Aktien Newsletter 3


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patznjeschniki:

Aktien Newsletter 3

 
26.10.01 07:39
I N H A L T

MARKTUMFELD & HINTERGRUNDBERICHTE

 1. EDITORIAL / * AKTIENSERVICE PREMIUM-REPORT *
 2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
 3. MARKTSENTIMENT * BOERSENAUSBLICK * KONJUNKTUR  
 4. KONJUNKTUR / was bringen Zinssenkungen wirklich?

HANDELSANREGUNGEN & ANLAGESTRATEGIE

 5. HYPOVEREINSBANK / strategische Einstiegsgelegenheit
 6. DEUTSCHE TELEKOM / Markt blickt jetzt wieder nach vorne
 7. MICROSOFT / Update: langfristig weiter akkumulieren

AKTUELLES & NACHRICHTEN

 8. MERGERS & KOOPERATIONEN / keine relevanten Meldungen
 9. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / Duerr, HVB, Beate Uhse, Deutz ...
10. NACHRICHTEN & RESEARCH / Buderus AG, Jenoptik AG ...

RUBRIKEN & HINWEISE

11. BANKANALYSEN / RATINGS - deutsche Standardwerte
12. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
13. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
14. HINWEISE zu den Aktienservice.de Newslettern

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 1. EDITORIAL / Marktkommentar, Ausblick
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 Liebe Aktienservice-Leserinnen und Leser,  

 "AKTIENSERVICE PREMIUM-REPORT"

 Vor dem nachfolgend aufgefuehrten Hintergrund haben unsere Ana-
 lysten im Rahmen eines vielschichtigen Analyse-Procederes die
 nach unserer Meinung insbesondere auch hinsichtlich des Chancen/
 Risiken-Profils besten 5 DAX-Titel identifiziert und fuer Sie
 ausfuehrlich analysiert.

 In der ersten Ausgabe des zukuenftig anlassbezogen angebotenen

 "Aktienservice Premium Reports" praesentieren wir Ihnen also die
 5 deutschen BlueChip-Aktien, die sich unserer Ansicht nach ins-
 besondere hinsichtlich des Chancen/Risiken-Profils in den naech-
 sten 5-10 Jahren, aber auch kurzfristig, deutlich besser als der
 DAX entwickeln werden.  

 Wir sind dabei der festen Ueberzeugung, dass Anleger, die nun
 breitgefasst in diese fundamental attraktiv bewerteten sowie un-
 zerstoerbar am Markt positionierten DAX-BlueChips investieren,
 eine attraktive Performance verbuchen koennen.

 Lassen sie sich von dem Hintergrundwissen und Research-Kompetenz
 unserer Analysten inspirieren, kommen Sie auf neue Gedanken und
 ordern Sie fuer nur 10 Euro unseren "Aktienservice Premium-Re-
 port".

 Ferner unterstuetzen Sie uns durch gelegentliche Wahrnehmung un-
 serer Premium-Research-Angebote in der Finanzierung unserer 5
 woechentlichen Newsletter, die wir Ihnen seit geraumer Zeit kos-
 tenlos anbieten. Gerade in der augenblicklichen Marktsituation,
 die fuer alle Internet-Unternehmen eine harte Bewaehrungsprobe
 darstellt, wuerden Sie uns hiermit sehr helfen. Wir wuerden uns
 daher sehr freuen, wenn unsere Stammleser von diesem Angebot ge-
 legentlich Gebrauch machen.

 Ordern Sie also fuer nur 10 Euro den ersten "Aktienservice
 Premium-Report" unter:

 www.aktienservice.de/premium-report/

 Nach absenden Ihrer Bestellung erhalten Sie innerhalb von
 nur 5 Minuten den Premium-Report direkt in Ihr Email-Postfach!

 Gerne koennen Sie den Premium-Report auch per Email bestellen.
 Schicken Sie uns dazu einfach eine kurze Nachricht mit Angabe
 Ihrer Postadresse an folgende Email-Adresse:

 premium-report@aktienservice.de


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 ANLEGER SOLLTEN SICH JETZT SUKZESSIVE POSITIONIEREN

 Ein Kurssturz des DAX von zwischenzeitlich 42%, ein Boersenszena-
 rio, in dem eine Wirtschafts-Rezession bereits eingepreist ist,
 unserer Ansicht nach aber formal nur im 4. Quartal temporaer ein-
 treten wird, eroeffnet dem strategisch ausgerichteten, langfris-
 tig agierenden Investor ungeachtet der kurzfristigen Unsicherhei-
 ten eine historisch guenstige Einstiegsgelegenheit.


 Sicher bestehen derzeit auf geopolitischer (Eskalationspotential
 Terrorbekaempfung und die Gefahr weiterer Terroranschlaege) und
 konjunktureller (formaler Eintritt in eine Wirtschaftsrezession)
 Ebene noch substanzielle Risiken.  

 Doch gerade in Krisenzeiten, die naturgemaess mit einem hohen
 Mass an Unsicherheitsfaktoren behaftet sind, sind die Maerkte am
 billigsten. Im Investmentgeschaeft ist der antizyklische Ansatz
 nachgewiesenermassen der erfolgreichste. Jetzt ist das Einstiegs-
 niveau enorm guenstig, waehrend Krisen, ob nun auf politischer
 oder konjunktureller Ebene - so schlimm sie im ersten Moment auch
 zu sein scheinen - erfahrungsgemaess spaetestens nach einigen
 Jahren beendet sind.  

 Beispiele gab es hierfuer in der Vergangenheit genug:


 - OELPREISKRISE 73/74: Nach dem israelisch-arabischen Yom-Kippur-  

   Krieg vervierfachten sich die Oelpreise. Dies fuehrte zu einer
   globalen Rezession und zum Aktienmarktcrash (-40%). 1976 er-
   reichten  die Boersen, gemessen am MSCI World, wieder Vorkri-
   senniveau.

 - BLACK FRIDAY 87: In 1987 crashte die Boerse. Hierbei handelte
   es sich im Wesentlichen um eine Reaktion auf die erheblichen
   Kursgewinne der Vorjahre, also um eine Krise des Finanzsektors.
   Ende 89 war die Krise ueberwunden, die Maerkte notierten wieder
   auf Vorkrisenniveau.


 - GOLFKRIEG/KUWAITKRISE 90: Nach der irakischen Besetzung Kuwaits  
   ermaessigten sich der MSCI World um 30%. Die USA stellten durch
   ihren unilateralen, militaerischen Eingriff die Ordnung wieder
   her, bereits ein halbes Jahr spaeter notierten die Boersen auf
   Vorkrisenniveau.  

 - ASIEN-/RUSSLANDKRISE 98: In 1998 fuehrte der Zusammenbruch des
   Wechselkurssystems in Asien und die Russlandkrise zu Kursein-
   bruechen von rund 20%. Ein Vierteljahr spaeter erreichten die
   Boersen wieder Vorkrisenniveau.

 Die Krisen der letzten 30 Jahre waren nach 3 Monaten bis 3 Jahren
 stets passe. Recht schnell stellten sich neue Hoechststaende ein.
 Anleger, die den Mut hatten, antizyklisch und sukzessive in die
 Krise hinein zu kaufen, konnten sich einige Jahre spaeter ueber
 reiche Ernte freuen.

 Nur in den seltensten Faellen zeigen massive Leitzinssenkungen,
 wie in den USA seit Jahresbeginn, nach 15 Monaten keine aktien-
 marktfoerderliche und konjunkturstimulierende Wirkung. Vor diesem
 Hintergrund rechnen wir spaetestens im 2. Quartal 2002 mit sicht-
 baren Entspannungstendenzen auf Konjunkturseite.

 In der aktuellen Krise sehen wir nach dem erwarteten Formal-Ein-
 tritt in eine Wirtschaftsrezession im 4. Quartal erste Lichtblik-
 ke, insbesondere hinsichtlich des Rohoelpreises. Insgesamt be-
 sitzt der Oelpreis einen enormen Impact auf die Weltwirtschaft.
 Der nun deutlich gefallene Rohoelpreis (von 36 USD auf aktuell 18
 USD/Barrel) unterstuetzt gemeinsam mit der gesteigerten Liquidi-
 taet durch die massiven US-Leitzinssenkungen unsere Erwartungs-
 haltung einer Konjunkturstabilisierung im 1. Halbjahr 2002.

