahrt schneller wird, dann springen auch die auf den fahrenden Zug.

Und dann muß man aufpassen, wann man Frühzeitig aussteigt !
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rotgrün:

Genau, frühzeitig aussteigen!

 
05.04.06 23:55
Jeder diviniert diesen Ausstiegspunkt für sich selber, so soll es sein.
Kann auch gut noch auf 7500 Punkte gehen, sicher.
Allen investierten weiter eine glückliche Hand! :-)).
Greetz
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rotgrün:

Bis jetzt Alles richtig gemacht :-) o. T.

 
12.04.06 00:40
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rotgrün:

Und immer noch weiter runter o. T.

 
13.06.06 11:17
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Palmengel:

gibts nichts auszusetzen.. hattest 100% Recht

 
13.06.06 11:28

Aktien verkauft? 2611530


Palme...

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biergott:

respekt junge....

 
13.06.06 11:30
wir wollten ja alle net hören...

sei dir gegönnt!
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rotgrün:

Danke danke *g*

 
13.06.06 11:33
Nach so laaanger Zeit hier, doch mal was richtig gemacht :-)))).
Gruß Chris
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daxbunny:

das muss belohnt werden! o. T.

 
13.06.06 11:34
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rotgrün:

Ja genau, was bekomme ich von Euch?*g*

 
13.06.06 11:35
Nehmt mich auf in Eure Runde, ok :-)))).
Gruß Chris
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daxbunny:

von mir bekommst du grün von einem

 
13.06.06 11:38
oder einer anderen rot = folglich ergibt das rotgrün :-)
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daxbunny:

ooohhhh, ja ist denn schon Weihnachten? :-) o. T.

 
13.06.06 11:39
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Pichel:

Bravo!! o. T.

 
13.06.06 11:41
Antworten
rotgrün:

Die Marschrichtung am Montag ist klar

2
16.07.06 02:17
2-2,5% Kursabschläge erwarte ich.
Gruß Chris
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stefan64:

das ist aber sehr pessimistisch ich glaube

 
16.07.06 02:30
so schlimm wirds nicht
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rotgrün:

Krieg und Ölpreis= Verkaufspanik

 
16.07.06 02:48
Werden sehen :-)))
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stefan64:

der Dax hat genau beim Tiefpunkt des DJ

 
16.07.06 02:56
geschlossen, der DJ hat danach wieder rund 30 Punkte zugelegt, das gibt ein bisschen Hoffnung, da waren der Nahe Osten und der Ölpreis auch schon so unkalkulierbar wie jetzt
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rotgrün:

Wenn du meinst, ich bleibe dabei

 
16.07.06 02:59
Montag steppt hier der Bär :-))
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stefan64:

we will see o. T.

 
16.07.06 03:00
Antworten
rotgrün:

Yep

 
16.07.06 03:04
Aktien verkauft? 2676462Das ich keine Ahnung von Börse habe wußtest Du aber schon, odaaaa? *g*
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stefan64:

Nein nein du bist ein Börsen-Hero !!

 
16.07.06 03:06
ich stochere nur im Nebel
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Anti Lemming:

Sollte der DAX wider Erwarten

3
16.07.06 09:48
am Montag leicht zulegen - trotz der massiven Zuspitzung in Nahost - wäre das eine Ausstiegs-Chance, vermutlich die vorerst letzte. Man hat die Wahl, jetzt mit einem blauen Auge rauszugehen oder im Herbst als Querschnittsgelähmter.

Der Zweckoptimismus der Fond-Manager und Vermögensverwalter, wie oben im Welt-Artikel wiedergegeben, ist einfach nur lachhaft. Die wollen nur noch schnell ihre sinkenden Schiffe an den Dummbeutel bringen. Die angeblich niedrigen KGVs um 13 (S&P-500: 18) sind historisch nicht wirklich niedrig, nur im Vergleich mit denen in Blasenzeiten wie den späten 90-ern. Kommt es dann "wider Erwarten" doch zu größeren Verlusten, wird auf das Kleingedruckte verwiesen, in dem steht: "Gute Performance unserer Fonds in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Kurssteigerungen."

