In der negativen Staatsfixierung ist dieser Verantwortliche logischerweise der Staat. Damit die Projektion funktioniert, muss ihrem Objekt eine hypothetische Allmacht zugeschrieben werden, die es ihr erlaubt, Märkte und Schicksale von grundauf zu kontrollieren und zu manipulieren. Die Therapieempfehlung ist dann entsprechend selbstreferentiell: Der Einfluss, den der Staat real nicht hat, soll radikal zurückgeschnitten werden und dann wird es gut. Ein schönes Beispiel dafür hat Kicky / BT ausgegraben:
James Turk: We're Living Within A Money Bubble of Epic Proportion
'...Keep in mind, gold’s been money for 5,000 years. It was made money by the market. Money comes from the market. It doesn’t come from the government. Over the past century, government’s certainly usurped that authority to control money. And over the last 40 years, they’ve gone even further afield by completely divorcing fiat currency from the gold that used to back money. And because of the time element that’s involved, we’ve lost sight of what money really is, and that’s what’s created the money bubble, Chris.
And it’s this money bubble where people have to come back to reality as to what money really is. It’s liquid, tangible assets being used in the economy in exchange for real goods and services. ..'
Das, was Money wirklich ist, wird hier schon fast richtig beschrieben, allerdings als idealer und nicht als empirischer Zustand. Tatsächlich ziehen Private entsprechend ihres Bedarfes und ihrer Möglichkeiten Kredit bei einer Geschäftsbank, die diesen aus dem nichts erzeugt. Auf diese Weise entsteht neues Kreditgeld und der Moneysupply expandiert. Werden Kredite getilgt, wird Kreditgeld wieder vernichtet und der Moneysupply schrumpft entsprechend. Der Staat ist inklusive seiner NB nur insofern beteiligt, als er das gesetzlich gültige Zahlungmittel emittiert wie garantiert und mit der Geldpolitik Rahmenbedingungen beeinflusst. Alles andere ist tatsächlich reine Privatsache. ..
www.peakprosperity.com/podcast/84489/...bubble-epic-proportion