 In der zweiten Jahreshaelfte 2002 erwarten wir den Wiedereintritt
 in einen konjunkturellen Positiv-Zyklus. Da die Aktienmaerkte als
 klassische Antizipationsmechanismen die Marktentwicklung um rund
 9 Monate vorwegnehmen, sehen wir jetzt strategischen Handlungsbe-
 darf. Anleger sollten sich daher bis zum Jahresende positionieren.
 In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die eingangs aufgefuehr-
 te Bestellmoeglichkeit unseres ersten "Aktienservice Premium-
 Reports".

 
 Herzlichst, Ihre Redaktion von Aktienservice.de


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 2. INDIZES / Wochenentwicklung globaler Indizes
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 Index         24.10.  % Vortag     12-M.hoch  % AT-Hoch  % 2001
 
 DJIA           9.345    -0,70 %    11.350     -20,4 %    -13,6 %
 NASDAQ         1.731    +1,10 %     3.526     -66,2 %    -29,2 %
 DAX 30         4.811    +2,79 %     7.185     -41,5 %    -24,2 %
 NEMAX ALL      1.057    +5,10 %     4.479     -87,9 %    -62,0 %
 EUROSTOXX 50   3.609    +2,51 %     5.125     -34,1 %    -23,5 %

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 3. MARKTSENTIMENT * BOERSENAUSBLICK * KONJUNKTURAUSSICHTEN  
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 Der langfristige Aufwaertstrend (20 Jahre) im Bereich von 3.500/
 4.000 Punkten im DAX ist von entscheidender Bedeutung. Vor diesem
 Hintergrund war es von hoechster Wichtigkeit, dass der DAX nach
 dem Tiefstand anlaesslich des Terroranschlages die 4.000-Punkte-
 Marke wieder ueberschreiten konnte.

 Wir rieten zum Septembertief in unseren verschiedenen Newslettern
 mehrfach, unmissverstaendlich und breitgefasst zum Einstieg. Seit
 dem Zeitpunkt unserer Dispositionsempfehlung gewann der DAX deut-
 lich ueber 20% hinzu, der Neue Markt sogar 70%, so dass trading-
 orientierte Anleger nun erfreuliche Gewinne verbuchen koennen.
 Dass der Dax anschliessend aber noch bis auf zeitweise 4.800
 Punkte hochlief, stellt in Anbetracht der Konjunkturproblematik
 nichts anderes als eine kurzfristige Uebertreibung und technische
 Gegenreaktion dar und impliziert technisches Rueckschlagspotenti-
 al.

 Nachdem der DAX in der ersten Wochenhaelfte deutlich zulegen
 konnte, ist am Donnerstag fraglich, inwiefern sich die Aufwaerts-
 bewegung weiter fortsetzen kann. Wir glauben nicht, dass es sich
 bei der vorangegangenen Erholung um eine Baer-Market-Rallye han-
 delt, noch weniger aber glauben wir, dass sich die juengsten
 Kursgewinne ungebremst fortsetzen werden.

 Der Markt ist von einer voellig ueberverkauften in eine ueber-
 kaufte Marktsituation uebergegangen. Dazu trug bei, dass viele
 Marktteilnehmer den DAX-Einstieg zum September-Tief verpassten,
 und auch eine Woche spaeter noch nicht eingestiegen sind, da sie
 ein erneutes Testen der Tiefststaende erwartet hatten. Nachdem
 sich diese Hoffnung augenscheinlich nicht erfuellt hat, waren
 diese Marktteilnehmer gezwungen, auf den bereits weit davongefah-
 renen Zug aufzuspringen, was weiteren Kaufdruck erzeugte.

 Ungeachtet dessen sind wir auch bei einem DAX von 4.800 Punkten
 der Meinung, dass die meisten DAX-Titel auf diesem Niveau in
 strategischer Hinsicht sehr guenstig bewertet sind. Vor diesem
 Hintergrund empfehlen wir dem strategischen Investor mit einem
 Anlagehorizont von 5, besser 10 Jahren weiterhin den Einstieg in
 aussichtsreich positionierte und guenstig bewertete BlueChips
 wie DaimlerChrysler, Linde, FMC, Deutsche Bank, Siemens, Epcos,
 Preussag, die DTAG usw. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auch
 auf unseren ersten, im Menuepunkt Editorial beworbenen "Aktien-
 service Premium-Report".

 Dem strategisch motivierten Anleger sollte es vor diesem Hinter-
 grund egal sein, wenn der DAX in den naechsten Wochen noch ein-
 mal in Richtung 4.000 zurueckkommt. In Anbetracht der Risikofak-
 toren auf geopolitischer Ebene ist diese Gefahr je nach Nach-
 richtenlage kurzfristig sowieso allgegenwaertig.

 Eine andere Moeglichkeit besteht fuer den Anlager darin, jetzt
 keine grossen Einmalpositionen mehr aufzubauen, sondern per Sa-
 lamikauf den Cost-Average-Vorteil in Anspruch zu nehmen. Die Ge-
 fahr unjustierter Einstiegspunkte wird somit minimiert.


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 4. KONJUNKTUR / wie viel helfen Zinssenkungen wirklich?  
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 Liebe Leserinnen und Leser,

 wenn sie diesen Artikel lesen, wird das Ergebnis der heutigen
 EZB-Ratssitzung bereits vorliegen. Wir befuerchten, dass die EZB
 sich wieder nicht bewegen wird. Die Frage lautet in diesem Fall:
 Wann wird die EZB dann die Zinsen senken, wenn nicht jetzt? Mit
 dem Hinweis auf Disziplinierungsmassnahmen gegenueber der Politik
 ist es sicherlich nicht getan. Wir hoffen, dass die EZB die Zin-
 sen senken wird, da dies dringend notwendig ist, befuerchten je-
 doch hinsichtlich des bisherigen Versagens der EZB, dass sie die
 Leitzinsen straeflicherweise unveraendert laesst. Wir hoffen im
 Sinne unserer Konjunktur, diesesmal falsch zu liegen.

 Der in Euroland deutlich verringerte Preisauftrieb schafft in je-
 dem Fall die Rahmenbedingungen fuer eine expansivere Geldpolitik.
 Doch dass die rezessiven Tendenzen die Inflationsgefahren ueber-
 wiegen, war bereits zu Jahresbeginn klar ersichtlich. Wir sehen
 seit geraumer Zeit eine Zentralbank, die voellig passiv und nicht
 praeventiv reagiert, wie es eigentlich ihre Aufgabe waere. Wie
 bekannt, stehen wir der EZB seit Jahresbeginn sehr kritisch ge-
 genueber, da wir der Meinung sind, dass sie nicht vorausschauend,
 viel zu zoegerlich handelt und sich so ihrer zweifellos an-
 spruchsvollen Aufgabe nicht einmal ansatzweise gewachsen zeigt.

 Marktteilnehmer sollten jedoch auch nicht dem Irrglauben verfal-
 len, dass eine Geldpolitik isoliert massgebliche Konjunkturstimu-
 lanzen schaffen kann. Letztendlich kann die Geldpolitik nur in
 Verbindung mit einer liberalen, erfolgreichen Wirtschaftspolitik
 zum Erfolg fuehren. Genau hier liegt das Problem. Eine Zinssen-
 kung der EZB von 25, 50 oder gar 100 Basispunkten wird kaum kon-
 junkturfoerderliche Effekte hervorrufen, wenn damit nicht auch
 hochnotwendige strukturelle Reformen auf politischer Seite ein-
 hergehen, zumal Zinssenkungen im Euroraum erfahrungsgemaess 12-18
 Monate benoetigen, um realwirtschaftliche Wirkung zu zeigen. Ins-
 besondere Deutschland ist auf strukturelle Reformen, so am Ar-
 beitsmarkt, angewiesen.