Zynischerweise werden neue Fonds ja vorzugsweise dann aufgelegt, wenn alle Welt das "neue Thema" bereits von den Dächern pfeift und die Kurse fast schon Short-Einstiege darstellen. So geschehen mit den zahllosen Technologie-Fonds, die Anfang 2000 - zu Zeiten parabolischer Anstiege - harmlose Kleinanleger anlockten und danach brutal "zwangsenteigneten". So geschehen Anfang diesen Jahres mit dem "heißen Thema" Rohstoffe, die ebenfalls parabolische (und damit unhaltbare) Anstiege zeigten [zwischen "heiß" und "heißgelaufen" besteht halt ein kleiner, aber feiner Unterschied!].

Die Gier der Leute NACH starken Anstiegen ist halt unersättlich - und für die Fondmanager, die ja "other people's money" verwalten und daher unter den später fälligen Kursverlusten nicht leiden, noch einmal eine schöne Gelegenheit, Provisionen abzusahnen. Denn nur um die geht es ihnen. Ist schließlich ihr täglich Brot. Und damit dieser Geldstrom nicht abreißt, setzen sie fahrlässig die Ersparnisse ihrer Kunden auf's Spiel.

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Aktienwolf:

wie stark müssen Kanonen donnern

 
16.07.06 10:04
dass der Kaufzeitpunkt gekommen ist?
Antworten
Anti Lemming:

Ehe sie donnern

 
16.07.06 13:14
müssen sie erst mal vernünftig geladen werden. Bis jetzt gab es nur Platzpatronen.
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petruss:

Herzlichen Glückwunsch o. T.

 
16.07.06 13:26
zur richtigen Entscheidung! Ich denke es gibt nix spannenders als wieder den Einstieg zu finden, aber erstmal wirds billiger.
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Aktienwolf:

die Angst vor dem drohenden Krieg

 
16.07.06 21:20
ist schlimmer als der Krieg selbst.
Zumindest war es bei der Irak-Aktien-Krise so.

Zur Zeit sind die Lemminge aus den Börsensälen gekrochen bzw. gerannt oder nicht?

Die Anti-Strategie müsste doch nun sein: kaufen.

Oder ist die ID "Anti-Lemming" nur ein Bekenntnis zur eigenen Schwäche?
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daxbunny:

dann nix wie rein in Puts o. T.

 
16.07.06 22:24
Antworten
hotte39:

# 27: Passt!

 
16.07.06 22:55
.
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Anti Lemming:

Aktienwolf - was Kriege WANN bedeuten

 
17.07.06 09:00
Es ist schon ein Unterschied, ob ein Krieg begonnen wird, nachdem der DAX drei Jahre im steten Sinkflug gefallen ist wie im März 2003 (Rückgang um satte 5800 Punkte von 8000 auf 2200!), oder wenn ein Krieg begonnen wird, nachdem der DAX wie jetzt drei Jahre non-stop gestiegen ist und viele Charts (wie die der Rohstoffe) die für Blasenbildungen typischen parabolischen Anstiege zeigen.

Ein weiterer Unterschied sind die zurzeit weltweit - selbst in Japan! - anziehenden Zinsen, die bekanntlich "Gift" für Aktien sind, während 2003 die Fed auf ein 40-Jahres-Zinstief von 1 % zusteuerte. Dies "ersäufte" die Märkte 2003 in Liquidität - Grund für die nachfolgende Hausse in praktisch allem, was man für Geld kaufen kann (Aktien, Immobilien, Anleihen, Gold, Rohstoffe, Öl). Man kann aber eine Blase (die Tech-Blase von 2000) nicht mit einer anderen Blase (allgemeine Asset-Blase durch überbordende Liquidität) nicht kurieren. Irgendwann ist die Zeche für früheren irrationalen Überschwang fällig.

