Auswertung der letzten Wochenprognose für KW.30
Prognose: DAX-Rückgang von 6.632 auf 6.400 Punkte um -232 Punkte oder -3,5%
Kursänderung: DAX-Anstieg auf 6.783 Punkte um +151 Punkte oder +2,28% !
Prognosequalität: 3,0 da Kursziel erreicht und dann Marktmanipulation !
Zahl der Prognosen: 37
Prognosedurchschnitt: 3,9 Unbefriedigend
Fazit: Die DAX-Wochenprognose war zwar letztlich daneben, aber nur aufgrund der Marktmanipulation durch den EZB-Chef Dragi und am Anfang der Woche wurde das Kursziel von 6.400 exakt erreicht und da hätte der Markt auch geschlossen am Freitag ohne die Gelddruckversprechen von Dragi und so kann noch eine Note 3 gegeben werden !!!
DAX-Wochen-Prognose für KW.31:
1.Chartanalyse: Charttechnisch hat sich der DAX kraftvoll in den Aufwärtstrendkanal zurückgekämpft und das spricht eigentlich für weiter steigende Kurse, aber diese Kurse sind durch eine massive Marktmanipulation mit folgendem Jahrhundert-Shortsqueeze entstanden und deshalb ist diese Kursstellung mit Vorsicht zu genießen, weil sie eine enorme Übertreibung darstellt und dieser gewaltig überkaufte Zustand muss sich jetzt erst wieder abbauen, so dass in der nächsten Woche mit fallenden Kursen zu rechnen ist bis zu der Unterstützung bei 6.610 Punkten, was einem Kursverlust von -173 Punkten oder -2,55% entspricht !!!
2.Fundamentalanalyse: In der letzten Woche gab es einen Überschuss von schlechten Nachwirkungsnachrichten, wobei als besonders negative Nachwirkungsnachrichten die weiter massiv auf Rezessionsniveau fallenden europäischen Einkaufsmanager-Indizes, schlechter werdende Ergebnisse bei den deutschen Großkonzernen mit negativen Ausblicken und die Vorbereitung der Abstufung Deutschlands durch Moodys durch einen negativen Ausblick zu nennen sind und so ist auch von der fundamentalen Seite her mit fallenden Kursen bis 6.610 Punkten zu rechnen, was einem Kursverlust von -173 Punkten oder -2,55% entspricht !!!
3.Sentiment-Analyse: Die Stimmung hat sich durch die steigenden Kursen zwar etwas verbessert, aber es fehlt der Glaube dass Dragi wirklich Europa retten kann und so fehlen bei dieser skeptischen Stimmung die Käufer um die Kurse zu halten oder gar noch weiter hoch zu treiben, was auch von der Sentimentseite her fallende Kurse bis 6.610 Punkte erwarten lässt und einem Kursverlust von -173 Punkten oder -2,55% entspricht !!!
DAX-Kursziel für KW. 31 aus Chartanalyse, Fundamentalanalyse und Sentimentanalyse: 6.610 Punkte, was einem Kursverlust von -173 Punkten oder -2,55% entspricht !!!
Hier noch die Nachwirkungsnachrichten der letzten Woche:
Die Zinsen auf spanische Staatsanleihen steigen weiter auf 7,4% Schlecht
Moodys senkt Ausblick für Deutschland auf negativ Sehr Schlecht
Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Juli 47,6 Prog.47,3 nach 47,1 Befriedigend
Eurozone Einkaufsmanagerindex Industrie Juli 44,1 Prog.45,3 nach 45,1 Sehr schlecht
Deutschland Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Juli 49,7 Prog. Prog.50,1 nach 49,9 Schlecht
Deutschland Einkaufsmanagerindex Industrie Juli 43,3 Prog.45,3 nach 45 Sehr Schlecht
China Index der Frühindikatoren kühlt sich im Juni deutlich ab Schlecht
Chinas HSBC Einkaufsmanager steigt auf 49,5 und damit ein 5-Monats-Hoch Gut
USA Einkaufsmanager-Index Industrie Juli 51,8 Prog.52,4 nach 52,5 Befriedigend
USA Richtmond Manufacturing Index Juli fällt um -17 Prog. 0 nach -3 Sehr schlecht
USA Hauspreisindex Mai steigt um +0,8% Prog.+0,6% nach +0,8% Gut
Deutschland Ifo-Index Juli sinkt auf 103,3 Prog.104,8 von 105,3 Schlecht
Großbritannien BIP 2.Quartal q/q sinkt um -0,7% Prog.-0,2% nach -0,3% Sehr schlecht
USA Neubauverkäufe Juni 350 K Prog.373 K nach 369 K Schlecht
Gfk Konsumklima August steigt auf 5,9 Höchster Stand seit März Gut
EZB-Chef Dragi will alles tun um den Euro zu retten (also Geld in Massen drucken was gut ist für Sachwerte wie Aktien) Sehr gut
USA 1.Arbeitslosenanträge 353 K Prog.381 K Gut
USA 2.Arbeitslosenanträge 3287 K Prog.3300 nach 3317 Gut
USA Schwebende Hausverkäufe Juni -1,4% Prog.+0,8% nach +5,9% Schlecht
USA Auftragseingang langlebige Wirtschaftsgüter Juni m/m +1,6% Prog.0,4% Sehr gut
USA BIP 2.Quartal wächst um +1,5% Befriedigend
Die Euro-Krise hinterlassen erst Spuren bei den Quartalszahlen der deutschen Großkonzerne. Die Ausblicke werden negativer
und MAN überrascht sogar mit Quartalsverlust und das einbrechende LKW-Geschäft ist ein vorlaufender Indikator für Rezession ! Sehr Schlecht
(Verkleinert auf 70%)