 Bis dato spekulierten EZB und unsere Bundesregierung jedoch da-
 rauf, dass eine Konjunkturerholung in den USA auch die Euroland-
 Oekonomie aus ihrer Baisse reissen wird. Dort definiert man die
 besorgnisserregende Passivitaet als "eine Politik der ruhigen
 Hand". Statt massiven Steuersenkungen (die deutsche Steuerreform
 stellt im Gegensatz zu der pauschalen Steuerrueckerstattung in
 den USA kaum mehr als eine kosmetische Massnahme dar) haben wir
 in Deutschland den Oeko-Zuschlag - und die zusaetzlichen Ausgaben
 fuer die innere Sicherheit werden zudem durch Steuererhoehungen
 finanziert, statt in Anbetracht der Konjunkturbaisse die naechste
 Stufe der Steuerreform vorzuziehen. Dies wuerde zwar nur ein BIP-
 Zuwachs von wenigen Zehntel bewirken, aber am Rande einer Rezes-
 sion stellt auch jedes Zehntel an BIP-Wachstum eine wichtige
 Hilfe dar.

 Nun wird bereits seit geraumer Zeit ersichtlich, dass die Kon-
 junkturbaisse in den USA sogar aus Sicht der EZB und der Bundes-
 regierung zu lange andauern duerfte, um nicht die Notwendigkeit
 eigenstaendiger Massnahmen zur Konjunkturstimulierung offensicht-
 lich werden zu lassen. Wir benoetigen in Deutschland neben einer
 strukturellen Reform des Arbeitsmarktes sinnvolle Anreize fuer
 den Mittelstand, um die Investitionszuruekhaltung abzufedern. Wir
 brauchen ebenso sinnvolle Anreize fuer den Konsumenten, was nur
 ueber massive Steuersenkungen moeglich ist. Nichts von dem ge-
 schieht.

 Kuerzlich aeusserten sich Bundeskanzler Schroeder und Bundesfi-
 nanzminister Eichel goennerhaft dahingehend, dass man sich im
 ersten Quartal 2002 "nach Pruefung" Gedanken dazu machen wolle,
 Konjunkturprogramme zu lancieren. Diese Passivitaet ist uns un-
 begreiflich, denn eigentlich haetten Regierung und das europae-
 ische Zentralbankorgan bereits vor mindestens einem halben Jahr
 Hand in Hand alles in die Waagschale werfen muessen, was auch nur
 irgendwie dazu geeignet ist, die Investitionsbereitschaft der In-
 dustrie und die Konsumfreudigkeit der Verbraucher zu erhoehen,
 von strukturellen Reformen am Arbeitsmarkt ganz zu schweigen.

 Doch selbst wenn Konjunkturprogramme aufgelegt werden sollten,
 darf der Anleger sich nicht taeuschen lassen. Innerhalb Eurolands
 ist Deutschland nicht mehr wettbewerbsfaehig. Dies klingt drama-
 tisch, ist aber keineswegs uebertrieben, Deutschland stellt be-
 reits seit 2 Jahren am BIP-Wachstum gemessen die europaeische
 Schlusslaterne dar. Dies hat Ursachen, die nicht mit einigen
 halbherzigen und dazu noch viel zu spaet gestarteten Massnahmen
 zur Konjunkturstimulierung zu bekaempfen sind.

 Dem wirtschaftsliberal orientierten Anleger stellt sich hier un-
 abhaengig von parteipolitischen Praeferenzen die Frage, ob sich
 die deutsche Regierungspartei ueberhaupt des Ernstes der augen-
 blicklichen Situation bewusst ist. Dies fragen wir uns auch schon
 seit geraumer Zeit im Hinblick auf die selbstgerechte, ja gerade-
 zu ignorante Haltung der EZB.


 Die Haltung dieser beiden Instanzen laesst in unseren Augen nur
 einen Schluss zu: Sowohl Bundesregierung als auch EZB haben sich
 aus unterschiedlichen Motiven auf eine schnelle Konjunkturerho-
 lung der USA verlassen. Haette sich dann die Erholung der US-Oe-
 konomie ueber die Dollargeldmenge als weltweite Leitwaehrung und
 den Export auch positiv auf die Eurolandwirtschaft ausgewirkt,
 haetten sich die erwaehnten Instanzen frivol mit fremden Federn
 geschmueckt und dabei penetrant auf den zweifelhaften Erfolg ih-
 rer  "Politik der ruhigen Hand" verwiesen.

 Ob diese Art von Wirtschafts- und Finanzpolitik dem Gruendungs-
 motiv der Europaeischen Union, langfristig ein wirtschaftliches  
 Gegengewicht zur erfolgreichen Deflationierungspolitik der USA
 zu bilden, zutraeglich ist, muss doch deutlich in Abrede ge-
 stellt werden. Wir duerfen uns nicht nur auf den Export verlas-
 sen, die Binnennachfrage muss als massgeblicher Stabilisierungs-
 faktor ebenso gefoerdert werden.


 Wir stehen in Deutschland unmittelbar vor einer Rezession. Im
 zweiten Quartal konnten wir nur noch ein hauchduennes Wirt-
 schaftswachstum verzeichnen. Dass das BIP-Wachstum nach den
 Terroranschlaegen im dritten Quartal unter dem des vorangegang-
 enen Quartals liegen wird, steht ausser Frage. Dass das vierte
 Quartal in Anbetracht der verschaerften Konjunkturbaisse nach
 dem Terroranschlag - im Rahmen des substanziell gesunkenen Ver-
 brauchervertrauens und eines immensen Arbeitsplatzabbaus - keine
 Erholungstendenz aufweisen wird, ist ebenso unumstoesslich. So-
 mit wird das BIP im vierten Quartal im negativen Bereich verkeh-
 ren und zum zweiten mal hintereinander sequenziell ruecklaeufig
 sein.  
   
 Per international wirtschaftswissenschaftlicher Definition ste-
 hen wir also vor dem formalen Eintritt in eine Wirtschaftsre-
 zession. Das "Herumgeeiere" der von uns angemahnten Instanzen ist
 uns vor diesem Hintergrund voellig unverstaendlich.

 Wir brauchen nun in Europa eine scharfzuengige, intensive Debat-
 te darueber, dass der Stabilitaetspakt - d.h. Geldmengenziel
 und Rueckfuehrung von Staatsdefiziten - im naechsten Jahr nicht
 mehr im Vordergrund der europaeischen Finanz- und Wirtschaftspo-
 litik stehen darf - dies allerdings aus gutem Grund, naemlich zur
 Stimulierung der Konjunktur - denn sonst droht uns noch viel
 Schlimmeres.  

 Denn wenn die Konjunktur wie wir es jetzt erleben deutlich nach-
 laesst, gehen auch die Steuereinnahmen erheblich zurueck und die
 Ausgaben fuer Arbeitslosenunterstuetzung steigen. Alles was
 jetzt auf  Kosten der Konjunktur eingespart wird, tritt nachfol-
 gend doppelt und dreifach bei der Neuverschuldung zutage. Mit dem
 Stabilitaetspakt hat man sich vor dem Hintergrund einer nachhal-
 tigen Konjunkturbaisse selbst ins Knie geschossen.
   
 Wir sind fest ueberzeugt, dass FED-Chairman Greenspan die Leit-
 zinsen in den USA bis zum Jahresende weiter auf 2% senken wird.  
 Wenn die EZB nun nicht substanziell nachzieht, wird sie spae-
 testens im 1. Quartal 2002 regelrecht hinterhergalloppieren
 muessen. Ob dies von dem europaeischen Zentralbankorgan und von
 der  politischen Fuehrungspartei Deutschlands dann immer noch
 unter dem Deckmantel des Stabilitaetspakts als "Politik der ru-
 higen Hand" verkauft werden kann, darf stark angezweifelt werden.


 Mit einem 1%-Wachstum in 2002 liegen wir weit unter unseren
 Moeglichkeiten. Wir Europaer sind neben der USA als einzige Wirt-
 schaftsmacht in der Lage, der weltweiten Wirtschaftsrezession
 entgegenzuwirken. Um unserer deutschen Verantwortung als europa-
 weit groesste und wichtigste Volkswirtschaft nicht zuletzt im ei-
 genen Interesse gerecht zu werden, muessen aber schnellstens sub-
 stanzielle Massnahmen ergriffen werden, die eine nachhaltige Sti-
 mulierung von Geschaeftsklima und Verbraucherstimmung implizie-
 ren. Die bislang zoegerliche und darueber hinaus von wenig zweck-
 dienlichen Motiven wie partei- oder instanzpoltitischer Profilie-
 rung gepraegte Vorgehensweise darf vor diesem Hintergrund nicht
 mehr toleriert werden.