Im März 2003 erschien im Handelsblatt ein Artikel, in dem es hieß: "Frankfurter Händler sind verzweifelt. Niemand, aber auch wirklich niemand will Aktien kaufen." DAS war das Tief. Solange "Serial Bottom Caller" alle 100-Dax-Verlustpunkte lauthals den Boden ausrufen, KANN er nicht erreicht sein.

Das Gegenargument der Bullen, alle Welt sei ja schon extrem pessimistisch, ist nach einer nur 10-prozentigen-Korrektur schlicht lachhaft. Diejenigen, die jetzt von Megapessimismus und "Kapitulation" faseln, wissen (noch) nicht wie es schmerzt, wenn sich Indizes halbiert haben.

Meine zugegeben bärischen Postings werden bislang nur von Zockerbulle regelmäßig mit schwarzen Sternen bedacht, während ich seine (naiv-)bullischen meist mit "witzig" bewerte. Das ist für einen wirklichen Boden noch zuwenig "Hate-Feedback".

Wenn die Börse, lieber Zockerbulle, eine Einbahnstraße wäre und alles immer nur stiege, würde wohl niemand mehr arbeiten gehen, weil man dann ja mit Aktien sein Geld im Schlaf verdienen könnte. Das würde übrigens zugleich das Geld entwerten. "Reichtum für alle" an der Börse ist eine kostspielige Illusion. Alle fünf Jahre, wenn eine neuen Generation von Börsen-Enthusiasten, meist kurz vor Höchstständen, Haus und Hof auf die Börse verwetten, ist die Zeit für eine kollektive Abstrafung gekommen. Die "Generation 2000" ist im nachfolgenden Mega-Bärenmarkt ausgeblutet und will von der Börse nichts mehr wissen. Jetzt ist die nachgewachsene "Generation 2005" dran.
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kukki:

nana

 
17.07.06 09:12
So schlimm wird es nicht werden. :)
Die Exzesse von 2000 sind bisher nicht annähernd erreicht worden.
Oder siehst du irgendwo die 8000 Punkte im Dax?
Momentan kommt eins zum anderen, alles wird negativ aufgenommen.
Selbst gute Zahlen wie z.b. von Alcoa und auch SAP veranlassen die Anleger zum verkaufen.
Für mich sind das Überreagtionen wie sie am Markt üblich sind.
Es gibt ständig Übertreibungen nach oben und nach unten, nur die Reaktion nach oben war in den letzten Jahren für mich nicht so stark das jetzt jahrelang alles fallen sollte.
Antworten
Anti Lemming:

Rote Grüße aus dem Osten

 
17.07.06 09:24
.
Aktien verkauft? 47024
Antworten
Pichel:

AL

 
17.07.06 09:32
Japan Feiertag: Tag des Meeres, Börse geschlossen!
Antworten
kukki:

...

 
17.07.06 09:37
"Tokio: Feiertag

(Instock) Japan feiert am Montag Umi no hi - das Erntedankfest des Meeres. Banken und Börsen blieben geschlossen. Der Aktienhandel wird am Dienstag wieder aufgenommen."
[17.07.2006 08:27:05]


Wo kommen deine roten Zahlen her? *g*
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Anti Lemming:

Stimmt, hatte ich übersehen

 
17.07.06 11:11
Daher auch das "closed"-Symbol bei Japan. Der Japan-Kurs ist dann offenbar der Schlusskurs von Freitag.

Die 151-Minuspunkte beim Hang-Seng sind aber von heute morgen. Gab danach eine Erholung: SK des Hang-Seng ist minus 66 Punkte. Dafür liegen Dax, Cac und FTSE jetzt im Minus.
Antworten
Zockerbulle:

Anti Lemming

 
17.07.06 12:06
Lieber Anti Lemming
Die schwarzen Sterne würden nur so auf Dich herabregnen, wenn alle Deine Beiträge, so intensiv lesen würden wie ich.
Wer Täglich seine Meinung ändert was kaufen und nicht kaufen von Aktien anbetrifft, ist mit seiner eigentlich permanenten Negativ Einstellung UNGLAUBWÜRDIG!

