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Frage 1: Rückzug von der Börse mit Übernahmeangebot als Barabfindung oder Delisting ohne Barabfindung nach BGH Urteil?
Frage 2: Innerer Wert von Airberlin: Zwar negatives EK, jedoch Vermögenswerte in Form von Kunden, Verträge, Lizenzen, etc.
Frage 3: Bei Übernahmeangebot mit Barabfindung die Höhe. 2,0€ -> 233m€ (MCap) / 2,5€ -> 292m€ / 3,0€ -> 350m€ / 4,0€ -> 467m€
-> Ich glaube es stehen noch interessante Tage bevor und ein deutlicher Rebound alle 2-3 Tage in beide Richtungen nicht ausgeschlossen! Wenn man sich den derzeitigen Marketcap (<250m€) anschaut, gibt es für mich nur eine Richtung in den nächsten Tagen - Fantasie wird kommen (m.M.)!
-> Es wäre schön, wenn hier mehr User etwas zu den Fakten schreiben, ihre Meinung kundtun und durchaus kritisch diskutieren. Die ganzen hellseherischen Beiträge mit erwarteten Kursen zw. 1,0 - 5,0 € begründet mit Baugefühl, Eigenlogik und Eigeninteresse sind für jeden Lesen hier eine Zumutung!
Artikel BZ: 20.03.2014 / 16:17 Uhr
Damit soll die Voraussetzung für eine Neuausrichtung geschaffen werden. Der Hauptanteilseigner, die arabische Fluglinie Etihad, plant nach B.Z.-Informationen eine neue Holding, in der Air Berlin, Al Italia und weitere Beteiligungen zusammengefast werden. Damit will die Gesellschaft ihr Rückgrat in Europa stärken.
Air Berlin soll jedoch mit ihren 9300 Mitarbeitern, 158 Flugzeugen und 34 Millionen Passagieren im Jahr als deutsche Airline erhalten bleiben.
www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/...-boerse-article1818173.html
Artikel aufgegriffen vom Wallstreet Journal:
www.wsj.de/article/...24052702303802104579451330187982994.html
Wie Etihad bei Air Berlin landen will (21.03.2014)
Die arabische Airline Etihad will sich offenbar noch stärker bei der angeschlagenen Berliner Fluglinie engagieren, Insider sprechen schon von einer geplanten „Machtübernahme“. Die hat allerdings einen Haken.
Air Berlin: Übernahme auf Umwegen? www.handelsblatt.com/unternehmen/...n-landen-will/9649160.html
Die Anzeichen für einen Machtwechsel bei Air Berlin verdichten sich. Wie das „Handelsblatt“ aus Insider-Kreisen erfuhr, arbeitet die Fluglinie Etihad an einer „Machtübernahme“ bei der Fluggesellschaft. Schon seit längerem gab es Gerüchte über ein entsprechendes Szenario.
Dafür spricht etwa, dass Air Berlin am Donnerstag seine Jahresbilanzpressekonferenz verschob – „aufgrund von fortgeschrittenen Gesprächen über Handlungsoptionen mit wesentlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft“, wie es in einer offiziellen Mitteilung heißt. Genaueres wollte die Fluggesellschaft nicht mitteilen.
Die arabische Fluggesellschaft stieg Ende 2011 bei Air Berlin ein und ist seitdem mit knapp 30 Prozent größter Einzelanteilseigner. Etihad hat damit auch seinen Einfluss in Europa weiter ausgebaut, die Golf-Airline ist auch an der Schweizer Fluggesellschaft Darin Air sowie Air Serbia beteiligt.
Einfach aufstocken kann Etihad seine Anteile an Air Berlin aber nicht. Ein Gesetz hat festgeschrieben, dass die Aktienanteile ausländischer Investoren nicht die 50-Prozent-Grenze überschreiten darf. An der Berliner Fluglinie hält aber neben Etihad auch die türkische ESAS Holding einen hohen Stamm von Aktien (etwa 15 Prozent).
Würden die Araber ihre Anteile erhöhen und damit die vorgeschriebene Marke von 50 Prozent überschreiten, hätte das gravierende Auswirkungen auf den Flugverkehr von Air Berlin: Die Fluggesellschaft würde automatisch ihre internationalen Verkehrsrechte verlieren und dürfte nur noch innerhalb von Deutschland und Europa fliegen.
Im Kampf um Marktanteile setzen Flughäfen auf Neuerungen rund um den Passagier.
Nun entwirft Etihad offenbar verschiedene Szenarien, um die 50-Prozent-Hürde zu umgehen. Das „Manager Magazin“ berichtet etwa, dass Etihad einen Abschied Air Berlins von der Börse erwäge. Das würde der angeschlagenen Berliner Fluglinie frisches Kapital einbringen und gäbe die Gelegenheit, die Gesellschafterstruktur zu verändern. Damit würde sich die arabische Fluggesellschaft mehr Einfluss bei Air Berlin verschaffen.
Wie sich die Hürde auch vermeiden lässt, hat ein deutscher Luftfahrtriese vor mehreren Jahren gezeigt. Die Lufthansa wollte die Schweizer Fluggesellschaft Swiss komplett übernehmen. Wegen des Mehrheitsgebots wäre das aber wie bei Air Berlin nicht ohne einen Verlust der internationalen Verkehrsrechte möglich gewesen.
Deswegen wurde eigens eine Gesellschaft namens AirTrust gegründet, an der die die Lufthansa offiziell 49 Prozent der Anteile übernahm. Die verbleibenden 51 Prozent gingen an die Stiftung Almea – die nur zu diesem Zweck gegründet wurde. AirTrust galt als offizieller Inhaber der Swiss, die Lufthansa hielt zunächst lediglich elf Prozent an der Gesellschaft. Nach Zustimmung der Kartellwächter erhöhte sie den Anteil auf 49 Prozent, später auf 100 Prozent. Mit einem ähnlichen Verfahren könnte sich auch Etihad die Lufthoheit bei Air Berlin verschaffen. Ein anderes Szenario ist laut „Handelsblatt“ eine Kooperation mit der ebenfalls angeschlagenen Alitalia. Die Araber wollen bei der italienischen Fluggesellschaft einsteigen. Gelingt dies, wäre eine Zusammenlegung der Strecken von Air Berlin und Alitalia denkbar – unter einer neuen Mantelgesellschaft. Dadurch würden die beiden Fluglinien offiziell autonom bleiben, Etihad könne aber alles steuern, zitiert die Zeitung einen Insider.
Bei Reisen per Flugzeug gibt es noch viel Spielraum für Optimierungen.
Genaue Pläne liegen noch nicht vor. In einer Woche, am 27. März, soll die Pressekonferenz nachgeholt werden. Und vielleicht hat Air Berlin dann schon Neuigkeiten zu den Handlungsoptionen.
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