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 5. HYPOVEREINSBANK / langfristige Einstiegsgelegenheit
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 Von ueber 70 Euro im Maerz des laufenden Jahres ermaessigte sich
 die HypoVereinsbank bis auf aktuell 35 Euro. Dabei lagen die
 Tiefstkurse nach dem WTC-Anschlag noch deutlich niedriger. In der
 letzten Ausgabe empfahlen wir tradingorientierten Anlegern die
 Commerzbank, die im Wochenverlauf deutlich zulegen konnte, zum
 Kauf, da sie schlichtweg sehr billig geworden ist.

 Sehr billig ist auch die HypoVereinsbank geworden, da die Markt-
 kapitalisierung der Aktien unter ihrem anteiligen Substanzwert
 liegt. Dabei wirft das operative Geschaeft Gewinne ab, so dass
 von einer deutlichen Unterbewertung gesprochen werden kann. Fuer
 langfristige Anleger ist dies im Bankenbereich eine klassische
 Einstiegsgelegenheit, die sich bislang stets ausgezahlt hat.

 Im Gegensatz zur Commerzbank halten wir die HypoVereinsbank nicht
 nur fuer guenstig, sondern ebenfalls fuer ein strategisches In-
 vestment geeignet. Der Grund hierfuer liegt in der Marktpositio-
 nierung der Bank. So hat die Dresdner Bank ihren Platz unter
 Allianz im Allfinanzgeschaeft gefunden und die Deutsche Bank ist
 zum Global Player im Investmentbanking avanciert.

 Dagegen ist die Commerzbank fuer das Deutschlandgeschaeft zu
 gross, fuer das europaeische oder sogar internationale Geschaeft
 jedoch viel zu klein. Die HypoVereinsbank dahingegen ist insbe-
 sondere nach Uebernahme der Bank Austria im deutschsprachigen
 Raum fokussiert und umfassend positioniert.  

 Die 9-Monatszahlen der Bank lagen zwar unter den durchschnittli-
 chen Analysten-Erwartungen, der 7%ige Nachsteuer-Gewinnrueckgang
 im Vergleich zum Vorjahr sollte in Anbetracht der anhaltenden
 Konjunkturbaisse und des schwachen Boersenumfeldes jedoch nicht
 beunruhigen. Zudem sollte beruecksichtigt werden, dass dies
 hauptsaechlich auf die um 70% gestiegene Risikovorsorge und den
 hohen Verwaltungsaufwand zurueckzufuehren ist.

 Beide Posten sind auch massgeblich von der zwischenzeitlichen
 Uebernahme der Bank Austria beeinflusst. Auf Ergebnisseite be-
 lastete ferner das im Rahmen der Konjunktur- und Boersenverfas-
 sung schwache Retailgeschaeft. Insgesamt haben sich jedoch alle
 Geschaeftsbereiche der Bank den Umstaenden entsprechend positiv
 und stabil entwickelt.

 Um den nachhaltig veraenderten Marktbedingungen Rechnung zu tra-
 gen, wird die HypoVereinsbank weitere Einsparungsmassnahmen um-
 setzen, die wieder zu einer angemessenen Fixkostenstruktur fueh-
 ren werden. In den Jahren 2002 und 2003 wird die HypoVereinsbank
 daher die Filialen an 170 Standorten zusammenlegen, so dass das
 Netz der Bank dann noch 610 Standorte umfassen wird. Damit ver-
 bunden ist im Privatkundengeschaeft eine Reduzierung von 2200
 Stellen bis 2004.

 Gleichzeitig werden in den Regionen Deutschlands, in denen die
 HypoVereinsbank unterrepraesentiert ist, Standorte aufgebaut.
 Die HVB Group wird ferner zum 1. Januar 2002 ihre Aktivitaeten
 in fuenf Geschaeftsfeldern neu organisieren.

 Neben den regionalen Geschaeftsfeldern Deutschland sowie Oester-
 reich & CEE (Mittelosteuropa) werden drei globale Geschaeftsfel-
 der neu gebildet: das Geschaeftsfeld Immobilienfinanzierung, das
 Geschaeftsfeld Corporates & Markets und das Geschaeftsfeld Wealth
 Management, das neben dem gruppenweiten Asset Management auch das
 gesamte Private Banking der HVB Group umfasst.

 Diese Cost-Cutting-Massnahmen sollten wie bereits erwaehnt zu ei-
 ner den Marktbedingungen angepassten Fixkostenstruktur fuehren.
 Vor diesem Hintergrund erwarten wir in 2002 einen Gewinn je Aktie
 von 2,39 Euro. Mit einem 02e-KGV von 14, einem unter der Marktka-
 pitalisierung verkehrenden Substanzwert und der regional fokus-
 sierten Marktposition sehen wir den Banktitel daher attraktiv be-
 wertet. Strategische Anleger finden mit Sicht von mindestens 5
 Jahren daher in der HypoVereinsbank derzeit eine interessante
 Einstiegsmoeglichkeit vor.

 Anleger sollten aus strategischen Ueberlegungen die HypoVereins-
 bank jedoch nicht in Form einer Einmalposition erwerben. Da der
 Quartalsverlauf sequenziell eine negative Tendenz aufweist, rech-
 nen wir mit einem recht schwachen vierten Quartal, dies gilt im
 uebrigen auch fuer die Deutsche Bank und die Commerzbank. Anleger
 sollten daher in den kommenden 6 Monaten aufgrund des Cost-Avera-
 ge-Effektes statt einer Einmal-Investition Salamikaeufe taetigen.

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 6. DEUTSCHE TELEKOM / Markt blickt jetzt wieder nach vorne
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 Nach einem bei einem deutschen Standardwert nahezu unvergleichli-
 chen Kursverfall, der das Papier vom Maerz 2000 bis zum Septem-
 bertief nach dem WTC-Anschlag von ueber 100 bis auf unter 15 Euro
 fuehrte, konnte sich das Papier nunmehr stabilisieren. Dem voran-
 gegangenen Hoehenflug lag klar eine Uebertreibung zugrunde, die
 der allgemeinen TMT-Hausse zuzurechnen war.

 Der nachfolgende Kurssturz schien jedoch ebenso uebertrieben, wie
 die vorangegangene Hausse. Der Kursverfall der DTAG wurde von
 weiteren marktpsychologisch belastenden Faktoren verschaerft. So
 zum Beispiel die hohen UMTS-Kosten, denen signifikante Amortisa-
 tionsrisiken beiwohnen oder die Pakete an DTAG-Aktien, die nach
 dem Aktientausch im Rahmen von Akquisitionen an den freien Markt
 gelangten und ein erhebliches Ueberangebot erzeugten.

 Unserer Einschaetzung nach waren diese Belastungsfaktoren bei der
 DTAG-Aktie bereits kurz vor dem WTC-Anschlag abgearbeitet bzw.
 ueber Gebuehr eingepreist. Der WTC-Anschlag erzeugte nochmals Ab-
 waertsdruck. Seit dem Septembertief bei unter 15 Euro befindet
 sich das Papier nun wieder kurz vor der 20 Euro-Marke.

 Nun ist die Vergangenheit mit allen unschoenen Details wie Wert-
 berichtigung des Immobilienvermoegens, ueberhoehte UMTS-Kosten
 oder intransparente Lock-Up-Perioden abgearbeitet, Anleger blik-
 ken wieder nach vorne. Die Fundamentals spielen wieder eine Rol-
 le.

 Und bei den Fundamentals steht die Deutsche Telekom zumindest im
 Vergleich zu ihren europaeischen Konkurrenten durchaus gut da.
 Zum einen lagen die juengsten Zahlen deutlich ueber den durch-
 schnittlichen Analystenschaetzungen, was insbesondere auf Ergeb-
 nisseite eine hoechst erfreuliche Entwicklung darstellt und zum
 anderen sehen wir die DTAG im Vergleich zu ihren europaeischen
 Konkurrenten auf ihren Heimatmaerkten hervorragend positioniert.