Solange ich Dich kenne, bist Du Negativ gestimmt und meistens NIE investiert, ab und zu mal für ein paar Stunden;-)
Du hast den Anstieg der Märkte (zb DAX 6100) verpasst!
Du hast die zwischenzeitlichen Auf und Ab der Märkte verpasst, während ich schmunzelt Deine Beträge lese, verdiene ich durch mutiges Traden GELD.

Du schreibst schon WOCHENLANG über Intel und Co, gehst in diesen Werten, für Stunden rein, dann mit zittrigen Händen wieder raus, außer Spesen nichts gewesen!

Ich habe Dir vor Wochen schon gesagt, vor dem Herbst brauchst Du in Intel und Co NICHT einsteigen!
In der sinnlos vertrödelten Zeit, hättest Du mit einigen DAX Werten und auch zb mit General Motors, Dich ein schönes Taschengeld durch Traden verdienen können.

Du siehst, durch ständig negatives Schreiben und NICHT Investiert sein, weil man sich vor Angst in die Hose macht, wird man auch nicht reich, sondern vertrödelt nur seine Zeit!

Und übrigens, mit fallenden Märkten, kann man auch GELD verdienen!

Liebe Grüße ZOBU

Antworten
Zockerbulle:

Berichtigung zu *40

 
17.07.06 12:49
wenn alle Leser, Deine Beiträge, so intensiv lesen würden wie ich
Antworten
hotte39:

# 40: ZOBU, das nimmt dir niemand ab!

 
17.07.06 20:53
Die Meisten hier sind anderer Meinung!

Sicher, bei fallenden Märkten kann man auch Geld verdienen. Aber mit einem Put/Short ist es mMn viel schwieriger als mit Calls. Das stimmt doch, oder? Warum unnötig Risiken eingehen?
AL's und meine/unsere Zeit(en) kommen noch, evtl. im Herbst. Bis dahin halten wir das Pulver trocken.
Wenn du so ein guter Trader bist, dann stelle doch mal deine Werte mit KK und VK rein, damit wir alles mitverfolgen können.

Trotzdem, stets viel Glück.

Gruß Hotte
Antworten
hotte39:

.

 
17.07.06 22:52
.
Antworten
J.B.:

@Zockerbulle

 
17.07.06 23:02
Nun du Wahnsinnstrader, was willst du von anderen Leuten?? Lass den Anti traden wie er will und überhaupt woher willst wissen was der kauft oder auch nicht??

Zum Thema Meinungsänderung: Junge wenn du nur halb so gut wärst, wie schreibst müsstest du wissen, dass sich die Verhältnisse an der Börse oft mehrmals am Tag ändern!!


mfg J.B.  
Antworten
Anti Lemming:

Der Osten ist rot - Kurz- und Langzeitstrategien

 
18.07.06 08:54
Japan hat nach dem Feiertag am Montag, den ich gestern anfangs übersehen hatte, heute doppelt "rot" nachgelegt (Tabelle unten).



@J.B.: Stimmt, ich poste hier nur einen Teil meiner Trades.

@Hotte: Du hast Recht, dass es mit Shorts VIEL schwieriger ist, Geld zu verdienen als mit Longs. Die meisten Shorter gehen deshalb auch in Einzelwerte, die erkennbare Probleme haben (wie Enron usw.). Ich habe mit Index-Shorts bislang in etwa so viel Geld gewonnen wie verloren. Shortet man am Hoch, trampelt einen die Bullenherde tot. Shortet man am Tief, trampeln einen covernde andere Shorts und "Dip-Buyer" tot. Dazwischen kann man Glück haben.