 Die komplementaere Drei-Saeulen-Strategie ging im Rahmen der
 Technologiebaisse der vergangenen 18 Monate zwar nicht in markt-
 psychologischer Hinsicht auf, in fundamentaler Hinsicht ist die-
 se Strategie langfristig jedoch die einzig ríchtige. Ferner
 schreitet der Schuldenabbau konsequent voran, zuletzt bspw.
 durch Desinvestitionen bei den nicht zum Kergeschaeft zaehlenden
 Sparten Immobilien und TV-Kabelnetze.

 Ferner bewies die DTAG, dass sie in ihrem Bestreben, die Fian-
 zierungskosten zu reduzieren, durchaus kreative Wege beschrei-
 tet, so die Asset-Backed-Securities-Anleihe, wodurch man die
 Finanzierungskosten um einen dreistelligen Millionenbetrag
 jaehrlich verringern konnte.

 Im kommenden Jahr werden die Verbindlichkeiten weiter reduziert.
 So zum Beispiel durch den Boersengang der Mobilfunksparte T-Mo-
 bil, der mindestens 12 Mio Euro in die Kassen spuelen duerfte.
 Darueber hinaus, wir berichteten bereits in unserem IPO-Newslet-
 ter, gehen wir davon aus, dass auch der Bereich T-Systems in
 2002 oder 2003 an die Boerse gebracht wird. Der Emissionserloes
 wird sich hierbei in einer aehnlichen Grossenordnung bewegen.
 Hinzu kommen weitere Immobilientransaktionen.

 Mit diesen Massnahmen wird es der DTAG gelingen, die Finanzie-
 rungskosten erheblich zu reduzieren. Da in Anbetracht der
 juengsten Konjunkturentwicklung auch unsere bedenkenlich passive
 EZB nicht umhin kommen wird, die Leitzinsen auf ein angemessenes
 Niveau zu senken, wird auch dies der DTAG zugute kommen, da sich
 dann auch die Finanzierungskosten der DTAG in derzeitiger Hoehe
 von 4 MRD Euro p.a. entsprechend verringern.

 Insgesamt sehen wir bei der DTAG-Aktie derzeit eine Situation,
 in der alle Belastungs- und Risikofaktoren bereits ueber Gebuehr
 eingepreist sind - parallel wurden die Marktpositionierung und
 die Fundamentals des Unternehmens voellig unterschaetzt. Nun
 richten sich die Blicke der meisten Marktteilnemer wieder auf
 die erwaehnten Fundamentals, die wesentlich mehr Kursspielraum
 zulassen, als der Markt dem DTAG-Papier bisher zubilligte.

 Vor diesem Hintergrund sehen wir Handlungsbedarf fuer den stra-
 tegischen Anleger. Mit Blick auf 18 Monate sehen wir Kurse im
 Bereich von 30 Euro. Dies entspricht in etwa auch dem aktuellen
 fairen Wert je Aktie. Auch die 02e-Umsatzmultiple von 1,3 liegt
 im Rahmen der europaeischen PeerGroup-Bewertung, so dass von ei-
 ner Ueberbewertung nicht mehr gesprochen werden kann.

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 7. MICROSOFT / Update: langfristig weiter akkumulieren
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 Das weltweit groesste Software-Unternehmen hatte am Donnerstag
 letzter Woche einen Gewinneinbruch bekanntgegeben und die Prog-
 nosen fuer das laufende 2. Quartal gesenkt, dennoch fielen die
 Geschaeftseinbussen im Rahmen der nach dem WTC-Anschlag ver-
 schaerften Konjunkturproblematik bei MSFT weniger schlimm als
 befuerchtet aus, so dass das Papier am Freitag Kursgewinne ver-
 buchen konnte.

 Aufgrund von Wertberichtigungen im Zusammenhang mit der starken,
 marktbedingten Entwertung von Beteiligungen und Investitionen -
 insbesondere die Unternehmensbeteiligungen im Kabel- und Kommuni-
 kationsbereich -  musste MSFT im 1. Quartal des laufenden Fiskal-
 jahres einen Gewinnrueckgang auf 1,28 MRD USD verzeichnen (VJ 2,2
 MRD USD).

 Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Umsatz jedoch um 6%
 auf 6,1 MRD USD. Der operative Gewinn erhoehte sich von 2,8 MRD
 USD im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 2,9 MRD USD, in Anbetracht
 der globalen IT-Rezession ein erfreuliches Ergebnis. Rechnet man
 nun die eingangs erwaehnten Sonderbelastungen heraus, ergibt sich
 ein EPS von 43 Cent fuer das 1. Quartal, was deutlich ueber den
 durchschnittlichen Analystenschaetzungen (39 Cents) lag.

 Unsicherheiten bestehen jedoch hinsichtlich des zum 25. Oktober
 anvisierten Marktstarts des neuen Betriebssystems WindowsXP. Zwar
 verschafft die Einfuehrung einer neuen Betriebssystemgeneration
 dem Konzern erfahrungsgemaess einen deutlichen Umsatz- und Ge-
 winnschub, in Anbetracht des geringen Verbrauchervertrauens und
 der anhaltenden Konjunkturbaisse koennten sich die immensen Mar-
 ketingausgaben - MSFT startet zur XP-Markteinfuehrung die mit 1
 MRD USD teuerste Marketingkampagne in ihrer Geschichte - jedoch
 als ueberdimensioniert herausstellen.

 Anlaesslich der Ergebnispraesentation senkte MSFT die Erwartungen
 fuer das laufende 2. Quartal geringfuegig. So erwartet der Soft-
 warekonzern nun ein EPS von 49-50 Cents (Consensusschaetzung 51
 Cents) mit 2,9-3 MRD USD bei einem leicht hoeheren Umsatz. Im Ge-
 samtjahr rechnen wir weiterhin mit einem Umsatz von annaehernd 29
 MRD USD. Das EPS duerfte mindestens bei 1,60 USD liegen.

 Bei MSFT bleibt es also weiter spannend. Als weltweit fuehrendes
 Softwareunternehmen mit beachtlichem Gewinn und einem liquiden
 Kassenbestand von 33 MRD USD ist das Unternehmen langfristig je-
 doch hervorragend positioniert. Auch die Bewertung mit einem 02e-
 KGV von knapp ueber 30 ist inzwischen auf ein angemessenes Niveau
 zurueckgekommen, was ein strategisches Engagement ermoeglicht.
 Allerdings ist die 02e-Umsatzmultiple von 9 noch recht ambitio-
 niert, so dass der Aufbau von grossen Einmal-Positionen vermieden
 werden sollte.

 Die Microsoftaktie sollte daher ueber einen laengeren Zeitraum
 akkumuliert werden. In 5 Jahren sehen wir deutlich hoehere Kurse,
 waehrend die weiter auf den Maerkten lastenden Unsicherheitsfak-
 toren auf konjunktureller und geopolitischer Ebene kurzfristige
 Kursprognosen wenig werthaltig erscheinen lassen. Die Chance,
 dass die Microsoft zum Jahresende jedoch hoeher notiert, als zum
 jetzigen Zeitpunkt, halten wir jedoch fuer deutlich groesser als
 das Risiko eines Kursverfalls.

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 8. MERGERS & KOOPERATIONEN /
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 ** derzeit keine relevanten Meldungen **

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 9. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / Duerr, HVB, Beate Uhse, Deutz ...
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DEUTZ AG, WKN: 630500

 Das Marktumfeld fuer Dieselmotoren ist aeusserst schwierig. So
 wurde der Absatz schnelllaufender fluessigkeitsgekuehlter Diesel-
 motoren vor allem durch die stark nachlassende Konjunktur in den
 USA, die Finanzkrise in der Tuerkei und eine zum Stillstand ge-
 kommene Baukonjunktur in Deutschland erschwert. Insgesamt hat der
 DEUTZ Konzern seinen Umsatz um 2,6% auf 873,6 Mio. EURO gestei-
 gert. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 14,7 Mio. EURO deut-
 lich unter dem Vorjahreswert von 25,8 Mio. EURO. Unter Berueck-
 sichtigung der Zinsen, Steuern und der ausserordentlichen Rech-
 nung erzielte der DEUTZ Konzern in den ersten neun Monaten ein
 Unternehmensergebnis von -19,7 Mio. EURO nach -4,9 Mio. EURO im
 Vorjahreszeitraum. Ein ausgeglichenes Jahresergebnis wird nicht
 mehr moeglich sein.

Fritz Nols Global Equity Service AG, WKN: 507090

 Das negative Boersenumfeld hat bei der Fritz Nois Global Equity
 Service AG zu ruecklaeufigen Umsaetzen und damit zu ruecklaeufi-
 gen Ertraegen gefuehrt. Die Zahl der Aktientransaktionen fiel auf
 1,4 Mio. und liegt damit nach neun Monaten unter der Haelfte der
 Transaktionen des Vorjahres (3,1 Mio.). Der Umsatz betraegt EUR
 Mrd. 23,9 und damit lediglich ca. 25% des gesamten Vorjahres (EUR
 Mrd. 97,4). Zum Stichtag 30.09.2001 betrug das Ergebnis der nor-
 malen Geschaeftstaetigkeit minus EUR 586.589,59 gegenueber plus
 EUR 5.003.323,27 in der gleichen Vorjahresperiode. Der Bilanzver-
 lust fuer die ersten neun Monate des Jahres 2001 betrug EUR
 297.709,26 gegenueber einem Gewinn von EUR 2.410.206,25 in den
 ersten neun Monaten des Geschaeftsjahres 2000.

HVB Group, WKN: 802200

 Zum 30. September 2001 errechnet sich fuer die HVB Group ein Be-
 triebsergebnis vor Kreditrisikovorsorge von 2,7 Mrd. Euro aus.
 Der Zinsueberschuss nach Kreditrisikovorsorge ist auf 4,0 Mrd.
 Euro gestiegen - das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeit-
 raum einem Plus von 37%. Die Kreditrisikovorsorge hat sich um
 69,6% auf 1,3 Mrd. Euro erhoeht - dies ist vor allem auf die
 Erstkonsolidierungseffekte zurueckzufuehren. Der Provisionsue-
 berschuss ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22,8% ge-
 stiegen - auf 2,2 Mrd. Euro. An den gesamten operativen Ertrae-
 gen hat der Provisionsueberschuss unveraendert einen Anteil von
 knapp 26%. Im Eigenhandel liegt die HVB Group mit 475 Mio. Euro
 5,9% unter dem Vorjahresergebnis.

Duerr AG, WKN: 556520

 In einem schwierigen Umfeld hat Duerr in den ersten drei Quar-
 talen des Geschaeftsjahres 2001 den Umsatz gegenueber der Vorjah-
 resperiode um rund 22% auf EUR 1.445 Mio. gesteigert (Vj. EUR
 1.183 Mio.). Das Ergebnis vor Steuern, Zinsaufwand, Abschreibun-
 gen und Firmenwertamortisation (EBITDA) wuchs im selben Zeitraum
 ueberproportional um 49% auf EUR 89,2 Mio. (Vj. 59,8 Mio.). Das
 von Firmenwertabschreibungen sowie Finanzierungs- und Integrati-
 onskosten beeinflusste Ergebnis vor Steuern liegt mit EUR 20,1
 Mio. um 2,6% ueber dem Vorjahreswert (EUR 19,6 Mio.). Aus heuti-
 ger Sicht erwartet Duerr fuer das Gesamtjahr prozentual zweistel-
 lige Zuwachsraten bei Umsatz und Ertrag bei einer ueberproportio-
 nalen Ertragsentwicklung. Prognosen sind aufgrund der wirtschaft-
 lichen Folgen der Terroranschlaege vom 11. September allerdings
 mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Im Falle einer unerwar-
 tet starken Abschwaechung der Welt- und Automobilkonjunktur sind
 neben der Revision von Planungen fuer 2002 auch Auswirkungen auf
 das laufende Geschaeftsjahr nicht auszuschliessen.

ProSiebenSat.1 Media AG, WKN: 777117

 Die Geschaeftsentwicklung der ProSiebenSat.1-Gruppe wurde in den
 ersten drei Quartalen des Jahres 2001 durch den ruecklaeufigen
 deutschen Fernsehwerbemarkt und die negativen Folgen der Terror-
 anschlaege vom 11. September gebremst. Das Unternehmen erzielte
 zum 30. September 2001 einen Konzernumsatz in Hoehe von 1,419
 Mrd Euro nach 1,486 Mrd Euro im Vorjahreszeitraum. Dies ent-
 spricht einem Rueckgang von 4,5 Prozent. Das Konzernergebnis vor
 Steuern ging nur um 30,8 Mio Euro von 65,4 Mio Euro auf 34,6 Mio
 Euro zurueck. Der Konzernueberschuss betrug in den ersten drei
 Quartalen 22,3 Mio Euro nach 30,6 Mio Euro im Vorjahreszeitraum.
 Das DVFA/SG-Ergebnis je Aktie sank um 33 Prozent auf  0,10 Euro.

Beate Uhse AG, WKN: 755140

 Die Beate Uhse AG steigerte nach vorlaeufigen Zahlen fuer die
 ersten 9 Monate 2001 ihren Umsatz um 42% auf 313 Mio. DM. Das
 Betriebsergebnis (EBIT) von 18,8 Mio. DM liegt unter dem Vorjahr
 (minus 7,4%). Entsprechend der aktuellen Daten passt das Unter-
 nehmen sein Ergebnisziel 2001 auf 20 Mio. DM an; bisher wurden 40
 Mio. DM prognostiziert. Die Umsatzprognose bleibt unveraendert
 bei 424 Mio. DM. Um fuer das weitere Wachstum der Beate Uhse AG
 einen groesseren finanziellen Spielraum zu haben, ueberprueft der
 Vorstand fuer 2001 die Moeglichkeit der Ausgabe von steuerfreien
 Gratisaktien statt einer Bar-Dividende.

Baader Wertpapierhandelsbank AG, WKN: 508810

 Die Baader Wertpapierhandelsbank AG weist im Konzern fuer die
 ersten neun Monate 2001 ein bereinigtes DVFA-Ergebnis pro Aktie
 von -1,96 Euro im Vergleich zu 2,55 Euro im Vorjahreszeitraum
 aus. Das Ergebnis des operativen Geschaefts liegt mit -1,0 Mio.
 Euro im Rahmen der Erwartungen fuer das derzeitige Marktumfeld.
 Insgesamt ergibt sich fuer die abgelaufenen neun Monate ein Pe-
 riodenverlust in Hoehe von 42,5 Mio. Euro. Der Verlust wird im
 Wesentlichen bedingt durch eine Zufuehrung zur Risikovorsorge in
 Hoehe von 42,1 Mio. Euro. Der Geschaeftsbereich Beteiligungen
 wird aufgegeben. Das Emissionsgeschaeft wird den dramatisch ver-
 schlechterten Marktbedingungen angepasst.

WindWelt/SolarWorld

 Die SolarWorld AG (WKN: 510840) und ihre Beteiligungsgesellschaf-
 ten blicken auf drei erfolgreiche Quartale des Geschaeftsjahres
 2001 zurueck. Die WindWelt AG erzielte in den ersten neun Monaten
 2001 Umsatzerloese von 2,23 Mio. DM. Das EBITDA betrug 1,16 Mio.
 DM. Das Investitionsvolumen erreichte 54,14 Mio. DM bei einer in-
 stallierten Windenergie-Gesamtleistung von 27,8 MW. Die Deutsche
 Solar GmbH erzielte in den ersten neun Monaten 2001 ein Ergebnis
 vor Steuern von 10,2 Mio. DM. Der Umsatz legte um 47,5% von 53,3
 Mio. DM auf 78,6 Mio. DM zu. Die SolarWorld AG erreichte ohne die
 vorgenannten positiven Beteiligungsergebnisse in ihrem Stammge-
 schaeft, dem Solarmodulhandel, von Januar bis September 2001 ein
 Ergebnis vor Steuern von 14,09 Mio. DM. Im Vergleichszeitraum
 2000 hatte das Ergebnis vor Steuern 4,0 Mio. DM betragen. Der Um-
 satz war in den ersten neun Monaten 2001 von 21,4 Mio. DM um 110%
 auf 44,9 Mio. DM gestiegen. Insgesamt realisierte die SolarWorld-
 Gruppe in den ersten neun Monaten einen Umsatzerloes von ueber
 125 Mio. DM und erwirtschaftete einen Gewinn vor Steuern von mehr
 als 24 Mio. DM.