@Hotte, @Zockerbulle: Ich hab deshalb in der Abwärtsphase seit 10. Mai mit einigen Long-Trades bei technischen Erholungen ein bisschen Geld verdient. Wenn Aktien fallen, dann ja meist in einem Zickzack-Muster. Bei Intel ist es mir dreimal nacheinander gelungen, noch vorangegangen Zicks (Kursverlusten) die Zacks (technische Erholungen) zu traden. Logischerweise muss man bei einer solchen Strategie, Herr Zockerbulle, stark auf der Hut sein, denn eine technische Erholung ist keine nachhaltige Kurswende. Daher also auch mein etwas unstetiges Getrade "mit dem Finger am Sell-Knopf". Dass dies auch Andere so machen, zeigt die sprunghaft gestiegene Volatilität.

Wichtig ist außerdem der jeweilige Zeitrahmen. Bei technischen Erholungen in einem starken Abwärtstrend wie seit Mai hält man Longs besser nur ein bis zwei Tage. Nach einem generellen Börsen-Kollaps jedoch, der die Indizes stark einbrechen lässt (trichterförmige Kapitulations-Charts - das charttechnische Spiegelbild der parabolischen Anstiege, die wir bei Rohstoffen anfang diesen Jahres sahen), kann so eine übergeordnete Erholung mehrere Monate oder gar Jahre dauern. So lief der zwischenzeitliche Bullenmarkt seit März 2003 (den ich gleichwohl als technische Erholung im längerfristigen Abwärtstrend seit dem Jahr 2000 sehe) beispielsweise über drei Jahre.

In einem solchen längerfristigen Uptrend, selbst wenn er sich am Ende als befristet erweist, muss man natürlich nicht so hypernervös hin und her traden.

Die Kunst besteht darin, den "change of character" - den Übergang vom Bullen- zum Bärenmarkt -  rechtzeitig zu erfassen. Mir ist dies zumindest am 10. Mai auf Grund mehrerer Alarmsignale (z. B. parabolische Kursanstiege) gelungen:

http://www.ariva.de/board/208240?pnr=2547875#jump2547875

Am Ende dieses Postings, das wohlgemerkt einige Stunden VOR der kritischen Fed-Sitzung am 10. Mai, die den Abwärtstrend seit Mai einleite, schrieb ich:

FAZIT: Ich rechne heute abend mit einem überraschend zinsbullischem Fed-Statement, einem deutlichen Einbruch im US-Aktienmarkt (gefolgt von anderen am nächsten Morgen) und einem Abverkauf bei EUR/USD, der sogar eine Trendwende in Richtung 1,20 und darunter einleiten könnte.

Diese Prognose bewahrheitete sich sowohl bei Aktien als auch beim Dollar, der am 10. Mai bei 1,29 stand, heute bei 1,25.



FAZIT: Das Börsenumfeld bestimmt die Strategie. Nach einem schweren Index-Kollaps (nicht aber schon nach einer 5-%-Korrektur) hab auch ich bei Longs eine ruhigere Hand. Bei entnervenden Sinkflügen wie jetzt hingegen trade ich ähnlich nervös, wie der Markt selber läuft. Der Markt macht die Musik, zu der ich tanze. Wer umgekehrt glaubt, dem Markt den Marsch blasen zu können, irrt meist.

Es gibt keine "universelle" Strategie, die in jedem Börsenumfeld gleich gut läuft. Mangelnde Flexibilität bezahlt man typischerweise mit Underperformance. "Buy und Hold" ist letztlich ein Notnagel für Entscheidungs- und Urteils-Schwache, die zu ihren Papieren eine libidinöse Beziehung aufgebaut haben und es nicht schaffen, sich beizeiten wieder von ihnen zu trennen.



P.S.: In meinen Spieldepots hier (Depot 2006, Hedge 2006) versuche ich gerade, die in den nächsten Tagen vermutlich kommende technische Erholung mit DAX-Indexpapieren zu traden. In der Realität bin ich in Cash und verzichte auf solche Experimente. Der heutige "rote Morgen" ist kein gutes Omen.

Ich schreib dies deshalb, weil manche sich sonst vielleicht wundern, dass ich mega-bärige Postings schreibe, gleichzeitig aber prall gefüllte Musterdepots führe.
Aktien verkauft? 47128
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