Heidelberger Druckmaschinen AG, WKN: 731400

 Die Heidelberger Druckmaschinen AG bekam nach einem guten ersten
 Quartal (1. April bis 30. Juni) des Geschaeftsjahres 2001/02 (mit
 einem Umsatzanstieg in Hoehe von 8% und einem um knapp 22% ge-
 stiegenen betrieblichen Ergebnis) im zweiten Quartal die Auswir-
 kungen der Ereignisse in den USA deutlich zu spueren. Die vor-
 laeufigen Zahlen besagen, dass der Umsatz der Heidelberg-Gruppe
 in Hoehe von 2,3 Mrd. EUR im gesamten Halbjahr mit 4,8% noch ue-
 ber dem Vorjahreswert (knapp 2,2 Mrd. EUR) liegt. Das betriebli-
 che Ergebnis wird voraussichtlich rund 110 Mio EUR betragen und
 damit um 43 Mio EUR oder 28% unter dem Halbjahresergebnis 2000/
 2001 liegen. Das Ergebnis nach Steuern in Hoehe von voraussicht-
 lich 62 Mio EUR faellt damit um 20 Mio. EUR niedriger aus als im
 1. Halbjahr des vorigen Geschaeftsjahrs. Trotz fruehzeitig ein-
 geleiteter Kostensenkungsmassnahmen in Hoehe von rd. 100 Mio EUR
 im 2. Halbjahr ist das Ergebnis des Vorjahres aus heutiger Sicht
 nicht mehr zu erreichen. Das Unternehmen erwartet unter diesen
 Umstaenden ein Ergebnis nach Steuern fuer das Gesamtjahr zwischen
 200 und 220 Mio EUR.

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10. NACHRICHTEN & RESEARCH / Buderus AG, Jenoptik AG
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Buderus AG, WKN: 527800

 Der Aufsichtsrat der Buderus AG hat dem Vorschlag des Vorstandes
 zugestimmt, das von der Hauptversammlung am 14. Maerz 2001 geneh-
 migte Aktienrueckkaufvolumen in Hoehe von 10% des Grundkapitals
 zur Haelfte auszunutzen. Der Erwerb der Buderus-Aktien wird ueber
 die Wertpapierboersen erfolgen. Die Entscheidung, ob die Aktien
 eingezogen oder fuer Akquisitionen genutzt werden, bleibt einem
 weiteren Beschluss von Vorstand und Aufsichtsrat vorbehalten. Mit
 dem vorgesehenen Kauf eigener Aktien verfuegt Buderus ueber ein
 geeignetes Instrument zur Kurspflege. Gleichzeitig sieht der Vor-
 stand in diesem Vorhaben einen weiteren Schritt zur Verbesserung
 der Kapitalstruktur des Buderus-Konzerns und zur Steigerung des
 Ergebnisses pro Aktie.

JENOPTIK AG, WKN: 622910

 M+W Zander, Tochtergesellschaft der JENOPTIK AG, Jena, wird eine
 Solarzellenfabrik im Auftrag von SolarWorld AG schluesselfertig
 erstellen. Das Investitionsvolumen betraegt ueber 40 Millionen
 Euro. In den vergangenen Jahren hat die Jenoptik-Tochter ihre
 Kompetenz und das Know-how aus der Halbleiterindustrie konsequent
 auf andere Branchen uebertragen, die ebenfalls auf spezielle Pro-
 duktionsumgebungen angewiesen sind. Mit dem ersten Grossauftrag
 fuer eine Solarzellen-Fabrik erschliesst sich M+W Zander ein neu-
 es wachstumsstarkes Geschaeftsfeld.


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11. BANKANALYSEN & RATINGS renommierter Institute - Standardwerte
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 Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten
 schnell auffinden koennen. Ratings ab dem 22.10.2001 beruecksich-
 tigt.

 TITEL          RATING                INSTITUT  

 Allianz        weiter ein Kauf       M.M.Warburg & CO     25.10.
 BASF           "hold"                ABN Amro             24.10.
 BASF           "hold"                Erste Bank           23.10.
 BASF           "Market Outperformer" Goldman Sachs        24.10.
 BASF           "outperform"          Morg Stan Dean Witt  23.10.
 BASF           "reduce"              SEB                  23.10.
 BASF           "sell"                Dresd. Kleinw. Wass. 24.10.
 BASF           halten                Bankges. Berlin      23.10.
 BASF           Kaeufe noch zurueckst Sparkasse Bremen     24.10.
 BASF           uebergewichten        Helaba Trust         22.10.
 BASF           zweite Gewinnwarnung  Kreisspark Pinneberg 22.10.
 Bayer          "reduce"              SEB                  23.10.
 Commerzbank    "market outperform"   Hamburgische LB      24.10.
 Commerzbank    Downgrade             M.M.Warburg & CO     24.10.
 Commerzbank    neues Kursziel        J.P. MorgChase & Co. 22.10.
 DaimlerChrys   "hold"                M.M.Warburg & CO     24.10.
 DaimlerChrys   "Market Perform."     Goldman Sachs        24.10.
 DaimlerChrys   "strong buy"          SEB                  24.10.
 DaimlerChrys   kaufen                Kreisspark Pinneberg 24.10.
 DaimlerChrys   Marketperformer       WGZ-Bank             24.10.
 DaimlerChrys   neutral               Helaba Trust         22.10.
 DaimlerChrys   noch kein Kauf        AC Research          23.10.
 DaimlerChrys   Outperformer          BNP Paribas          24.10.
 DaimlerChrys   Outperformer          LB Baden-Wuerttemb   24.10.
 DaimlerChrys   Rating bekraeftigt    UBS Warburg          24.10.
 DaimlerChrys   uebergewichten        BW Bank              24.10.
 Deutsche Bank  halten                ABN Amro             23.10.
 Deutsche Bank  kaufen                Bankgesell. Berlin   22.10.
 Deutsche Post  uebergewichten        Helaba Trust         22.10.
 Deutsche Telek kaufen                Bankgesell. Berlin   22.10.
 Deutz          neutral               Helaba Trust         23.10.
 Epcos          Einschaetz bestaetigt Bankhaus Metzler     22.10.
 Epcos          kaufen                Oldenburgische LB    24.10.
 FAG Kugelfisch reduzieren            Bankgesell. Berlin   23.10.
 FAG Kugelfisch tauschen              Bankgesell. Berlin   22.10.
 FAG Kugelfisch verkaufen             HSBC Trinkaus & Burk 24.10.
 FMC            akkumulieren          Berliner Sparkasse   24.10.
 Fraport        Downgrade             Consors Capital      22.10.
 Heidelb. Druck "buy"                 M.M.Warburg & CO     23.10.
 Heidelb. Druck akkumulieren          LB Baden-Wuerttemb.  23.10.
 Heidelb. Druck neutral               Helaba Trust         23.10.
 Heidelb. Druck neutral               Sal. Oppenheim       23.10.
 Heidelb. Druck Watchlist             SEB                  23.10.
 Heidelb. Druck Underperformer        WGZ-Bank             23.10.
 HypoVereinsb.  "outperform"          Hornblower Fischer   24.10.
 HypoVereinsb.  akkumulieren          Bankgesell. Berlin   22.10.
 HypoVereinsb.  kaufenswert           Fritz Nols Global Eq 24.10.
 HypoVereinsb.  neutral               Helaba Trust         23.10.
 Infineon       im Kurszielbereich    M.M.Warburg & CO     23.10.
 Karst. Quelle  Upgrade               Deutsche Bank        24.10.
 Koenig & Bauer Langfristinvestment   Spark. Aurich-Norden 24.10.
 Lufthansa      "sell"                M.M.Warburg & CO     23.10.
 Lufthansa      reduzieren            Bankgesell. Berlin   22.10.
 Lufthansa      reduzieren            Bankgesell. Berlin   23.10.
 Lufthansa      uebergewichten        Helaba Trust         24.10.
 MAN            "hold"                SEB                  24.10.
 MAN            "reduce"              Merrill Lynch        24.10.
 Merck          Outperformer          WGZ-Bank             24.10.
 Muenchen Rueck Gewinne mitnehmen     M.M.Warburg & CO     23.10.
 Preussag       Kursziel erreicht     M.M.Warburg & CO     24.10.
 ProSieben
 Sat.1 Media    "reduce"              SEB                  23.10.
 ProSieben
 Sat.1 Media    reduzieren            AC Research          24.10.
 ProSiebenSat.1 untergewichten        Helaba Trust         23.10.
 RWE            Outperformer          WGZ-Bank             23.10.
 SAP            Einschaetz. bekraeft. M.M.Warburg & CO     22.10.
 SAP            Marketperformer       LB Baden-Wuertt      22.10.
 SAP            reduzieren            Bankgesell. Berlin   23.10.
 SAP            reduzieren            Berliner Sparkasse   24.10.
 SAP            verkaufen             Consors Capital      23.10.
 Siemens        "LT buy"              J.P.Morgan Chase&Co. 23.10.
 Software AG    "buy"                 Dresd Kleinw Wass.   23.10.
 Software AG    untergewichten        Helaba Trust         22.10.
 Volkswagen     "strong buy"          SEB                  24.10.
 Volkswagen     Underperformer        HypoVereinsbank      24.10.
 WCM            "buy"                 Dresd Kleinw Wass.   23.10.
 WCM            Outperformer          Bankhaus Lampe       22.10.

 Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.

 Keine Analyse kann den Anleger von seiner Verpflichtung, aus-
 fuehrlich eigenes Research zu betreiben, entbinden. Kein se-
 rioeser Analyst kann und will Ihnen das eigene Denken abnehmen.
 Auch wir nicht. Der Anleger sollte diese Analysen im Zuge der
 Informationsbeschaffung und zur Verbreiterung seiner Wissens-
 basis verwenden, sie aber keineswegs als alleinige Entscheid-
 ungsgrundlage heranziehen.

 Quellen: Aktiencheck, VWD, AFX, OTS, DPA, Institute, eigene

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12. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, wichtige Tradingtermine
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DONNERSTAG, 25. Oktober

 EU - EZB - Zentralbankratssitzung
 DE - Deutz AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - Bayerische Hypo-/Vereinsbank AG - Bericht3. Quartal
    - i:FAO AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - jobpilot AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - Condat AG - vorlaeufiger Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - Merck KGaA - Geschaeftszahlen 3. Quartal, Analysten-PK
    - SCM Microsystems Inc. - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - Puma AG - Analystenkonferenz
 US - Arbeitskostenindex 3. Quartal
    - Auftragseingang langlebiger Gueter September
    - Verkauf bestehender Einfamilienhaeuser September

 US - Quartalzahlen Unternehmen/Kuerzel/EPS-Erwartung
    - Amgen AMGN 0.29
    - Art Technology Group ARTG -0.19
    - Avant Immunotherapeutics AVAN -0.13
    - Aviron AVIR -1.00
    - BMC Software BMC 0.02
    - ChevronTexaco Corp. CVX N/A
    - Coca-Cola FEMSA KOF 0.34
    - Dow Chemical DOW 0.16
    - Eastman Chemical EMN 0.48
    - Electronic Arts ERTS -0.24
    - Goodyear Tire & Rubber GT 0.05
    - JDS Uniphase JDSU -0.03
    - Level 3 Communications LVLT -1.92
    - Power-One PWER -0.14
    - Sapient SAPE -0.07
    - VeriSign VRSN 0.16
    - VerticalNet VERT -0.11

FREITAG, 26. Oktober

 DE - Foris AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - DICOM GROUP plc. (IR) - Hauptversammlung
    - CENIT AG - 3. Quartal, DVFA-Analystenkonferenz
    - Prout AG - Hauptversammlung
    - Micronas Semiconductor (CH) - 3. Quaretalsbericht
    - STEAG HamaTech AG - Quartalsbericht
    - BB Biotech AG (CH) - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - Erzeugerpreise September
    - Einfuhrpreise September
    - Maschinenbau-Auftraege September
    - Verbraucherpreise Oktober
 SE - LM Ericsson - Geschaeftszahlen 3. Quartal
 US - Neubauverkaeufe September
    - Verbrauchervertrauen Michigan (USA) Oktober
 EU - Geldmenge M3 September
    - Handelsbilanz August
    - Leistungsbilanz August

 US - Quartalzahlen Unternehmen/Kuerzel/EPS-Erwartung
    - Ericsson LM Telephone ERICY -0.04
    - Lockheed Martin LMT 0.37
    - UnitedHealth Group UNH 0.70

MONTAG, 29. Oktober

 DE - Phoenix AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - Qiagen N.V. (NL) - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - Vossloh AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - ebookers.com (GB) - Geschaeftszahlen 3. Quartal

DIENSTAG, 30. Oktober

 DE - Takkt AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - Gauss Interprise AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - Boewe Systec AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - Hannover Rueck AG - Geschaeftszahlen 2. Quartal
    - Continental AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal Telefonkonf.
    - Fresenius AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - CAA AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - PLAUT AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - WaveLight Laser - Bilanzpressekonferenz
    - Fresenius Medical Care AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - Volkswagen AG VW - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - Metabox AG - Hauptversammlung
    - Celanese AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
    - IDS Scheer AG - Geschaeftszahlen 3. Quartal
 US - Konsumentenvertrauen Oktober

 Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit

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13. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
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 Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewaehrleis-
 tung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht ver-
 bundener Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden. Insbeson-
 dere gilt dies fuer Leser, die das Depot nachbilden. So stellt
 das Musterdepot in keiner Weise einen Aufruf zur individuellen
 oder allgemeinen Nachbildung dar. Die Redaktion bezieht Informa-
 tionen aus Quellen, die sie als vertrauenswuerdig erachtet. Eine
 Gewaehr hinsichtlich Qualitaet und Wahrheitsgehalt dieser Infor-
 mationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen werden. Dieser
 Newsletter darf keinesfalls als persoenliche oder auch allgemei-
 ne Beratung aufgefasst werden, da wir mittels veroeffentlichter
 Inhalte lediglich unsere subjektive Meinung reflektieren. Wei-
 terhin kann nicht ausgeschlossen werden, dass Redaktionsmitglie-
 der sich im Besitz von Wertpapieren befinden, ueber die wir im
 Rahmen unserer Newsletter oder anderweitig Bericht erstatten.

 Leser, die aufgrund der in diesem Newsletter veroeffentlichten
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 fuehren, handeln vollstaendig auf eigene Gefahr. Die in unseren
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 Ausdruecklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschaeft immer
 vorhandenen erheblichen Risiken hin. Aktieninvestitionen sowie
 Optionsscheingeschaefte, der Handel mit derivativen Finanzpro-
 dukten als auch Anlagen in Investmentfonds beinhalten das Risiko
 enormer Wertverluste. Insbesondere gilt dies auch im Zusammen-
 hang mit dem boerslichen und vorboerslichen Handel von Neuemis-
 sionen und speziell bei Anlagen in nicht boersennotierte Unter-
 nehmen, wie dies bei Venture Capital-Anlagen der Fall ist. Ein
 Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann dabei keineswegs
 ausgeschlossen werden. Eigenverantwortliche Anlageentscheidungen
 im Wertpapiergeschaeft darf der Anleger nur bei eingehender
 Kenntnis der Materie in Erwaegung ziehen, in jedem Falle aber
 ist die Inanspruchnahme einer persoenlichen Beratung der Haus-
 und/oder Depotbank unbedingt zu empfehlen.


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                      NEWSLETTER ENDE
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patzi

Antworten
Speculator:

Guten morgen Patz, deine Frage...

 
26.10.01 07:45
...von gestern ist beantwortet. Steht etwas weiter unten.

mfG: Speculator
Antworten
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